Porsche und Shell errichten Hochleistungs-Ladenetzwerk in Malaysia

Porsche-Shell-Elektroauto-HPC

Copyright Abbildung(en): Porsche

Porsche Asia Pacific und Shell richten das erste grenzüberschreitende Hochleistungs-Ladenetz Südostasiens ein. Es umfasst zwölf Ladepunkte an sechs Shell-Tankstellen, die strategisch entlang der Nord-Süd-Autobahn Malaysias ausgewählt wurden. Damit können Fahrer von Elektroautos künftig problemlos zwischen Singapur, Kuala Lumpur und Penang reisen. Die Partnerschaft sehen die beiden Unternehmen als einen weiteren Beleg für ihr Engagement, die Zukunft der Elektromobilität in Südostasien zu sichern.

„In den ASEAN-Märkten sehen wir als Porsche großes Potenzial und die Chance, die Elektromobilität in der Region zu gestalten. Unser Hochleistungs-Ladenetz in Singapur und Malaysia ist ein Leuchtturmprojekt, dem andere Länder folgen werden.“ – Matthias Becker, Leiter der Region Übersee und Wachstumsmärkte bei Porsche

Im Rahmen der Partnerschaft werden sechs Shell-Stationen mit 180 kW Gleichstrom-Ladegeräten ausgestattet. Sie bieten somit Porsche zufolge die höchste Ladeleistung in Singapur und Malaysia. Die Ladegeräte sind mit zwei CCS-Typ-2-Ladesteckern ausgestattet und ermöglichen das Laden eines einzelnen Fahrzeugs mit bis zu 180 kW oder das gleichzeitige Laden von zwei Fahrzeugen mit jeweils bis zu 90 kW. Das Angebot werde schrittweise eingeführt, wobei vier Stationen in der zweiten Jahreshälfte 2021 und zwei weitere in der ersten Jahreshälfte 2022 bereitstehen sollen.

„Die Frage nach der zukünftigen Elektromobilität ist global. Zugleich zeigt Südostasien deutlich die komplexen, vielfältigen Herausforderungen und Chancen, die vor uns liegen. Die Partnerschaft zwischen Porsche und Shell ist eines von vielen Beispielen dafür, dass Branchen-Akteure zusammenkommen müssen, um die Dekarbonisierung des Transportsektors entscheidend zu beeinflussen und den Weg zu ebnen für sauberere Kunden-Mobilitätslösungen.“ – Amr Adel, Senior Vice President, Mobility East, Shell

Die neuen Ladepunkte werden die etablierten 175-kW-Hochleistungsladestationen ergänzen, die in allen Porsche-Zentren in Malaysia zur Verfügung stehen. Auch reichern sie das wachsende „Porsche Destination Charging“-Netzwerk an, mit Ladepunkten in ausgewählten Hotels, Flughäfen, Sportclubs und anderen attraktiven Anlaufstellen.

Die Entwicklung von Mobilität in und zwischen den Schlüsselmärkten von Porsche Asia Pacific ist Teil der Wachstumsstrategie in der Region. Im vergangenen Jahr hatte Porsche bereits ein neues Flaggschiff unter den Porsche-Zentren im Raum Kuala Lumpur eingeweiht: Das 3S Porsche Centre Ara Damansara ist heute das größte Autohaus in der Region Südostasien. Im Laufe dieses Jahres soll das neue Porsche Centre Johor Bahru das wachsende Händlernetz weiter stärken. Damit unterstreicht das Unternehmen seine Ambition, das Markenerlebnis und die Exklusivität für aktuelle und zukünftige Porsche-Enthusiasten in Malaysia auszubauen.

Quelle: Porsche – Pressemitteilung vom 06.04.2021

Über den Autor

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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Das verwundert aber schon etwas. Und zwar dass dies gerade Porsche dort in Angriff nehmen will.
Der Automarkt in Malaysia,Singapur und Thailand ist seit über 50 Jahren fest in japanischer Hand.
Einen Markt für die Autooberklasse wie sie von Porsche angezettelt werden will,am Ehesten noch im reichen Singapur.Obwohl Malaysia und Singapur mehrheitlich chinesisch regiert sind, und in der Nähe liegen, kriegen die Chinesen bezüglich eigenem Automobilbau dort keinen Fuss auf den Boden.Auch Tailand geht nur langsam weg vom Kolbenmotor da sie viele Autos mit Gas betreiben.
Vor allem Toyota mit Produktion in Bangkok und aber auch Honda.

Mich würde interessieren wo für diese Ladestationen der Strom herkommt? Wenn es wie sonst in Südostasien immer noch oft der Fall ist und der Strom aus einem Schwerölkraftwerk kommt, dann ist der Umwelt nicht wirklich gedient. Im schlimmsten Fall springen nämlich 50 m hinter der Tankstelle ein Dieselgenerator mit 200 kW an sobald vorne gezapft wird. Das fände ich sehr beschämend und als pure Heuchelei. Also Porsche, WO kommt der Strom her den ihr dort verkaufen wollt? Weiß jemand hier im Forum das zufällig?

Dieses Problem ist dort bekannt. Die hätten soviel Sonne.Und überall laufen Tag und Nacht Klimaanlagen ganzjährlich zum Kühlen. Mit dem Umstieg auf PV Anlagen schlafen die noch , ähnlich der Europäer vor 10 Jahren, mit dem Bau von E Autos.

Hier und da würde ich mir eine kritischere Betrachtung der hier wiedergegebenen Pressemeldungen wünschen. Inwiefern die Ausstattung von sechs Tankstellen mit je einer Ladesäule mit einer maximalen Ladeleistung von 180kW, die auch noch halbiert wird, wenn zwei Fahrzeuge laden, in 2021 noch eine Überschrift mit „Hochleistungs-Ladenetzwerk“ wert ist, darf bezweifelt werden.

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