Peugeot-Elektrotransporter-e-Partner

Copyright Abbildung(en): Peugeot

Peugeot stellt Kleintransporter e-Partner für Herbst 2021 in Aussicht

Peugeot hat seinen neuen Kleintransporter e-Partner vorgestellt und will damit seine Position im Segment der leichten Nutzfahrzeuge stärken. Der Peugeot Partner mit Verbrennerantrieb konnte in den vergangenen Jahren einen großen kommerziellen Erfolg verbuchen. Zahlreiche Auszeichnungen bestätigen dies, so erhielt das Fahrzeug im Jahr 2019 beispielsweise den Titel „International Van of The Year“. Seit seiner ersten Einführung im Jahr 1996 wurde der Peugeot Partner rund zwei Millionen Mal produziert und in mehr als 100 Ländern verkauft. Der europäische Marktführer ist nun auch mit einem 100-prozentigen Elektroantrieb erhältlich.

Der neue Peugeot e-Partner ist ausgestattet mit einer Reichweite von bis zu 275 km nach WLTP-Standard. Das Elektrofahrzeug ist in zwei Längen (Standard und Lang) sowie zwei Silhouetten erhältlich: als Van-Variante mit bis zu 3 Sitzen und als Doppelkabinen-Variante mit bis zu 5 Sitzen. Der Elektro-Partner verfügt zudem über eine Anhängelast von bis zu 750 Kilogramm, eine Nutzlast von bis zu 800 Kilogramm sowie ein Ladevolumen von bis zu 4,4 Kubikmeter.

Der neue e-Partner passe sich dank moderner Bordtechnologien wie dem digitalen Peugeot i-Cockpit und einem durchdachten Design dem Arbeitsalltag von Gewerbetreibenden an, so Peugeot in einer aktuellen Mitteilung. Damit genießen Fahrerinnen und Fahrer alle Vorzüge des Peugeot Partner ohne Kompromisse und ohne CO2-Emissionen.

Ein Markt ideal für Elektrofahrzeuge

Fast 80 Prozent der Fahrerinnen und Fahrer von Nutzfahrzeugen legen durchschnittlich weniger als 200 Kilometer pro Tag zurück, sodass sich eine Elektroversion des Peugeot Partner als naheliegend anbietet. Bestärkt wird die Entscheidung für eine E-Fahrzeug durch die zunehmende Beschränkung von Kraftfahrzeugen in Stadtzentren – einige Innenstädte lassen nur noch reine Elektrofahrzeuge zu.

Der Peugeot e-Partner kann viele individuelle Bedürfnisse von Kundinnen und Kunden im Alltag erfüllen. Er eignet sich beispielsweise für Handwerker, zum Beispiel Klempner, Elektriker und Floristen als Transportfahrzeug im Alltag; für Unternehmen, die zum Beispiel bei Lieferungen auf ihr umweltbewusstes Image achten; sowie für Verwaltungen von beispielsweise Krankenhäusern und Gemeinden, die ein emissionsfreies Fahrzeug für den Transport von Waren zwischen den Standorten suchen. Für noch spezifischere Anwendungen wie die Nutzung als Krankenwagen, für die Feuerwehr, die Polizei oder als Kühlfahrzeug sind Umbauten durch Karosseriebetriebe möglich.

100 Prozent elektrische Technologie

Basierend auf der modularen Multi-Energie-Plattform EMP2 (Efficient Modular Platform), auf der bei zwei PSA-Konzernschwestern auch die leichten Elektrotransporter Citroën ë-Berlingo und Opel Combo-e mit identischen Leistungsdaten aufbauen, bietet der Peugeot e-Partner einen 100 Prozent elektrischen Motor mit einer maximalen Leistung von 100 kW (136 PS) und einem maximalen Drehmoment von 260 Nm. Dieses sorgt ab dem Start für sofortige Reaktionsfähigkeit, ohne Vibrationen, Geräusche, Schaltvorgänge, Geruch und ohne CO2-Emissionen. Der e-Partner erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h und legt den Spurt von 0 bis 100 km/h in 11,2 Sekunden zurück.

Peugeot-Elektrotransporter-e-Partner-Heck
Peugeot

Beide Versionen (Standard und Lang) sind mit einer Lithium-Ionen-Batterie mit einer Kapazität von 50 kWh erhältlich. Sie ermöglicht eine WLTP-Reichweite von bis zu 275 km. Auf die Batterie gibt Peugeot eine Garantie von 8 Jahren oder 160.000 Kilometern für 70 Prozent ihrer Ladekapazität. Die Ladesteckdose, die sich am linken hinteren Kotflügel befindet, bietet verschiedene Lademöglichkeiten: über eine Standardsteckdose, über eine verstärkte Steckdose, mit einer Wallbox oder über ein Schnellladegerät.

