Schweizer Morand Hypercar: Naturfaser, 1.470 kW und 400 km/h Höchstgeschwindigkeit

Schweizer Morand Hypercar: Naturfaser, 1.470 kW und 400 km/h Höchstgeschwindigkeit

Copyright Abbildung(en): Morand Cars

Dass die Schweiz bekannt ist für Handwerkskunst, Feinmechanik und technologische Innovation lässt sich nicht von der Hand weißen. Auch ist die Schweiz Heimat des Genfer Automobilsalons. Schweizer Autos geschweige den Elektroautos sind bisher aber eher rar gesät. Doch dies wird sich künftig ändern mit dem Elektro-Hypercar von Morand Cars. 1.470 kW/ 2.000 PS-Leistung, bis zu 400 km/h Höchstgeschwindigkeit und eine nachhaltige Naturfaserkarosserie soll in der Schweiz entstehen.

Bcomp, als führender Lösungsanbieter für Naturfaserverstärkungen in Hochleistungsanwendungen vom Rennsport bis zur Raumfahrt, hat sich mit Benoit Morand, Eric Boullier und dem Team von Morand Cars zusammengetan, um ein vollelektrisches Hypercar zu entwickeln, welches ab 2023 in Produktion gehen soll. Eine Hybridversion sei ebenfalls geplant, diese wird aber nicht so leistungsfähig, wie der E-Hypercar mit sechs Elektromotoren. Die Reichweite des Stromers wird mit 301 km angegeben, aber sicherlich nicht bei der angestrebten Höchstgeschwindigkeit. Voll sei der Akku in einem Zeitraum zwischen einer Stunde zwanzig Minuten bis drei Stunden, je nach Ladeleistung der Station.

Bcomp gibt zu verstehen, dass die eigenen Naturfaser-Verbundwerkstoffe sowohl für die äußere Karosserie des Morand Hypercar als auch für den gesamten Innenraum verwendet werden. Was zu einem Gewicht von unter 1.250 Kilogramm führt. Die Naturfaser kommen übrigens auch im Polestar Precept zum Einsatz.

„Wir sind begeistert, Teil des ersten Schweizer Hypercars zu sein und mit solch führenden Profilen aus der Welt des Motorsports zusammenzuarbeiten. Die Vision von Morand, ein nachhaltiges Schweizer Hypercar mit den neuesten Technologien zu entwickeln, entspricht sowohl den Makrotrends als auch unserer Überzeugung bei Bcomp, dass Nachhaltigkeit ein integraler Bestandteil der Leistung ist.“ – Per Mårtensson, Bcomp CSO

Eric Boullier, Mitbegründer von Morand Cars, führt seinerseits aus, dass man es genieße bei der Entwicklung des Morand Hypercars mit Schweizer Unternehmen zusammenzuarbeiten, die an der Spitze ihres Fachs stehen. „Wir haben eine gemeinsame Sichtweise und ein gemeinsames Ziel: den Weg für nachhaltige Leistung zu ebnen“, so Boullier abschließend. Zu den technischen Daten des Fahrzeugs sind leider nicht allzu viele Details bekannt. Vielmehr wurden die Vorteile der nachhaltigen Naturfaserverbundwerkstoffe in den Vordergrund gerückt. Diese können die Leistung traditioneller Karbonfasern erreichen und bieten gleichzeitig einen um 75 % reduzierten CO2-Fußabdruck und landen nicht auf der Mülldeponie, wie es bei Karbonfaserverbundwerkstoffen oft der Fall ist.

Quelle: Bcomp – A Swiss Hypercar mixing stunning performance and sustainable technology

Über den Autor

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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Ich hoffe, das Auto ist nur für Rennstrecke gedacht.
Die Leistung ist die doppelte von Formel-Autos und deswegen sind das Fahrzeuge ausschließlich für die Rennstrecke.
Fahrzeuge mit solch einer irrsinnigen Leistungen gehören nicht auf die Straße.
Es sollte dringend eine zumindest EU-weite Deckelung der maximalen Leistung für PKW’s im Straßenverkehr erfolgen.

Nachhaltig ist das Fahrzeug ohnehin nicht, da ändert auch eine nachwachsende Karosserie nichts dran.

Genau auf so ein Fahrzeug hat die (Um-)Welt noch gewartet … [NOT!]

Das Fahrzeug ist Unfug. Kein normaler Mensch braucht so etwas. Hoffentlich kommt bald eine Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit in Deutschland.
Dann sollte auch Schluß sein mit solchen Auswüchsen.

Dieser Schwachsinn gehört sofort von staatlicher Seite ausgebremst. Saftige ‚Luxussteuer‘ auf die Flunder und ganz sicher keine Zulassung für die Straße. Die Ökobilanz dieses Spielzeugs würde ich gerne mal sehen.

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