Skoda soll E-Octavia ab 2026 für unter 35.000 Euro planen

Skoda soll E-Octavia ab 2026 für unter 35.000 Euro planen

Copyright Abbildung(en): Trofimenko Nickolai / Shutterstock.com

Die Autobild will – leider ohne Quellen zu nennen – weitere Details zu einer kommenden Skoda-Elektrolimousine erfahren haben. Skoda-Chef Thomas Schäfer sagte bereits im September in einem Interview mit dem Handelsblatt, dass die VW-Marke „für die zweite Hälfte der aktuellen Dekade intensiv über einen E-Octavia“ nachdenke – „das elektrische Pendant zu unserem über Jahrzehnte hinweg erfolgreichsten Modell, dem Kern unserer Marke“. Aktuell haben die Tschechen nur zwei Modelle im Elektro-Angebot: Den Kompakt-SUV Enyaq sowie dessen Coupé-Version, die noch vor Jahresende in Verkauf gehen soll.

Die Elektrolimousine soll Autobild zufolge auf der kommenden Scalable Systems Platform (SSP) aufbauen, der neuen Elektro-Architektur, die derzeit im Volkswagen-Zukunftsprojekt Trinity entwickelt wird. Deren Vorteile zur aktuellen VW-Plattform MEB umfassen unter anderem eine 800-Volt-Batterietechnologie für deutlich schnelleres Laden, optimierte und deutlich flachere Akku-Module sowie autonomes Fahren auf Level 4. Die Markteinführung soll der Entwicklungsplanung von Trinity folgen uns sei für 2026 vorgesehen.

Skoda wolle den E-Octavia als Wettbewerber zum Tesla Model 3 platzieren, heißt es, das absolute Erfolgsmodell des kalifornischen E-Auto-Branchenprimus, welches zuletzt unabhängig von der Antriebsart das meistverkaufte Auto in Europa war. Solange Tesla nicht nachbessert, wäre der E-Octavia von Skoda vor allem aufgrund des Preises ein ernstzunehmender Konkurrent: Weniger als 35.000 Euro soll Skoda als Einstiegspreis anvisieren, was bereits beim aktuellen Enyaq – ab gut 34.000 Euro zu haben – auch der Fall ist. Die günstigste Model 3 Variante hingegen kostet aktuell gut 10.000 Euro mehr.

Quelle: AutoBild – Die ersten Bilder zu Skodas erster Elektro-Limousine / Handelsblatt – Skoda stockt Elektroangebot deutlich auf – Elektrischer Octavia aber erst nach 2025

Über den Autor

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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Oh wow, 2026 finde ich jetzt aber recht spät… Naja, aber dann immerhin mit 800V Technik. Scheinbar hat der VW Konzern da doch die Einschläge gehört wo die Reise hingehen muss.

Auch 2026 wird das kein Ersatz für den Octavia-Kunden werden. Ich brauche einen Kombi der mit Dachbox und 4 Fahrrädern auf der Anhängerkupplung bei 120-130km/h noch locker 400km fahren kann. Das wird noch das eine oder andere Jahrzehnt für bezahlbare BEVs unerreicht bleiben.

Last edited 15 Tage zuvor by Dagobert

Kannst du doch. Musst halt einmal zwischendrin laden.
Aber vermutlich ist es keine Option die eigenen Gewohnheiten zu ändern, oder?

Grundsätzlich wurden und werden die meisten Kombis durch wahlweise zwei Typen ersetzt, entweder SUV oder Hochdachkombi. Sobald es Hochdachkombis mit etwas grösserer Batterie geben wird und Sie bereit sind, 100 km/h zu fahren, sind Ihre Anforderungen erfüllt. Mit 100-110 statt 120-130 verlieren Sie auf die 400km vielleicht 1/2 Stunde – spielt doch keine Rolle.

bitte nicht …. jetzt nicht den Teufel an die Wand malen, nur noch Klumpen-Autos?

Dann fahr doch weiter Diesel, wenn Du glaubst das zu brauchen 🙂 ist ja noch sehr lange möglich
ich könnte mir aber vorstellen, dass Du bereits vorher auch gerne elektrisch fahren möchtest und die Ungemach des unterwegs ladens Dir mal anschaust. Ob das wirklich sooo schlimm ist

Gähn…neuer Wein in altem Schlauch. Wann kommt endlich der Sono Sion ?

