Peter Rawlinson, CEO von Lucid Motors über den Stand der Dinge

Peter Rawlinson, CEO von Lucid Motors über den Stand der Dinge

Copyright Abbildung(en): Lucid Motors

Peter Rawlinson, CEO von Lucid Motors, hat sich in einer Mitteilung über die Fusion, den Börsengang sowie den Weg zur Serienreife des Lucid Air geäußert. Dabei gesteht er eine Verschiebung der Serienproduktion ein. Blickt aber auch auf die Chancen, welche sich durch die Listung an der Börse ergeben. Ein Schritt, welcher auf die Ziele des Unternehmens einzahlen werde.

Zu Beginn der vergangenen Woche äußerte sich das amerikanische Start-Up über einen Zusammenschluss mit Churchill Capital Corp IV. Dieser wird dazu führen, dass das Elektroauto-Start-Up ein börsennotiertes Unternehmen werde. Dieses wird dabei helfen die eigene Mission, „eine neue Ära von Luxus-Elektroautos einzuläuten, weiter vorantreiben“, so Rawlinson. „Dieser bemerkenswerte Zusammenschluss verschafft uns die Ressourcen, um zu wachsen und uns darauf zu konzentrieren, die Elektroauto-Industrie zu verbessern. Gemeinsam planen wir, in neue Märkte zu expandieren und wunderbare Technologie zu liefern“, so der CEO von Lucid Motors weiter.

Der Börsengang, der im zweiten Quartal 2021 abgeschlossen sein soll, soll laut der Mitteilung 4,4 Milliarden US-Dollar (rund 3,6 Milliarden Euro) an frischem Kapital in die Kassen des Unternehmens spülen. Erwartet wird eine Gesamtbewertung in Höhe von rund 24 Milliarden Dollar – nach aktuellem Kurs umgerechnet rund 19,7 Milliarden Euro. Kapital, welches verwendet werden kann, um die Serienreife des Lucid Air voranzutreiben. Sicherlich ein notwendiger Schritt, kam es nicht zuletzt durch Covid-19 zu massiven Verschiebungen der eigenen Pläne.

„Von Testaktivitäten über die Verfügbarkeit von Lieferanten bis hin zur Vorbereitung von Vertrieb und Service hat COVID-19 alle Arbeitsabläufe beeinflusst. Als Unternehmen haben wir fleißig daran gearbeitet, diese Auswirkungen zu minimieren, und im vergangenen Jahr hat Lucid Fortschritte und Wachstum erlebt. Doch trotz der exzellenten Fortschritte in allen Bereichen wissen wir jetzt, dass wir nicht in der Lage sein werden, Lucid Air in diesem Frühjahr in der Qualität auszuliefern, die wir uns vorgenommen haben“, gibt Peter Rawlinson in der Mitteilung zu verstehen. Beruhigt aber gleichzeitig die Interessenten des Luxus-Stromers. So versichert er, dass man nicht „eher ruhen werde, bis wir unsere ersten Kunden hinter dem Steuer von Lucid Air haben.“

Rawlinson ordnet seine Aussage entsprechend ein und gibt zu verstehen, dass man ein bahnbrechendes E-Auto abliefern möchte. „Wenn das bedeutet, dass es ein bisschen länger dauert, dann ist es das, was wir tun müssen“, so der Lucid-CEO weiter. Derzeit arbeite man an letzten Verfeinerungen, um die Produktion so früh wie möglich in der zweiten Hälfte des Jahres 2021 zu starten. Diese Zeitschiene lässt vermuten, dass wir den Lucid Air frühestens im Herbst 2021 auf der Straße sehen. Vielleicht aber auch erst im vierten Quartal des Jahres.

Quelle: Lucid Motors – Pressemitteilung vom 25. Februar 2021

Über den Autor

Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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Na endlich wird Elon Musk vom Thron gestoßen – es gibt einen neuen König im Sektor „Auslieferversprechen“!!!
Vielleicht kann man an diesem Beispiel lernen – zum Beispiel, daß es nicht immer einfach ist Lieferversprechen wie vorhergesagt einzuhalten, wenn es nicht um die „Neuauflage“ einer veralteten Verbrennertechnologie geht, sondern um die Disruption einer alteingesessenen Industrie.
Ich wünsche Lucid alles Gute für einen baldigen Beitrag zu dieser laufenden Disruption.

„Na endlich wird Elon Musk vom Thron gestoßen – es gibt einen neuen König im Sektor „Auslieferversprechen“[…]“

Naja, den Platz hatte doch wohl Trevor Milton (Nikola mit »Schwerkraft-betriebenen LKW« auch schon, zumindest aber zeitweilig gepachtet 😉

„[…] lernen – zum Beispiel, daß es nicht immer einfach ist, Lieferversprechen wie vorhergesagt einzuhalten, wenn es nicht um die „Neuauflage“ einer veralteten Verbrennertechnologie geht, sondern um die Disruption einer alteingesessenen Industrie.“

+1

Stimmt – Trevor hatte ich bereits schon wieder vergessen 😉

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