Premiere bei Lexus: NX 450h+ ist erster Plug-In-Hybrid

Premiere bei Lexus: NX 450h+ ist erster Plug-In-Hybrid

Copyright Abbildung(en): Toyota/ Lexus

Das Zusammenspiel von Kolben und Wicklung betreiben sie bei Lexus schon lange. Mit der zweiten Generation des NX allerdings feiert bei Toyotas Nobeltochter eine Plug-In-Version Premiere. Und: Erstmals sorgten laut Lexus professionelle Rennfahrer für Feinschliff in Sachen Fahrdynamik. Im Vergleich zu ersten Generation hat der NX um zwei Zentimeter auf 4,66 Meter zugelegt. Ab November soll er bei den Händlern stehen.

Das Top-Modell der Baureihe, der NX 450h+, verfügt über einen 2,5-Liter-Vierzylinder sowie eine Lithium-Ionen-Batterie mit 18,1 kWh – laut Lexus die höchste Kapazität in dieser Klasse. Ein zusätzlicher Elektromotor an der Hinterachse sorgt für Allradantrieb. Das Plug-in-System produziert eine Gesamtleistung von 306 PS und beschleunigt den NX 450h+ in gut sechs Sekunden auf Tempo 100. Rein elektrisch sind 63 Kilometer möglich, die Höchstgeschwindigkeit liegt dann bei 135 km/h.

Toyota/ Lexus

Nach Herstellerangaben bewahrt der NX 450h+ auch dann seine hohe Effizienz, wenn die Batterie leer ist. Im Gegensatz zu vielen Wettbewerbern übernehme dann nämlich ein selbstladendes Vollhybrid-System. Die Praxistauglichkeit werde durch die neue Technik nicht eingeschränkt, heißt es. Der Kofferraum besitze wie das normale 242 PS starke Hybrid-Modell 350h ein Ladevolumen von 500 Litern. Unter dem Kofferraumboden gibt es demnach ein 21-Liter-Fach, in dem das Ladekabel aufbewahrt werden kann. Das Tankvolumen von 55 Liter bleibt ebenfalls unverändert.

Der charakteristische Kühlergrill steht aufrechter und betont die lange Motorhaube, heißt es. Kurze Überhänge, eine breitere Spur, ausgestellte Radhäuser sowie bis zu 20 Zoll große Räder sollen den kraftvollen Eindruck verstärken. An der Heckklappe wurde das Emblem wurde durch den Schriftzug „Lexus“ ersetzt. Für eine verbesserte Aerodynamik sorgen besonders gestaltete Seitenleisten sowie eine neue untere Motorabdeckung. Deren Oberfläche erinnert an einen Golfball und erzeugt Mikro-Luftwirbel unter dem Fahrzeug, die den Geradeauslauf bei hohem Tempo verbessern sollen.

Toyota/ Lexus

Der neue NX ist das erste Lexus Modell, das mit einer elektromechanischen Türöffnung ausgestattet ist. Anstatt mit klassischen Innengriffen werden die Türen mit einer Taste entriegelt, die sich in der Türverkleidung neben der Armlehne befindet. Zusätzlichen Komfort bieten die Funktionen zur  Fernsteuerung per App. Besitzer des neuen NX können damit beispielsweise aus der Ferne die Türen ver- und entriegeln oder den Innenraum schon vor Fahrtantritt vorwärmen oder kühlen.

Quelle: Lexus – Pressemitteilung vom 12. Juni 2021

Über den Autor

Wolfgang Plank ist freier Journalist und hat ein Faible für Autos, Politik und Motorsport. Tauscht deshalb den Platz am Schreibtisch gerne mal mit dem Schalensitz im Rallyeauto.

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Wenn sich da nicht dringend was tut, werden die japanischen Automobilhersteller die Verlierer der Umstellung auf batterie-elektrische Fahrzeuge werden.

Interessanterweise hätte ich Toyota eigentlich ganz weit vorne bei diesem Wandel gesehen. Einfach, weil sie die Elektrifizierung schon im Fahrzeug hatten. Ich hatte auch einen derer Hybriden, aber der verbrannte ja auch noch Erdöl Produkte. Vom innovativen Vorreiter zum rückständigen Hinterherhechler. Da hat ja der koreanische Hyundai-Kia-Konzern Mal eben überholt.

Farnsworth

Welche Kohlenstoffprodukte verbrennt ein „hoch moderner“ BE-Antrieb denn? Ich denke Kohle, so wie eine Dampflok. Ferner, – mit welchem erdölfreien Methoden werden BEV hergestellt, transportiert? Können Sie mit diese Methoden benennen? Seit langer Zeit versuche ich „Experten“ zu finden, die mir solche Fragen erklären können. Fast immer hört das dort auf, wo eine Steckdose ist. Ich meine die Seite zwischen Ladesteckdose, dort wo man das kurze Kabel zwischen genannter Steckdose und dem Traktionsakku einstöpselt. Sorry, das ist mir zu wenig. Beim Hybriden habe ich wenigstens die Wahl irgendwann auf den Verbrenner on board verzeichten zu können und mit Wasserstoff zu fahren. Aber ein“Dampflok ist leider nicht gerade mein Traum. Ich denke heribei unmittelbar an unseren alten Holzvergaser. Der fuhr wenigstens mit nachwachsenden Rohstoffen. Zugegeben, heutige Kohlekraftwerke haben einen besseren Stand der Technik, als damals diese Autos. Aber C = C……

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