Sono Motors: Sion erhält mehr Reichweite und Ladeleistung bei gleichem Preis

Sono Motors: Sion erhält mehr Reichweite und Ladeleistung bei gleichem Preis

Copyright Abbildung(en): Sono Motors

Es ist das erklärte Ziel von Sono Motors, ein Auto zu entwickeln, das die Vorteile der Solarenergie nutzt und uneingeschränkt alltagstauglich ist. Doch, dass das E-Auto, welches man vor einigen Jahren vorgestellt hat, nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik entspricht scheint auch klar. Daher hat das Münchner Start-Up ein Reichweiten- und Ladeupgrade ohne Extrakosten angekündigt.

Im Rahmen der Pressetour im Sommer 2021 gab Sono Motors bekannt, dass der Sion mit einer 54 kWh-Batterie, statt einem 35 kWh-Akku vom Band fahren wird. Dieser Akku wird neben gesteigerter Kapazität zudem auf eine andere chemische Komposition setzen. Hierdurch sei eine Reichweite von bis zu 305 Kilometer für den Sion erreichbar. Gepaart mit den Solarpaneele, die nicht nur auf dem Dach, sondern der „Motorhaube“ und den Fahrzeugseiten sitzen, seien bis zu 417 Kilometer statt bisher 367 Kilometer möglich. Das Plus an Reichweite schlägt sich indes nicht auf den Kaufpreis nieder, der weiterhin 25.500 Euro betrage.

„Der wachsende Markt für Elektrofahrzeuge erzeugt eine enorme Nachfrage nach langlebigen und nachhaltigen Batterien. Die verbesserte Batterie ermöglicht es Sion-Fahrern, seltener und schneller zu laden. So optimieren wir den Sion und bieten erschwingliche und nachhaltige Mobilität für jedermann.“ –  Markus Volmer, Chief Technology Officer von Sono Motors

Der Wunsch für eine größere Batterie sei an Sono Motors durch die Community an das Start-Up herangetragen worden. Laut Laurin Hahn, CEO von Sono Motors, haben „mehr als 90 Prozent der bisherigen Reservierer:innen für eine leistungsstärkere Batterie gestimmt“. Beim Akku selbst setzt man auf eine Lithium-Ferrum-Phospat-Batterie, bei der weder Mangan, Cobalt noch Nickel zum Einsatz kommt. Diese überzeugt zudem mit einer längeren Lebensdauer und weniger Brennbarkeit.

Wie Hahn ausführt seien 5,3 der 6,3 Quadratmeter Gesamtaußenfläche des Fahrzeugs mit Solarzellen bedeckt, die laut Hersteller durchschnittlich 112 Kilometer zusätzliche Reichweite pro Woche erzeugen könne. Falls das doch nicht reicht, wird künftig zudem mit maximal 75 statt 50 Kilowatt geladen.

Quelle: t3n.de – Bei gleichem Preis: Sono Motors verpasst seinem E-Auto Sion mehr Reichweite

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Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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Ich träume mal weiter:
„Pressetour Winter 2021/2022: Sono Motors gibt bekannt, dass alle Wagen eine Anhängerkupplung bekommen werden, Der Preis des Wagens steigt damit um € 800.“

Ich bin immer wieder erstaunt, mit welcher visionären Hingabe das Startup-Unternehmen seine ekstatischen Jünger hinhält. Oder sollte ich lieber sagen veräppelt?

Pressetour 2027:
„Im Rahmen der Pressetour 2027 übergibt Sono Motors Herrn Peters aus K. eine Moos-Sion im Maßstab 1:34,5 als Anerkennung für seine 10-jährige Reservierung und kündigt an das der Sion mit einem Flux-Kompensator ausgestattet wird.“
Herr Peters aus K freut sich auf seinen Sion: „Ich warte auch noch weitere 10 Jahre, für die Übergangszeit kauf ich mir alte Diesel – die gibt es mittlerweile richtig billig“.

Auch wenn ich weiterhin hoffe, dass es ein junges deutsches Startup schafft so ein Fahrzeug auf den Markt zu bringen, spricht leider im Moment vieles dagegen, dass sie es schaffen.
Persönlich müsste ich ein Auto, dass 50km reale Reichweite pro Woche mit Photovoltaik erzeugt wohl fast nie Laden. Mit dem kürzlich unterschriebenen Home-Office Vertrag bin ich nur 2 Tage die Woche in Büro und ich habe 10km zur Arbeit. Hin und wieder fahre ich mal noch Einkaufen oder in den Baumarkt, beides keine 5km weit weg.
Als Zweitwagen wäre das schon eine Alternative.

