Polestar plant Erlebniszentrum südlich von Frankfurt am Main

Polestar-Elektroauto-Erlebniszentrum

Copyright Abbildung(en): Polestar

Die schwedische Elektroautomarke Polestar plant am Standort Dietzenbach, gut zehn Kilometer südlich von Frankfurt am Main, ein Experience Center genanntes Marken-Erlebniszentrum. Der Bauantrag sei gestellt und die Baumaßnahmen sollen noch in diesem Jahr beginnen, so das Unternehmen in einer aktuellen Mitteilung. Mit dieser weiteren Investition von Polestar auf dem deutschen Markt will das Unternehmen eine noch stärkere Kundenbindung in den Fokus stellen und individuelle Beratung und Betreuung sowie Erlebnisse rund um die Marke bieten. Die unmittelbare Nähe von Dietzenbach zum Großraum Rhein-Main sei ideal, um viele Kunden und Interessenten zu erreichen.

Bereits seit dem Marktstart von Polestar in Deutschland 2019 ist in Dietzenbach neben dem Consumer Relations Center von Volvo auch die Polestar Kundenbetreuung angesiedelt. Polestar plant, den Standort nun weiter auszubauen und nutzt hierbei die Synergien zum Mutterkonzern Volvo. Auch Veranstaltungen, Trainings, Probefahrten sowie Kundenauslieferungen direkt vor Ort sind angedacht. Somit werde die Marke noch näher an den Kunden gebracht und Interessenten können Einblicke hinter die Kulissen der Marke gewinnen.

Das Experience Center dient als Ergänzung zu den Polestar Spaces und die daran angebundenen Handover Center, um sich operativ für das geplante Wachstum in Deutschland aufzustellen. So sollen auch langfristig kurze Lieferzeiten und schnelle Auslieferungen sichergestellt werden. Polestar betreibt in Deutschland bereits sieben Polestar Spaces und eröffnete eine temporäre Location in Leipzig.

Das Polestar Experience Center ist auch eine Reaktion auf die Bedürfnisse der Kunden, die den direkten Kontakt und Austausch mit der Marke wünschen. Polestar stellt die Kundenberatung daher um: Polestar Personal Care stellt dem Kunden ab dem Erstkontakt einen individuellen Ansprechpartner zur Seite. Ein geschulter Mitarbeiter, der Polestar Personal Assistent, begleitet den Kunden aktiv von der unverbindlichen Beratung, über den Kauf- oder Leasingprozess und die anschließende Auslieferung bis hin zur gesamten Nutzungsdauer des Autos. Die Kundenberatung bei Polestar werde personell weiter aufgestockt, um dem wachsenden Bedarf gerecht zu werden.

„Mit unserem Online Direktvertrieb sind wir als Hersteller eine Verpflichtung gegenüber unseren Kunden eingegangen. Wir sind der direkte Ansprechpartner und müssen ihnen daher in allen Belangen persönlich zur Seite stehen – nur so können wir wirklich kundenorientiert agieren.“ – Alexander Lutz, Managing Director Polestar Deutschland

Über das Direktgeschäft und die angebundenen Polestar Spaces setzt der schwedische Hersteller bewusst auf Beratung und Markenerfahrung statt Verkaufsdruck. Gerade die derzeitige Wende hin zur Elektromobilität sorgt für Fragen bei den Interessenten, die weit über das Produkt hinausgehen. Polestar begegne diesen mit Transparenz und Aufklärung, das Polestar Experience Center setze hier direkt an.

Nur über guten Kundenservice und vor allem über einzigartige Erlebnisse, die die Marke greifbar machen, schaffen wir es Kunden zu erobern, sie langfristig zu binden und vor allem die Community weiter auszubilden. Die individuelle Betreuung ist hierbei ein wichtiger Schritt, denn wir wollen die Community ebenso unterstützten wie sie uns“, kommentiert Lutz.

Neben der telefonischen Helpline hat Polestar  im April 2021 die virtuelle Beratung eingeführt. Gerade in Zeiten der Pandemie wurde der zusätzliche Service, sich mit einem Polestar Mitarbeiter über eine Live Videokonferenz zu vernetzen, sehr gut angenommen. In Dietzenbach entsteht daher ein professionelles Studio, um diesen Service weiter zu verbessern und sich zukunftsgerichtet aufzustellen.

Quelle: Polestar – Pressemitteilung vom 11.10.2021

Über den Autor

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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Stark und schöner Zug! Die meinen es ernst. Management scheint mir korrekt und intelligent zu agieren. Nur mit solchen Erfahrungszentren kann man eine Marke etablieren. Werde denen mal einen Besuch abstatten.

Offensichtlich scheint Mund zu Mund Propaganda auch ganz gut zu funktionieren, wenn das Produkt stimmt – die Verkaufszahlen sprechen bei manchem Anbieter jedenfalls für diese These 😉

Polestar kommt mir fast vor wie Sono Motors: Keine beziehungsweise kaum Zulassungen, dafür aber jede Menge Meldungen…

Der Quotienten – WELTMEISTER aus Werbung/Pressemitteilung pro verkauftem Fahrzeug ist wahrscheinlich eher der VW Konzern 😉

Na, von deiner Lieblingsmarke gibt’s auch viele Meldungen: Semi kommt noch später, Cybertruck auch, Roadster auch, NHTSA untersucht, warum die Karren so oft in Rettungsfahrzeuge krachen, wegen Rassismus am Arbeitsplatz zu 137 Millionen Dollar verknackt. Das kurz aus den letzten Wochen.

😉

Dann sieh Dir mal Deinen Favoriten an: Wegen millionenfachem Betrügen an Kunden zu Milliardenfachen Strafzahlungen verurteilt. Denk Mal drüber nach wer die letzten Endes bezahlt hat. Und der ehrenwerte Rupert Stadler: Einmalig in der deutschen Geschichte dass ein amtierender Vorstandsvorsitzender eines DAX Konzerns in den Knast wandert. Also besser aufpassen beim Poltern….

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