Opel Rocks-e: Ein neuer City-Stromer für die Mobilität der Zukunft

Opel-Rocks-e-Leichtkraftfahrzeug-Elektroauto-Führerschein-AM

Copyright Abbildung(en): Opel

Komplett anders, komplett neu, komplett elektrisch – Opel präsentiert mit dem Rocks-e sein erstes SUM. Das Kürzel steht für Sustainable Urban Mobility, auf Deutsch nachhaltige städtische Mobilität. Mit dem emissionsfreien Elektroeinsteiger will Opel eine Antwort auf die neuen Mobilitätsanforderungen unserer Zeit liefern. Der neue City-Stromer bietet moderne Elektromobilität bereits für Jugendliche ab 15 Jahre mit Führerschein AM – und das bestens geschützt vor Wind und Wetter.

Mit dem 2,41 Meter kurzen Zweisitzer führt Opel seine Elektrooffensive konsequent fort. Der Hersteller erweitert sein Modellportfolio unterhalb des Corsa-e um ein batterie-elektrisches SUM, das sich vom jugendlichen Fahranfänger bis zum Stadtrandpendler jeder leisten könne. Denn der Einstiegspreis für den neuen Opel Rocks-e werde deutlich unter dem eines Kleinwagens und die Leasingrate auf dem monatlichen Niveau eines Tickets für den öffentlichen Personennahverkehr liegen, so der Hersteller in einer aktuellen Mitteilung. Der neue Rocks-e werde in Deutschland schon ab Herbst online oder im Direktverkauf bei ausgewählten Opel-Händlern bestellbar sein – weitere Märkte sollen dann 2022 folgen.

„Unser neuer Opel Rocks-e ist in jeder Hinsicht kompromisslos: Sein Design ist klar und mutig, seine Abmessungen sind extrem kompakt, sein Antrieb ist rein elektrisch und sein Preis unschlagbar. Unser SUM ermöglicht smarte und funktionale Elektromobilität für jedermann – und wird mit seinem Styling für Aufsehen sorgen. Opel ist nahbar, einfach menschlich und cool zugleich – das unterstreicht der neue Rocks‑e einmal mehr.“ – Andreas Marx, Deutschland-Chef Opel

Der Opel Rocks-e ist anders: kein großes Auto, das in den Innenstädten viel Verkehrsfläche benötigt. Stattdessen: ein emissionsfreier, kompakter City-Stromer für zwei Personen. Da der 2,41 Meter kurze, 1,39 Meter (ohne Außenspiegel) schlanke und mitsamt den Batterien nur 471 Kilogramm schwere Opel Rocks-e offiziell als Leichtkraftfahrzeug eingestuft ist, dürfen ihn bereits Jugendliche ab 15 Jahre mit Führerscheinklasse AM fahren. 2021 ist eine entsprechende Novellierung in Kraft getreten, sodass diese Regelung nun bundesweit gilt. Der Gesetzgeber will damit das Mobilitätsbedürfnis von Jugendlichen unterstützen – besonders für den Weg zur Schule oder Lehrstelle. Der neue Opel Rocks-e ist für diesen Job bestens geeignet.

Opel-Rocks-e-Leichtkraftfahrzeug-Elektroauto
Opel

Der smarte Elektroeinsteiger bietet eine Reichweite von bis zu 75 Kilometern gemäß WLTP, die sich mit bis zu 45 km/h zurücklegen lassen. Damit ist der Elektro-Flitzer bestens für den täglichen Stadtverkehr geeignet – nicht nur für Jugendliche, sondern auch für Pendler, die ihren Arbeitsweg emissionsfrei zurücklegen und sich nicht lange mit der Parkplatzsuche vor Ort aufhalten wollen. Die kompakten Abmessungen machen den Rocks-e zum idealen Null-Emissions-Mobil für die City. Er lässt sich auf seinen 14-Zoll-Rädern und mit einem Wendekreis von nur 7,20 Meter leicht durch enge Kurven oder in kleine Parklücken zirkeln.

Die 5,5 kWh fassende Batterie des Opel Rocks-e kann in rund 3,5 Stunden über jede gewöhnliche Haushaltssteckdose wieder aufgeladen werden. Das dazugehörige drei Meter lange Ladekabel ist fest im SUM untergebracht und wird bei Bedarf aus der Beifahrertür gezogen. Zum Stromtanken an einer öffentlichen Ladesäule bietet Opel zudem einen Adapter an.

SUM mit Style: Gegenläufig öffnende Türen und Opel Vizor

Der Rocks-e trägt wie auch die Pkw des Herstellers das neue Markengesicht Opel Vizor samt LED-Scheinwerfern und ‑Blinkern. Das mutige Design wird durch die an beiden Seiten identisch gestalteten Türen betont. Die Beifahrertür schwingt wie gewohnt nach vorne, die Fahrertür jedoch gegenläufig nach hinten auf. Auch an Front- und Heck finden sich dementsprechend einige Gleichteile.

