Opel: Wasserstoff-Vivaro schafft mehr als 400 Kilometer

Opel: Wasserstoff-Vivaro schafft mehr als 400 Kilometer

Copyright Abbildung(en): Opel

Der neue Opel Vivaro-e Hydrogen kommt noch in diesem Jahr auf die Straße. Das hat das Unternehmen nun auch offiziell mitgeteilt. Opel präsentiere damit die ideale Lösung für Kunden, die mit ihrem Transporter emissionsfrei weite Strecken absolvieren wollen oder durch ihr Betriebsmodell auf schnelles Auftanken an der Tankstelle angewiesen sind, heißt es in einer Mitteilung. Das Modell kann demnach mit einer Tankfüllung mehr als 400 Kilometer weit fahren (WLTP). Das Auftanken dauere lediglich drei Minuten – und sei damit vergleichbar mit dem Tankstopp bei einem konventionellen Diesel oder Benziner.

Der elektrisch fahrende Vivaro-e Hydrogen verfügt über eine mit Wasserstoff betriebene Brennstoffzelle sowie eine Plug-in-Batterie. Die Technik ist laut Opel so platzsparend untergebracht, dass der Transporter gegenüber herkömmlichen Antriebstechnologien keine Kompromisse beim Raumangebot macht. Der Opel Vivaro-e Hydrogen wird in den zwei Längen M (4,96 Meter) und L (5,31 Meter) verfügbar sein. Mit 5,3 oder 6,1 Kubikmeter bietet er einen ebenso großen Laderaum wie die Diesel- oder batterie-elektrischen Varianten, die Nutzlast liegt bei maximal 1,1 Tonnen. Die ersten Fahrzeuge sollen an Flottenkunden bereits ab Herbst ausgeliefert werden.

Wasserstoff ist eine zukunftsweisende Lösung für ein effizientes Energiesystem frei von fossilen Kraftstoffen„, sagt Opel-Chef Michael Lohscheller. „Wir haben mehr als 20 Jahre Erfahrung bei der Entwicklung von Wasserstoff-Brennstoffzellen-Fahrzeugen. Dieses Antriebssystem verbindet alle Vorzüge von Null-Emissionen, hoher Reichweite und kurzem Tankstopp.“ Beladen lasse sich der Vivaro-e Hydrogen von jeder Seite – vom Heck aus oder über die beiden seitlichen Schiebetüren.

Der neue Brennstoffzellen-Transporter basiert auf dem bereits erhältlichen batterie-elektrischen „International Van of the Year 2021“-Titelträger Opel Vivaro-e. Der Stromspeicher im Unterboden wird durch drei 700-bar-Wasserstoff-Tanks aus Karbonfaser ersetzt. Aus Wasserstoff und Luft erzeugt die Brennstoffzelle mittels eines Katalysators Strom zum Antrieb des Elektromotors. Als einziges Produkt dieser Reaktion kommt reiner Wasserdampf aus dem Auspuff.

Die Brennstoffzelle leistet nach Unternehmensangaben 45 kW. Beim Start oder Beschleunigen wird sie von einer unter den Vordersitzen platzierten 10,5 kWh-Lithium-Ionen-Batterie unterstützt. Damit biete der Vivaro-e Hydrogen den Vorteil eines Hybrid-Systems: Bremsenergie kann zurückgewonnen und als Strom in die Batterie gespeist werden. Über eine Steckdose lässt sich der Akku auch extern aufladen. Er reicht laut Opel für 50 Kilometer Fahrt.

Die Fertigung des neuen Vivaro-e Hydrogen erfolgt bei Opel Special Vehicles (OSV) in Rüsselsheim. Am Opel-Stammsitz befindet sich auch das globale „Kompetenzzentrum Wasserstoff & Brennstoffzellen“ des Mutterkonzerns Stellantis.

Quelle: Opel – Pressemitteilung vom 17. Mai 2021

Über den Autor

Wolfgang Plank ist freier Journalist und hat ein Faible für Autos, Politik und Motorsport. Tauscht deshalb den Platz am Schreibtisch gerne mal mit dem Schalensitz im Rallyeauto.

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Sehr positiv dieses Konzept von Stellantis. Die schlafen eben nicht wie VW und Traton.
Der Praktiker stellt sich da aber sofort Fragen. Wo soll der eingesetzt weden?
Bei der kleinen Nutzlast, wohl eher bei der Post im Stadtverkehr.Da kommt auch die Rekuperation zum Tragen und die Reichweiet kann eingehalten werden. Aber vollbeladen ins Gelände?
Bei dieser techn. Auslegung von Brennstoffzelle, dem dazupassenden kleinen E Motörlein und dem Gastank sind kaum 150 Km Reichweite zu erwarten. Da ist grösser dimensionierte Brennstoffzelle mit Antrieb und Tanks sinnvoller. Da brauchts keine aufladbare Batterie. Die jetzige Grösse reicht aber aus auch zum bergab Rekuperieren.
Solche Systeme nennt man dann F cell s und nicht Hybride.

Bei der kleinen Nutzlast, wohl eher bei der Post im Stadtverkehr.

Laut Bericht soll die Batterie 50 km Reichweite haben. Warum nicht gleich deren Kapazität erhöhen und dann hat man 200 km Reichweite, die für einen Handwerker im städtischen Ballungsgebiet reichen?
H2 wird dann nicht schlicht mehr benötigt.

Also bitte
1) Sind Brennstoffzellen supergeil. Ich weiß zwar nicht warum, aber isso.
2) Wenn der Wasserstoff aus Erdgas erzeugt wird, ist der Gesamtprozeß bei der CO2 Emmission schlechter als ein Dieselmotor. Und das will schon was heissen!

Wenn der Wasserstoff aus Erdgas erzeugt wird,

Wie wird er denn erzeugt? So mit allem, was dazu gehört. Aber schüttest du dir ein Bier erst in den linken Schuh oder trinkst du es gleich aus dem Glas? Erdgas könnte man direkt nutzen. Wozu der Umweg?

