Renault stellt neuen Elektro-Lkw speziell für den Mülltransport vor

Renault Trucks D Wide Z.E. LEC Elektro-Lkw

Copyright Abbildung(en): Renault

Mit Fahrzeugen von 3,1 bis 26 Tonnen bietet Renault Trucks eines der umfangreichsten Portfolios elektrischer Lkw auf dem Markt an. Der Hersteller baut das Sortiment an Elektro-Lkw weiter aus und startet mit der Vermarktung des D Wide Z.E. Low Entry Cab in Europa. Ein vollelektrisches Fahrzeug mit neuem, abgesenktem Fahrerhaus, das speziell dafür konzipiert wurde, den Mülltransport zu erleichtern und die Sicherheit von Mitarbeitern und Verkehrsteilnehmern zu verbessern.

Den Antrieb des Elektro-Lkw übernehmen zwei Elektromotoren mit einer Gesamtleistung von 370 kW, für den Einsatz als Müllsammler gibt Renault eine elektrische Reichweite von bis zu 120 Kilometern an, die Nutzlast beträgt je nach Aufbautyp laut Herstellerangabe bis zu elf Tonnen.

Der Renault Trucks D Wide Z.E. LEC ist so ausgestattet, dass das Einsteigen ins Fahrzeug besonders mühelos und sicher erfolgt: eine niedrigere Einstiegshöhe von 20 Zentimeter, eine einzigartige, rutschfeste Stufe und die Öffnung der Tür bis zu 90 Grad. Die Anstrengung für die Teams der Müllabfuhr, die bei einer Tour mehr als hundertmal ein- und aussteigen müssen, werde so deutlich reduziert.

Renault Trucks D Wide Z.E. LEC Seite
Renault

Die niedrige Position des Fahrerhauses ermögliche zudem einen hervorragenden, direkten Überblick und sorge für optimalen Schutz der anderen Verkehrsteilnehmer, wie der Hersteller mitteilt. Für eine noch bessere Sicht empfiehlt Renault Trucks die optional einbaubaren, zusätzlichen Seitenfenster im hinteren Teil der Kabine. Das geräumige Fahrerhaus des vollelektrischen Lkw kann neben dem Fahrer oder der Fahrerin bis zu drei weitere Personen aufnehmen. Der ebenfalls optional verfügbare ebene Boden ermögliche große Bewegungsfreiheit im Innenraum des Fahrzeugs und lässt das Ein- und Aussteigen sowohl links als auch rechts zu.

Der in Zusammenarbeit mit dem Karosseriebauer Estepe entwickelte Renault Trucks D Wide Z.E. LEC wird in der 6×2-Version mit gelenkter Hinterradachse angeboten und kann europaweit bestellt werden. Da der Lkw vollelektrisch ist und CO2-frei fährt, darf er städtische Gebiete und Umweltzonen befahren.

Quelle: Renault Trucks – Pressemitteilung vom 19.07.2021

Über den Autor

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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Schön, dass jetzt auch Renault mit einem vollelekrischen „Müll-LKW“ kommt!
Seit 2020 allerdings wird in der Hansestadt schon der Volvo FE Electric als Müllfahrzeug eingesetzt. Er ist der zweite rein elektrisch angetriebene LKW vom schwedischen Autobauer, der mittlerweile zum chinesischen Konzern
Geely gehört …

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Das Müllfahrzeug wurde zusammen mit Faun entwickelt und ist für den Transport von bis zu 27 t ausgelegt. Der Volvo schafft aktuell eine Reichweite von ca. 200 Kilometern mit der 300 kWh großen Batterie. Das reicht in HH für den täglichen Einsatz in der Stadt.

Vielleicht sollte man noch sagen, dass Volvo Trucks überhaupt gar nicht zu Geely gehört.

Stimmt: „Volvo Car Corporation“ NOT= „Volvo Group„!
Die Details der Geschichte fussele ich jetzt aber nicht auseinander 😛

Last edited 2 Monate zuvor by Wolfbrecht Gösebert

Gerade bei Kommunalfahrzeuge ist es eine Schande, dass hier noch keine hohe Elektroquote erzielt wurde. Denn große Reichweiten benötigt man nicht, dafür aber umso dringender lokale Emissionsfreiheit.

„Gerade bei Kommunalfahrzeuge ist es eine Schande, dass hier noch keine hohe Elektroquote erzielt wurde.“

Für Hamburg finde ich hier einige Angaben:

https://www.hamburg-news.hamburg/unternehmen/stadtreinigung-
hamburg-baggert-jetzt-elektrisch

Sinngemäß: »Neben rund 100 PKWs und Kleintransportern, einem elektrischen Müllwagen und einer Elektro-Großkehrmaschine ist mit einem Bagger nun auch das erste elektrisch betriebene Arbeits-Fahrzeug im Einsatz direkt auf einem Recyclinghof. Der Prototyp der Firma Atlas GmbH bringt 21 t Einsatzgewicht bei 140 kW Antriebs-Nennleistung auf die Waage und ist damit nach eigenen Angaben der erste abgasfreie Bagger in dieser Gewichtsklasse, der rein batterieelektrisch angetrieben und übrigens per DC geladen wird –> Altlas-Werbung: „Nur 60 Minuten laden und 4 Stunden baggern“.
Bis Ende 2021 soll davon ein zweiter Prototyp für einen anderen Recyclinghof angeschafft und dann binnen eines Jahres über weitere entschieden werden!«

Last edited 2 Monate zuvor by Wolfbrecht Gösebert

Sorry David, aber das zeigt das du die Probleme der Kommunaltechnik nicht verstehst. Sowohl Freiburg als auch Berlin setzen bei sammelfahrzeugen auf Wasserstoff. Warum? Weil die Anschlussleistung einfach zu groß würde um den Fuhrpark über Nacht zuladen und die Nutzlast geringer ist als bei h2. Im Bereich Kehrmaschinen setzen Berlin und Freiburg zukünftig nur noch auf e-kehrmaschinen. Aber auch hier spielt die Nutzlast und das Gewicht eine entscheidende Rolle. In den meisten Städten sind maximales Gesamtgewicht auf Gehwegen mit 3,5t limitiert. Da gibt es dann nicht mehr viel Hersteller die das elektrisch können. Also erst einmal informieren bevor man los poltert.

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