Catch „E“ if you can: Die Michigan State Police hat den Ford Mustang Mach-E getestet

Catch "E" if you can: Michigan State Police setzt Ford Mustang Mach-E ein

Copyright Abbildung(en): Ford

Die US-amerikanische Polizeibehörde Michigan State Police hat vor kurzem den Ford Mustang Mach-E getestet. Ford stellte das vollelektrische Fahrzeug der Michigan State Police für die Erprobung zur Verfügung, deren Experten es zwischen dem 18. und 20. September 2021 nach strengen Richtlinien testeten und für gut empfunden. Nun könnte es ein fester Bestandteil bei der Verbrecherjagd werden …

Zu den realitätsnahen Tests gehörten Aspekte wie Beschleunigung, Höchstgeschwindigkeit, Bremsmanöver und Fahreigenschaften bei etwaigen Verfolgungsjagden. Die Michigan State Police ist eine von insgesamt nur zwei Strafverfolgungsbehörden in den USA, die jährlich neue Polizeifahrzeuge testen und die Ergebnisse hinsichtlich einer behördlichen Verwendung im ganzen Land veröffentlichen. „Die Tatsache, dass der Mustang Mach-E die harte Prüfung der Michigan State Police erfolgreich absolviert hat, zeigt, dass Ford in der Lage ist, robuste Elektrofahrzeuge zu bauen, die selbst für härteste Aufgaben geeignet sind“, sagt Ted Cannis, CEO von Ford Pro.

Mit 487 PS auf Verbrecherjagd 

Wie auf dem Bilder der  Michigan State Police zu sehen ist, handelt es sich um die GT-Version des Mustang Mach-E. Das sportliche Modell ist seit Anfang Juli dieses Jahres auch hierzulande erhältlich und bereits konfigurierbar. Zwei kraftvolle Elektromotoren, ein serienmäßiger Allradantrieb, das adaptive MagneRide-Fahrwerk sowie Hochleistungsbremsen von Brembo machen den GT zum elektrischen Performance-Mustang. Zudem spendierte Ford der GT-Version eine spezielle Kalibrierung des Antriebsstrangs: Sie teilt den Hinterrädern einen größeren Anteil des Motormoments zu als den anderen Mach-E-Allradversionen – unterstützt durch speziell entwickelte Reifen, die das extreme Drehmoment auf die Straße bringen sollen.

Der Mustang Mach-E GT ist das bislang stärkste Elektro-Serienmodell der Marke. Zwei Wechselstrom-Motoren entwickeln eine kombinierte Leistung von 358 kW (487 PS) sowie ein  Drehmoment von 860 Nm – fast 15 Prozent mehr als der Supersportler Ford GT. Die „Extended Range“-Batterie des Mustang Mach-E GT hat eine nutzbare Kapazität von 88 Kilowattstunden (kWh) – das entspricht einer Brutto-Kapazität von 98,7 kWh – und sorge von bis zu 500 Kilometern im kombinierten WLTP-Zyklus. An einer Schnell-Ladesäule mit bis zu 150-kW-Ladeleistung soll das elektrische Crossover-SUV in nur zehn Minuten genug Energie für weitere 99 Kilometer laden können. Für den Auflade-Vorgang von zehn auf 80 Prozent des Batteriespeichers würden lediglich 45 Minuten vergehen.

Ausstattungsdetails wie Sportsitze von Ford Performance, Leichtmetallräder im serienmäßigen 20-Zoll-Fomat, die Sonderfarben „Cyber Orange“ oder „Atoll-Blau Metallic“ sowie spezielle Design-Elemente heben den Mustang Mach-E GT von den „zivileren“ Mach-E-Versionen auch optisch ab. Die Modifikationen unterstreichen die sportliche Erscheinung des Crossover-SUV, während sie die unverwechselbaren Ford-Mustang-Merkmale beibehalten. Sie sollen den Mustang Mach-E als nahen Verwandten des nach eigenen Angaben weltweit meistverkauften Sportwagens kennzeichnen. Hinzu kommt der neue, nur für den Rennstreckeneinsatz zugelassene Fahrmodus „Ungezähmt extended“. Mit ihm lasse sich die Leistung des Antriebsstrangs für das Fahren im Grenzbereich feiner dosieren, auch die Traktions- und Stabilitätskontrolle werde entsprechend angepasst. Für den Fahrer zahle sich dies durch konstante Rundenzeiten und einen hohen Erlebnisfaktor aus.

Bei Ford Pro handelt es sich um einen separaten Geschäftszweig der Ford Motor Company. Das Unternehmen versteht sich als globaler Fahrzeugservice- und Vertriebsdienstleister und unterstützt Ford bei der Bereitstellung einsatzbereiter Produkte und Dienstleistungen für gewerbliche Kunden sowie für den öffentlichen Sektor. Detaillierte Ergebnisse des Polizei-Tests sollen noch in diesem Herbst auf der Website der US-Strafverfolgungsbehörden veröffentlicht werden.

Quelle: Ford – Pressemitteilung

Über den Autor

Felix Katz liebt alles, was vier Räder und einen oder gleich mehrere Motoren hat. Nicht nur Verbrenner, sondern vor allem Elektroautos haben es ihm angetan. Als freiberuflicher Autojournalist stromert er nicht nur fast jeden Tag umher, sondern arbeitet seit über zehn Jahren für viele renommierte (Fach-)Medien und begleitet den Mobilitätswandel seit Tag eins mit.

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Die bayerische Polizei hat einzelne BMW i3, mit denen sie nicht so glücklich ist. Dort das Land der Rambos, hier das der Lederhosen.

Offenbar macht auch Verbrecher sein in den Staaten deutlich mehr Spass; die haben da ein paar hundert Prozent mehr davon, trotz Rambo-Polizei. Oder gerade wegen?

Benno Berghammer Bullitt ? 😉
Hier steigt sogar DiCaprio um.. 🙂

Cool. Man kann vom Auti halten was man will. Wenn es den Test der State Police besteht, dann ist das eine tolle Botschaft an alle Abgasriecher.

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