Opel Mokka-e: Stornowelle nach zu viel Nachfrage in 2020

Copyright Abbildung(en): Elektroauto-News.net

Elektrisch, emissionsfrei, voller Energie: Das ist der neue Opel Mokka-e. Die nächste Mokka-Generation, die auf der Plattform des PSA-Konzerns aufbaut und auch als reines Elektroauto erhältlich sein wird. Doch viele E-Auto-Fahrer werden den Stromer nicht fahren können. Denn Opel sei überrascht worden mit der massiven Nachfrage und gibt zu verstehen, dass das Jahreskontingent des Mokka-e für 2021 bereits vergriffen sei. Die Folge: Eine Stornowelle für Besteller des Mokka-e, wie das Handelsblatt zu berichten weiß.

Diese folgt einer Entscheidung, welche Opel sicherlich nicht einfach fällt. Vor allem, da der Mokka als Erfolgsbringer galt, um den Absatz von Opel zu stärken, gar auszubauen. Eine „Trendwende“ beim Marktanteil sollte er einleiten, wie Opel-Chef Michael Lohscheller noch im August 2020 zu verstehen gab. Seit Ende September 2020 kann der Mokka – als Verbrenner und Elektroauto – vorbestellt werden, Auslieferung ab März 2021. Doch daraus scheint zumindest für die E-Variante nichts zu werden. Oder eben nur stark abgespeckt. Denn die Nachfrage nach dem Mokka-e ist nämlich so groß, dass die Produktionskapazitäten für das gesamte Jahr 2021 bereits erschöpft sei, wie wir im Dezember 2020 berichten konnten.

Nur zehn Wochen nach dem offiziellen Verkaufsstart und lange bevor die ersten Serienfahrzeug am 1. März auf die Straße kommen wird Opel somit nicht in der Lage sein die Nachfrage nach dem Mokka-e zu befriedigen. Die Frage ob Opel mit zu wenig Resonanz auf den Mokka-e gerechnet hat, lässt sich sicherlich mit „Ja“ beantworten. Denn wenn man gerade einmal von einer „hohen vierstelligen Zahl“ von Verkäufen des Mokka mit Elektroantrieb – im besten Fall 9.999 Einheiten – ausgeht, hat man wohl zu kurz gedacht. Dies führt nun zu einer Stornowelle des Automobilherstellers.

Opel wird durch die die starke Nachfrage gezwungen bereits abgeschlossene Verträge mit Hunderten Kunden wieder zu kündigen. In einem Schreiben an einen Käufer des Mokka-e, das dem Handelsblatt vorliegt, ist davon die Rede, dass dessen Bestellung „aufgrund dieser aktuellen Überbuchung storniert werden musste“. Eine Auslieferung in 2021 sei ausgeschlossen, auch für einen späteren Zeitpunkt sei kein Liefertermin zu benennen. Gegenüber Elektroauto-News.net äußerte man sich im Dezember wie folgt:

„Einige Varianten des Mokka-e sind im Rahmen des aktuellen Modelljahres bis September 2021 bereits ausverkauft. Andere Ausstattungslinien des Mokka-e sowie die Benziner- und Diesel-Varianten sind nach wie vor bestellbar. Zudem bieten wir all unseren Kunden mit Interesse an einem elektrifizierten Opel auch Modelle wie den Corsa-e oder Grandland X PHEV. Insgesamt werden wir 2021 neun elektrifizierte Modelle im Angebot haben.“ – Opel-Sprecher

Wie mittlerweile bekannt wurde bietet Opel den betroffenen Mokka-e-Kunden alternativ etwa den elektrischen Kleinwagen Corsa-e „in Bestausstattung zu Schleuderpreisen“ an, wie das Handelsblatt berichtet. Doch viele Kunden sind verärgert und wollen weder unabsehbar lange auf den Mokka-e warten noch auf ein anderes Modell von Opel ausweichen. Am meisten leidet wohl Opel selbst darunter, welche mit dieser Nachfrage einfach nicht gerechnet haben.