Neue Umwelt schonende Technologien für spezifische Einsatzbereiche und e-Mobilität werden weiterentwickelt – für BEVs und FCEVs. Und das ist gut so! Aber das mit dem linken Schuh muss ich einfach mal probieren! Vielleicht geht es auch mit Wein?

Falls das mit dem Schuh missverstanden wurde:
Jeder Prozessschritt hat einen limitierten Wirkungsgrad, je mehr unnötige Schritte, desto mehr unnötige Verluste.
Das gilt es zu beachten.
Man fördert Erdgas, baut es zu H2 um und dann erst ab in den PKW damit.
Was dennoch bedeutet, dass ich das generell schlecht finde, wenn Bodenschätze geplündert werden. Wir sind in der Lage, Strom regenerativ herzustellen. Beim Öl und auch Erdgas ist es so, dass wir ein Energiesparbuch plündern, auf das keine neuen Einzahlungen mehr stattfinden. Es wird also immer leerer.

Ein Fahrzeug für die wenigen Kunden die auf ihren Langstrecken an einer funktionierenden H2 Tankstelle vorbei kommen oder eine in der Nähe haben. Jeder km Umweg relatviert den vermeintlichen Zeitvorteil beim Tanken. Der Anwendungsfall der meisten Kunden wird anders aussehen. BEV mit 800V hat alle Vorteile.

Der Strom für die Akku-Autos stammt oft aus Kohle!

Während der Wasserstoff aus Feenstaub gewonnen wird. Die Welt ist so schön durch eine rosarote Brille.

Farnsworth

„E Motörlein“
Im Artikel ist keine Angabe zur Motorleistung. Dass die Brennstoffzelle 45 kW Leistung liefert, heißt nicht, dass der Motor nur 45 kW hat! Der Motor wird ja nicht aus der BSZ mit Strom beliefert, sondern aus dem Akku – der auch zusätzlich durch Rekuperation gefüllt wird. 45+x kW ist nur die mittlere Leistung über die gesamte Fahrtstrecke. Da kann die Spitzenleistung weit höher sein.

Aber immerhin, toll das es doch jemand in Europa „kann“.
Alle anderen wollen weiter dreckige Verbrenner verkaufen und häppchenweise BEV´s in den Markt schmeißen.
Ich bin gespannt, ob es im Pkw-Berich bald ähnliche Highlights gibt. Hier muß man ja noch auf asiatische Modelle zurück greifen, z.B. Toyota Mirai, tolle Art sich fort zu bewegen.
Aber erstmal geht´s mit dem BEV in die Zukunft der Brennstoffzellen-Wasserstoff-Technologie.:-)
Da muss vorher noch mehr „grüner Strom“ produziert werden, damit wir „grünen Wasserstoff“ zur Verfügung haben.
Das ist der Weg in eine gesunde Zukunft mit nachhaltigen Arbeitsplätzen auf einem gesunden Planeten. 😉

Du hast die Physik nicht verstanden. Ein Mirai ist fast 5 Meter lang, hat 4 Sitze und einen Kofferraum, der ungefähr so groß ist wie der im ID.3, er wiegt auch nur ein paar kg weniger als der ID.3 82kWh, der eine ähnliche Reichweite bietet. Die zwei Wasserstofftanks nehmen sehr viel Platz in dem Fahrzeug weg. Die Größe könnte man nur schrumpfen, wenn man den Druck erhöht. Dadurch werden die Tanks aber dicker und schwerer. Und der Verlust bei der Kompression und dem Betanken noch größer. Das CFK kann man nicht sinnvoll recyceln.

Ein Mirai wird im Betrieb immer 2,5 mal mehr Primärenergieverbrauch benötigen, als der oben genannte ID.3. Also 2,5 facher Zubau an EE. Aufbau der Infrastruktur zur Erzeugung sauberen Wasserstoffs. Aufbau eines Tankstellennetzes, Verteilung des Wasserstoffs. Überschussstrom kann man auch in E-Autos speichern. Um sein Auto zu „betanken“ braucht man nur eine Steckdose. Das E-Auto ist bereits heute „Plug and Play“. Beim Wasserstoffauto liegt dieses „Plug and Play“ in weiter Ferne (Wasserstoff wird heute hauptsächlich aus Erdgas reformiert) und wird immer teurer im Unterhalt sein als ein E-Auto.

Die Brennstoffzelle und die Drucktanks sind wartungsintensiv. Warum sollte man sich nochmal diesen Klotz von Verbrennern ans Bein binden wollen?

Wenn Du glaubst, dass Wasserstoff irgendwann mal die Zukunft der Mobilität sein wird, musst Du die Physik verändern. Ich wünsche Dir viel Glück.

Wasserstoff als Saisonspeicher, bei dem man die Abwärme benutzt sieht anders aus. Also im Winter das Haus mit aus Überschussstrom aus dem Sommer erzeugten Wasserstoff mit einer Brennstoffzellenheizung heizen und den Strom in sein Auto laden. Das ist akzeptabel, Stand heute aber fernab von wirtschaftlich.

Farnsworth

Da kannst Du argumentieren bis der Arzt kommt. Die Mär vom grünen Wasserstoff für alle ist nicht totzukriegen. Es stecken handfeste Interessen dahinter. Hier wird der Kunde wie beim Verbrenner gezwungen sein Fahrzeug regelmässig zur Kontrolle in die Werkstatt zu bringen. Das lässt die Kasse kräftig klingeln. Es ist auch nicht wirtschaftlich den Wasserstoff zuhause zu produzieren. Eine weitere riesige Geldquelle die sich Ölkonzerne gerne gönnen würden. Zumal deren Goldesel gerade im sterben liegt wegen den CO2 Problemen. Und H2 wird ja heute zur Hauptsache aus der Erdgas Produktion gewonnen! Merkste was? Daher diese Loblieder auf H2.