Last edited 1 Monat zuvor by Dagobert

Als Zweitwagen wäre das schon eine Alternative.

Ein Stromer als Neuwagen mit der Fahrleistung wäre in der CO2 Bilanz suboptimal. Da könnte man sich überlegen, ob nicht ein Taxi eine Alternative wäre.

Wir wohnen etwas ländlicher im Schwarzwald, Taxen kann man nicht mal eben ran winken und der öffentliche Nahverkehr ist eine Katastrophe. Wir haben das Experiment „Wir brauchen nur noch ein Auto“ nach 10 Monaten entnervt aufgegeben.

Ich habe mein Auge schon länger auf ein Podride gerichtet, da es mir beim Arbeitsweg vor allem um Wetterschutz geht. Aber leider kommt das Teil seit Jahren nicht aus der Prototypenphase raus. Ich befürchte auch, dass wenn es irgendwann auf den Markt kommt, man für das Geld auch ein Auto kaufen könnte…

PodRide (mypodride.com)

Last edited 1 Monat zuvor by Dagobert

Vielleicht probierst Du mal einen Twizy (mit Scheiben), e-smart, Twingo electric, Fiat 500e… Für die 10km sollte so ein Fahrzeug ausreichen. Fahre selbst in mein Büro überwiegend mit einem Twizy, da sind ca. 2×20 km – die meisten Termine sind in 10-15km Entfernung, das geht ganz gut. Ein smart, Twingo oder 500e wären für die Wintermonate oder die wenigen, weiter entfernten Termine allerdings besser… 😉

Der Twizy gehört nicht auf die Straße, L7e ist eine Zumutung für die anderen Verkehrsteilnehmer.
Die anderen sind eine Option, aber dann hat man sich im Kreis gedreht und kann preislich auch den Sion nehmen. Bei dem geht es ja darum, dass ich den auf meinem Stellplatz in der prallen Sonne parken kann und nie Laden muss.

„[für 10km zur Arbeit:] Ich habe mein Auge schon länger auf ein Podride gerichtet, da es mir beim Arbeitsweg vor allem um Wetterschutz geht. Aber leider kommt das Teil seit Jahren nicht aus der Prototypenphase raus.“

comment image

s.o., praktisch sofort kaufbar (ab 2.990,00 €):

https://www.elektrofrosch-berlin.de/produkt/3-rad-kabinenroller-trike/

Den gibt es sogar als Elektrofrosch MAX mit mehr Laderaum und optional ab Werk gegen Aufpreis mit 150W-Solarmodul auf dem Dach!

Und er darf 45km/h statt 25km/h fahren.

Ziemlich cool, danke für den Hinweis.
Ich möchte aber rechtlich ein Ebike sein um den Radweg durch den Wald nehmen zu können und mich nicht mit dem Rest in den Feierabendverkehr stellen zu müssen.

„Ich möchte aber rechtlich ein Ebike sein, um den Radweg […] nehmen zu können“

Ja, dann … vielleicht bald das E-Bike FRIKAR! (mit Probefahrten in -D- rechne ich noch dieses Jahr):

comment image

Das ist eher ein Ersatz für ein Auto auf kürzeren Strecken als ein Ersatz für ein Fahrrad:

https://www.podbike.com/de/products/podbike/
Last edited 1 Monat zuvor by Wolfbrecht Gösebert

Danke, das erklärt es. Wir leben auch in der Pampa von Schleswig-Holstein, aber der Zugriff auf ein Taxi wäre etwas besser.
In deiner Situation sieht das mit dem Zweitwagen dann doch anders aus.

Wie wäre es mit einem alten Fiat 500e (nicht dem aktuellen), den will keiner. Oder mit einem alten Drilling: iMIEV o. iOn , deren Batterien sind unkaputtbar.
Für max. 10Km täglich lohnen sich kaum die Solarzellen auf dem Zion. Pack die Zellen lieber auf Dein Dach, in den Garten o. den Balkon. 2-4 billige Solarpanel/Reste vom Solateur/Altpanel an einen mehrkanaligen Mini-/Mikro-Inverter, Schukostecker dran = fertig ist das 600W-Balkonkraftwerk.

