Rosberg X Racing kann erstes Extrem E-Rennen für sich entscheiden

Rosberg X Racing kann erstes Extrem E-Rennen für sich entscheiden

Copyright Abbildung(en): Extrem E

Zehn Teams sind für die erste Saison der Extrem E eingeschrieben, darunter sind drei aktuelle und ehemalige Formel-1-Weltmeister. Lewis HamiltonNico Rosberg und Jenson Button gründeten X44, Rosberg X Racing und JBXE. Zu diesen Teams gesellt sich ABT CUPRA XE, ACCIONA | Sainz XE Team, Andretti United, Chip Ganassi Racing, Hispano Suiza Xite Energy Team, Team TECHEETAH und Veloce Racing. Ende des ersten Rennwochenendes konnte Rosberg X Racing den Sieg mit nach Hause nehmen.

Die Rennserie will bekanntermaßen nicht nur unterhalten, sondern auch auf die Klimakrise hinzuweisen, von der alle Menschen weltweit betroffen sind. Im Motorsport zeigt die Serie elektrische SUVs, die in einigen der entlegensten Winkel der Welt fahren, die alle bereits durch den Klimawandel beschädigt wurden. Jede Destination wurde unter Berücksichtigung eines anderen Umweltproblems ausgewählt. So hat der Desert X Prix in Saudi-Arabien die Wüstenbildung hervorgehoben, weitere Rennen folgen, mit einem anderen Fokus.

Festhalten lässt sich, wenn man das erste Extrem E Rennen rückblickend betrachtet, dass die Rosberg-X-Racing-Fahrerpaarung Johan Kristoffersson und Molly Taylor von Anfang an der Taktgeber beim ersten Rennwochenende von Extreme E in Al Ula, Saudi-Arabien waren. Aber die beiden musste sich noch an das Thema Wüste herantasten, sich ihren Weg zum Sieg erkämpfen, um am Ende Motorsportgeschichte zu schreiben.

Eingeordnet wurde das Ganze wie folgt von Seiten Extreme E: „Letztendlich konnte nichts und niemand Kristoffersson und Taylor davon abhalten, ganz nach oben auf das Podium zu stürmen – weder eine 60-Sekunden-Strafe für das gestrige Überschreiten der 30 km/h-Grenze in der Fahrerwechselzone noch weniger günstige Startplätze; sowohl im Halbfinale als auch im Finale heute. Es war eine virtuose Demonstration von Geschwindigkeit, Geschicklichkeit und übermenschlicher Fahrzeugkontrolle unter schwierigsten Bedingungen.“ Team-Capitain Rosberg ordnete das Ganze wie folgt aus seiner Sicht ein.

„Molly und Johan haben phänomenales Fahren gezeigt. Keiner von beiden hat unter diesen wirklich schwierigen Bedingungen einen falschen Schritt gemacht und beide haben eine unglaubliche Geschwindigkeit gezeigt – ihre Leistung war wirklich inspirierend und ich war sehr stolz, sie zu sehen. Nach einer 60-Sekunden-Strafe, die durch ein technisches Problem verursacht wurde, zurück zu kommen, um dann den Sieg zu erringen, ist einfach fantastisch und sie verdienen definitiv den Erfolg. Für die gesamte Meisterschaft war es ein guter Start.“ – Nico Rosberg, Gründer und CEO von Rosberg X Racing

Das finale Ergebnis. Nach dem ersten kompletten Rennwochenende präsentiert sich wie folgt:
1. Rosberg X Racing (Johan Kristoffersson / Molly Taylor) 2 Runden
2. Andretti United (Timmy Hansen / Catie Munnings) +23.73s
3. X44 (Sébastien Loeb / Cristina Gutiérrez) +1m38.09sNachdem der Desert X Prix nun Geschichte ist, werden die Fahrzeuge wieder auf die St. Helena – dem schwimmenden Herzstück der Extreme E – geladen, um die Segel für Lac Rose im Senegal zu setzen, den Schauplatz für den Ocean X Prix am 29./30. Mai.

Quelle: Extrem E – Pressemitteilung per Mail

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Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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Wer glaubt, dass mit elektrischen Rennwagen, die durch äusserst sensible Ökosysteme jagen, irgend etwas positives für unseren Planeten getan wird, der täuscht sich gewaltig. Es ist doch nur ein neues „Abenteuer“, das durch den Elektroantrieb ein grünes Deckmäntelchen erhält.

Nichts dagegen, e-Autos auch unter verschiedenen extremen Bedingungen zu erproben. Dies an ökologisch heiklen Orten zu machen, ist keine gute Idee.

Kein Mensch wird (hoffentlich!) einem Tier einer bedrohten Affenart mit dem Auto über den Schwanz fahren, um auf dessen Aussterben aufmerksam zu machen!

Auf die Klimakrise hinzuweisen – heißt „Eulen nach Athen“ zu tragen und wenn man dennoch über den Klimawandel aufklären will oder etwas dagegen tun will, könnte man das Geld besser verwenden!

Dazu kommt, dass es sich bei dieser Veranstaltung scheinbar um eine „Geheimveranstaltung“ – ohne Zuschauer handelt.

ich fürchte den Diktatoren in Saudi Arabien ist das ziemlich egal, was mit ihren Wüsten passiert! Vermutlich sind da einige Scheichs mit ihrem Helikopter extra hingeflogen um dem Spektakel beizuwohnen!!!
PS: Gibts auf Videos?

Der Unfug wird durch E-Motoren nicht besser.

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