Den ID.3 bin ich gefahren, der ist mit dem Miria leider nicht auf dem gleichen Niveau, da er im Durchschnitt, nicht nur bei meinen Fahrten, 24 Kw auf 100km verbraucht hat.
Auch die Qualität (billiges Chinaplastik) des ID.3 kann man nicht mit der Qualität des Toyota Mirai vergleichen.
Ich habe auch schon einige Kilometer mit dem Mirai gemacht und ich finde es erstaunlich dass diese Technologie, die ich auch in meinem Haus habe, hier auf der Straße zu einem so brillanten Ergebnis führen konnte.
Und für unsere Zukunft kann man nicht wegdiskutieren, dass es ohne die Ökologie keine Zukunft für:

  • unsere Nachfahren
  • und diesen Planeten gibt.

Anders zu sein ist gut und man kann die Ökonomie vor die Ökologie stellen.
Damit wird man aber am Ende nicht nur selbst einen viel höheren Preis für eine Zukunft bezahlen, man wird auch alle anderen Menschen mit in eine ungewisse Zukunft nehmen, die dann früher oder später mit einem viel höheren Preis bezahlt werden muss.
Ich werde die Physik nicht ändern, ich spüre sie praktisch täglich.
Ich versuche meinen CO2 Abdruck für meine Nachfahren und einen bewohnbaren Planeten gering zu halten.
Da kann man nicht ökonomisch:

  • das ist unmenschlich und
  • bringt nur Vorstandsbossen und Aktionären Gewinn.
  • Alle verlieren, incl. der Planet ERDE.

Wirtschaftlich oder ökonomisch bedeutet für unsere Nachfahren und diesen Planeten:

  • die größten Qualen
  • mit einem frühen Tod.

Die Menschen werden durch die Energielobby und deren Gesetze, die sie in die Bücher der Nebeneinkommen-abhängigen CDU-Politiker schreiben, in ihrem Wunsch nach mehr EE abgeschreckt und gebremst.
Ich habe auch Erfahrungen mit den von der Energielobby gemachten Hürden für Menschen, die selbst mehr EE erzeugen möchten, gemacht.
Ich wünsche mir mehr Unterstützung für den Mut und das Selbstbewusstsein der Menschen, die etwas:

  • für die Menschen und
  • für den Planeten machen.

Wer nur an´s Geld denkt, ist in dieser Zeit verkehrt.
Das zeigt jeder Tag und jeder Atemzug, in dem wir die dreckige (Verbrenner-) Luft schmecken und die Temperaturen und der Anstieg des Meeresspiegels uns zu schaffen machen.
Ich finde es reicht.
Öllobby – Autolobby – Energielobby
Die Beeinflussung durch diese Ökonomen muss aufhören.
Die Regierung gehört abgewählt, da sie den Schaden am deutschen Volk zugelassen hat.

alle Jahre wieder das Märchen von den 3 Minuten „volltanken“ gähn aber weer sein Geld zum Fenster rauswerfen will kann es von mir aus tun viel spass dann den den rechungen für die wartungen und fürs Tanken.

Wieso ein Märchen? Die Zeiten das nur ein Fahrzeug pro Stunde getankt werden kann sind schon lange vorbei. Die Entwicklung bei Wasserstoffftankstellen geht auch weiter. Nicht nur bei Schnellladesäulen. Welches Batterie Nutzfahrzeug schafft aktuell diese Reichweite? Vor Herbst 2021 und nicht in der Zukunft.

Weil es ein Märchen ist!

Das nur ein Fahrzeug alle 45 Minuten betankt werden kann ist nicht schon lange vorbei, im Gegenteil, das ist Fakt. Man kann durch mindestens 10x teurere Technik zwar versuchen, schneller zu verdichten, aber der Energieaufwand steigt exponentiell, weil die entstehende Wärme nicht schnell genug abgeführt werden kann.

Um ein Kilogramm Wasserstoff per Elektrolyse zu erzeugen braucht man 55 kWh Strom. Um diesen Wasserstoff auf mindestens 700 bar zu verdichten, braucht man zusätzlich etwa 6,5 kWh. In Summe stecken in einem Kilogramm Wasserstoff, ohne den Transport und die Verteilung zur Tankstelle zu rechnen insgesamt 61,5 kWh Strom.

Die 6,5 kWh Strom für das Verdichten gelten für die übliche Verdichtung, will man das in z.B. 5 Minuten schaffen, eher bei 50 kWh. Wohlbemerkt, pro Kilogramm H2. Und ein solcher Vivaro braucht sicher mindestens 1,5 kg/100km.

Die Zeiten das nur ein Fahrzeug pro Stunde getankt werden kann sind schon lange vorbei.

Sei so nett und nenne die modernsten Tankstellen und deren Kapazität an Fahrzeugen pro Tag und Zapfstelle. Danke.

Wobei auch dir klar sein sollte, dass die Komprimierung von Gasen immer problematisch bezüglich der Effizienz ist. Von ganz alleine klappt das mit den 700 bar nicht. Hat sich der ältere Wert von 2 kWh pro kg H2 signifikant geändert? Hat sich bei der Elektrolyse auch der Energiebedarf geändert?

„Von ganz alleine klappt das [Komprimieren] mit den 700 bar nicht.“

Völlig richtg – zu bedenken ist noch, dass für einen 700-Bar-Tank von der Säule dann annähernd 1.000 Bar aufgebaut werden müssen, um den Zeitbedarf bis zum Voll-Tanken nicht ins „Endlose“ zu dehnen …

Wieso ignorierst du die restliche Argumentation?

  • Wartungskosten
  • Tankkosten
  • Anschaffungskosten

Was bringt mir ein Auto, dass ich in 7 MInuten volltanken kann, wenn

  • ich gar nicht mehr als 400 km pro Tag fahren muss?
  • das Tanken exorbitant teuer ist?
  • sich das Ding auch sonst gar nicht rechnet?
Last edited 4 Monate zuvor by Jens

BTW: +1

Noch eine Ergänzung von mir:

Wir haben aktuell noch 14000 reguläre Tankstellen, deren bisherige relevante Infrastruktur (unterirdische Treibstofftanks, Zapfsäule) komplett rausgeworfen werden müsste, denn eine H2 Betankung nebst den Pumpen und Druckbehältern muss neu installiert werden.
Dagegen stehen runde 90 H2 Tankstellen.
(Okay, Kassenhaus, Gelände und Gebäude kann man stehen lassen, wir wollen die Kosten ja nicht ausufern lassen. *grins*)
Ebenso sind neue Tankfahrzeuge fällig, da letztlich weniger H2 transportiert werden kann, ich habe da etwa 400 kg für einen 40 Tonnen Truck in Erinnerung.

es müssen soviele ich weiß 10x soviele Tankfahrzeuge fahren als bei einer konventionellen tankstelle übrigens können nicht alle Tankstellen umgebaut werden, ad wegen der Gefährlichkeit des wasserstoffes (Explosionsgefahr) dürfen im radius von 90m keine Wohngebäude sich befinden das heißt viele Stadttankstellen dürfen gar nicht umgerüstet werden sondern müssen abgebaut werden.

