Mercedes-Benz: „Haben die europäischen CO2-Ziele für Pkw im vergangenen Jahr erreicht“

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Copyright Abbildung(en): Daimler

Mercedes-Benz treibt seinen Weg zur CO2-Neutralität mit hoher Geschwindigkeit voran. 2020 wurden dabei signifikante Fortschritte durch einen starken Anstieg bei den Auslieferungen von Elektrofahrzeugen erzielt, wie der Hersteller mitteilt: Weltweit hat Mercedes-Benz mehr als 160.000 Plug-in-Hybride und vollelektrische Fahrzeuge verkauft (+228,8 Prozent), davon rund 87.000 Einheiten alleine im vierten Quartal.

Der Elektrofahrzeug-Anteil von Mercedes-Benz Cars stieg von 2 Prozent in 2019 auf 7,4 Prozent im vergangenen Jahr an. Die Verkäufe der Plug‑in-Hybride wurden annähernd vervierfacht auf mehr als 115.000 Einheiten. Weltweit wurden rund 20.000 Kompaktstromer EQC an Kunden übergeben. Der Elektro-Van EQV erzielte einen Absatz von rund 1700 Fahrzeugen. Die Auslieferungen der vollelektrischen smart-Modelle beliefen sich auf rund 27.000 Einheiten und wurden im Vergleich zum bisherigen Bestwert in 2019 (18.400 Einheiten) stark zweistellig gesteigert (+45,6 Prozent).

„Die Verkäufe unserer Plug-in-Hybride und vollelektrischen Fahrzeuge konnten wir mehr als verdreifachen. Die Nachfrage nach unseren Elektrofahrzeugen hat insbesondere zum Jahresende hin stark zugelegt. Unsere internen Prognosen für 2020 lassen darauf schließen, dass wir die europäischen CO2-Ziele für Pkw im vergangenen Jahr erreicht haben. Wir treiben unsere ‚Electric First‘ Strategie und den weiteren Ausbau unserer elektrischen Modelloffensive voran. Nach aktuellem Stand erwarten wir, dass wir die CO2-Ziele in Europa auch in 2021 erfüllen werden.“ – Ola Källenius, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und der Mercedes-Benz AG

2021 steht vor allem für die zügig fortschreitende Elektrifizierung bei Mercedes-Benz Cars, so der Autohersteller in einer aktuellen Mitteilung. Mit dem EQA, EQB, EQE und EQS werden insgesamt vier neue Modelle von Mercedes-EQ vorgestellt. Die Plug-in-Hybridfamilie von Mercedes-Benz, aktuell bestehend aus mehr als 20 Modellvarianten, wird mit elektrifizierten Derivaten der C-Klasse und der S-Klasse erneuert. Für 2021 geht Mercedes-Benz Cars davon aus, den E-Fahrzeug-Anteil auf etwa 13 Prozent zu steigern

Mercedes-Benz erzielt starke Pkw-Absatzentwicklung in herausforderndem Jahr

Trotz der großen Herausforderungen durch die COVID-19-Pandemie konnte Mercedes-Benz bereits das fünfte Jahr in Folge mehr als 2 Millionen Pkw ausliefern. Durch eine fortschrittliche Digitalisierung in Vertrieb und Service war das Unternehmen in der Lage, auf die sich schnell verändernde Situation und die unterschiedlichen behördlichen Vorgaben im Zuge der Pandemie zu reagieren. Mit 2.164.187 Einheiten (-7,5 Prozent) will Mercedes-Benz die weltweite Spitzenposition im Vergleich zu seinen Kernwettbewerbern behauptet haben.

