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Quantron stellt 3,5-Tonner mit Wasserstoffantrieb vor

Copyright Abbildung(en): Quantron

Mit grünem Wasserstoff betankte Fahrzeuge schonen die Umwelt, sind leise unterwegs und überzeugen mit einer hohen Reichweite. Ideal für nachhaltige Unternehmen, die auf einen emissionsfreien Gütertransport für die Langstrecke setzen möchten. Die Quantron AG bietet neben vollelektrischen Nutzfahrzeugen auch Mobilitätslösungen mit Wasserstoff-Brennstoffzellen-Systemen an. Ihr neustes Produkt in diesem Segment ist der Transporter Q-Light FCEV.

Auf der NUFAM, einer führenden Messe für die Nutzfahrzeugbranche, stellte Quantron den Q-Light erstmals einem Fachpublikum vor. Als Wasserstoff-Brennstoffzellen-Transporter im Bereich von 3,5 bis 4,2 Tonnen ist er europaweit einzigartig. Das Fahrzeug wird in Zusammenarbeit mit dem Quantron Partner und Brennstoffzellen-Experten AE Driven Solutions angeboten. Die Partner setzen auf eine zuverlässige und bewährte Antriebsstrangtechnologie, die bereits in mehr als 400 Fahrzeugen in ganz Europa im Einsatz ist. Alle Komponenten des Q-Light FCEV entsprechen den europäischen Sicherheitsstandards.

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Quantron

Die Nutzlast des Q-Light FCEV ist analog zu der eines vergleichbaren Dieselfahrzeugs. Auch die Tankzeit lässt sich mit der eines Dieselfahrzeugs vergleichen. Der Q-Light FCEV kann flexibel im Elektro- oder Brennstoffzellen-Modus gefahren werden. Die Batteriekapazität beträgt 37 kWh und verfüge ebenso wie die verwendete 15 kW Brennstoffzelle über eine hohe Lebensdauer, so Quantron in einer aktuellen Mitteilung. Die Abwärme der Brennstoffzelle kann darüber hinaus z. B. zum Heizen des Innenraumes genutzt werden, sodass zusätzlich Strom eingespart werden kann.

Quantron unterstützt seine Kunden dabei, das ideale Fahrzeug für ihre individuellen Anforderungen zu finden. Durch seine breite Auswahl an Aufbauten ist der Q-Light FCEV flexibel für unterschiedliche Einsatzgebiete geeignet, etwa in der Logistikbranche oder als Lieferfahrzeug. Durch seinen leisen und emissionsfreien Antrieb ist der Transporter auch zu Tagesrand- und Nachtzeiten einsetzbar. Je nach Bedarf kann das Fahrzeug mit bis zu vier Wasserstoff-Tanks ausgestattet und dadurch eine Reichweite von bis zu 500 km erreicht werden. Zukünftig soll außerdem die Leistung der Brennstoffzelle skalierbar sein, sodass das Fahrzeug in verschiedenen Ausführungen, wie z. B. auch als 7,2 Tonnen Variante, angeboten werden kann, wie der Hersteller in Aussicht stellt.

Quelle: Quantron – Pressemitteilung vom 30.09.2021

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Ich frage mich, wenn eine 15 kW Brennstoffzelle eingebaut ist und der 3,5-Tonner z.B. 27 kWh auf 100 km bei 80 km/h verbraucht, also 21,6 kWh pro Stunde – wie soll da die Brennstoffzelle mit 15 kWh genug Strom liefern? Also muss die Batterie beim Start voll sein, damit sie die fehlenden 6,6 kWh liefern kann.

37 kWh an Batterie – netto oder brutto?

Mit 33 kWh netto gerechnet, wären es 5 Stunden bei 80 km/h – also 400 km.

Da helfen auch 4 Wasserstofftanks nicht viel, wenn die Brennstoffzelle zu knapp bemessen ist und mit leeren Batterien nur noch 15 kWh für den E-Motor zur Verfügung stellen kann – also mit 50 km/h oder 30 km/h und weniger vollgeladen den Berg hoch zur nächsten Ladesäule?

Für die Kurzstecke hätte die Batterie mit 33 kWh netto für etwa 120 km gereicht und das ohne die teuere Brennstoffzellentechnik und ohne die teueren H2-Tanks.

Offensichtlich haben die Kaufleute zu sehr den Rotstift bei der sehr teueren Brennstoffzellen angesetzt.

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