Schnell-Ladesäulen für britische Hotels

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Schnell-Ladesäulen für britische Hotels

Die britische Hotelkette „Premier Inn“ hat den Energiekonzern Engie mit der Lieferung von bis zu 1000 Schnellladepunkten für Elektroautos beauftragt. Innerhalb der nächsten drei Jahre ist zunächst der Aufbau von 600 Ladepunkten mit mehr als 50 kW Leistung an 300 Hotels geplant.

Die Ladepunkte sollen dabei nicht nur von Hotelgästen genutzt werden können, sondern auch Teil des öffentlichen Engie-Ladenetzwerks GeniePoint sein, teilten beide Partner mit. Engie will im März mit der Installation beginnen. Welche Ladesäulen mit welchen Anschlüssen verbaut werden sollen (CCS, CHAdeMO und Typ 2) geht aus den Mitteilungen nicht hervor. Auch zum detaillierten Zeitplan für die restlichen 400 Ladepunkte gibt es keine Angaben.

Welche Hotels mit Ladepunkten ausgestattet werden, sollen die Kunden über die GeniePoint-App von Engie herausfinden können. In der Mitteilung gibt Engie an, dass die ersten Ladepunkte in Enfield, London geplant seien. Bei Engie wird in der Regel je Ladevorgang eine einmalige „connection fee“ berechnet, zudem werden unabhängig von der Ladegeschwindigkeit umgerechnet 0,34 €/kWh fällig. An Schnellladern wird nach 90 Minuten eine Blockiergebühr von 10 Pfund (11,28 Euro) berechnet.

Die Premier-Inn-Hotels gehören zu dem Unternehmen Whitbread, welches auch Eigentümer der Restaurantketten Beefeater und Brewers Fayre ist. „Wir wissen, dass ‚Reichweitenangst‘ für viele unserer Gäste mit Elektroautos ein echtes Problem ist“, sagt Simon Leigh von Whitbread. „Zu wissen, dass sie bald an vielen Orten ankommen und ihr Auto schnell laden können, während sie sich entspannen, ist eine großartige Quelle des Komforts.“ Sam Hockman von Engie UK & Ireland ergänzt: „Dieser wichtige Schritt von Whitbread unterstreicht die Schlüsselrolle, die das Gastgewerbe spielen kann, um nicht nur die Einführung von E-Autos zu unterstützen, sondern auch das breitere Engagement Großbritanniens, bis 2050 Netto-Null zu werden.“

Quelle: electrive.net – Britische Hotelkette will 1000 Schnellladepunkte aufbauen

Über den Autor

Wolfgang Plank ist freier Journalist und hat ein Faible für Autos, Politik und Motorsport. Tauscht deshalb den Platz am Schreibtisch gerne mal mit dem Schalensitz im Rallyeauto.

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Schnellladestationen bei Hotels einzurichten ist völlig sinnslos. Niemand wird nur für 1h-2h ein Zimmer buchen, um dann noch 1. eine connection fee, 2. einen Preis von 34Cents/kWh und 3. nach 90 Minuten eine Blockiergebühr von 10Pund zu bezahlen. Also, wenn ich um 22 Uhr mein Auto einstecke, schlafen gehe, dann muss ich um um 23:20Uhr wieder aufstehen und mein Auto wieder ausstecken.

Wieso soll ich um himmelswillen in einem Hotel mein Auto laden gehen, wenn ich das zu Hause günstiger machen kann? Reichweitenangst musste jemand vor 10 Jahren haben, aber sicher nicht mehr heute, sonst macht er etwas falsch.
Ist ja irre, wenn ich als Hotelgast ankomme, darauf angewiesen bin, dass ich mein Auto über Nacht laden kann und dann futtert die ganze Meute von Elektroatos aus der Ortschaft. Dann müsste es dringend eine Gästeregelung geben.

Ich werde ganz sicher nie ein solches Hotel anfahren, das so einen Unsinn macht sondern werde ein Hotel buchen, das eine 11kW AC Ladestation für Gäste im Preis inbegriffen anbietet. Wenn 10 Elektroautos parallel an 11kW laden können, dann ist das mit Sicherheit effizienter, als wenn 1 Auto an 100kW laden kann und der Rest schaut in die Röhre.

Also, ich komme an, stecke mein Auto ein, gehe essen und schlafen und stecke vor der Abfahrt am anderen Morgen wieder aus und gut ist.

+1….ausser… vielleicht… hmmm…beim Stundenhotel..? 🙂 🙂 😉

Ja das stimmt, das wäre dann ein zusätzlicher Business Case 🙂

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