Erst ab 7500km/h jährlich oder sehr viel Kurzstrecke macht ein neues E-Auto wirtschaftlich Sinn.

Wer selber in seinem Leben nicht mal versucht hat, etwas Vergleichbares wie ein Solarauto auf die Beine zu bringen, möge sich natürlich weiterhin gerne über Kleinanleger lustig machen, die doch glatt den Gegenwert einer „kleinen Pfingst-Familenreise“ von 500–1.000 € in ein Unternehmen investiert haben, dessen Umsetzung in einen Markterfolg aber eben nicht völlig sicher erreicht werden kann …

Alle anderen bemerken immerhin, dass auch kommerzielle Geldgeber maßgeblich in das Unternehmen investieren!:

https://sonomotors.com/de/press/press-releases/sono-motors-completes-45-million-series-c-funding-round/

Die technisch Interessierten hier werden sich evtl. Details der schon in den frühen 2000er-Jahren entwickelten LFP-Technik (LiFePO4) ansehen, wie sie jetzt aktualisiert verwendet werden soll:

comment image
  • Keine Verwendung von Kobalt, Mangan und Nickel
  • Verbesserte Batteriesicherheit in Bezug auf Brennbarkeit
  • Neue DC-Ladeleistung bis zu 75 kW
  • Erhöhte Lebensdauer von bis zu 3.000 Zyklen oder bis zu 900.000 km
https://sonomotors.com/de/sion/battery/

Interessant wäre ja noch, wer künftig die Batterie zuliefern soll …

Last edited 1 Monat zuvor by Wolfbrecht Gösebert

45 Millionen reichen in der Automobilbranche aber nur um zu werbezwecken 3 Prototypen auf Messen zu präsentieren und nicht um einen vollwertigen PKW inklusive Validierung in Serie zu bringen.

„45 Millionen reichen in der Automobilbranche aber nur […] zu Werbezwecken […] und nicht um einen vollwertigen PKW inklusive Validierung in Serie zu bringen.“

ja, <… gähn …>, stay tuned und schau Dir an:

https://sonomotors.com/de/state-of-development/

und sage mir doch – wo Du scheinbar soo gut Bescheid weißt – wann dann noch wie viele Millionen fällig werden

Last edited 1 Monat zuvor by Wolfbrecht Gösebert

Menschen die meinen in einer Diskussion die Oberhand dadurch dadurch zu erlangen, die Rechtschreibung anderer zu korrigieren, haben bei mir schon immer eine besondere Abneigung erzeugt. Ich bin technischer Projektleiter, nicht Germanist.

Wenn ich die Projektschiene gegenüber auch nur einem meiner Kunden so häufig in den Sand gesetzt hätte wie Sono, wäre ich meinen Job schon lange los. Aber die agieren eben, wie viele der Startups in der Branche: Völlig planlos und sprunghaft.
Auch als Lieferant ist es völlig unmöglich mit so einem Kunden ein Automotive-Projekt vernünftig auf die Beine zu stellen. Wenn solche Kollegen mit Ihren 20.000 Stück über Produktzyklus bei uns ankommen, bekommen die den Katalog und der Mailfilter sortiert den Absender ab sofort automatisch in „Unwichtig“.
Ich habe OEMs die keine Verzögerung dulden und in den nächsten Jahren BEV-Plattformen mit Millionenstückzahlen auf die Beine stellen an der Backe. Da habe ich wirklich besseres zu tun…

Nur mal so zum Vergleich, Rivian hat diesen Januar 2,65 Mrd $ Risikokapital eingesammelt um den Produktionsstart vorzubereiten. Das ist die Größenordnung mit der man Entwicklung und Werkzeuge bezahlt, sowie eine Produktionslinie auf die Beine stellt und ein Fahrzeug homologiert. Nicht, dass die wahnsinnig Prozesskonform nach APQP agieren würden, aber wenigstens können sie die Probleme mit Geld bewerfen, bis sie weg sind.