Opel-Rocks-e-Leichtkraftfahrzeug-Elektroauto-Türen
Opel

Im Innenraum sind die beiden Sitze versetzt nebeneinander angebracht, sodass der Beifahrer über eine angenehme Beinfreiheit verfügt und der Fahrer seinen Sitz über einen großen Verstellbereich verschieben kann. Die Kopffreiheit soll auch für Menschen jenseits der 1,90 Meter üppig sein. Darüber hinaus bietet der neue Rocks-e trotz seiner kompakten Abmessungen zum Mitnehmen diverser Utensilien ein Stauvolumen von bis zu 63 Liter im Beifahrerfußraum – und einen Haken für Taschen und Tüten

Das Cockpit ist laut Opel fokussiert auf das Wesentliche. Über das Display lassen sich auf einen Blick Geschwindigkeit, Fahrmodus (Drive, Neutral, Rückwärts), Ladezustand der Batterie sowie die verbleibende Reichweite ablesen. Praktische Details wie der zentral auf der Mittelkonsole angebrachte Smartphone-Halter machen den Opel Rocks-e zudem zum vernetzten SUM. Hier lässt sich das eigene Smartphone griffgünstig aufstellen; Services wie die myOpel App halten weitere Informationen bereit.

Opel-Rocks-e-Leichtkraftfahrzeug-Elektroauto-Innenraum
Opel

Dank der kompakten Abmessungen und großen Fenster haben Fahrerinnen und Fahrer stets besten Rundumblick. Für eine lichte, angenehme Atmosphäre im Innenraum soll – außergewöhnlich für ein Fahrzeug in dieser Preiskategorie – das serienmäßige Panorama-Glasdach sorgen. Passend zum gesamten Auftritt gibt es den neuen City-Stromer in drei Ausstattungslinien: als Opel Rocks‑e, Opel Rocks-e Klub und Opel Rocks-e TeKno.

Der Name Rocks hat bei dem deutschen Hersteller Tradition. Bereits in der jüngeren Vergangenheit der Marke fuhren mit dem Opel Adam Rocks und dem Opel Karl Rocks Klein- und Kleinstwagen mit einem ganz besonderen Flair vor. Der neue Opel Rocks-e ist noch konsequenter für den Einsatz im urbanen Bereich entwickelt worden. Vollelektrisch und damit extra-leise sowie emissionsfrei unterwegs schont der ungewöhnliche Newcomer im Opel-Portfolio Umgebung und Umwelt.

Quelle: Opel – Pressemitteilung vom 25.08.2021

Über den Autor

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

Newsletter

Erhalte jeden Montag, Mittwoch und Freitag aktuelle Themen wie „Opel Rocks-e: Ein neuer City-Stromer für die Mobilität der Zukunft“ sowie die neusten Informationen aus der Welt der Elektromobilität kostenfrei direkt ins eigene Postfach. Kuratiert aus einer Vielzahl von Webseiten und Blogs.
Ja, ich möchte den gratis E-Mail-Newsletter von Elektroauto-News.net abonnieren. Die Datenschutzerklärung habe ich gelesen. Die Einwilligung zum Versand des Newsletters kann jederzeit widerrufen werden. Hierzu reicht es auf den Abmeldelink zu klicken, welcher sich in jedem Newsletter befindet.

Fakten & MeinungenDiskutiere mit der E-Community

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
23 Comments
Oldest
Newest Most Voted
Inline Feedbacks
View all comments

Das Problem bei diesem „Auto“ ist leider wieder die Begrenzung auf 45km/h. So kann man nicht mal im Verkehr mit schwimmen. Über das Aussehen lässt sich streiten. Aber mal ehrlich welcher 15 Jähriger hat ein paar Tausend Euro für dieses Auto. Spätestens wenn er 18 ist wird das durch ein richtiges Auto ersetzt.

Die Zielgruppe für dieses Fahrzeug ist viel zu klein. Unser Twizy fährt 85 und das ist auch gut so. Würde er es nicht können, hätten wir ihn nicht.

Es mag allerdings Städte geben wo sich das lohnt. Ich habe in Amsterdam einige 45kmh E-Autos in der innenstadt gesehen wo normale Autos nicht hin durften, sondern nur Fahrräder.

Farnsworth

Komisch, kommt mir so seltsam bekannt vor, dieses Auto…

Ja, die Vorlage dieses „Vollelektrisch damit extra leise“ steckt in dem Wort „damit“ 🙂

Komplett anders, komplett neu, komplett elektrisch – Citroen Ami (2019 Conzept Car, 2020 Produktion)

Kann mir jemand sagen ob dieses Auto eine Rekuporation hat

Der Citroen Ami hat eine Rekuperation, die Opel-Version vermutlich auch.

