SAP will 27.000 Fahrzeuge bis 2030 auf E-Autos umstellen

SAP will 27.000 Fahrzeuge bis 2030 auf E-Autos umstellen

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Die SAP SE stellt ihren Fuhrpark von 27.000 Firmenfahrzeugen auf emissionsfreie Autos um und wird ab 2025 die Bestellung von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren nicht mehr zulassen. Das Walldorfer Unternehmen geht davon aus, dass die Flotte, die sich größtenteils in Deutschland befindet, bis 2030 vollständig elektrisch betrieben wird. Mit der Umstellung des Fuhrparks kommt die SAP ihren eigenen ehrgeizigen Klimazielen näher.

Das Walldorfer Unternehmen hatte erst im Frühjahr sein Vorhaben, klimaneutral zu werden, auf 2023 und damit um zwei Jahre vorgezogen. SAP reagiert mit der aktuellen Maßnahme auf einen großen Einflussfaktor an Emissionsverursacher im eigenen Unternehmen: den Kraftstoffverbrauch des eigenen Fuhrparks. Wie man erkannt habe ist es notwendig, die Emissionen der Flotte zu reduzieren und mittelfristig vollständig zu eliminieren. Ergänzend bietet das Unternehmen auch eine Reihe neuer nachhaltiger Softwarelösungen an, um Kunden auf ihrem Weg zu Net Zero zu unterstützen. Hierzu zählen Geschäftsanwendungen, die Transparenz und Messbarkeit über die gesamte Lieferkette hinweg ermöglichen und einen Weg zu nachhaltigen Geschäftsmodellen bieten.

„Klimaschutz ist eine der dringendsten Herausforderungen weltweit. Es ist unser Anspruch, Teil der Lösung zu sein. Unsere Flotte ist dabei eine wichtige Stellschraube. Zudem möchten wir unsere Kunden bestmöglich unterstützen, damit auch sie ihre Klimaziele erreichen können. Deshalb erweitern wir unser Portfolio von Nachhaltigkeitslösungen konsequent.“ – Luka Mucic, Finanzvorstand der SAP

Bereits 2010 hat SAP Elektroautos in die Flotte aufgenommen und deren Anteil seither kontinuierlich bis heute auf fast 20 Prozent ausgebaut. Der deutsche Softwarehersteller SAP hat schon Ende 2016 angekündigt, bis zum Jahr 2020 ein Fünftel seines Fuhrparks auf Elektroautos umstellen zu wollenIm Februar 2018 gab es einen ersten Zwischenstand vonseiten SAP, Anfang März 2020 erneut. Bevor dann im Dezember vergangenen Jahres ganz klar der Fokus auf Alternative Antriebe gesetzt wurde.

Damit Mitarbeitende auf Elektrofahrzeuge umsteigen, schafft das Unternehmen aktiv Anreize. In einigen Ländern bekommen Mitarbeitende bereits finanzielle Unterstützung beim Laden zu Hause. Zudem baut SAP die firmeneigene Ladeinfrastruktur kontinuierlich weiter aus, um dem steigenden Ladebedarf gerecht zu werden. Mitarbeitende verlangen zunehmend alternative und nachhaltige Mobilitätsangebote. SAP bietet aus diesem Grund, im Rahmen eines deutschlandweiten Pilotprojekt, ein Mobilitätsbudget als Alternative zum Firmenwagen an. Mit diesem ist es Mitarbeitenden möglich ein bestimmtes monatliches Budget für verschiedene Transportmittel einzusetzen.

Quelle: SAP – Pressemitteilung

Über den Autor

Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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20% Elektroautos in der SAP-Flotte heute, sicher?
Ich bin in der Headquarters-Region quasi „SAP-Nachbar“ und die Zahl 20% geht zumindest nicht mit meinem persönlichen Eindruck und meiner Beobachtung konform. Wahrscheinlich werden bzw. wurden da wieder Elektrifizierte (Plug-in) mitgezählt 😉

Nebenbei: An die ersten Elektrischen vor den SAP-Gebäuden vor etwa 10 Jahren (Ampera) kann ich mich auch erinnern. Waren natürlich sehr überschaubar viele bzw. wenige, klar.

Wie dem auch sei: Hut ab vor der Initiative und den Absichten! Respekt.

Ja Theorie und Praxis, gerade der Artikel über Volvo was die alles mit Grünstrom betreiben, hoffentlich stimmt das,und SAP haben die nicht genug Geld für Bevs und Ladestationen an Ihren Standorten.

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