In diesem Sinne: Viel Erfolg oder auch Glück Richtung Sono Motorss, sie werden es brauchen…

Ich habe schlicht eine heftige Abneigung dagegen, fehlerhaft geschriebenen Texte anderer auch noch als schlechtes Beispiel erneut so wiederzugeben –> ich argumentiere aber – wie Du doch sowieso weißt! – auf ganz anderen Ebenen!
Und über Korrekturen – auch formale – freue ich mich einfach 😛

„Ich bin technischer Projektleiter […]“

Schön – nur eben ein Grund mehr aus meiner Sicht: In meinem Betrieb, den ich >30 Jahre persönlich geführt habe, hätte ich Dir das mal so ganz persönlich erläutert – tja, das geht hier ja leider nicht …

Aber nicht weiter vom Thema ablenken: Du hast Dir den Link „…/state-of-development“ also nicht angesehen? – Dann überlass‘ doch die Sorge um künftig erforderliche (ja, erhebliche!) Finanzierungen einfach den zuständigen Leuten bei Sono, z.B. Torsten Kiedel und Moritz Vohler. Bislang haben die ja wohl immer noch „die Kurve gekriegt“!

Und die Bewertungen bei einem evtl. künftigen Börsengang zur weiteren Finanzierung Sonos überlasse ich dann gern dem „Markt“ 🙂

Last edited 1 Monat zuvor by Wolfbrecht Gösebert

Naja, hoffentlich arbeiten die noch daran. 3000 Zyklen sind für ein E-Auto zwar völlig ausreichend, für einen LFP-Akku aber ziemlich wenig. Mind. 6000 besser 7000-10000Zyklen sind bei denen üblich. Wäre schön wenn man den Zion bidirektional ans Netz hängen könnte, V2G und Solar2Grid statt Balkonkraftwerk. Ist mir auch schleierhaft warum sich noch kein Wohnmobilhersteller mit Sono Motors verbündet hat.
Die stehen die Meiste Zeit draussen rum, haben 10-26m^2 Dachfläche macht 1,9-5,4KWp (Wände und aufklappbares Vordach nicht mitgezählt), könnten per V2L die Autos der halbe Nachbarschaft Nachladen oder per V2H deine echte Wohnung versorgen. Und auf Langstreckentrip mit höheren Verbrauch gibt’s Schnelllader und Strom per CEE auf jedem Campingplatz (falls die Solarleistung nicht reicht).

Die Technologie hat Sono (und verkauft sie auch), ist nur zu hoffen, dass doch noch ein Serienauto daraus wird. Oder eine Kleinserie Wohnmobile?

„Naja, hoffentlich arbeiten die noch daran. 3000 Zyklen sind für ein E-Auto zwar völlig ausreichend, für einen LFP-Akku aber ziemlich wenig.“

2011 wurde die (chinesischen!) LFP-Zellen eines Kleinbusses mit 1.000 Zyklen angegeben, aus dieser Serie fährt heute (nach einer Überholung beim Akku-Konfektionär in 2019) einer bereits >270.000 km, das sind de facto rd. 2.700 Vollladungen!

„Die Technologie hat Sono (und verkauft sie auch), …“

Ja, mind. je ein Transporter-, Bus-, LKW- und Shuttle-Hersteller prüfen die Verwendung der flexibel gebetteten Zellen auf eigenen Fahrzeugen.

„… ist nur zu hoffen, dass doch noch ein Serienauto daraus wird.“

Der augenblickliche Fortschritt SVC2 –> SVC3 lässt mich hoffen 🙂

Last edited 1 Monat zuvor by Wolfbrecht Gösebert

Interessantes ist die Änderung zu den bisher mitgeteilten Daten:
Vorher 35 kWh und 250 km Reichweite
Jetzt 54 kWh und 305 km Reichweite
20% mehr Reichweite mit 50% mehr Akkukapazität. Soso.
Aber wer bei Sono etwas glaubt, ist eh ein spezieller Typ Mensch.

„Änderung zu den bisher mitgeteilten Daten: Vorher 35 kWh und 250 km Reichweite. Jetzt 54 kWh und 305 km Reichweite“

Ein Vergleich rein rechnerischer = theoretischer Werte von 2019(?) mit Meßwerten von 2021!
Seit Beginn des Jahres 2021 fahren die beiden SVC2 mit dem Conti-Antrieb und es liegen sicher erste, realistischere Verbrauchs-Meßwerte damit vor … jedenfalls als Conti wohl vermittelt hat … da läge ja eine neue Akku-Entscheidung IMHO auf der Hand!
Aus Käufer-Sicht doch gut, dass dann auch gleich der umweltfreundlichere, sicherere und langlebigere LFP-Akku entschieden werden konnte!

