Mercedes-Benz zeigt im Rahmen von „Lead in Electric“ auf IAA fünf neue E-Autos

Mercedes-Benz zeigt im Rahmen von "Lead in Electric" auf IAA fünf neue E-Autos

Copyright Abbildung(en): Mercedes-Benz

Mercedes-Benz stellt die Weichen für eine vollelektrische Zukunft: Bis zum Ende des Jahrzehnts will die Marke mit dem Stern bereit sein, vollelektrisch zu werden – überall dort, wo es die Marktbedingungen zulassen. Für diesen massiven Wandel werden die entsprechenden E-Fahrzeuge benötigt. Fünf neue Elektroautos des Konzerns sollen im Rahmen der IAA 2021 der Welt vorgestellt werden.

Bis 2022 werde Mercedes-Benz in allen Segmenten, in denen die Marke vertreten ist, batterieelektrische Fahrzeuge anbieten. Ab 2025 sollen alle neuen Fahrzeug-Architekturen ausschließlich elektrisch sein, und die Kundinnen und Kunden werden für jedes Modell eine vollelektrische Alternative zur Auswahl haben. Auf der IAA wird das Unternehmen die gesamte Bandbreite seines aktuellen und künftigen Elektromobilitäts-Portfolios – vom Kompaktmodell über die Performance-Luxuslimousine bis hin zur Großraumlimousine zeigen. Dabei wolle man spürbar dem eigenen Anspruch „Lead in Electric“ Ausdruck verleihen.

Auf der IAA feiern mehrere vollelektrische Modelle ihre Weltpremiere: der EQE, die erste batterieelektrische Luxuslimousine von Mercedes-AMG sowie ein Konzeptfahrzeug, das zeigt, wie Mercedes-Maybach in das Zeitalter der Elektromobilität starten wird. Als Europapremiere wird zudem der EQB präsentiert. Darüber hinaus gibt smart mit einem Showcar einen Ausblick auf das erste Fahrzeug der neuen vollelektrischen Modellgeneration.

„Die Elektromobilität gewinnt an Fahrt – vor allem im Luxus-Segment, wo Mercedes-Benz zuhause ist. Der Wendepunkt rückt näher, und wir werden bereit sein, wenn die Märkte bis zum Ende des Jahrzehnts vollständig auf Elektroautos umstellen.“ – Ola Källenius, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und der Mercedes-Benz AG

Das Titelfoto lässt erahnen, was Mercedes-EQ mit dem EQE auf die Straße bringen will. Ein E-Autos, welches sportlich und gleichzeitig komfortabel sein kann. Die elektrisch angetriebene Business-Limousine verbindet dynamisches Fahrverhalten mit entspanntem Reisen – und setzt damit neue Maßstäbe in seiner Klasse. Und das gilt ebenso für das großzügige Platzangebot. Durch die vom One-Bow-Design geprägte Karosserie tritt der EQE dabei athletisch auf.

Hinsichtlich dem ersten E-Fahrzeug von Mercedes-AMG ist mit einer batterieelektrische Luxuslimousine zu rechnen. Welche dennoch auf die typischen AMG Charakteristika setzt. Das betrifft nicht nur die reinen Leistungsdaten, sondern auch das emotionale Fahrerlebnis. Von Seiten Mercedes-Maybach erwartet uns ein Konzeptfahrzeug, welches aufzeigen soll, wie die 100-jährige Tradition des ultimativen automobilen Luxus in einem neuen Zeitalter fortgesetzt werden kann.

Ein wahres Raumwunder und damit für sämtliche Alltagssituationen gerüstet ist der EQB. Der vollelektrische Siebensitzer wird nach seiner Premiere in China nun sein Messedebüt in Europa geben. Wie durch die Mitteilung von Mercedes nun bestätigt wurde plant das Unternehmen die Konzeptversion des kommenden Smart-Elektro-SUV vorzustellen. Nachdem wir bereits vor zwei Monaten erste Skizzen zu Gesicht bekamen gab es vor kurzem, durch die smart Automobile Co., Ltd. ein erstes Foto des vollelektrischen SUV-Konzeptfahrzeugs zu sehen. Das neue fünftürige Modell, das intern unter dem Codenamen HX11 geführt werde, ist das erste Modell, das von Mercedes und Geely gemeinsam entwickelt wurde. Der Smart-Elektro-SUV soll im Jahr 2022 in den Handel kommen.

Quelle: Mercedes-Benz – Pressemitteilung

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Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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„Mercedes-Benz zeigt im Rahmen von „Lead in Electric““ Typisch deutsche Arroganz

Bei einem Mercedes darf es kein Monitor sein, sondern es muss ein Hyperscreen werden, eine Leinwand im Auto. Was soll sich der Fahrer während der Fahrt darauf ansehen, wenn die meisten Autofahrer mittlerweile mit dem Setzen ihres Blinkers überfordert sind? Über Schönheit und Eleganz lässt sich streiten, über Masse statt (Hirn-)Masse seltener.
BEVs, welche wie der wohlbekannte Elefant im Porzellanladen daherkommen, sind eher erschreckend als der eMobilität förderlich.
Wer braucht beim BEV Kühlergrill- und Auspuffattrappen, künstlichen Motorsound und Benzinduft im Fahrzeuginnern. Deutsche OEMs sind erfinderisch, aber Batteriezellen, Massen- und Verbrauchsreduzierung gehören nicht zum Repertoire.

