Skoda verdreifacht E-Fahrzeug-Absatz

Skoda-Elektroauto-Absatz-Enyaq

Copyright Abbildung(en): Skoda

Skoda ist in Deutschland auf dem besten Weg, den Absatz elektrifizierter iV-Modelle (E-Autos wie auch Plug-in-Hybride) im Vergleich zum Vorjahr zu verdreifachen: In den ersten neun Monaten des Jahres verzeichnete die Marke einer aktuellen Mitteilung zufolge hierzulande fast 33.000 Kundenbestellungen. 2020 hatte Skoda rund 10.000 iV-Neuzulassungen realisiert. Der batterieelektrische Enyaq iV ist mit 17.000 Bestellungen in den ersten drei Quartalen der iV-Bestseller vor den Plug-in-Hybridmodellen Octavia iV und Superb iV. Ein besonders großes Wachstum gelang im wichtigen Marktsegment der Firmen- und Flottenfahrzeuge.

Die Skoda Submarke iV schreibt im laufenden Jahr eine starke Erfolgsgeschichte, so der Hersteller. Das ehrgeizige Ziel, in Deutschland das Ergebnis des Vorjahres von rund 10.000 Einheiten in 2021 zu verdreifachen, sei in Sichtweite: Bis Ende September 2021 konnte das Unternehmen auf dem hiesigen Markt schon fast 33.000 Kundenbestellungen für ein iV-Modell verzeichnen. Kaum zwei Jahre nach dem Start der iV-Familie umfasst das Modellangebot drei Plug-in-Hybride in den Baureihen Octavia und Superb sowie den rein batterieelektrischen Enyaq iV, der sich binnen weniger Monate zum Verkaufsschlager entwickelte.

Der Enyaq iV basiert auf der MEB-Plattform des Volkswagen Konzerns. Er wurde im laufenden Jahr in Deutschland bereits mehr als 17.000 Mal geordert. Damit hat das rein elektrische SUV-Flaggschiff die Octavia iV-Varianten von der Spitze der internen iV-Absatzstatistik abgelöst. Für die Kompaktklasse-Erfolgsmodelle gingen bei Skoda fast 12.000 Bestellungen ein. Vor allem die besonders sportliche RS-Version des Octavia iV legte dabei zu: Inzwischen setzt nahezu jeder fünfte Plug-in-Octavia auf die 180 kW (245 PS) starke Variante. Für den am Markt stabil positionierten Superb iV gingen in den ersten drei Quartalen rund 4000 Bestellungen ein.

Besonders positiv entwickelten sich in Deutschland auch die Zahlen im wichtigen Marktsegment der Firmen- und Flottenfahrzeuge: 22 Prozent der Gewerbekunden entschieden sich in den ersten neun Monaten für ein Plug-in-Fahrzeug oder den rein elektrischen Enyaq iV. Die Submarke iV soll in den kommenden Monaten weiter Fahrt aufnehmen. Als nächsten Schritt stellt Skoda im Frühjahr 2022 die Coupé-Version des Enyaq iV vor.

Unter dem Motto NEXT LEVEL Skoda will der tschechische Automobilhersteller das Wachstum im Bereich der E-Mobilität konsequent ausbauen: Bis 2030 soll der Anteil der elektrifizierten Modelle in Europa (je nach Marktentwicklung) 50 bis 70 Prozent erreichen. Dabei setzt Skoda auf weitere batterieelektrische Fahrzeuge. In den kommenden Jahren sollen drei neue Modelle unterhalb des erfolgreichen Enyaq iV an den Start gehen. Skoda hat die Submarke iV für elektrifizierte Automobile im September 2019 mit dem Superb iV und dem rein elektrischen CitigoE iV aus der Taufe gehoben.

Quelle: Skoda – Pressemitteilung vom 12.10.2021

Über den Autor

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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Bravo Skoda! Gut dass ihr die VW Bremse löst.

1+ Skoda

weiter so.
Tipp: mehr auf BEV konzentrieren 😉

es bleibt spannend

1+ für jedes BEV, welches einen Verbrenner des VW Konzerns oder anderer OEMs obsolet macht.

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