Polestar-Elektroauto-Fertigung-China

Copyright Abbildung(en): Polestar

Polestar-Standort in Chengdu soll Leitstern für nachhaltige Produktion werden

Mit dem hochmodernen Fertigungszentrum von Polestar im chinesischen Chengdu, wo der Polestar 1 produziert wird, will die schwedisch-chinesische E-Auto-Marke der Automobilbranche den Weg in eine nachhaltigere Zukunft weisen. Die Polestar Produktionsstätte ist das einzige Automobilwerk in China, das den Gold-Status im weltweit anerkannten Bewertungssystem „Leadership in Energy and Environmental Design“ (LEED) erhalten hat und damit zu den umweltfreundlichsten Automobilwerken des Landes gehört. LEED ist ein unabhängiges Bewertungssystem zur Klassifizierung für ökologisches Bauen und misst die Umweltverträglichkeit von Gebäuden bei der Planung, beim Bau und während der Nutzung.

Das vom renommierten norwegischen Architekturbüro Snøhetta entworfene Werk verkörpere die nächste Stufe der Automobilproduktion, so Polestar in einer aktuellen Mitteilung. Der klare Fokus liegt auf der Errichtung energieeffizienter Gebäude und der effizienten Flächennutzung, bezieht aber auch das Wohlbefinden der Mitarbeiter aktiv mit ein. Dank eines neu abgeschlossenen Vertrags wird das Werk zu 100 Prozent mit Ökostrom betrieben. Rund 65 Prozent des gelieferten Stroms stammt nun aus Wasserkraft, der Rest aus Solar-, Wind- und anderen erneuerbaren Quellen. Dies ist der nächste konkrete Schritt des Unternehmens in Richtung Klimaneutralität.

Polestar-Elektroauto-Fertigung-China-Chengdu

Das Automobilwerk leitet kein Brauchwasser ein und verfolgt einen kreislauforientierten Ansatz bei der Abfallverwertung, die das Recycling von Kohlefaserabfällen und die Reduzierung von Deponiemüll einschließt. Polestar gehe jedoch noch weiter und verpflichte sich als verantwortungsvoller Arbeitgeber seinen Mitarbeiter wie dem Standort gegenüber, indem es die Umgebung aktiv vor Umweltverschmutzung schützt.

Die Fertigung wurde als integrativer Arbeitsplatz geschaffen, an dem die Mitarbeiter ihre Fähigkeiten unter optimalen Bedingungen entwickeln können. Polestar sorge für hohe Luftqualität, sowie ideale Lichtverhältnisse und eine angenehme Geräuschkulisse. Durch regelmäßige Vorträge und Kurse zum Thema Nachhaltigkeit für die Mitarbeiter und ihre Familien will Polestar auch das Umweltbewusstsein der Menschen vor Ort stärken.

Polestar-Elektroauto-Fertigung-China-Produktion

Sowohl innerhalb als auch außerhalb des Gebäudes wurden Räume als Begegnungszentren geschaffen. Die spontane Zusammenarbeit und das soziale Engagement über die verschiedenen Disziplinen hinweg soll nachdrücklich bestärkt und gleichzeitig die Grünflächen in den Komplex integriert werden. Dieser Ansatz ermögliche die funktionsübergreifende Zusammenarbeit und fördere die Innovation durch einen einfacheren Informations- und Ideenaustausch.

„Für Polestar bedeutet Nachhaltigkeit viel mehr als nur der Elektroantrieb. Sie ist fester Bestandteil unseres Unternehmens und wirkt sich auf alles, was wir tun, aus. Wir wollen die nachhaltige Produktion in China fördern. Unser Ziel beinhaltet ebenso das unermüdliche Streben nach zirkulären und klimaneutralen Lösungen, wie unsere Verantwortung vor Ort gegenüber Mitarbeitern und der Region als Arbeitgeber.“ – Fredrika Klarén, Head of Sustainability bei Polestar

Der Standort in Chengdu verkörpere die Vision von Polestar, als vollwertiger Fahrzeughersteller richtungsweisend für die gesamte Industrie zu agieren, und verdeutliche das Potenzial Chinas, eine führende Rolle in der nachhaltigen Produktion zu übernehmen.

Quelle: Polestar – Pressemitteilung vom 26.01.2021

Über den Autor

Michael ist freier Journalist und schreibt seit 2012 fast ausschließlich über nachhaltige Mobilität, Elektro- und Hybridautos, Energiethemen sowie Umweltschutz.

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Also wenn ich in einer Produktionshalle keine Fettpresse oder ölverschmierten Monteure sehe fange ich an zu denken.

Das wäre vor 60 Jahren eine gute Aussage gewesen.

So sieht Zukunft aus.
Da sollte man mal ein paar deutsche Automanager hinschicken.
Zum lucki lucki machen.

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