Mercedes-Benz profitierte von der fortschreitenden Erholung in vielen Märkten im zweiten Halbjahr. In Asien-Pazifik beliefen sich die Verkäufe auf 1.024.315 Einheiten (+4,7 Prozent). Maßgeblicher Treiber war dabei China mit einer beispiellosen Erholung: Durch ein zweistelliges Wachstum von 11,7 Prozent konnte ein neuer Absatzrekord mit 774.382 Einheiten erzielt werden. In der Region Europa wurden im vergangenen Jahr 784.183 Pkw von Mercedes-Benz ausgeliefert (-16,4 Prozent). In Deutschland hat Mercedes-Benz im vergangenen Jahr insgesamt 286.108 Pkw (-10,1 Prozent) verkauft. Die Verkäufe in der Region Nordamerika beliefen sich auf 317.592 Einheiten (-14,7 Prozent). Mercedes-Benz lieferte im Kernmarkt USA insgesamt 274.916 Pkw aus (-13,0 Prozent). Insgesamt waren die größten Pkw-Absatzmärkte von Mercedes-Benz China, Deutschland sowie die USA, gefolgt von Großbritannien und Südkorea.

Die S-Klasse war im vergangenen Jahr erneut die meistverkaufte Luxuslimousine der Welt mit rund 60.000 Einheiten (‑17,2 Prozent). Die von Mercedes-Benz im September vorgestellte neue Generation trifft dem Hersteller zufolge auf eine sehr positive Kundenresonanz: Weltweit liegen bereits über 40.000 Bestellungen vor. Damit übertrifft die neue S-Klasse bereits den Verkaufsauftakt des Vorgängermodells.

Von den Kompaktwagen (A-Klasse, A-Klasse Limousine, B-Klasse, CLA Coupé, CLA Shooting Brake, GLA und GLB) wurden rund 691.000 Fahrzeuge weltweit ausgeliefert (+3,6 Prozent). Die Verkäufe der SUVs (GLA, GLB, GLC, GLC Coupé, EQC, GLE, GLE Coupé, GLS und G-Klasse) lagen bei rund 885.000 Fahrzeugen (+12,9 Prozent). Insbesondere der GLE (+32,3 Prozent) und der GLS (+21,1 Prozent) erfreuten sich einer hohen Kundennachfrage. Das absatzstärkste Modell von Mercedes-Benz war der GLC mit rund 320.000 Einheiten.

Die Sport- und Performancemarke Mercedes-AMG hat weltweit 125.129 Fahrzeuge verkauft (-5,3 Prozent). In den USA, dem größten Markt der Marke, konnte ein neuer Bestwert mit einem Zuwachs von 1,5 Prozent erreicht werden. Gleiches gilt auch für den wichtigen Wachstumsmarkt China, in dem mehr AMG Modelle als jemals zuvor an Kunden ausgeliefert wurden (+32,3 Prozent). Die USA, Deutschland, China, Japan und Australien waren die größten Märkte von AMG.

Insgesamt 38.391 Fahrzeuge der Marke smart wurden an Kunden übergeben (-67,1 Prozent). Größter Markt für smart war Deutschland: Hier wurde die hohe Nachfrage nach vollelektrischen Modellen durch die Innovationsprämie der Bundesregierung deutlich verstärkt, was zu einer Verdopplung der elektrischen smart-Auslieferungen führte (+104,9 Prozent).

Absatz Mercedes-Benz Vans für den gewerblichen Bereich

Trotz COVID-19 bedingter Lockdowns in mehreren Ländern konnte Mercedes-Benz Vans beim Absatz der gewerblichen Modelle im vierten Quartal an das hohe Niveau des Vorjahreszeitraums anschließen. Damit wurden im vierten Quartal 103.892 Sprinter, Vito, Vito Tourer und Citan verkauft. Insgesamt wurden im vorigen Jahr 325.771 Sprinter, Vito, Vito Tourer und Citan verkauft, was einem Rückgang von 8,9 Prozent gegenüber 2019 entspricht. Dabei konnte durch die Einführung des eVito in weiteren Märkten und durch die Markteinführung des eSprinter der Absatz von Elektrofahrzeugen mehr als verdreifacht werden. „Positiv tragen unsere Elektro-Vans zum Absatz bei: In Summe haben wir rund 6200 Elektro-Vans weltweit ausgeliefert. In Europa sind wir mit einem Marktanteil von jeweils über einem Drittel Marktführer in den Segmenten der elektrischen Midsize- und der Large Vans“, so Marcus Breitschwerdt, Leiter Mercedes-Benz Vans.