Schade ist nur, dass das PSA-Werk Poissy bei Paris, wo der Opel auf einer Linie mit dem DS3 e-tense produziert wird, auch nicht mehr Mokka-e hergibt. Selbst wenn man wollte. Es verwundert daher nicht, dass es Opel unangenehm ist, dass man nun nicht lieferfähig ist. Im Dezember hieß es, dass man daran arbeite eine Lösung zu finden.

Quelle: Handelsblatt – „Überbuchung“: Opel storniert Hunderte Bestellungen für den Mokka-e

Newsletter abonnieren

Montag, Mittwoch und Freitag die neusten Informationen aus der Welt der Elektromobilität kostenfrei direkt ins eigene Postfach. Kuratiert aus einer Vielzahl von Webseiten und Blogs.

Dir gefällt dieser Beitrag? Teilen auf

Diese News könnten dich auch interessieren:

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
25 Comments
Oldest
Newest Most Voted
Inline Feedbacks
View all comments

Wenn man tolle E-Autos wie den Mokka e über Leasingplatformen an Gewerbetreibende verschleudert, muß man damit rechnen, wenn sich solide private Interessenten von dem Hersteller abwenden und damit die Erholung der Marke Opel gefährden. Ich hätte von Herrn Lohscheller mehr erwartet.

Achtung. Herr Lohscheller ist nicht Peugeot. Auch wenn er mehr eMokkas in Frankreich angemeldet hätte, wären nicht mehr gebaut worden. Auch in Frankreich gehen BEV gut, besonders auch der DS3.

Es ist halt eine ganz klare Fehlplanung von Opel und auch PSA allgemein. 10.000 Stück pro Jahr sind nach aktuellem Stand quasi nichts. Sind das die Kapazitäten für Deutschland oder weltweit? Falls letzteres, ist das einfach ein Witz.
Das ein Mokka-E Kunde keinen Corse-e will ist auch nur allzu verständlich. Selbst wenn er noch so günstig angeboten wird. Was soll jemand damit, der sich auf Grund der Größe für einen Mokka entschieden hat?
Die Kunden wandern dann jetzt halt einfach zu anderen Herstellern ab. Ich vermute mal der Hyundai Kona wäre wohl die logische Alternative.

Oder Kia eNiro. Ein Model 3 ist auch in der Preisnähe, oder als Tipp: Der Aiways U5, den man dringend mal Probefahrten sollte. Für den Preis kaum zu schlagen und eine ganze Fahrzeugklasse höher. Und solange Opel den eMokka nicht selber produziert, machen die das Geschäft, die nicht am Otto kleben.

die Lösung kann nur lauten daß auch Opel-werke in Deutschland sofort umgebaut werden um den Mokka-E in Deutschland zu bauen. Optisch ist der Mokka endlich mal wieder ein schönes Auto, daß Opel seit dem Manta nicht mehr hatte. Unbegreiflich dass man von der „hohen Nachfrage überrascht wurde“ Jeder der sich mit E-Mobilität beschäftigt ist das klar gewesen daß der Mokka-E durch die Decke gehen wird Opel müsste hier eher 100.000 pro jahr bauen als läppische 9.999

Opel sollte ALLES daran setzten Mokka-E ’s zu bauen anstelle der Verbrenner. Stattdessen hat man sein Bedauern ausgedrückt. Das darf nicht genügen, wenn man schon weiss, dass der Mokka-E durch die Decke gehen wird. Auf was wartet man bei Opel?

Na ja, die Optik ist Ansichtssache. Mir persönlich gefallen diese bulligen 4 Eckigen Panzerfahrzeug eher weniger. Viel wichtiger ist accelerate the world’s transition to sustainable energy

Nun denn, auf einmal wollen alle e-autos. Hatte das Problem vor 2 Jahren beim e-up: drei Verträge (verb. Best., Ankauf des alten Wagens und noch’n Zettel), dann rief ich mitte Febr. mal beim Händler an wegen bafa- da erzählt er mir: „Gibt kein e-up.“ Anruf im Werk, Antwort: „Wegen Ihnen schmeissen wir doch die Bänder nicht noch mal an.“ Tja, da hab‘ ich einen Anwalt eingeschaltet. Wie ein bockiges Kind, das nicht bekommt, was es will. Der Anwalt hat über 1 Mille verdient, gezahlt hat’s der Händler. Kommentar: Peanuts. So – und das rate ich jetzt auch den geprellten Mokka-Bestellern: einfach mal juristisch an die Sache rangehen. Vertragspflicht. Geschriebenes Wort. Unterzeichnende verpflichten sich nach scriberum manifestum (oder so ähnlich).