Danke, an diesen Sicherheitsaspekt habe ich noch nicht gedacht.

Die wenigsten alten Tankstellen wird man auf H2 umrüsten können. Das ist eine gänzlich andere Technik. Da ist nichts mit Erdtanks und ein paar Pumpen. Rein physikalisch sind das sehr raumgreifende Anlagen und wegen Wartung und Sicherheit alles oberirdisch.

„… Die Zeiten das nur ein Fahrzeug pro Stunde getankt werden kann sind schon lange vorbei.“

ACH – sind es schon 2, 3 oder gar 4 pro Stunde? – Und wenn ja, nenne die Orte, an denen genau solche Tankstellen stehen – sooo viele werden es ja nicht sein 😛

„Die Entwicklung bei Wasserstofftankstellen geht auch weiter.“

Wird gerade die Physik zum Komprimieren von Gasen neu geschrieben?

Last edited 4 Monate zuvor by Wolfbrecht Gösebert

Das perfekte Service Fahrzeug. 1,1t für Ersatzteile sind völlig ausreichend. 400km um von Kunde zu Kunde zu kommen perfekt. Leider muss das Wasserstoffnetz weiter wachsen. Ansonsten sind solche Konzepte sinnlos. Interessant wären noch die Größe der Tanks und der Verbrauch bei 1,1t Nutzlast. Ob es dann noch 400km sind, darf man bezweifeln aber 150km denke ich auch nicht.

400km um von Kunde zu Kunde zu kommen perfekt.

Wir haben in D aktuell 87 Wasserstofftankstellen, da braucht man wirklich Reichweite – um zur nächsten zu kommen.

Was nur 87 H2-Tankstellen? Aber nur ein wenig Geduld, es werden bald sehr viele mehr für grosstechnische Anwendungen und wer keine lange Leitung hat, der bekommt das Gas ganz normal an Tankstellen.

Herr Uecket, nennen Sie uns doch einfach mal die Zeit, die es braucht, um 10 Fahrzeuge direkt nacheinander zu betanken – sie dürfen gerne bei der „modernsten“ der 87 Wasserstoff Tankstellen anfragen und dann die offizielle Quelle benennen?
Wir warten gespannt auf die Zahlen 😉

Das Fahrzeug beweist mal wieder: Der Antrieb mit BIOCNG (Komprimiertes Bio-Methan) ist viel besser! Die Fahrzeugtechnik verbraucht in der Herstellung kaum mehr Ressourchen, als ein Benziner, Die Technik ist besser wiederverwertbar, mehr Platz im Auto, simple Technik, dadurch auch einfacher handhabbar für die Werkstatt und das Beste: die Tankstellen gibt es auch schon (mancher Orts noch etwas zu wenig)

Viele Grüße aus der Pfalz
Simon

„Das Fahrzeug beweist mal wieder: Der Antrieb mit BIOCNG (Komprimiertes Bio-Methan) ist viel besser!“

Schon wieder ein Märchen, diesmal von der „anderen Fraktion“:
Biomethan ist wg. der insgesamt geringen Verfügbarkeit der Rohstoffe ein Nischenprodukt, angesichts des Bedarfs im Transportsektor geradezu der sprichwörtliche Tropfen auf den heißen Stein!
Abgesehen von der CO2-Bilanz spricht auch nichts dafür, es bleibt

  • Lärm des Motors,
  • weiterhin gibt’s Feinstaub
  • und auch Giftgas-Emissionen!
Last edited 4 Monate zuvor by Wolfbrecht Gösebert

(vorab: +1)
ergänzend dazu aus https://www.forschung-und-lehre.de/forschung/wann-der-einsatz-von-nachhaltigen-energieformen-sinnvoll-ist-3700/

„Wasserstoffbasierte Brennstoffe sind ein beeindruckend vielseitiger Energieträger – doch beeindruckend sind auch ihre Kosten und die damit verbundenen Risiken“, sagt Falko Ueckerdt vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), Leitautor der Studie. „Solche Brennstoffe als universelle Klimalösung sind ein bisschen ein falsches Versprechen. Sie sind zwar wunderbar vielseitig, aber es ist nicht zu erwarten, dass sie fossile Brennstoffe auf breiter Front ersetzen können. Das gelingt nur mit direkter Elektrifizierung. Wasserstoffbasierte Kraftstoffe werden wahrscheinlich für mindestens ein weiteres Jahrzehnt sehr knapp und nicht wettbewerbsfähig sein.“

Ueckerdt weiter: „Auf ihren großflächigen Einsatz zu setzen, könnte letztlich sogar die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verlängern: Wenn wir an Verbrennungstechnologien festhalten – in der Hoffnung, sie mit wasserstoffbasierten Brennstoffen weiter betreiben zu können – und sich dann die neuen Brennstoffe als zu teuer und knapp erweisen, werden wir am Ende weiter auf Öl und Gas zurückgreifen. Das gefährdet die kurzfristigen und langfristigen Klimaziele.“

(Unterstreichung von mir)

Sie haben völlig Recht. Logisch auch, wie aufgeregt ein Elektroauto-Forum darauf reagiert…
Das Biomasse-Forschungszentrum in Leipzig weiß, dass in Deutschland 10 Mio Pkw mit BioCNG aus Reststroh fahren könnten.
Die giftigen Abgase sind wesentlich geringer als die im Strommix.
Auch die Verbrauchskosten sind geringer als bei schnellgeladenen E-Fahrzeugen.