Quelle: Mercedes-Benz – Pressemitteilung vom 08.01.2021

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Sei ihnen vergönnt, aber langsam sollten die PlugIn-Dreckschleudern auf EU-Ebene eingebremst werden, ist ja inzwischen perverse Rohstoffverschwendung.

Geht’s Dir noch gut?

Ich finde es halt immer wieder bezeichnend wenn deutsche Autokonzerne hinter „elektrischen Fahrzeugen“ ihre komplette Plugin Hybrid Flotte kaschieren – Diesen Lügenmärchen von 2l / 100km wird in diesem Jahr hoffentlich ein Riegel vorgeschoben

Bedingt gebe ich dir recht. Aber wenn schon plug in Hybrid, dann macht eigentlich nur Diesel / Plug in Hybrid sinn. Dann finde ich persönlich eine Förderung überhaupt nur gerechtfertigt. Warum sage ich sowas? Naja die Plug in Diesel schaffen wenigstens den identischer Wert wie der vergleichbare Verbrenner. Der Vorteil des Plug in Hybriden ist aber man hat sehr gute Fahrzeugwerte, welche sonst nur mit V6 zu erreichen wären, zum Verbrauch von 4 Zylinder. Zusätzlich kann nach langer Autobahnfahrt am Zielort emissionfrei gefahren werden.

Versteht mich nicht falsch. Batterie und Wasserstoff ist die Zukunft, aber ich denke Mercedes hat hier ein Konzept wo man großartige Leistung hat und bei geringen Verbrauch. Die Fahrleistungen der de Modelle sind 43 AMG Fahrleistungen. Die Verbrauchen aber 10 Liter und mehr. Somit dient diese Maßnahme wohl der CO2 Reduktion. Natürlich nicht so konsequent wie Tesla, aber ich denke Mercedes ist auf nem guten Weg.

Nein, Diesel sind gar keine gute Alternative mehr. Diesel sind zwar sehr effizient beim Umgang mit der fossilen Energie, stoßen dabei aber Unmengen an Schadstoffen aus.
Dann sind noch die BEVs zu nennen, welche mittlerweile so gut sind, dass Diesel nicht mehr salonfähig sind.

der HYPE um die Brennstoffzelle im PKW wird platzen wie die Telekomaktie im Jahr 2000.
Das ist ein E-Auto mit einem superteuren komplizierten Range Extender …

PHEV = Prä-Historisches Elektrifiziertes Vehikel. Erkennbar an elektrischen Scheibenwischern.

Also mein Frau pendelt mit ihrem Kia XCeed PHEV jeden Tag eine Strecke von 50 km zur Arbeit und zurück rein elektrisch. Es liegt am Nutzer nicht am Produkt!

Phrasen wie „Electric First“ aus der PR Abteilung hören sich ähnlich an wie „American First“, welche durch die betreffende Person dieser Aussage nicht gerade positiv assoziiert wird. Zudem nimmt sich Daimler mittlerweile den Bezeichnungen amerikanischer Hersteller an mit (Giga) Factory, Super oder Destinationcharger, etc..
Phrasen allein helfen nicht, zumal die PHEVs mehr aufgrund der Förderung, als zum Beitrag für den ernst gemeinten Klimaschutz erworben werden.
Ein E-Kennzeichen auf dem Nummernschild ist purer Prestige und vermittelt zumindest nach außen hin ein reines Gewissen.
Nachdem mir ein Mensch von Daimler verriet, dass Daimler durch auslesen der Ladelogbücher ihrer Fahrzeuge weiß, dass diese I. d. R. nie geladen wurden, stellt sich die Sachlage anders dar. Es ist der Punkt bei dem Kritiker wie ich diese Fahrzeuge als fast reine Verbrenner einstufen, nämlich als Hybride mit Überlast an Bord.
Eigenbeweihräucherung nützt leider unserer Natur reichlich wenig und ist umweltschädlich.
Aussagen wie von Daimler nützen auch nichts Aktionären, da diese mit falschen Darstellungen schlichtweg hinters Licht geführt werden.