Nachtrag: pacta sunt servanda.

Ich gebe Ihnen recht, dass das sehr ärgerlich ist. Der Kunde ist König, Punkt. Es ist einfach so, die Antwort war falsch. Aber ich hätte den Händler informiert, dass ich jetzt zur Konkurenz gehe. Punkt. Und dann wäre für mich das Thema VW für ziemlich langer erledigt gewesen. Ich hätte vielleicht eher noch einen negativen Tweet an meine Freunde abgesetzt, die dann wiederum mit einem Retweet tausende von Leuten erreicht hätten. Das tut einer Firma viel mehr weh, als jahrelang im Schützengraben zu verharren.

Aber nein eine Vendeta muss her. So kann man auch eine Schattenwirtschaft aufbauen. Kenne da auch so einen Typen, natürlich ein Deutscher. Danach haben alle mit einem Herzkammerflimmern sich geeinigt, dass es nur einen Gewinner gab, nämlich den Anwalt.

Toll wir brauchen viel mehr Anwälte und auch Phsychotherapeuten, welche die Opfer eines unersättlichen Kleinkrieges jahrelang betreuen.

So wie wenn sich 2 Nachbarn, mit Überwachungskameras beobachten, wegen eines Baumes, der 2 Minuten lang am Tag zu viel Schatten wirft.

Sie sagen es ja selber von sich „ein bockiges Kind“ (sorry, das sind Ihre Worte), das im Laden minutenlang heult, nur weil die bisherige Schockolade an diesem Tag ausverkauft ist. Dass es noch andere Schockoladen gibt, die auch gut sein könnten, interessiert Sie nicht. Hauptsache es wird gestampft.

Früher galt ein Handschlag. Schon klar, dass sich die Zeiten geändert haben. Aber wie ich schon sagte, es gibt Mittel und Wege mehr Schaden bei Anderen anzurichten als bei sich selber. Das Leben ist zu kurz und Zeit ist auch Geld und die Familie ist das grösste Projekt im Leben.

Vendetta. Vielleicht machen Sie auch mal Ihre Rechtschreibung zu einem Projekt. Und was meine Selbstironie anbelangt – zum Psychiater gehen andere. Ich ging zum anderen (VW) Händler. Und bekam einen e-golf für fast das gleiche Geld. Aber eins muß man Herrn Doessegger lassen: englisch kann er. Hab „accelerate“ schon 4x richtig geschrieben gesehen – ungewöhnlich für einen Schweizer.

Schön, dass ich bei Ihnen den Nagel auf den Kopf getroffen habe. Freut mich sehr.
Ich habe viele sehr gute Deutsche Freunde, die oft in der Schweiz sind und Schweizer auch als Gleichberechtigt betrachten. Bei Ihnen ist es wieder dieser überhebliche, belehrende und arrogante Unterton, den ich immer bei Vorträgen erfahre. Wissen Sie, in meiner Familie ist man weltoffen und wir sprechen oft auch Englisch. Die Schweiz, dieses kleine Gebilde südlich von Deutschland, ist sehr multikulturell und das ist ein großer Vorteil für uns und da gibt es eine ganze Menge Deutscher, mit denen ich in der Regel ein ausgezeichnetes Verhältnis pflege.

Wie Gesagt, dem Kollegen, den ich erwähnt habe, ist es gesundheitlich gar nicht gut bekommen, dass er sich so wie ein bockiges Kind benommen hat.

Bei uns in der Schweiz gibt es ein Zitat, das auf Deutsch übersetzt so viel heißt wie: Der Kluge lenkt ein und der Esel bockt weiter. Hilft sehr, die Zukunft gesund und kreativ anzugehen.

By the way oder auf Deutsch: Nebenbei bemerkt, steht das auch so im heiligen Deutschen Duden? noch’n, vielleicht täusche ich mich ja, kann sein, bin ja auch nur ein Schweizer.

