MIA 2.0 soll mit Akkus von InoBat fahren

Copyright Abbildung(en): fox e-mobility AG

Das in München ansässige Unternehmen fox e-mobility hat den Batteriehersteller „InoBat“ Bratislava als Partner für das neue E-Auto MIA 2.0 gewonnen. Das geht aus einer Mitteilung hervor. Die Fahrzeugfirma ist nach eigenen Angaben auf Produktion, Vermarktung und Entwicklung kompakter Elektroautos im unteren Preissegment für den individuellen Personenverkehr und logistische Anwendungen spezialisiert.

Beide Unternehmen hätten eine Absichtserklärung über eine weitreichende Zusammenarbeit bei der Entwicklung, der Produktion und dem Batterie-Design unterzeichnet. Damit sei die langfristige Batterie-Ausrüstung für die kommende Generation von kompakten und vielseitig einsetzbaren E-Autos auf Basis der Lithium-Ionen-Technologie gesichert.

Die Kooperation beinhalte auch die Lieferung einer integrierten Batterie-Lösung, die sowohl Zellen und Module als auch komplette Batterie-Sätze umfasst. Darüber hinaus beabsichtigten beide Unternehmen auch auf den Gebieten Research, Entwicklung von Batterie-Management-Systemen und Wärme-Management auf Basis der neuesten Lithium-Ionen-Zellen zusammenzuarbeiten. Im Rahmen dieser langfristigen Kooperation wolle fox e-mobility AG der InoBat die nötigen Daten, und Spezifikationen sowie die Architektur der MIA 2.0 inklusive Prototypen und die System-Software des Fahrzeugs bereitstellen, heißt es. Über die Zellen-Entwicklung hinaus werde InoBat demnach das Knowhow für das komplette Batterie-System zur Verfügung stellen.

Dr. Christian Jung, Technik-Vorstand bei fox e-mobility, freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem „höchst kompetenten und angesehenen Technologiepartner„. Die Kooperation mit InoBat sei „ein Meilenstein für die Vorbereitung der Markteinführung unserer MIA 2.0„. InoBat-Chef Marian Bocek sieht das gemeinsame Vorhaben als wichtige Station bei der Unterstützung unabhängiger Technologien in Europa. Sein Unternehmen werde mit maßgeschneiderten Batteriezellen die kommende Generation von Elektro-Fahrzeugen sicherstellen.

Quelle: fox e-mobility

Über den Autor

Wolfgang Plank ist freier Journalist und hat ein Faible für Autos, Politik und Motorsport. Tauscht deshalb den Platz am Schreibtisch gerne mal mit dem Schalensitz im Rallyeauto.

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Vorweg:
Entworfen ab 2008 und von den Ende 2011 bis Mitte 2013 in Frankreich (F) produzierten Mia 1.0 (in 3 Karosserie-Varianten) fahren aktuell noch etwa 1.000 Stk. in recht zuverlässigem, preiswerten Betrieb. 2013 wurde ein Firmenkonkurs (mit von Dritter Seite Interesssierten!) herbeigeführt.

Eine Übersicht zur Mia 1.0 gibt es hier:

https://www.emobile-mainz.de/modelle/

Zuverlässig ist sie jedenfalls, soweit der 12-kWh-LFP-AkkuPack von E4V (F) und nicht (mehr) den preiswerter angebotenen 8 kWh-Akku (China) verwendet wird. Viele Mias fahren damit schon 10 Jahre und mehr (so wie ich auch eine fahre), der Extremfall ist eine Mia, die schon >200.000 km damit gefahren hat!

E4V hat sogar noch – nach über 10 Jahren! – eine Software- und Stecker-kompatible(!) Version 1.2 dieses AkkuPacks mit mehr Reichweite und verbesserten Eigenschaften neu entwickelt und in Kleinserie aufgelegt!

Wenn es nunmehr im dritten Anlauf(!) gelingen sollte, einen (verbesserten und preiswerteren) Nachfolger der Mia als „Version 2.0“ zu bauen, ohne die wichtigen Eigenschaften leicht, kompakt, sparsam und zuverlässig aus dem Blick zu verlieren, wäre das IMO eine sehr sinnvolle eAuto-Angebotserweiterung!

Zum eigentlichen Artikel 🙂

„Im Rahmen dieser langfristigen Kooperation wolle fox e-mobility AG der InoBat die nötigen Daten, und Spezifikationen sowie die Architektur der MIA 2.0 inklusive Prototypen und die System-Software des Fahrzeugs bereitstellen, heißt es.“

Nur fehlt es eben daran noch!
In der Mia 1.0 arbeiten eine Vielzahl von einzelnen Steuergeräten mit der zentralen Steuersoft- und Hardware (EGV) in „rustikaler Weise“ aber recht zuverlässig! zusammen, das alles aber muß wg. der techn. Entwicklung heutiger Elektronik ganz neu konzipiert werden. Dafür sind KnowHow und Fachleute mit Praxiserfahrung erforderlich!
Die Fahrzeugzelle selber könnte fast unverändert, ggf. mit ein wenig Design-Retusche sofort „auf die Beine“ gestellt werden.

„Über die Zellen-Entwicklung hinaus werde InoBat demnach das Knowhow für das komplette Batterie-System zur Verfügung stellen.“

Ich drücke allen Beteiligten mal die Daumen, dass es diesmal klappt, finanziell sieht es ja schon mal deutlich besser aus als bei den Vorgänger-Versuchen … Alles Gute!

Last edited 15 Tage zuvor by Wolfbrecht Gösebert

Danke, diese süße kleine „Kiste“ kannte ich überhaupt noch nicht. Als kleineres Fahrzeug für das nähere Umfeld, egal ob Stadt oder Land, erscheint mir das perfekt.

Auf Anfrage hier der aktuelle Link zur Detail-Geschichte der Mia, zusammengestellt von Klaus Methner, einem „damals“ an der Mia-Geschichte in Frankreich unmittelbar Beteiligten:

http://www.emobil.komet-engineering.com/file/a/6993072b8857942.pdf
Last edited 14 Tage zuvor by Wolfbrecht Gösebert

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