Polestar entwickelt Elektro-Motoren und Batterien für neue Modelle selbst

Polestar entwickelt Elektro-Motoren und Batterien für neue Modelle selbst

Copyright Abbildung(en): Polestar

Der schwedische E-Auto-Hersteller Polestar gibt ordentlich Gas: vor vier Jahren noch gar nicht am Markt, sollen bis 2025 290.000 Autos verkauft werden. Dieses exponentielle Wachstum wird mit der Einführung des Polestar 3, Polestar 4 und Polestar 5 erreicht. Man sieht sich eindeutig als „Porsche-Konkurrenz, in Design, Performance und Innovation„, wie Gregor Hembrough, Leiter von Polestar America, erklärt.

Die Elektromotoren für Polestar-Modelle werden im eigenen Werk in Schweden gefertigt. Unter dem Codenamen „P10“ wird der Elektromotor für die neuen Modelle gebaut, der 1,5 mal stärker sein soll als jener im Porsche Taycan. Ziel ist eine Leistung von 475 kW (etwas mehr als 600 PS). Die neuen Motoren werden nicht mehr gemeinsam mit Volvo oder Lotus entwickelt.

Die Batterien für die drei neuen Modelle werden vom UK-Team noch gemeinsam mit Volvo und Lotus konstruiert, auf Basis einer 800 Volt-Architektur. Zu Batteriezelltyp, Zulieferer und maximaler Laderate äußert sich Hembrough nicht, er bestätigt lediglich, dass das 103 kWh-Pack in maximal 20 Minuten auf 80 % geladen werden kann. Bi-Direktionalität und V2X Ladeszenarios werden ebenfalls mitgedacht. Alle Komponenten werden in einem neuen Alumuniumrahmen sitzen, welchen Polestar als Plattform für den Polestar 5 verwenden wird.

Der Polestar 3, der ab Mitte 2022 bestellt werden kann und im ersten Quartal 2023 ausgeliefert werden soll, basiert noch auf Volvo’s SPA2 Plattform. 2023 folgt der Produktionsstart des Polestar 4, 2024 jener des Polestar 5.

Quelle: greencarreports.com – Polestar developing its own electric motors, batteries, electrical architecture

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Da stimmt die Überschrift nicht zum Inhalt.

Die Motoren entwickelt Polestar selbst (also ohne Volvo und Lotus), die Batterien werden aber zusammen mit Volvo und Lotus entwickelt.

Hauptsache das Prinzip der vertikalen Integration wird zunehmend mehr berücksichtigt – manche lernen dazu, andere halten leider am „Outsourcing“ fest.
Wie das am Ende ausgeht?

Time will tel ;-)

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