Einen schönen Tag und bleiben Sie gesund

Last edited 6 Tage zuvor by Markus Doessegger

Lieber Niko,
schreibe doch zukünftig nicht am Thema vorbei (englisch off-topic) oder wechsel doch einfach in das Forum “Musstewissen Deutsch“
Hier geht es um Elektromobilität – und ich schätze die Beiträge von Herrn Doessegger sehr!
und ja, ich weiß, dass Du dich mit ‚C‘ schreibst

Wer schreibt eigentlich am Thema vorbei? Meine Antworten sind kurz und schaut man sich andere Ergüsse an, strengen sich Menschen wirklich sehr an, politically correct zu sein. Und klasse, wenn Herr Doessegger Freunde hat – – ich hab keine; mir wurde als Kind 1 Schnitzel um den Hals gebunden, damit wenigstens die Hunde mit mir spielen…

Das klingt ganz nett, was Sie schreiben. Aber von einem der grössten Autohersteller der Welt erwarte ich schon ein bisschen mehr als von einer Bastelbude in der Garage.

Wo ich sehr nett gewesen sein soll, weiss ich nicht. Aber lassen Sie es mich anders formulieren:

Nun, ich gehe ganz einfach mal davon aus, dass der Bericht akkurat ist und der Trend hin zu BEV’s müsste mittlerweile auch schon bei einem Weltkonzern wie Opel angekommen sein. Es wurde ja auch mit dem Mokka-e reagiert. Wie im Bericht steht, sollte es ein Erfolgsbringer werden.

Wenn ich zum selben Zeitpunkt schon weiss, dass ich die Nachfrage nicht decken kann, ist es sicherlich richtig volle Transparenz zu schaffen und das heisst für mich zuerst mal diesen Tatbestand zu kommunizieren, so wie es der Satz tut:

Einige Varianten des Mokka-e sind im Rahmen des aktuellen Modelljahres bis September 2021 bereits ausverkauft.

Was dann aber vom Opel-Sprecher folgt, ist die falsche Kommunikation. Meiner Meinung nach müsste diese in etwa so lauten:

Wir geben freimütig zu, dass wir die Situation falsch eingeschätzt haben und haben uns deshalb im ganzen Konzern zu folgender Priorität entschlossen:

Wir sehen es selbstverständlich als unsere Pflicht an, alle Hebel in Bewegung zu setzen, um die erhöhte Nachfrage voll und ganz zu befriedigen.

Es ist völlig irrelevant, ob man bei Opel leidet. Vorgängig klein beizugeben und dem Kunden etwas Anderes anzubieten, ist nochmals völlig falsch.

Das sind die Voraussetzungen, für alle weiteren Aktionen.
Zuerst muss man sich fragen, ob man dieses Ziel noch mit dem vorhandenen Personal erreichen kann. Falls man zum Schluss kommt Nein, dann müssen die entsprechenden Leute mit sofortiger Wirkung ausgewechselt werden (ich rede jetzt vom Management).

Ich war selber die letzten 2 Jahre Scrum Manager (hauptberuflich Software-Entwickler) in einem Entwicklerteam und ich weiss nur zu genau, dass es immer Unvorhergesehenes geben wird. Wichtig ist nur, dass man möglichst schnell Transparenz schafft und die nötigen Schritte einleitet.

Das erwarte ich ebenfalls von einem Weltkonzern, egal welcher es ist.

Habe ich mich jetzt für Sie klar ausgedrückt? Oder war das immer noch zu nett?
Ich hoffe, ich bin hier niemandem zu stark auf die Pfoten getreten.

Was mich nur noch interessiert: Steht jetzt der Mokka-E in in ihrer Garage???
Wenn nein, hat sich der Anwalt einen Ast gelacht und das Geld für ein bisschen Schreiberei mitgenommen. Und wer ist nun als der eigentliche Doofe aus der Sache herausgekommen?
Ich frag ja nur?

Gibt kein Mokka-E – – leider nur Schümli-Kaffee; und lange Vorträge halten – – nur um Haare zu spalten? Das ist das Ende vom Schnack – – servus, euer Spack!