“Aus Käufersicht“ tut so, als ob es ein Produkt gäbe. Das gibt es aber nicht.
Von daher muss man nicht diskutieren, ob LFP in Ländern mit einem Winter so eine gute Idee ist. Denn das sind Absichtserklärungen. Wenn man so will, ist das eine MOPF, eine Modellpflege, für ein Luftschloss.

Es ist schon einmal gesagt worden, der Preis sei ohne Herstelleranteil Elektroförderprämie. Heißt, der Wagen wird 3570€ teurer, wenn er bis 2025 auf den deutschen Markt kommt. Das ist nicht zu befürchten. Man hat sich, nach meiner Meinung, seit 2016 eingerichtet, nur darüber zu reden.

„“Aus Käufersicht“ tut so, als ob es ein Produkt gäbe. Das gibt es aber nicht.“

<gääähn> … das ist nun aber allzeit allseits allgemein bekannt!
Über das Stöckchen springe ich jetzt nun mal nicht … 😛

Das Modell zum Sion gibt’s schon heute: einfach die entsprechende Datei von Sono am 3D-Drucker ausdrucken. Steht bei mir im Regal zum Wachhalten der Vorfreude ;-))

Die Verschiebungen des geplanten Produktionsstarts sind schon ärgerlich bis nervig.
Aber: die bisher käuflichen Alternativen sind aus meiner Sicht nicht nur deutlich teurer, sondern moderne Dinosaurier: übermotorisiert, lächerlich schwer, oftmals aussen groß und innen klein.

Dabei beziehe ich mich auf die bisher von mir Probe gefahrenen Modelle Tesla 3 und Skody Enyaq. Der Enyaq mit großer Batterie ist mit 4 Personen und Reisgepäck bereits überladen, bei einem Auto mit 2,3 to Leergewicht. DAS ist ein Konstruktionsfehler. Der Tesla 3 hat ’ne mini Heckklappe und der kommende Y ist auch wieder ein Sportwagen mit großer Masse.

Da warte ich lieber noch ein Bisschen bis mit dem Sono ein zukunftsfähiges, modernes Auto kommt und Miete mir bis dahin bei Bedarf den fehlenden mobilen Untersatz.

Die nun angekündigte Erweiterung der Batterie ist genau das, wass das Paket „Sion Sono“ universell einsetzbar macht.

Übrigens: der „Double-Use“ des Sono ist schon bekannt? 11kW Drehstrom Output unter der Frontklappe! Damit kann ich bei einem Stromausfall mein Haus versorgen. Dann bei Stromausfall sogar wieder die PV-Anlage auf dem Dach und die Solarbatterie im Keller. Sehr beruhigend wenn demnächst wegen der tollen Vorausplanungen unseres dicken Wirtschaftsministers der Strom in Deutschland knapp wird.

„Die nun angekündigte Erweiterung der Batterie ist genau das, wass das Paket „Sion Sono“ universell einsetzbar macht.“

+1

Witzig…vor 3 Jahren hatte ich Sono angeschrieben, wie sie sich bei versprochenem V2V und V2G ohne angepasstes Garantiekonzept das Auto überhaupt mit LNC-Zellen vorstellen können. Und dass einzig LFP Sinn macht. Nur damals waren LFP-Zellen noch 40% teurer als LNC. Zu dem Zeitpunkt waren definitiv keine LFP-Zellen angedacht. Diese naive Herangehensweise hat mich davon angebracht, auf dieses Auto zu warten.

„… vor 3 Jahren hatte ich Sono angeschrieben, wie sie sich […] das Auto überhaupt mit LNC-Zellen vorstellen können.“

Du meinst vermutlich NMC-Zellen?!