Die Lademöglichkeiten des Peugeot e-Partner im Überblick:

  • mit einer Standard-Steckdose (8A), für eine volle Ladung in 31 Stunden,
  • mit einer verstärkten Steckdose (16A), für eine Vollladung in 15 Stunden,
  • mit einer 7,4 kW starken Wallbox: Vollladung in 7,5 Stunden mit dem einphasigen (7,4 kW) On-Board-Ladegerät,
  • mit einer 11 kW starken Wallbox: volle Ladung in 5 Stunden mit dem 3-phasigen (11 kW) On-Board-Ladegerät,
  • mit einem Schnellladegerät: Die thermische Kontrolle der Batterie ermöglicht den Einsatz von 100-kW-Ladegeräten und das Erreichen von 80 Prozent der Ladung in 30 Minuten.

Der neue Peugeot e-Partner bietet drei Fahrmodi: Eco (60 kW, 190 Nm): für eine optimierte Reichweite; Normal (80 kW, 210 Nm): für den alltäglichen Gebrauch inner- und außerhalb der Stadt; sowie Power (100 kW, 260 Nm): optimiert die Leistung beim Transport schwerer Lasten.

Fahrspaß und Alltagstauglichkeit

Der neue Peugeot e-Partner kombiniert kompakte Außenmaße mit maximalen Ladekapazitäten. Die Batterien befinden sich im Unterboden zwischen den Achsen, sodass diese das Ladevolumen nicht beeinflussen. Diese Position begünstigt auch die Steifigkeit und gewährleistet dank optimaler Gewichtsverteilung ein ebenso angenehmes Fahren wie bei den Versionen mit Verbrennungsmotor. Der Federungskomfort ist identisch mit dem der Verbrennungsversionen, um sowohl im unbeladenen als auch im beladenen Zustand beste Leistungen zu gewährleisten.

Peugeot-e-Partner-Batterie
Peugeot

Mit dem neuen Peugeot e-Partner setzt die Löwenmarke ihr Engagement für die Elektrifizierung ihrer Modelle noch weiter fort. Mit der Markteinführung des neuen elektrischen Vans ab Herbst 2021 bietet der französische Automobilhersteller als einer der ersten in Europa ein vollständiges Angebot an leichten Nutzfahrzeugen mit Elektromotor an. Neben dem neuen Peugeot e-Partner gehören der neue Peugeot e-Expert, der zum „International Van of The Year 2021“ gekürt wurde, und der neue Peugeot e-Boxer zum elektrifizierten Angebot der Löwenmarke.

Quelle: Peugeot – Pressemitteilung vom 26.01.2021

Über den Autor

Michael ist freier Journalist und schreibt seit 2012 fast ausschließlich über nachhaltige Mobilität, Elektro- und Hybridautos, Energiethemen sowie Umweltschutz.

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Gut wenn sich bei den Kleintransportern der rein elektrische Antrieb mehr und mehr durchsetzt, dann kommen die Betriebe auch auf den Geschschmack bei kleinen Lkws auf diese Antriebsart zu setzen.

Später kommen dann immer größere Lkws dazu, auch der Tesla Semi Truck, und graben der Wasserstoff-Lkw-Fraktion sozusagen das Wasser ab – Wasserstoff-Fahrzeuge blieben dann ein Nischprodukt.

Gähn. Bis jetzt kam immer 3 mal die gleiche Mitteilung, für die je gleichen Gefährte der PSA-Marken Peugeot, Opel und Citroën. In diesem Fall fehlt jetzt noch Citroën.
Künftig kommt die gleiche Meldung 4-fach, weil jetzt Fiat auch noch dazugehört.

Falsch die Meldung zum Citroën Berlingo kam schon aber deutlich früher

Auf dem richtigen Weg Peugeot, in dem Nutzlastbereich. Aber die Klasse darüber? Da werden den AMIS mit ihren grossen schweren Pick up s und anderen Gross SUV s die Augen noch aufgehen. Von den Langstrecken LKW s und wie in Australien gar nicht zu denken.

Daniel, sollen wir dir eine Luppe schicken, damit du die elektrischen LKW s von Tesla in Europa findest? Wie dies geht zeigen Hyundai, Bosch,Volvo und Iveco. Die verfügen mal über ein separates Schnell- Betankungsnetz. Den Strom auswärts, soll Tesla den Automobilisten überlassen. Auch wenn künftig immer mehr zu Hause aufladen werden.

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im Trend und als Gesamtkonzept zeitgemäss.

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