Wir brauchen mehr emmisionsfreie Stadtautos, die sollen aber bitte im laufenden Verkehr von 50 bis 60 km/h mitschwimmen können. Selbst die Mofas sind mit 45 km/h fahrende Hindernisse, welche für alle Beteiligten gefährlich überholt werden. Der Gesetzgeber provoziert Unfälle.
Warum wird so einem Mobil nicht eine gute Reichweite, gute Beschleunigung und eine für die Stadt passende Geschwindigkeit spendiert?

Mofas, Mopeds, S-Pedelecs bis 45km/h sind kein Verkehrshindernis da diese Fahrzeuge nicht so breit bauen wie ein Auto.

Genau so ist es, ich fahre mit dem Pedalec viel in der Kleinstadt auf der Straße, wie knapp die Autofahrer an einem dran fahren ist schon brutal.

Deshalb sind 4 Räder mit Karosserie sicherer und wenn die Städte „menschlicher“ werden sollen, dann wird es mehr 30er-Zonen geben und die 45 km/h sind dann mehr als ausreichend.

Niemals bringen die so etwas…, Opel hat ja immer mal wieder prima Ideen aber auch wenig Mut. Hätten die den so vor 10 Jahren vorgestellten Opel RAK E herausgebracht, den „großen“ hätte ich sofort gegen unseren Smart Roadster eingetauscht.
Ein 45 km/h Verkehrshindernis braucht aber niemand, mag aber sein das man bei Opel schon mehr weiß in Sachen max. 30 km/h in allen Innenstädten.

In diesem Preissegment ist Badge-Engineering doch absolut sinnvoll! Ohne Citroen-Basis hätte es diesen Opel nicht gegeben, so gibt es den Ami auch optisch passend zur Opel-Familie, sogar mit Mini-Vizor. Mir gefällt es.

Da bin ich mal auf den Opel-Preis gespannt, ansonsten in Frankreich kaufen und über die Grenze bringen, die Formalitäten sind ganz einfach wie in einem Youtube-Videos zu sehen war. Dabei hat der Mann gleich 2 Citroen Amis gekauft, die beide auf den Autoanhänger passten, den 2. Ami für einen Bekannten.

„… [Citroen] in Frankreich kaufen und über die Grenze bringen, …“

Ja, aber fragt sich doch, wie dann der Opel-Service auf das französische Schwesterlein reagiert: „Nein, unsere Diagnose-Software geht da nicht“?

Ich vermute mal, dass die Kunden eher bei freien Werkstätten ihre Amis warten lassen oder bei einem Kumpel, der sich mit Autos auskennt und das bischen Elektronik braucht kaum Wartung, ansonsten dürften es wohl bei Youtube genug Videos dazu geben – Motto „Do it yourself“.

Bis jetzt gibt es keine Subvention dieser Fahrzeugklasse. Deshalb gibt es auch keine Vorteile, wenn man den Wagen in Deutschland kauft.

SUM statt SUV, die kein (intelligenter) Mensch braucht….aber die Dummheit der Menschen ist nach oben halt unbegrenzt, wie man an den SUV Verkaufszahlen sehen kann. Sie sollten mit hohen innerstädtischen Parkgebühren bestraft werden

Man könnte ja die Stellplätze auch einfach enger markieren und man bekommt einen Strafzette, wenn jemand zwei Parkplätze belegt hat aber nur ein Ticket hinter der Scheibe liegen hat. So müssen SUVs halt doppelt bezahlen.

Die aktuelle Quarks und Co Sendung zu dem Thema war ganz interessant.

Farnsworth

doppelt reicht nicht – 20€/Std wäre angemessen

Die Kern Zielgruppe dürften carsharing Anbieter sein – und da kann so ein Auto in der Tat interessant sein für Kunden, wenn der Nutzungspreis stimmt. Nette Alternative zu eScootern & Co

Ich habe ein Video gesehen, da hat ein Vater auf dem Land den Ursprung Citroen Ami für seine minderjährigen Kinder gekauft. Die sind darin geschützter unterwegs als mit einem Roller.

Diese News könnten dich auch interessieren:

Vitesco: Mit 800 Volt auf den chinesischen Markt
Polestar 3: Neue Details zum Elektro-Performance-SUV
Sono Motors stellt SION zum bidirektionalen Laden im Megawattbereich zur Verfügung
23
0
Would love your thoughts, please comment.x
()
x

Deine Anmeldung zum Newsletter:
Ein letzter Schritt fehlt noch.

Vielen Dank für deine Anmeldung zum Newsletter von Elektroauto-News. Du erhältst in Kürze eine E-Mail, in der sich ein Link zur Freischaltung deiner E-Mail-Adresse befindet. Erst durch die Bestätigung des Links dürfen wir deine E-Mail-Adresse zum Versand unseres Newsletter freischalten (Double-Opt-In).