Nissan kündigt Elektro-Minifahrzeug für Japan an

Nissan kündigt Elektro-Minifahrzeug für Japan an

Copyright Abbildung(en): Nissan

Die Nissan Motor Company ist auf dem Weg zum klimaneutralen Unternehmen: Bis 2050 will der japanische Automobilhersteller sowohl im Geschäftsbetrieb als auch über den Lebenszyklus seiner Fahrzeuge hinweg Klimaneutralität erreichen. Bis dahin muss sich allerdings noch einiges tun. Fürs eigene Heimatland Japan setzt der Automobilhersteller künftig auf ein vollelektrisches Minifahrzeug, welches aus dem gemeinsamen Joint-Venture mit Mitsubishi hervorgeht.

Nissan hat angekündigt gegen April 2022 in Japan ein völlig neues, vollelektrisches Minifahrzeug (auch Kei Car genannt) auf den Markt zu bringen. Wie der Hersteller aufzeigt handelt es sich um ein gemeinsames Projekt mit Mitsubishi, dem Allianzpartner von Nissan. Das bedeutet, dass wir höchstwahrscheinlich ähnliche elektrische Minifahrzeuge von Mitsubishi sehen werden. Hinsichtlich des Designs des Fahrzeugs sind keine Informationen bekannt, da sich Nissan bisher zurückhält.

Wie die E-Mobilitätsszene vermutet lässt sich Nissan jedoch vom eigenen IMk Konzept aus 2019 inspirieren. Das Elektroauto Nissan IMk zeigt, auf was es in dieser Klasse ankommt: agile Fahreigenschaften und eine Konnektivität, die zu einer Vielzahl von Bedürfnissen und Lebensstilen passt. Laut Nissan wird das neue Elektro-Minifahrzeug das Segment neu definieren und EV-typische Eigenschaften wie Beschleunigung, sanften und leisen Antrieb bieten.

„Das geplante Minifahrzeug soll die populäre Fahrzeugkategorie in Japan neu definieren und zeichnet sich durch sofortige Beschleunigung, sanftes Fahren und einen leisen Innenraum aus, was die Schlüsseleigenschaften von Elektrofahrzeugen (EVs) sind. Außerdem wird es mit einer Vielzahl fortschrittlicher Technologien, einschließlich Fahrerassistenzsystemen, erhältlich sein.“

Einige Details wurden bereits bekannt gegeben. Das Elektrofahrzeug wird mit einer 20-kWh-Batterie ausgestattet sein, die für den täglichen Bedarf in Japan ausreichen dürfte. Darüber hinaus wird es laut Nissan eine Energieexportfunktion geben (vom Fahrzeug zum Haus und zu Steckdosen). Mit einer Länge von 3.395 mm, einer Breite von 1.475 mm und einer Höhe von 1.655 mm ist das Minifahrzeug so konzipiert, dass es sich in den oft beengten Verkehrsverhältnissen Japans leicht fahren und handhaben lässt.

Quelle: InsideEVs – Nissan Announces Electric Minivehicle For Japan

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Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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Der i-MIEV, einer der Pioniere der BEV, der auch hierzulande als Citroën und Peugeot angeboten wurde, war ja ein Kei-Car. Insofern hat man sich eher über zehn Jahre Entwicklungspause gewundert. Denn es dürfte doch klar sein, dass diese Fahrzeuggattung gerade im Elektro-Zeitalter weltweit eine Vertriebschance hat.

