Premiere des Mercedes-EQ Concept EQT – E-Van für Familien & Freizeitaktive

Premiere des Mercedes-EQ Concept EQT - E-Van für Familien & Freizeitaktive

Copyright Abbildung(en): Mercedes-Benz

Aus der Mercedes-Benz T-Klasse, welche bereits 2020 angeteasert wurde, wird kurzfristig das Concept EQT und später sicherlich der Mercedes-EQ EQT, wenn der Stromer im Small-Van-Segment in die Serienfertigung übergeht. Getreu der “Electric first”-Strategie fährt mit dem Konzeptfahrzeug zuerst die batterieelektrische Variante vor. Diese wurde Mitte Mai 2021 nun als seriennahes Konzeptfahrzeug vorgestellt.

Im elektrischen Familien-Stromer sollen künftig ein geräumiges und variables Platzangebot für bis zu sieben Personen und üppigem Gepäckvolumen mit dem Mercedes-typischen Design und Anspruch an Wertanmutung, Komfort, Funktionalität, Konnektivität und Sicherheit zueinander finden. Das Concept EQT (Länge/Breite/Höhe: 4.945/1.863/1.826 Millimeter) verfügt auf beiden Seiten über besonders weit öffnende Schiebetüren, damit die beiden vollwertigen Einzelsitze in der dritten Reihe bequem zu erreichen sind. In der zweiten Sitzreihe lassen sich drei Kindersitze nebeneinander montieren.

Mercedes-Benz

Das steile Heck mit komfortabler, aufrechter Heckklappe und Fenster ermöglicht einen besonders geräumigen Laderaum. Sollte noch mehr Platz benötigt werden, können die Sitze in der dritten Reihe umgeklappt oder entfernt werden. Hierdurch finden Kinderwagen, Hundetransportbox und anderes Freizeitequipment ausreichend Platz.

Aus Sicht von Mercedes-EQ gelingt es der Marke das Erfolgsrezept der V-Klasse in ein kompaktes Format zu überführen. Gleichzeitig bringe man eine neue Hochwertigkeit in das Segment der Small Vans, wie die Marke zu verstehen gibt. Die einzigartige Verbindung von Premiumkomfort und kompromissloser Funktionalität mit elektrischem Fahrspaß unterstreicht das Concept EQT mit einem E-Longboard, das passgenau im Laderaum integriert ist.

„Mit der kommenden T-Klasse erweitern wir unser Portfolio im Small-Van-Segment. Damit sprechen wir Familien und freizeitaktive Privatkunden jeden Alters an, die viel Platz und maximale Variabilität brauchen, aber nicht auf Komfort und Stil verzichten wollen. Die T-Klasse bietet ihnen einen attraktiven Einstieg in die Welt von Mercedes-Benz.“ – Marcus Breitschwerdt, Leiter Mercedes-Benz Vans

Mercedes gliedert den kompakten Elektro-Van schlüssig in die eigene E-Offensive ein, wie sich bereits am Design erkennen lässt: Ausgewogene Proportionen und sinnliche Flächengestaltung kennzeichnen das Design. Muskulöse Schultern und ausgeprägte Radhäuser betonen Kraft und Emotionalität. Die charakteristische Black-Panel-Front mit LED-Frontscheinwerfern fließt nahtlos aus der Motorhaube und erstrahlt mit einem Sternenpattern. Die Sterne mit 3D-Effekt ziehen sich in unterschiedlicher Größe von der Front über die 21 Zoll großen, glanzgedrehten Leichtmetallräder und das Panoramadach bis zum E-Longboard im Heck. Hinzu kommt ein Leuchtband, das die LED-Scheinwerfer sowie die LED-Heckleuchten miteinander verbindet.