Was machen wir mit den restlichen 30 Millionen PKW?

Es gibt demnächst auch PtG aus H2, PtL aus H2, Solarfuel…
und selbstverständlich E-Autos.

Nachtrag
Die 10 Mio BioCNG fahren nur mit dem Reststrohpotential.
Das Gesamtpotential an Biomethan einschließlich PtG, das mit CO2 aus der Biomethanisierung produziert wird, beträgt in Deutschland in 2030 laut DVGW bis zu 300 TWh.
Ein BioCNG-Pkw mit innovativem Vorkammermotor verbraucht WLTP 3 kg/100 km. Mit den 300 TWh kann man also 40-50 Mio BioCNG-Pkw antreiben.

Sehr gut, ist es Opel also nun gelungen mit einer riesigen Kraftanstrengung eine Brennstoffzelle in einen Transporter einzubauen.

Da fehlt jetzt eigentlich nur noch die Kleinigkeit einige tausend Windräder innerhalb kürzester Zeit in Deutschland zu errichten. Ansonsten wäre das mit der Brennstoffzelle ja eine Schwachsinnsaktion.

Das Geld für mehr Öko-Strom würde nicht fehlen, wenn der deutsche Steuerzahler nicht so dumm wäre, es in grossen Tranchen ausländischen Firmen für in China mit Kohlestrom produzierte Fahrzeuge nachzuwerfen, die dann nach kurzer Zeit in D in Polen mit Kohlestrom geladen rumkurven. Wahnsinn!

Von dem H2-Lkw, den Kenworth und Toyota „versuchsweise „in einem Hafen in den USA laufen lassen, hört man, dass es laut Toyota 25 Minuten dauert, um Wasserstoff für 300 Meilen (483 km) zu tanken.

Rechnet man 1,5 kh H2 (WLTP) pro 100 km, dann muss der H2-Tanks für „mehr als 400 km“ ca. 7-8 kg H2 fassen, da der H2-Tank nicht ganz entleert werden kann, es braucht immer einen Restdruck im Tank.

Wenn man vorsichtig mit 200-250 kg für die Brenntoffzellenanlage und 100-150 kg für die H2-Tanks rechnet, dann sind das etwa 350 kg. Bei ca. 5.5 kg/kWh Batteriegewicht wären 350 kg etwa 64 kWh.

64 kWh + 10,5 kWh-Batterie = 74,5 kWh oder ca. 65 kWh netto, da wären bei gleichem Gewicht als rein batterie-elektrischer Transporter ca. 240 km reale Reichweite und keine WLTP-Angabe.

‚hört man‘. Tolle Quellenangabe. Wenn man es wirklich wissen will, kann man an Dutzenden von Orten zuschauen gehen oder mindesten auf Youtube zusehen, wie das problemlos klappt.
Aber klar, darum geht es ja gar nicht. Sie wollen es gar nicht wissen, Sie wollen nur in ihren Vorurteilen bestätigt sein.

„Captain Ahab“ und „Strauss“ – 2 Schaumschläger (oder ist es 1 Person?) wie sie im Buche stehen – wie wäre es mal Infos mit Quellenangaben hier zu posten.

Youtube ist ja schön und gut, nur sind dort auch viele Märchenerzähler unterwegs, da braucht es auch andere Infoquellen, um die Aussagen dort zu überprüfen.

Mein Angebot an die „Schaumschläger“ – eine Handvoll Infos von vertrauenswürdigen Quellen würde mir reichen, um meine Wissenbasis zu erweitern und evtl. meine Einschätzung anzupassen.

In den USA wollen sie die massiv gesponsorten H2-Autos nicht fahren weil sie zu lange an der Tankstelle stehen
https://www.businessinsider.de/wirtschaft/mobility/wasserstoff-autos-wie-der-groesste-vorteil-zum-grossen-aergernis-wird-r/

Geifernde Meute von verbohrten, konservativen Scheuklappen-Trägern. Was regt ihr euch so auf? Wenn das ja alles so teuer, kompliziert und schlecht ist, wie ihr alle vom Hörensagen wisst und hier berichtet, dann wird das ja von selbst nicht kommen. Warum also diese Aufregung? Lasst das doch denen, die das wollen: Korea, Japan, China, Kalifornien, Australien, Hyundai, Toyota, Stellantis, Renault, BMW, Mercedes, etc. etc., und wie diese Schwachköpfe alle heissen.
Übrigens: Was macht ihr, wenn Eurer Guru in dieser Frage auf einmal die Meinung wechselt? Der wechselt seine Meinung ja aktuell schneller als andere die Unterwäsche. Seid ihr dann auch auf einmal dafür? Oder kriegt ihr die grosse Glaubenskrise?
Eine Zeitlang war es wirklich spannend, ob sich Wasserstoff als universeller Energieträger durchsetzt. Jetzt ist es entschieden. Irgendwann werden das dann auch noch die letzten merken.

Geifernde Meute von verbohrten, konservativen Scheuklappen-Trägern. Was regt ihr euch so auf?

Seh ich statt einer „Meute“ hier nur einen, der aufgeregt herumgeifert!

Glaube ich nicht, dass EM mal zur H2-Fraktion überläuft 😉 Eher gründen Fritz Indra und Kolben-Klaus gemeinsam ein Elektro-Start-up 😉

Das Wasserstoff eine Zukunft als universeller Energieträger hat ist klar und wurde hier von keinem bezweifelt. Im mobilen Einsatz gilt das aber nicht. Die Würfel sind da gefallen. BEVs sind in allen Belangen die bessere Wahl. Anders als bei den FCells gibt es bei den Akkus große Fortschritte. Ab 2026 sollen BEVs in allen Segmenten auch ohne Förderung günstiger sein als Verbrenner.

was mich daran aufregt das hier meine Steuergelder hier sinnlos zum fenster rausgeworfen wird
während man die notleidenenden im Lande alleine lässt, oder auch die Schulen verfallen lässt die mit diesen Geld Problemlos saniert werden könnten, wenn diese Konzerne daran arbeiten und entwickeln können sie das gerne tun, aber nicht mit meinen Steuergeldern das ist was mich aufregt viele andere auch, wenn sehendes auge geld nutzlos verschwendet wird

Ich finde es reichlich dreist und unhöflich Menschen mit anderen Meinungen als Zitat: „geifernde Meute“ zu bezeichnen. Damit qualifizieren Sie sich nur selbst. Dann geht es im gleichen Stil bei Ihren Ausführungen weiter. Beleidigungen, Beschimpfungen und Aggressionen sind alles was Ihren Beitrag auszeichnet. Leute mit Ihrem Niveau beschmutzen jede Socialmedia Plattform. Schade für solche Foren, wo man eigentlich Meinungen austauschen möchte und nicht seinem Frust und seiner Wut freien Lauf lassen sollte. Und dabei jeden Anstand vermissen lässt.

