SAIC-Audi-Manager: Bis 2025 sind 40% aller Luxusautos rein elektrisch

SAIC-Audi-Manager: Bis 2025 sind 40% aller Luxusautos rein elektrisch

Copyright Abbildung(en): Audi

Audi ist bekanntermaßen in China aktiv und vertreibt dort mit dem Audi e-tron ein erstes, reines Elektroauto. Muss aber erkennen, dass man mit diesem nicht unbedingt gegen die Konkurrenz ankommt. Dies mag damit zusammenhängen, dass es sich um ein E-Auto auf Verbrenner-Basis handelt. Was zu vielen Einschnitten führt. Und dennoch zeigt sich ein Manager von SAIC-Audi zuversichtlich, dass das Interesse an Stromern aus Audis Portfolio wächst.

Bis 2025 wird der Marktanteil von Elektrofahrzeugen auf dem Luxusautomobilmarkt in China 40 Prozent erreichen, und bis 2030 wird er 70 Prozent übersteigen, sagte Jia Mingdi, General Manager des Marketinggeschäfts von SAIC Audi, in einem Interview mit yicai.com. Werner Eichhorn, Präsident von Audi China, gab ebenfalls in einem Interview zu verstehen, dass der Markt für High-End-Luxusautos in China im Jahr 2030 mehr als fünf Millionen Einheiten jährlich betragen wird. Wobei es dann auch so wäre, dass der Anteil von Fahrzeugen mit Alternativem Antrieb 40 Prozent übersteigen wird. Dies bedeutet, dass nach Ansicht der Audi-Führungskräfte der Absatz von E-Autos auf dem chinesischen Markt für Luxusautos der Oberklasse bis 2030 zwei Millionen Einheiten erreichen könnte.

Doch damit Audi maßgeblich diesen Absatz mitbestimmen kann muss sich einiges ändern. „Bestehende Elektromodelle von Luxusmarken, einschließlich des Audi e-tron, basieren einfach auf Modifikationen von Benzinautos, und ihre Leistungen in Bezug auf intelligentes Fahren und Konnektivität sind denen chinesischer Marken weit unterlegen“, zitiert der Bericht einen Branchenanalysten und fügt hinzu, dass dies ein Hauptgrund für die derzeitige schwache Leistung von E-Fahrzeugen ausländischer Luxusmarken auf dem chinesischen Markt ist.

Derzeit sind auf dem Markt für Luxusautos die lokalen chinesischen Neuwagenhersteller, darunter NIO und HiPhi, im Vorteil, so der Bericht weiter. Der aktuelle Durchschnittspreis von NIO liegt bei um die 62.500 Euro, während HiPhi X auf dem Markt für Elektroautos über 69.000 Euro ausländische Modelle wie den Porsche Taycan, Audi e-tron und den Mercedes-Benz EQC übertrifft.

Quelle: cnevpost.com – SAIC Audi exec expects 40% of luxury car market to be EVs by 2025

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Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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So langsam frage ich mich, wozu überhaupt noch Verbrenner hergestellt werden. Der Bestand ist riesig, der Gebrauchtmarkt entsprechend gesättigt. Wer also unbedingt 500 km unterbrechungsfrei mit Wohnwagen 150 km/h fahren möchte, kann sich ja einen gebrauchten Verbrenner kaufen. Neu in den Markt kämen nur noch elektrische Fahrzeuge.

Ich glaube, dass die Steuerzahler überfordert währen, wenn alle Neuzulassungen Elektroautos sind, pro Auto bis zu 9000€ in USA bis 12500$, keine KFZ Steuerer, keine Mineralölsteuer, 1,4 Milliarden für das Tesla Werk, Milliarden für den Netzausbau, 3 Milliarden für Batteriewerk, 1 Milliarden Wallbox, Schnellladenetz in Europa …… . Die meisten Länder in Europa und in der Welt, können noch nichts mit Elektroautos anfangen, die müssen ja noch weiter Autos kaufen.

Es gibt kein Elektroauto, das auf Halde steht. Alles was produziert wird, wird auch verkauft. Vielmehr gibt es lange Wartelisten. Also kann, Stand heute, gar nicht jeder umsteigen. Und morgen auch nicht. Das ist ein Prozess, der etwa 8-10 Jahre dauert.

Das ist eher eine Frage des Wollens, nicht des Könnens. Die Hersteller haben genug Produktionslinien, die nur umgerüstet werden müssten. Und die Zulieferer müssen die Teile zusteuern.

Stimmt nicht ganz:
Leaf, Zoe, Teslas kann man relativ kurzfristig bekommen.
Tesla kriegt auchreichend Teile (Glück gehabt/gut gemacht) und die anderen haben eben Nachfrageprobleme ..

Die Dinos wollen mit ihren Verbrennern die Umstellung finanzieren. Dass sie aber mit jedem verkauften Dino kostenintensive Verpflichtungen eingehen wird verdrängt. Die Halden werde immer stärker überquellen mit Dinos. Wer jetzt wechseln will, fährt seinen Dino lieber noch 1-2 Jahre und hat dann eine grosse Auswahl aus zukunftsorientierten Fahrzeugen. Wer jetzt einen Verbrenner kauft, kann ihn in 5 Jahren auf 0 abschreiben. Im Besten Fall taugt er dann noch als Ersatzteilspender – neben den 100’000 anderen Ersatzteilspendern. Es bleibt zu hoffen, dass bis dann die eNetze intelligenter weiterentwickelt worden sind, damit die Ladekapazitäten auch dynamisch verteilt werden können.

Schaut man in Deutschland auf die Zulassungszahlen der letzten Monate, dann sieht man, in der Oberklasse ist man schon bei 40 %. Denn genau dort kostet Elektromobilität gar keinen Aufpreis und die Leute sind so solvent, dass sie sich schnell für ein Elektroauto entscheiden können.

Tesla wird den Trend stark beschleunigen mit dem Y aus Grünheide.

Wie sollte das
Tesla und Grünheide sowieso liefern keine Luxusautos.

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