War da der Produktionsstart nicht schon im zweiten Halbjahr 2019, oder habe ich da was verwechselt…

Aber ernsthaft, Stand heute: Nie.

Der neue Sion wird höchstwahrscheinlich nie kommen.
Das ist leider so. LG

Gute Ansätze, nur die Konkurrenz – das Model 3 – fährt schon. Und ob dieser Preis in 5 Jahren tatsächlich noch realistisch erscheint ist fraglich. Außerdem wird das Model 3 in 5 Jahren ein anderes als das heutige sein.
Es bleibt also spannend.

Für häufige grundlegende Modellpflege ist Tesla ja nun auch wieder nicht bekannt. Auf ein neues Model S haben die Käufer ja auch für Auto Maßstäbe eine gefühlte Ewigkeit gewartet. Klar wir die Software noch besser sein, aber ob Tesla bis dahin 800V Technik anbietet?

Wenn das neue Modell tatsächlich eine BEV-Alterantive zum Oktavia wird ist es eine ganz andere Hausnummer als der tm3.
Eben kein Poser-Fahrzeug sondern ein Wagen mit hohem Nutzwert, viel Platz, Laufruhe, hoher Insassensicherheit und ausgereifter Software (ohne Pahntombremsungen). Zudem steht er auf einer Plattform die hochflexibel ist und nicht (sehr schön beim tm3-derivat tmy zu sehen) blitzartig an Grenzen wie Zuladung und Ladekurve stößt.

Der tm3 mag Nerds zu faszinieren (ja .. der Sex-Appeal von S3XY..) aber als Alltagsfahrzeug ist er ziemlich unbrauchbar.
Der e-Octavia mag spät kommen aber er wird gut.

[…] aber ob Tesla bis dahin 800V Technik anbietet?

Was genau wofür notwendig ist, ausser für kleinere Kabelquerschnitte?

Tesla Model 3 … welches zuletzt unabhängig von der Antriebsart das meistverkaufte Auto in Europa war.

Was denkt sich da ein normaler Leser? Ist aber überhaupt nicht so.
Das war genau an einem einzigen Monat (September 21) mit völlig untypischen Verkaufszahlen.
Ich habe damals schon gedacht, dass man diese ganze September-Pump-Aktion nur macht, um nachher monatelang alternative Fakten verbreiten zu können. Das ist nun schon reichlich geschehen, hier nur ein weiteres Beispiel.

Die Tesla-Fantruppen treiben das Prinzip der statistischen Manipulation zur Spitzenleistung.
Da sind sie schon gut .. der Rest .. also die Wagen .. na ja ..

Irgendwo in einem fernen Land mal gute Zulassungen .. Sau durchs Dorf treiben. Nächsten Monat: Niente .. dann ist die Sau eben anderweitig. Zum Beispiel in China.

Es gibt auch professionelle Hilfe, die man in Anspruch nehmen kann.

ehmm. …wenn du einen Therapeuten für deinen Gesprächswunsch suchst bist du hier aber falsch. Erster Ansprechpartner wäre der Hausarzt – der hat i.d.R. eine gute Adresse.
Wenn es ganz schlimm wird: Psychosozialer Dienst und bis die öffnen: Telefonseelsorge.

sorry .. bevor du dich vergebens bemühst .. : sozialpsychiatrischer Dienst.

Danke mein Allerliebster
Aktuell geht es gerade noch ohne deine Ratschläge. Aber es tut gut, herzlich über deine Beiträge zu lachen – wie so oft. Lachen hält jung, verhindert Falten und schützt vor Herz- Kreislaufproblemen. Fake News hingegen bewirkt genau das Gegenteil.
Nebenbei, es wäre der“sozialpsychologische Dienst“. Aber diese Verwechslungen und nimmt dir ja keiner mehr übel. Das sind ja meistens nur Details. Das kann ja jedem mal passieren, gell. 😉

Das war genau an einem einzigen Monat (September 21) mit völlig untypischen Verkaufszahlen.

ändert das etwas an der Aussage ZULETZT?

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