„Nur damals waren LFP-Zellen noch 40% teurer als LNC [NMC?]. Zu dem Zeitpunkt waren definitiv keine LFP-Zellen angedacht. Diese naive Herangehensweise hat mich davon an?[ab!]gebracht, auf dieses Auto zu warten.“

2018 war das Revival der LFP-Chemie (für die Allermeisten) aber nicht abzusehen [ich selber fahre mit LFP-Zellen von 2011 aktuell noch mit rd. 95% SoH!] und sono konnte vermutlich einen Akku-Mehrpreis von 40% nicht einpreisen …

Naja, bei guten LNC Zellen für 3000-6000 Zyklen bei 90% Akkunutzung ginge das schon. Entsprechende PV-Akkus und Powerwalls mit LNC Zellen sind ja erfolgreich im Einsatz (inkl. 10 Jahren Garantie), auch wenn gute LFPs dafür besser sind.
Da das Belastungsprofil zwischen schnell fahren/schnell laden und V2H und V2V + Solarladen völlig anders ist, nutzt die Kombination dem Akku sogar eher. LiIon-Akkus gehen eher kaputt wenn man sie zuviel schnell lädt oder nur langsam lädt und nie die volle Kapazität nutzt. Die Zyklenzahl-Angaben sind immer eher pessimistisch und ein Akku mit 7000-10.000 Zyklen überlebt selbst mit V2G und QC wahrscheinlich das Auto. Und 3000 Zyklen reichen mindestens auch für 160.000Km/8 Jahre Batterie-Garantie mit V2H.

Na mist, hatte ich auch das Hirn halb aus und nur Copy-and-Pasted. Natürlich NMC (oder NM oder LiIon-Nickel oder was auch immer)! *Sorry* {leider habe ich hier kein edit-Button am Post}

An ALLE negativ schreiber, Ihr klammert Euch an das AUS von Sono, und trotzdem gibt es Sie noch, und hören auf Ihre Community, SUPER. Eure Vergleiche, sind Note 6, Ihr versteht nicht das große Ganze.

Mit der Kiste (bin den Prototypen gefahren und mit Grausen ausgestiegen)
gewinnst Du aber nicht „das große Ganze“.

Damit gehst Du unter, weil man mit Gimmicks wertvolle Zeit (Produktion, Umsatz, Gewinne, Marktanteile) und die Produktion von Jahr zu Jahr verschieben muss.

Anstatt dass man erstmal eine Basisvariante ohne Solarzellen (nicht jeder braucht die) und ohne V2L/G anbietet.

Früherer Marktstart war 2019, dann 2020, dann 2022, jetzt 2023, nächstes Jahr heißt es dann 2025.

Für etwas mehr bekommt man heute einen ID3 Pure, ein günstiges Tesla Model 2 wird es auch in der nächsten Zeit geben, ein Model 3 (eines der sichersten Autos) mit 55kWh LFP Batterie liegt aktuell bei 35k (nach Bafa und ob es Förderungen wie jetzt in 2022 auch geben wird, weiß keiner) und wird in näherer Zukunft, bei Fertigung in Berlin, auch günstiger werden, Nachfolger vom eUP (ID1) kommen auch auf den Markt,

und hat eigentlich schon mal jemand einen Crashtest vom Sion gesehen?
Wer will schon seine Familie in eine solche Plasto-Kiste setzen und in Urlaub fahren?
Was ist mit Assistenz-Systemen, die heute schon state-of-the-art sind?

25.500Euro soll der Sion kosten. Stand heute. Für die, die jetzt reservieren.

Was wird er aber tatsächlich dann 2022 kosten, für die, die dann erst kaufen?
30.000Euro?

  1. Wann gehts denn endlich mal los bei Sono

Nie

Angesagt ist wohl aktuell 2025.

Das war eine Frage – kann man einfach beantworten, warum -6? Hier scheinen viele Sono-Fans sehr dünnheutig zu sein 😉
Evt. kommt er in 4 Jahren oder eben nicht. Die einen warten – die anderen schauen sich das fertige Produkt an (wenn es kommt) – wem es gefällt und es sich leisten kann – wird es kaufen.
Die Vorbesteller bekommen ein Auto oder sind Ihr Geld los.
Das ist eine individuelle Entscheidnung – kann jeder machen wie er/sie will.

PS: Den Hype um den Sion habe ich nie verstanden. Wenn er 2025 auf den Markt kommen sollte, schau ich mir den wie jeden anderen Wagen an. Bis dahin fahre ich lieber elektrisch mit dem was vor 2 Jahren verfügbar war.

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