Polestar 4: Mittleres E-SUV-Coupé ab 2023

Polestar 4: Mittleres E-SUV-Coupé ab 2023

Copyright Abbildung(en): Polestar

Die schwedische Premium-Elektroautomarke Polestar wird ihr erstes vollelektrisches SUV in den USA produzieren. Der Polestar 3, ein aerodynamisch gezeichnetes Elektro-SUV, soll dann ab 2022 auf die Straße kommen. 2024 dürfte dann schon mit dem Polestar 4 zu rechnen sein, einem SUV-Coupé mittlerer Größe. Dieser kommt somit noch vor dem Polestar Precept auf die Straße.

Im Rahmen der Bekanntgabe, dass Polestar an die Börse gehen wird, gab Polestar-Chef Thomas Ingenlath Einzelheiten über die Erweiterung der Produktpalette bekannt. Im Rahmen dieser Ankündigung enthüllte die chinesisch-schwedische Marke, dass sie einen zweiten SUV auf den Markt bringen wird, als Teil einer Erweiterung der Modellpalette, die bis 2024 drei neue E-Fahrzeuge bringen wird.

Dieser zweite SUV folgt auf den Polestar 3, welcher bereits im kommenden Jahr als Zwilling des elektrischen Volvo XC90-Nachfolgers, mit eigenständigem Polestar-Design auf die Straße kommt. Auf einem ersten Teaser-Foto ist der Polestar 4 zu sehen, zumindest seine Silhouette. Hierbei zeigt sich, dass das SUV-Coupé von der Größe her zwischen dem Precept und Polestar 3 liegt. Ingenlath erklärte, dass der Preisunterschied zwischen dem Polestar 3 und Polestar 4 das entscheidende Unterscheidungsmerkmal sein wird. Der 3er sei ein Auto in der Größe des XC90, „was für europäische Verhältnisse ein großer SUV ist“, erklärte er. Von der Form her hat er jedoch nichts „mit dem XC90 zu tun, denn er wird ein stärker aerodynamisch orientiertes Design und eine unglaubliche Standfestigkeit und Kraft“ besitzen.

Preislich bewegt sich der große E-SUV der Marke bei mehr als 75.000 Euro. Was sich auch dadurch erklärt, dass er eine elektrische Alternative zu leistungsorientierten Premium-SUVs wie dem Porsche Cayenne sein soll. Der 4 hingegen wird preislich darunter liegen, um einen breiteren Zielmarkt anzusprechen. Damit dies möglich ist muss die Performance-Tochter von Volvo Anpassungen vornehmen: „Dieses Auto ist etwas kleiner, ja, aber wir werden keine großen Kompromisse bei der Innenlänge eingehen. Er ist etwas bodenständiger und hat eine coupéartige Dachlinie und bringt die Größe der Marke in ein Segment, das preislich irgendwann 45.000 Euro erreichen wird. Die beiden Fahrzeuge werden sich in der Silhouette unterscheiden“, bestätigte Ingenlath.

Die Produktion des Polestar 3 soll weltweit voraussichtlich im Jahr 2022 beginnen. Vollständige Produktdetails will der Hersteller zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgeben. Wobei Ingenlath mittlerweile zu verstehen gab, dass der Polestar 3, wie der Polestar 2, mit einer ein- und zweimotorigen Version, auf die Straße kommen soll. Im Vergleich zum Polestar 2 fällt die Leistung der E-Motoren jedoch anders aus. Wo der Polestar 4 eingegliedert wird ist noch nicht bekannt – derzeit geht man davon aus, dass er auf der Top-Motorisierung des Polestar 2 aufbaut.

Quelle: Autocar – 2023 Polestar 4 will be affordable, mid-sized SUV-coupe

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Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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Hätte ich mir auch nicht träumen lassen, dass sich der eAuto Boom in der Fahrzeugklasse der SUVs abspielt.

liegt sicher zum Teil auch an der überalterten Gesellschaft. Für mich symbolisieren SUVs ab einer bestimmten Größe nachhaltige Rücksichtslosigkeit. Platz da, hier komm ich

Last edited 23 Tage zuvor by Nick8888

@Nick8888
wenn man noch jung ist, spielt es alles keine Rolle. Aber versetzen Sie sich mal in die Rolle der von Ihnen so abschätzig bewerteten älteren Generation. Es fällt einem in zunehmenden Alter immer schwerer, sich in sehr enge oder kleine Fahrzeuge, die sie vielleicht favorisieren, zu quetschen. Auch wegen der besseren Rundumsicht, dem einfachem Ein- und Ausladen von Gepäck und Einkauf, haben diese Fahrzeuge ihren Vorteil.
Sie können jetzt natürlich das Argument anbringen, dass dann die Älteren Bus und Bahn fahren sollen. Aber fragen Sie sich dann bitte, wer Ihren Wohlstand und Fortschritt erarbeitet hat und ob die ältere Generation nicht auch das Recht hat, diesen zu genießen.
PS: Umweltschutz spielt natürlich auch eine Rolle, ich z.B. habe ein Niedrigenergiehaus mit Wärmepumpe, demnächst ein BEM und acht auf Nachhaltigkeit. Da wird auch mal was repariert 😉
LG

Es ist halt nicht mehr zeitgemäß, so ein Auto in der Größe eines Volvo XC90, Audi Q7 usw

und sowas hat auch nichts mit „Komfort“ zu tun sondern eher mit materiellem Luxus

Natürlich fahren auch junge Leute so ein Auto und es ist nicht verboten, so ein Auto zu fahren. Insofern muss sich auch niemand dafür rechtfertigen. Aber für mich persönlich ist das ein nogo – würde so ein Auto nie fahren

Es ist doch ok, wenn es für Sie ein nogo ist. Nur – Ihre persönliche Meinug hier in diesem Forum ist so interessant, wie das bekannte Umfallen des Sackes Reis in der VR China.

es wird halt zeit, dass die Boomer langsam abtreten und Platz machen für neue Ideen jenseits der Zurschaustellung von Ressourcenverschwendung nach dem Motto „ein bisschen Komfort wird man sich ja noch gönnen dürften“. Darf man, aber damit ist die Autoindustrie und die entsprechende Käuferschicht so out wie ein VW GTI Fahrer in den 90igern

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