Skoda soll Coupé-Version des SUV Enyaq einen kleinen Crossover folgen lassen

Skoda soll Coupé-Version des SUV Enyaq einen kleinen Crossover folgen lassen

Copyright Abbildung(en): Symbolbild | Skoda

Skoda soll sein Elektroauto-Sortiment in den nächsten Jahren nach der Coupé-Version des SUV Enyaq um ein darunter positioniertes kleineres Modell erweitern, das die Form eines Crossovers annehmen soll. Das hat die britische Autocar von Skoda-Designchef Oliver Stefani erfahren.

Stefani sagte, dass der Fokus auf den Gepäckraum die hohe Popularität von Modellen wie dem Octavia und dem Superb widerspiegle, und fügte hinzu, dass dies auch die Designpriorität für die zukünftigen Elektroautos von Skoda bleiben werde. Ein Beispiel: Obwohl der Enyaq in Größe und Spezifikation praktisch identisch mit dem Volkswagen ID.4 ist, verfügt er über einen Kofferraum von 585 Liter, 42 Liter mehr als beim ID.4.

Geräumigkeit ist für uns sehr wichtig“, sagte Stefani zu Autocar. „Sie bedeutet Funktionalität. Die Leute lieben das, und wir werden das nicht aufgeben wollen. Jede Marke muss ihre Rolle kennen und ausfüllen“. Der Designer betont, dass die E-Autos von Skoda im Vergleich zu anderen MEB-Fahrzeugen hinten den längsten Überhang aufweisen. Und Skoda sei „zu 100 Prozent davon überzeugt“, auch mit einem großen Kofferraum ein schönes, attraktives Auto auf die Räder stellen zu können.

Skoda will beim Design seiner Elektroautos „emotionaler“ werden

Das Enyaq-Coupé wird aktuell bereits vor seiner Einführung im kommenden Jahr getestet. Es wird erwartet, dass darauf ein kleineres MEB-basiertes Auto folgt, dessen Proportionen eher in der Nähe des Volkswagen ID.3 liegen sollen. Beim Antrieb des kleineren Modells soll Skoda nur auf Hinterradantrieb setzen, aber drei Akkukapazitäten und zwei Leistungsvarianten bieten. Da Skoda sich auf eine Maximierung des Innenraums konzentriert, wird erwartet, dass die Abmessungen des Autos im Vergleich zum ID.3 etwas gestreckt werden, was ihm mehr eine Crossover-Form verleiht.

Stefani deutete auch an, dass zukünftige elektrische Skodas ein „emotionaleres“ Design erhalten sollen, das zwar auf dem Enyaq aufbaut, sich aber gleichzeitig weiter von jenem der Verbrennermodelle entfernen soll. „Der Enyaq ist eindeutig mit unseren Verbrenner-Autos verwandt, weil er das einzige Elektroauto ist, das wir haben, und wir wollten ihn zu einem Mitglied der Familie machen“, sagte Stefani. „Sobald wir mehr Elektroautos haben, werden wir die Idee dieser Elektroautos viel mehr weiterentwickeln“. Skoda wolle sie „moderner“ aussehen lassen und besser an die Markt- und Kundenerwartungen anpassen, „aber sie müssen immer ein Skoda sein“, so Stefani.

Quelle: Autocar – Skoda to follow Enyaq iV Coupé with compact crossover EV

Über den Autor

Michael ist freier Autor und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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Hallo, SKODA baut tolle Autos!
Aber ich fände es schön, wenn nicht nur Vorankündigungen stattfinden würden, sondern auch Bestellungen endlich ausgeliefert würden!

Wartende (ENYAQ) Grüße 🙂

Hallo Perr,
wann hast Du denn bestellt – und wann hätte er denn kommen sollen?
Wir haben unser Model Y im März 2020 bestellt (wohl wissend, dass es in Grünheide produziert werden muss) –
Gut Ding will manchmal Weile haben – und Vorfreude ist doch auch etwas, was mancheiner mal wieder lernen sollte 🙂

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