Skoda setzt neben E-SUVs auch auf Elektro-Limousinen und -Kombis

Skoda setzt neben E-SUVs auch auf Elektro-Limousinen und -Kombis

Copyright Abbildung(en): Martin Kimla / Shutterstock.com

Die Entwicklung des Portfolios verlaufe jetzt immer schneller, weil die Nachfrage nach E-Autos deutlich ansteige. Dies gab Skoda bereits vor einigen Tagen zu verstehen. Drei E-Autos unterhalb des Enyaq iV seien in der Planung. Zwei davon sollen als kleine SUV auf den Markt kommen, zudem sei ein Elektro-Äquivalent des Octavia geplant. Skoda wird auf dem Weg zur vollständigen Elektrifizierung auch andere Modelle als SUVs anbieten und seine beliebtesten Fahrzeuge durch Elektroautos ersetzen.

Die Autobild will weitere Details zu einer kommenden Skoda-Elektrolimousine erfahren haben. Die Elektrolimousine soll Autobild zufolge auf der kommenden Scalable Systems Platform (SSP) aufbauen, der neuen Elektro-Architektur, die derzeit im Volkswagen-Zukunftsprojekt Trinity entwickelt wird. Deren Vorteile zur aktuellen VW-Plattform MEB umfassen unter anderem eine 800-Volt-Batterietechnologie für deutlich schnelleres Laden, optimierte und deutlich flachere Akku-Module sowie autonomes Fahren auf Level 4.

Die Markteinführung soll der Entwicklungsplanung von Trinity folgen uns sei für 2026 vorgesehen – dann als E-Variante des derzeit meistverkauften Modell der Marke, dem Skoda Octavia. Allerdings soll dies wohl nicht den Namen des Erfolgsfahrzeugs tragen. Da Skoda, eine ähnliche Produktstrategie wie die Muttergesellschaft Volkswagen fährt, indem es seine neuen, maßgeschneiderten Elektroautos getrennt von den bestehenden Verbrennungsmodellen vermarktet.

„Die Kombi-Form war für Skoda sehr erfolgreich, und diese Form definiert Skoda in gewisser Weise“, erklärte Martin Jahn, Vertriebs- und Marketingchef von Skoda. „So werden wir auch bei den neuen Elektroautos vorgehen. Ähnlich wie heute wird es vor allem ein SUV sein, aber es wird auch andere Formen geben.“ Nichtsdestotrotz machen SUVs einen großen Teil der Verkäufe der Marke aus, und die ersten drei maßgeschneiderten E-Autos werden alle in diesem Segment angesiedelt sein. Dem Enyaq iV wird bald ein kleinerer Crossover folgen, und Skodas Einstiegsmodell, das um 2025 auf den Markt kommen soll, wird ein kompaktes, stadttaugliches Elektroauto nach dem Vorbild des Volkswagen ID 2 sein.

Vertriebs- und Marketingchef Martin Jahn erklärte jedoch gegenüber Autocar, dass Skoda nicht vorhat, ausschließlich ein SUV-Hersteller zu werden: „Wir sind den Bedürfnissen unserer Kunden verpflichtet. Wir werden auch in Zukunft immer versuchen, Formen und Karosserieformen zu finden, die unsere Kunden erwarten. Ich denke, dass wir mit der Fahrzeugpalette von Octavia und Superb weitermachen werden. Wir sehen immer noch einen Bedarf für diese Autos, also wird es sie noch eine Zeit lang geben.“

Quelle: Autocar – Skoda to launch electric saloons and estates alongside SUVs

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Ich denke nach dem letzten Bloch Video von ams zur Ladeleistung des Lucid, wo auch dem Laien gut erklärt wurde, warum 400V ab Mittelklasse nur noch eine Übergangstechnik sind, dürfte klar sein, die SSP ist eine MEB mit zwar auch einer größeren Range an Längen und Breiten, aber vor allem mit einer stärkeren Differenzierung der Technik.

Am Ende wird jede Firma mit spitzem Bleistift rechnen, und wenn der sehr spezielle Usecase eines Außendienstlers den Mehrpreis für die teurere 800V Technologie rechtfertigen sollte, dann sei es so – für die große Mehrheit und bei entsprechender Akkutechnologie wird die 400V Technologie noch sehr viele Jahre völlig ausreichend sein – es soll ja auch zunehmend mehr Menschen geben, die sich ihre work-life balance nicht von ein paar Minuten mehr an der Ladesäule kaputtreden lassen.
Der Rest soll dem lebensverkürzendem Ideal von „schneller-höher-weiter“ gerne weiterhin nacheiferten.
Frei nach dem Motto: wer früher stirbt, ist länger tot.
Da entscheide ich mich lieber für das Leben und eine ganze Folge Netflix am Supercharger ;-)

Mir gefallen Kombis auch gut, aber ich bin mir bewusst, dass das eine deutsche Sicht ist. Weltweit bedient man mit Kombis eine Nische.

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