Vielen Dank, da stimme ich Ihnen 100% zu.

Ergänzend möchte ich erwähnen: die unaufhörlich herablassend arroganten Zurechtweisungen eines Strauss, um seine eigene Position durch zu pauken koste es was es wolle, sind nicht nur für mich, vermutlich aber auch für einen Grossteil der Community, kaum noch zu ertragen. Wer meinen diese Leute, wer sie eigentlich sind derart rüppelhaft auftreten zu dürfen, und das schon über Monate hinweg? Eine Anmassung sondergleichen.

Meine Auffassung ist nach wie vor, auch wenn es Differenzen gibt, dass in diesem Forum jeder seine Meinung frei äussern darf und sich auf keinen Fall Belehrungen von anderen Forumsteilnehmern aufoktroyieren lassen muss, was er gefälligst zu lesen und zu glauben hat und was er auf keinen Fall lesen darf. Das ist für mich so was von grundlegend und sollte eine Selbstverstädnlichkeit sein.

Last edited 4 Monate zuvor by Markus Doessegger

Captain, du hast dem Doesi seine religiösen Gefühle verletzt. Das darf man nicht!

Woher hat Opel „20 Jahre Erfahrung bei der Entwicklung von Wasserstoff-Brennstoffzellen-Fahrzeugen“? Mir ist da kein Fahrzeug bekannt. Oder meint er Fahrzeuge von GM, zu denen Opel gehörte?

Einfach mal mit den Herstellern befassen. Opel hat in Rüsselsheim viele Forschungen hinsichtlich Batterien und Brennstoffzellen durchgeführt. GM war leider nie für neue Technologien bekannt.

sie haben tatsächlich erfahrung daran gab mal bei monitor ZDF oder war es frontal ein bericht darin hatte OPEL 1999 vollmundig angekündigt das 2002 oder 2003 Opel ein Wasserstoffauto in Massenfertigung auf den Markt bringen ist aber wohl nichts geworden

Daimler hat sich ja auch in Wasserstoff versucht und es wieder eingestellt – sie haben wohl eingesehen, dass es zu teuer ist und viel Platz im Innenraum verbraucht.

Der H2-Gewichtsvorteil schwindet zunehmend, ebenso die Vorteile beim Tanken. Bei der Reichweite gehen Experten bei H2-Lkws von bis zu 500 km mit Drucktanks und bis zu 1.000 km mit tiefgekühltem flüssigen Wasserstoff aus – mehr Kilometer sind scheinbar zu unwirtschaftlich.

Der Lkw-Hersteller Scania hat auch Versuche mit Wasserstoff gemacht und dabei festgestellt, dass batterie-elektrische Antriebe effizienter, robuster und günstiger sind – etliche Andere müssen wohl erst noch ihr Wasserstoff-Lehrgeld zahlen bevor sie die Finger davon lassen.

Hier zu eurem shit Storm. Die Wasserstofftankstelle von 2011 in der heidestraße konnte bereits 6 Autos pro Stunde füllen. Maximal 38 pro Tag.

Die Systeme heute schaffen 50kg pro Stunde. Lässt sich alles problemlos hoch skalieren. Ich möchte nicht respektlos sein, aber das große Ganze habt ihr in meinen Augen noch nicht verstanden. Da Elektrolyse Anlagen idealerweise permanent laufen sollten, kann man überall dort die Anlage bauen wo immer viel Strom erzeugt wird. Die Tankstelle baut man direkt daneben. Die Abwärme wird für ansässige Prozesse oder Wohnungen vor Ort genutzt. Wird alles schon so in Schleswig-Holstein gemacht. Keine Transporte von Wasserstoff notwendig. Firmen und Bürger bekommen günstige Wärme. Und theoretisch kann der Wasserstoff zurück zu Strom umgewandelt werden bei spitzen oder zum Heizen genutzt werden. Die Möglichkeiten flexibel bei Strom, Heizung und Verkehr agieren zu können ist super. Klar gibt es Verluste aber die Probleme das es zu viel Strom der erneuerbaren gibt wird in Zukunft größer. Die dunkelflaute wenn weniger fossil erzeugt wird auch.
Die Batterie wird nicht alle Probleme lösen können. Eine Alternative die auf den ersten Blick Nachteile hat, kann aber die Lösung sein wenn man alle vorhandene Energie nutzt.

Last edited 4 Monate zuvor by Fabian Uecker

In der Sache hast Du Recht, den Bericht habe ich auch gesehen da fahren Busse damit und auch PKW! Ist das aber die Lösung für viele?
PV Anlage, BEV, WP, eventuell Speicherbatterie sehe Ich als Favorit, für fast jeden der ein Dach hat.

„Die Wasserstofftankstelle von 2011 in der heidestraße konnte bereits 6 Autos pro Stunde füllen. Maximal 38 pro Tag.“

Wieso nur max. 38 pro Tag? – bei 6 Autos pro Stunde wären die max. 38 nach etwa 6,5 Stunden gefüllt und was ist mit den restlichen 17,5 Stunden des Tages?

38 Fahrzeuge geteilt durch 24 Stunden wären etwa 40 Minuten pro Fahrzeug.

„Die Abwärme wird für ansässige Prozesse oder Wohnungen vor Ort genutzt. Wird alles schon so in Schleswig-Holstein gemacht.“

In welcher Stadt und bei welchen Firmen bzw. Gebäude wird die Abwärme genutzt?