Die Ärzte bedecken ihre Fehler mit Erde, die Köche mit Majonnaise, die OEM mit „guten“ Servicenetz…was ein Auto nicht hat kann nicht kaputt gehen… Sorry4ot…(oder doch nicht?) 😉

Bis 2030 ist die elektrische Konkurrenz aber wahrscheinlich schon „etwas weiter gefahren“ 😉

Wenn sie’s bis dato überhaupt noch schaffen….

OT:
ich habe heute am Weg in die Firma einen neuen BMW Nacktmull iXe irgendwas gesehen – der verantwortliche Designer für diese Front sollte geteert, gefedert und aus dem Dorf verbannt werden.

„Pig nose“ schon am Montag in der früh?
Mein Beileid… trotzdem eine guten Wochenstart! 🙂

Da dämmert Einigen etwas….

Keep smiling!:)

Die klassischen OEMs müssen ein wahres Kunststück vollbringen. Die Wende hin zum BEV-Hersteller. Dabei müssen sie ihre Cashcow Verbrenner langsam reduzieren, während sie die BEV Produktion langsam hochfahren. Zu schnell darf es auch nicht gehen, da ja sonst das Standbein wegbricht. Außerdem kaufen ja noch ca. 88% der Autokäufer Verbrenner. Wenn Mercedes morgen sagen würde: Wir verkaufen nur noch BEV, dann würden die bisherigen Kunden ja zur Konkurrenz abwandern. Oder man müsste BEV anbieten, die auch konservative Verbrenner Käufer zufrieden stellen. Das wird schwierig. Viele Leute haben noch immer absurde Anforderungen an ein BEV und sind nicht bereit Kompromisse einzugehen.

Ein Tesla hat es da einfacher. Sie bauen ausschließlich BEV und müssen nicht zusehen, wie sie ihre Altlast loswerden ohne sich das Genick dabei zu brechen. Sie bedienen lediglich die Kunden, die mit dem Produkt BEV so zufrieden sind, wie es ist. Sie können sich auf die Optimierung ihres Produktes konzentrieren.

Farnsworth

Deine Darstellung hat einen Haken und beschreibt die Stellungnahme und Handlungsweise der OEMs auf die eingetretene Disruption.
Die alten OEMs hätten bereits vor 20 Jahren die Weichen stellen können.
Stattdessen wurde Gewinnmaximierung auf Kosten von Klima und Umwelt in die Firmenphilosophien geschrieben, und nur das geleistet, was die EU und Gesetzgeber als Mindest-Klimaschutz forderten.
Und nicht einmal dies, siehe die ganzen Abgasskandale.
Dem Wohl der Menschheit zu dienen steht nur bei der Marke S3XY in der Firmenphilosophie, woher wohl auch der Erfolg rührt.
Zum Glück gibt es Klimaschutzziele, ansonsten würden VW & Co. ihre hundert Jahre alte Verbrenner fahren, bis der letzte Tropfen Öl verbraucht ist, um danach auf E-Fuels umzusteigen.

+1, ausgezeichnet formuliert!

  1. Sie haben völlig recht. Nur haben die klassischen Autohersteller es bis zum gehtnichtmehr versucht den Trend zum BEV zu verhindern. Das rächt sich jetzt gewaltig. Mercedes & Co. können gar nicht anders als auf gut Wetter machen. Sie alle befinden sich in einer äusserst kritischen Position. Noch können sie mit den Verbrennern Gewinne einfahren. Aber die Zeit ist angezählt, die Disruption geht viel schneller voran als die Strategen es sich vorgestellt haben. Ich hoffe Mercedes schafft die Wende. Eine Autowelt mit Chinesischen Kisten mag ich mir lieber nicht vorstellen.

Die Messen sind noch nicht gesungen.
So wie die Covid-Impfquote in Deutschland sich derzeit schwer tut Richtung 60, 70.. Prozent, so sehe ich die BEV-Quote am Markt leider viel früher abflachen, nämlich deutlich unter 50 (40, 30?) Prozent. Sind ganz typische Kurvenverläufe – mit anfangs erfreulichem, exponentiellem Anstieg und dann aber auch Ende Gelände bzw. Kampf mit weiteren Hürden.

Arbeiten Sie bei Mercedes im Management?
Falls nicht lesen Sie Ihren Kommentar in 5 Jahren noch einmal – und staunen 😉

Wer zuletzt staunt, staunt am besten 😉
Da ist dann bei anderen der Rausch zu großer Erwartungen vorbei.

Man schaue mal in Diskussionsforen der real(er)en Welt als in diesem hier, etwa bei SPIEGEL ONLINE. Da wird eine sehr kritische Haltung vieler, sagen wir mal Normalbürger zum Thema Vollelektrifizierung zum Ausdruck gebracht. So fix, wie teils erhofft, wird sich die Technologie nicht verbreiten. Man braucht einen langen Atem, wie so oft im Leben..

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