Alle belächeln VW, mir scheint es eher so als sei VW der einzige deutsche Autokonzern der verstanden hat wo die Reise hingeht. Bei Opel jedenfalls hat man nicht viel verstanden was hiermit mal wieder bewiesen wäre.

Sehe ich genau so. VW hatte den Mut das Risiko auf sich zu nehmen die Mobilität der Zukunft zumindest in Teilen der Produktion mitzugestalten. Ein neues Team, das neu denkt und zielstrebig Schritt für Schritt die notwendige Transition lebt. VW hat richtig erkannt, dass Elektromobilität ein ganz anderes Themenfeld ist, eben ein Smartphone auf 4 Rädern, als die ICE Dinos mit den Tausend Knöpfen und dem Design aus dem 20-ten Jahrhundert.

Ich glaube schon, dass man bei Opel vieles verstanden hat, aber es fehlt halt diese neue agile Denkweise, Unternehmertum mit Verantwortung statt Managertum ohne Verantwortung wenn etwas schief läuft. Neue Leute von Bottom Up bis zum Top. Neuer Wein in neuen Schläuchen.

Wie war schon mal der Spruch analog Gandhi: „zuerst ignoriert Open VW, dann belächelt Open VW, dann bekämpft Open VW, dann gewinnt VW“

accelerate the world’s transition to sustainable energy

Opel war 80 Jahre in der GM Blase. Und da gab es fast nur Kolben Köpfe. Das wirkt noch bis heute nach.Aber warum gehen die verprellten eMokka Kunden nicht direkt nach Peugeot ?

Ich glaube zwar auch, dass das Management zu träge ist. Alleine schon, weil das Management einer großen Firma immer zu träge ist. Genauso kann es aber auch eine Beschränkung von der Konzernmutter sein. Die wird erstmal die Batterein für die eigenen Modelle bereitstellen. Opel muß nehmen was übrig bleibt. Und Zellen gibt es meines Wissens zur Zeit nicht im Überfluß.

Endlich mal jemand, der das Problem von Herstellerseite sieht. Wer bestellt eigentlich gerade auf Teufel-komm-heraus? Sind’s nicht Schnäppchenjäger, die mal eben 9000 Öcken mitnehmen wollen? Und überhaupt: ich hab mein Lebtag noch keinen Neuwagen kaufen können (und auch nicht wollen) – hab es vor 1 Jahr doch gemacht – warum?Nicht weil ichs mir gerade mal so leisten könnte, sondern nach gründlicher Überlegung und technisch-physikalischen Gegebenheiten. …und was ich noch sagen wollte: Hybrid ist der zweitgrößte Betrug an der Menschheit.

Zwischen Wollen und Können liegen eben Welten. Ein Autohersteller, der die Autos, die er verspricht und die der Kunde will nicht herstellen kann, kann wohl nicht mehr lange als Autohersteller bezeichnet werden … (Bestimmt haben die Verantwortlichen bis dahin genügend für sich vorgesorgt.)

Da erzählen sie bei Opel ganz großspurig, dass flexible Plattformen für verschiedene Antriebskonzepte (auch bekannt als Verbrenner-Plattformen mit E-Option) doch viel besser sind als explizite E-Plattformen, weil man damit ja viel besser auf die Kundenwünsche reagieren kann. Und wenn die Kundenwünsche dann nicht der Planung entsprechen, ist die Flexibilität plötzlich gestrichen.
Wenn es nicht so traurig wäre, müsste ich jetzt ganz furchtbar lachen.

Es ist, wie Sie schreiben, wirklich traurig. Die zu erfüllendem CO2-Ziele sind einfach noch viel zu hoch, sonst würde es so etwas nicht geben.

25
0
Would love your thoughts, please comment.x
()
x

Deine Anmeldung zum Newsletter:
Ein letzter Schritt fehlt noch.

Vielen Dank für deine Anmeldung zum Newsletter von Elektroauto-News. Du erhältst in Kürze eine E-Mail, in der sich ein Link zur Freischaltung deiner E-Mail-Adresse befindet. Erst durch die Bestätigung des Links dürfen wir deine E-Mail-Adresse zum Versand unseres Newsletter freischalten (Double-Opt-In).