Polestar und Cake enthüllen in limitierter Auflage produziertes Elektromotorrad

Polestar-Cake-Elektromotorrad

Copyright Abbildung(en): Polestar

Der Autohersteller Polestar und das E-Motorrad-Start-up Cake haben ihre erste Zusammenarbeit für eine spezielle Version des neuen kompakten Cake Makka Elektromotorrads bekanntgegeben. Die Makka – Polestar edition by Cake wird das erste Mal auf der IAA 2021 in München gezeigt. Sie basiert auf der neuesten Motorradplattform von Cake und verfügt über einzigartige Design- und Komponentenmerkmale sowie technische Upgrades. Das Projekt soll das gemeinsame Bestreben der Marken, den Wandel hin zu nachhaltiger Mobilität zu beschleunigen, weiter unterstreichen.

Das leichte Elektromotorrad wurde speziell entwickelt, um in Kombination mit dem Polestar 2 noch vielseitiger eingesetzt werden zu können. Über eine Anhängerkupplung am Heck kann das Motorrad transportiert und während der Fahrt sogar direkt am Auto aufgeladen werden. Einmal geparkt, kann das Motorrad als Pendlerfahrzeug für die letzte Meile, als allgemeine Transportlösung in der Stadt oder sogar für Abenteuer im Gelände genutzt werden.

Polestar-Cake-Elektromotorrad-Seite
Polestar

Die Makka – Polestar edition by Cake ist der nächste Schritt in unserer Markenkooperation und gibt uns die Möglichkeit, breitere Mobilitätsherausforderungen zu bewältigen“, sagt Polestar CEO Thomas Ingenlath. „Gemeinsam mit Marken wie Cake setzen wir Impulse für eine nachhaltigere Zukunft.

Die Special Edition ist eine maßgeschneiderte Version des neuen Motorrads mit zahlreichen Styling Anpassungen: ein schlanker LED-Scheinwerfer, ein Öhlins-Dämpfer hinten, schwarze Details sowie ein Rahmen und eine Batterieabdeckung in Polestar Snow matt. Vollelektrische Antriebe von Cake und minimalistische Designmerkmale von Polestar verbinden die Marken und Fahrzeuge noch weiter.

Polestar-Cake-Elektromotorrad-Dämpfer
Polestar

Anstatt Zeit im Stau zu verschwenden, einen Parkplatz zu suchen oder sich in einen überfüllten Zug zu quetschen, wollen wir zusammen mit dem Team von Polestar die Zukunft der Mobilität flexibel, zugänglich und emissionsfrei gestalten – mit dem Ziel, Städte für Menschen zu schaffen, nicht länger für Autos, die die Umwelt verschmutzen“, sagt Stefan Ytterborn, CEO und Gründer von Cake.

Zu den technischen Daten macht Polestar bislang zwar noch keine Angaben, sie dürften allerdings mit denen des normalen Makka übereinstimmen. Dies gibt es in zwei Versionen – mit 25 und mit 45 km/h Höchstgeschwindigkeit. Die 25-km/h-Version Cake Makka Range mit 60 Kilometer Reichweite gibt es ab 3500 Euro, die schnellere Variante Makka Flex mit 50 Kilometer Reichweite kostet ab 3800 Euro. Gut möglich ist allerdings, dass sich die Preise der höherwertigen Polestar-Version davon unterscheiden.

Das Motorrad werde ein Flagship-Produkt im neuen Polestar Additionals Webshop sein, der nach einem ersten exklusiven Pre-Launch für die Polestar Community Anfang des Sommers nun für ein breiteres Publikum öffnet. Der Webshop bietet Lifestyle-Produkte wie T-Shirts, Hoodies, Taschen und Trinkflaschen sowie die Makka – Polestar edition by Cake an.

Quelle: Polestar – Pressemitteilung vom 06.09.2021

Über den Autor

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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ganz ehrlich – ich würde mich mit so einem hässlichen Ding nicht auf die Straße trauen

So ist das, wenn man sich über Äusserlichkeiten definiert.

„MOTORRAD“ ist ein großes Wort für dieses Moped (so nennt es Cake übrigens selbst!), schafft doch sogar die schnelle Version nur 45 km/h!
Zu den Änderungen für die Polestar-Edition:
Die Batterieabdeckung, die hier montiert ist, sollte überhaupt Serie werden!
Aber dass für Polestar der Gepäck/Zubehör-Träger entfernt wurde, ist nicht klug…

Aber dass für Polestar der Gepäck/Zubehör-Träger entfernt wurde, ist nicht klug…

Von oben zitiert:

Einmal geparkt, kann das Motorrad als Pendlerfahrzeug für die letzte Meile, als allgemeine Transportlösung in der Stadt oder sogar für Abenteuer im Gelände genutzt werden.

Im Gelände mag der Gepäckträger hinderlich sein, aber in der Funktion als „allgemeine Transportlösung“?

ps: +1

Es ist halt ein E-Bike… ein elektrisch angetriebenes Zweirad…

Ja, die meisten E-Bikes für den Alltag haben einen Gepäckträger. Oder siehst du das anders?

Einzig die Aussage: „Städte für Menschen zu schaffen, nicht länger für Autos, die die Umwelt verschmutzen“ gefällt mir in diesem Artikel. Das Motorrad ist pothässlich, uninspiriert und nichts für die praktische Anwendung.

Last edited 6 Tage zuvor by Hiker

Worin besteht eigentlich genau die Nachhaltigkeit bei einem 2,1 Tonnen Fahrzeug mit einem kleinen elektrischen zweirädrigen Rettungsboot und kanpp 30 kWh Verbrauch pro 100 km (laut ADAC)?

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