Bitte auch mal Quellen dazu posten, damit man das auch überprüfen kann.

Hier werden einfach Behauptungen in den Raum gestellt und keiner will Belege liefern.

Bitte auch mal Quellen dazu posten, damit man das auch überprüfen kann.

*fingerheb*

So auf die Schnelle habe ich nur die Gemeinde Bosbüll gefunden: https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Scheuer-eroeffnet-Anlage-fuer-Wasserstoffproduktion,wasserstoff250.html
oder auch: https://www.gp-joule.de/referenzen/efarm

Die Zahlen sind natürlich beeindruckend .. Habe ich wirklich „beeindruckend“ geschrieben? *grübel* Wenn du dir die Zahlen anschaust, dann reden wir über homöopathische Größenordnungen und ein subventioniertes Versuchsprojekt in der Nähe von Windkraftanlagen.

Gold richtig Fabian, sag den bekannten Märchenerzählern mal was Sache ist.Keiner der die Wasserstofftechnik kennt, versucht die reine E Mobilität wie sie beim normalen PKW bereits besteht, schlecht zu reden. Dies tun umgekehrt eben nur Laien von der anderen Religion, wozu auch die meisten Daumenanchuntengeber gehören. Es braucht noch viel Aufkkärung, dass Wasserstoff ungefährlicher ist als Benzin und nichts mit einer Bombe zu tun hat.So kann man es beim Schweissen benützen, beim Heissluftballon und der Zeppelin wurde so auch getragen als Helium noch zu teuer war.
Noch ein paar Bemerkungen zu den Kommentaren.
Mit kleinen Akkus kann man gererell nicht starke E Motoren antreiben. Das Verhältnis muss stimmen sonst geht es auf Kosten der Reichweite.Hört auf zu googeln und schaut die Praxis an, wie z.Bspl. beim Zoe mit dem Wachsen der Akkustärke auch die Motorenleistung vorsichtig angepasst wurde.
Da ist die Ansicht von Ahab schon verständlicher auch wenn er die Vorteile vom Batterieanatrieb hier nicht erwähnt.
Also hört besser auf Techniker die Ahnung haben von dem was bekannte LKW Hersteller, da gehört Tesla nicht dazu, in der Pipeline haben.
Niklaus Daniel lässt sich gezwungenermassen im Net lediglich Bären aufbinden.

Und trotzdem muss ich das Auto was konzeptbedingt voluminöse Tanks hat, die viel Platz kosten(und das lässt sich nicht ändern) immer mit Umwegen zur Tankstelle fahren. Das fand ich beim Verbrenner schon lästig. Jetzt werden die Tankstellen auch noch weiter weg sein und der Kraftstoff teurer. Warum will ich das haben, wenn ich aktuell mein Auto alle paar Tage direkt vor der Haustür aufladen kann? Idealerweise auch noch ohne große Transportverluste mit Strom vom Dach.

Weil ich mir 3 mal im Jahr den teuren Schnellader sparen kann? Fahrt ihr denn schon H2-Autos? Wenn nein, warum nicht?

Farnsworth

„Hier zu eurem shit Storm.“

Oaach – spiele mal nicht das arme Opfer – gerade mal 6 Foren-TN haben zu Deiner »3-Minuten-sind-kein-Märchen-Behauptung« nachgefragt!

„Die Systeme heute …

Gleich eine Vielzahl – welche genau?

… schaffen 50kg pro Stunde.“

Belastbare/r Quelle/Beleg?

„Abwärme wird […] vor Ort genutzt. Wird alles schon so in Schleswig-Holstein gemacht.“

Belastbare/r Quelle/Beleg?

MC Phy, Sera und nel. Können alle modernen hochskalierbare Tankstellen bauen. 2011 gab es Maximal 50kw dc. Ähnlich kann man das mit der Kapazität von h2 Tankstellen vergleichen. Hinsichtlich der Kosten ca. 1mio. Entspricht den Kosten von 4 Ladepunkten mit 350kw inkl. Anschluss.
Wie immer wieder geschrieben, bin ich kein Gegner von Batterieautos. Ich selbst erhalte demnächst mein seat mi electric plus. Ich möchte ein konkretes Beispiel für Batterie Transporter die mit diesen wltp Werten vergleichbar sind. Nicht in 5 Jahren sondern bis Ende des Jahres. Schlichtweg es gibt keinen. Also bleibe ich trotzdem dabei das Opel und Renault kommt als nächstes, haben was sinnvolles auf die Beine gestellt.

Last edited 4 Monate zuvor by Fabian Uecker

„Da Elektrolyse Anlagen idealerweise permanent laufen sollten, kann man überall dort die Anlage bauen wo immer viel Strom erzeugt wird.“

Ich dachte H2 wird aus fluktuierendem Überschussstrom erzeugt? Rentiert sich die teure Anlage sonst nicht? Mein E-Auto rentiert sich auch, wenn ich es nicht als netzdienlichen Speicher benutze. Es ist aber ein Leichtes es als Solchen zu benutzen. Zusätzliche Investitionskosten: keine.

Farnsworth

Last edited 4 Monate zuvor by Farnsworth

„Die Systeme heute schaffen 50kg pro Stunde. Lässt sich alles problemlos hoch skalieren. „

Was genau heißt „problemlos“? Was es nicht heißt und was viele gerne verwechseln: ohne größere technische Probleme heißt niemals, dass es keinen Mehrpreis bedeutet.
Ich empfehle mal dazu Wiki: https://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstofftankstelle#Versorgung_von_Wasserstofftankstellen

Was ist denn nun einfacher: für alle gut zugängliche Ladepunkte (wobei eine Schukodose auch einer sein kann) zu installieren oder irgendwo eine kleine fünfstellige Anzahl solcher Tankstellen?

Technik ok. Kosten ? Wo soll getankt werden ?