Schon intereesant was Sie schreiben. Zur Entwicklungspause. Nur weil es diverse Gründe dafür gibt, das es KEICARS bei uns nicht gibt, bzw kaum geben kann. 1. Bei und müssen Autos aufgeblasen sein, wie ein E-DIESEL-SUV-KOPIE, wobei der Preis Höhen erreichen kann für den man vor wenigen Jahren eine Eigentumswhnung kaufen konnte. Wer wissen will was gemeint ist, der braucht nur die aktuelle E-Mobil-Palette in D genau beurteilen. Die Kisten haben Dimensionen, die nüchtern betrachtet wenige Leute brauchen. 1.42 Personen müssen bequem und prktisch von A nach B, vlt. über C und D transportiert werden. Dazu nraucht man angeblich Akkus mit 1 t Gewicht. Die Karre muss aussehen wie ein Klein-LKW und braucht angeblich sogar Allradantrieb. Diese Geräte fährt man in Grossstädte zur Kita, zum Bäcker, zum Shopping, ….. Man fährt Warteschleifen um Parkplätze, quezscht den Blechberg mühsam in viel zu enge Parklücken und wundert sich wie umständlich diese „Fahrerei“ doch ist. Was eingespart werden könnte, dass interessiert niemand wirklich. Auch diese angeblich umweltschonende Autobilität ist nur ein hohles Gewäsch, um die Fakten zu kaschieren. Wer es wirklich nötig hat und braucht, der hat keine Zeit den „Boliden“ zu laden, sich an merkwürdigen Ladeparks, OHNE Clo. ohne normales Essen, ohne Waschraum anregnen zu lassen. Im Winter doch herum zu lungern, mit klappernden Zähnen…. Ist denn das DER Traum vom Reisen? 2. Welche Firma, die hier echte, moderne KEICARS baut, kaum mit solchen modernen Fahrzeugen Geld verdienen? Was kostet alleine die Fracht? WO kann man solche Wagen bauen und dabei noch Geld verdienen? Bei uns nicht und in Japan kaum noch. Ein Muster, wo man mit kleinen Wagen riesige Umsätze macht ist z.B. MARUTI (Indien). Sehen Sie sich nur die Modelle an, über die man hier eher lacht. Dort baut man sogar Modellreihen, die bei uns als veraltet gelten, aber dort ein Verkaufshit sind. Beispiele dafür: https://www.marutisuzuki.com/, Oder das hier: https://www.next-mobility.de/von-daihatsu-bis-lada-gescheiterte-marken-in-europa-a-936598/ . Ab 1979 gab es bei uns DAIHATSU. Während der so genannten Benzinkrise DER Verkaufsschlager auch bei uns. Kernproblem. Plötzlich waren die notwendigen Einheiten UNMÖGLICH zu kriegen. Kein Mensch in D hatte damit gerechnet und somit gab es keinen Bestellvorlauf. Kaum rann die Benzinbrühe wieder, Alles vergessen. Was damals ein normales Familenauto a la VW Käfer, ein Opel Kadett, ein Ford Eskort wirklich soff, bei den paar PS, war UTOPISCH und Abgaswerte? Reine Theorie….. 3. Nun schön wenn es nun auch E-Keicars gibt. Für Stadtverkehr, ABER in Indien gibt es große Stecken zu bewältigen, wo es kaum Stromtrassen gibt. Was dann? Dann wird wie üblich mit Benzin gefahren und zwar SPARSAM…. Das aber geht beiuns gar nicht! DAS AUTO ist nämlich nur ein Statussymbol aus Blech. Da nimmt man halt sinnlose Strapazen in Kauf. Der, der KEICARS wirklich kennt, der kann darüber nur lachen. Die neuen KEICARS werden in der Masse sicherlich in China, Indien, Afrika, Russland gebaut und unter diversen Namen verkauft. Bei uns wird weiter gesoven… Motto: „Ich fahre immer im SUV“. Gute Reise!

Geht‘s auch etwas kürzer und kompakter?
danke

Nö es geht nicht. Warum nicht? Weil bei lebenswichtigen Themen, wie E-Mobility 2 Worte NICHT ausreichen. Warum nicht? Weil die meisten Leute ab 2 Sätzen kapitulieren und somit nur ernsthafte Leute lesen und weiter dikutieren. So trennt man die Spreu von Weizen…

Genau! Ich hab’s gern gelesen – man kann gar nicht genug gegen die asoziale deutsche SUV-Manie schreiben. Einzig: sie bei einem Unfall sicherer – natürlich zu Lasten des Unfallgegners, sofern dieser ein „intelligenteres“ Auto fährt.

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