„Das Concept EQT verkörpert eindrucksvoll die charakteristische Mercedes-Benz Design-DNA von „Sensual Purity“. Sinnliche Formen, elegante Blenden und nachhaltige Materialien zeigen, dass dieser Van eindeutig zu unserer Mercedes-EQ-Familie gehört.“ – Gorden Wagener, Chief Design Officer der Daimler Group

Im Innenraum setzt sich das durchdachte Design des Concept EQT konsequent fort. Hierbei setzt die Marke auf ein eleganten Ansatz, welcher durch den Kontrast in Schwarz und Weiß gekennzeichnet ist. Zudem ist es so, dass Mercedes-Benz mit dem Konzept-Stromer das Infotainmentsystem MBUX (Mercedes-Benz User Experience) in das Segment der Small Vans überführt. Das System lässt sich komfortabel über das freistehende Zentraldisplay mit Touchfunktion, die Touch Control Buttons am Lenkrad und optional über den Sprachassistenten „Hey Mercedes“ bedienen.

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EQ-typisch befindet sich im Display des Infotainmentsystems eine EQ-Kachel, welche als zentraler Zugriffspunkt zu den spezifischen Anzeigen und Einstellungen dient. Dazu gehören unter anderem Ladestrom, Abfahrtzeit, Energiefluss und Verbrauchshistogramm. Darüber hinaus lassen sich über das Media-Display auch die Navigation und Fahrprogramme bedienen.

Ein spezielles Highlight ist sicherlich das im Laderaum integrierten elektrischen Longboard. Es befindet sich in einem doppelten Boden unter einem Deckel aus Plexiglas, der in einen Aluminiumrahmen eingefasst ist und eben mit dem Laderaumboden abschließt.

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„Das Concept EQT gibt einen Ausblick darauf, wie sich auch im Small-Van-Segment viel Platz und maximale Variabilität mit stilvollem Komfort verbinden lassen. Mit unserer künftigen T-Klasse als echtes Multitalent werden wir neue Kundengruppen gewinnen und nachhaltig wachsen“, so Marcus Breitschwerdt abschließend bei der Premiere des Stromers.

Die neue T-Klasse, die 2022 auf den Markt kommen wird, ergänzt das Portfolio im Segment der Small Vans neben dem gewerblich positionierten Citan, der in diesem Jahr inklusive einer vollelektrischen Variante seine Premiere feiern wird. Die vollelektrische Version für Privatkunden folgt später.

Quelle: Mercedes-Benz – Pressemitteilung vom 10. April 2021

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Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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Das Interieur sieht uralt aus, warum ist es nicht wie im EQA? Wahrscheinlich kommt das Auto von Renault und hat nur EQ Desing

Mir kam da sofort das englische „Putting lipstick on a pig“ in den Sinn…

…sehe genau – wie „BEV“ schon geschrieben hat – einen altbackenen innenraum – vor allem das cockpit – das zu dem sehr interessantem modernem Karosseriedesign gar nicht passt!
Hoffentlich ist der cw-Wert gut genug (Verbrauch) für die äusserlich sehr schön gestylte Kombilimousine!
hoffentlich beginnen die Preise unter 45.000,-

Es soll ja noch genug Leute geben, die lieber zu einem Drehregler oder Knopf greifen, statt sich durch Menüs zu klicken. Als ich mir vor 5 Jahren Philips Hue im Wohnzimmer installiert habe, habe ich nach 1 Woche eine Fernbedienung mit Knöpfen nachbestellt. Auch wenn die Lichtprofile automatisch ablaufen und man das Ganze über Sprache steuern kann: Manchmal braucht man schnell helles Licht und dann ist ein Klick auf DEN dedizierten Taster einfach im intuitivsten.

Für das Licht ständig das Handy rauszukramen und auf den richtigen Bildschirm mit dem Widget zu wechseln hat sich als zu nervig erwiesen.

Im Auto sehe ich das ähnlich. Zumindest für ein paar Grundfunktionen. Ich lehne Touch im Auto allerdings nicht grundlegend ab.

Farnsworth

Last edited 1 Monat zuvor by Farnsworth

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