Das grösste Problem bei dem Versuch den PKW mit H2 zu betreiben ist die Menge an H2 die da produziert werden müsste. Die Befürworter gehen immer wieder davon aus, dass wir einen Überschuss an grüner Energie hätten. Haben wir aber nicht. Es gibt Zeiten an denen zb. Windkraft ausgeschaltet wird, nicht weil es davon zu viel gibt sondern weil es günstiger ist Kohlekraftwerke laufen zu lassen. Zu behaupten man könne dann Wasserstoff produzieren ist dummes Zeug. Eher sollte man Kohle herunterfahren und den Grünstrom einspeisen. Das wäre ein Gewinn für unsere Umwelt und nicht Grünstrom verschleudern um H2 daraus herzustellen mit einem absolut unterirdischen Wirkungsgrad notabene. Und daneben Kohlekraftwerke auf vollgas laufen lassen. Ein Schwachsinn hoch zwei!

Ist völlig falsch. Aber sagen kann man alles.

„Ist völlig falsch.“

Mach‘ es Dir nicht so billig!

„Aber sagen kann man alles.“

Was Du damit ja wenigstens bewiesen hast …

Es gibt Orte, da wirft man keine Perlen hin.

Wann ist ein kohlekraftwerk günstiger? Jetzt möchte ich mal die Fakten sehen. Der Überschuss an erneuerbaren sowie die abschaltzahlen sind beim Umweltbundesamt einsehbar. Sorry aber da sollte jemand sich mit der Strom Wirtschaft in Deutschland beschäftigen. Aus dem Beitrag sehe ich das sie das Prinzip nicht verstanden haben.

Die Studie vom Fraunhofer Institut liefere ich Ihnen gerne nach. Ich denke Sie sind dermassen kompetent, dass Sie in der Lage sein werden diese Studie zu verstehen. Es ist für Sie sicherlich auch ein leichtes die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen. Es sind 44 Seiten geballte Informationen, seien Sie also gewarnt von einem der nach Ihnen das Prinzip? nicht verstanden hat. Ich bin gerne bereit darüber mit Ihnen zu diskutieren, wenn ich die Zeit dafür habe und es sich für einen „Laien“ wie mich überhaupt lohnt. Hier der Link: viel Spass beim durchlesen. (PS. habe ich gerne für Sie getan):
https://www.ise.fraunhofer.de/content/dam/ise/de/documents/publications/studies/DE2018_ISE_Studie_Stromgestehungskosten_Erneuerbare_Energien.pdf

Da steht nicht, was Sie sagen. Ihre Behauptung, dass Windkraft ausgeschaltet wird, weil Kohle billiger ist, ist frei erfunden. Kann gar nicht sein, weil Windkraft in D auch bezahlt werden muss, wenn sie abgeregelt wird (meist, weil die Netzkapazität zwischen Erzeuger und Verbraucher fehlt).
Übrigens: Einfach eine Studie hinzuwerfen für eine Behauptung ist unwissenschaftlich und unfair. Mit solchen Leuten diskutiere ich nicht mehr.

Ich habe es jetzt nur überflogen aber wo steht jetzt das Kohle günstiger als onshore und pv ist? Steinkohle ist schon mal teurer und Braunkohle nur gleich auf. Das Problem von Kohlekraftwerken ist, daß man mit diesen nicht Regeln kann. Sie benötigen eine zeitlang bis sie hochgefahren sind aber viel länger bis sie wieder runtergefahren sind. Deshalb verstehe ich deine Aussage um so weniger. Windkraftwerke werden dann erst recht abgeschaltet weil sie nicht einspeisen können. Deshalb zielt dieses Projekt ja auch darauf hin eine gewisse Überproduktion zu haben um immer genug produzieren zu können um Wasserstoff dem Netz wieder abgeben zu können oder Fahrzeuge zu betanken. Sicherlich werden auch Batterien und Solespeicher eine Rolle spielen. Aber wie gesagt ist die Wasserstoff Industrie sehr komplex und trotz Verluste kann man viel Energie nutzen.
Für mich wäre hier mal ein Studie interessant welche genau das betrachtet. Verluste welche entstehen weil ich nicht einspeise oder wenn ich Wasserstoffprojekte wie dieses in SH umsetzen. Vermutlich wäre das Netz sogar stabiler. Aber nur meine Vermutung.

In der Studie auf S15 ist ersichtlich wie es um die Kosten der Produktion steht. Gut, dann überlegen Sie mal, wenn man H2 mit Windkraft erzeugt warum sollte man dann den Rest nicht mit Kohlekraftwerken erzeugen? Weil Kohlekraftwerke sind nur dann rentabel wenn sie Vollgas laufen. Ergo wird man bestrebt sein diese auch so laufen zu lassen. Mit dem überschüssigen Strom aus erneuerbaren Quellen erzeugt man dann elegant inneffizientes H2. Welches dann auch noch grossartig als grüner Kraftstoff verkauft wird. Super! Anstatt das man Kohlekraftwerke herunterfährt und auf den Müll der Geschichte schmeisst!

„Weil Kohlekraftwerke sind nur dann rentabel wenn sie Vollgas laufen.“

Für die Zukunft der umweltfreundlichen Stromerzeugung mit überwiegend Solar- und Windkraftanlagen sind Gaskraftwerke besonders wichtig …

Anlagen, die Gas verbrennen, sind im Vergleich zu Festbrennstoffanlagen vergleichsweise einfach im Aufbau und haben eine hohe Leistungsdichte, woraus relativ geringe Baukosten resultieren. Da Brenngase aber in der Regel sehr hochwertige und damit teure Brennstoffe sind, haben Gaskraftwerke hohe Betriebskosten. Aus dem Verhältnis von Bau- und Betriebskosten ergibt sich, dass Gaskraftwerke meist für die Lastregelung im Mittel- und Spitzenlastbereich eingesetzt werden.

(Quelle: Wikipedia)

… da sie besonders flexibel sind, um kurzfristigen Lücken beim Solar- und Windstrom zu decken – damit Atomkraftbefürwortern das „Stromlücken“-Argument entzogen wird.

Wieder falsch. Aus ausgedienten Kohlekraftwerken kann man auch grüne Kraftwerke machen wenn anstatt von Kohle mit Wasserstoffbrennern gearbeitet wird.

https://www.erneuerbareenergien.de/technik-fuer-saubere-nachnutzung-alter-kohlekraftwerke

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