Ich weiß nicht, welcher „Mensch von Daimler“ das gesagt haben soll. Und von wann diese Aussagen stammen. PHEV sind jedoch nicht so schlecht wie ihr Ruf, wenn sie tatsächlich auch so wie „gedacht“ gefahren werden. Und das Fahrverhalten ist soweit ich weiß auch mittlerweile etwas besser.

Es wird aber auch Zeit, genau daran die Förderung zu koppeln. Man kann relativ leicht herausfinden, wie ein solches Fahrzeug bewegt wird. Und meines Wissens nach ist es auch durch die EU vorgeschrieben, dass es erfasst wird. Höchste Zeit also, diese Daten auch zu verwenden. Wer nie lädt wird eben wie ein Verbrenner besteuert.

Last edited 13 Tage zuvor by Max

Hybride sind der zweitgrößte Betrug am der Menschheit (Zitat: Herr Indra, Österreichischer Ingenieur von Motoren). Mit zwei Motoren und dazu noch „2“ Tanks (einer=Akku) durch die Gegend heizen – sowas kann man nur Leuten verkaufen, die sich’s leisten können. Und die keine Ahnung haben. Aber Daimler wird sich auch irgendwann zu verantworten haben ob seiner Taschenspielertricks. Was soll übrigens die dezidierte Zahlenauflistung bezwecken?

Unglaublich, das Daimler es wagt, mit sowas an die Öffentlichkeit zu gehen.

Wer den Kopf noch klar hat, schaue sich nur die Zulassungszahlen an, welche Modelle sich gut verkaufen und was die für einen „Power to Wheel“ Praxisverbrauch haben. Die schön gerechneten Zahlen werden auch fundamentalistische Daimler Fetischisten nicht ernsthaft glauben.

Last edited 13 Tage zuvor by Stefan

Sicherlich werden die es glauben, (jegliche) Liebe macht doch blind…
CO2 -Ziele erreicht, alles im grünen Bereich, alles im Butter… weiter so, nach uns nur die Sinnflut (Ironie off)

Was soll ich mit einem SMART anfangen der ohne Heizung und Klimaanlage nur 130 Km Reichweite hat.
Das ist ja noch schlimmer als der ForTwo mit Turbo Bj.2018 meiner Frau der im Schnitt 8,8 Liter Verbrauch.
Danke nein.

Be smart > sell your SMART…

Bei diesen Stellungnahmen schimmern wieder mal viel technisches Unwissen durch. Natürlich helfen jede Art von Hybrid mit, den Spritverbrauch zu senken. Und die brauchen wir noch ein Weilchen. Uebrigens, viele wissen gar nicht , dass man schon mit den normalen nicht aufladbaren Hybrids die CO2 Ziele erreichen kann.Die Japaner haben dies schon vor 10 Jahren gezeigt mit dem Prius.Dass die Aufladbaren in Deutschland die letzten Jahre das Rennen gemacht haben, liegt an den staatl. Fördermassnahmen. Sicher sind die 2 Literverbräuche am unteren Ende, aber mit gut einem Liter mehr können die in der Praxis gefahren werden.Hört doch endlich auf mit den abgegriffenen Sprüchen: Man würde nicht anstecken. Dafür kann die Technik nichts. Bis 20 % Spriteinsparung liegt mit den nicht ansteckbaren Hybrids immer drin.Und das ist jeder PHEV wenn die Batterie auch mal leer ist.

Lieber Strauß,
Fakt ist, daß sehr viele Plugins mit original verpackten Ladekabeln zurück zum Handler kommen – mich nervt es langsam,daß immer wieder behauptet wird dies sei nicht so.
Hoffentlich werden die ab diesem Jahr auszulesenden Daten dann diesen Punkt ein für alle mal belegen.
Wer fleißig läd darf die Zuschüsse behalten – Umweltschweine, die dies nicht tun müssten die Zuschüsse zurückzahlen – so wäre das dann richtig.
Schaut Euch dazu gerne einmal das Plugin Video von „Car Maniac“ an.
Aufladen während der Fahrt = 4 Liter Mehrverbrauch!!!
Motor schaltet sich auch im e-Modus immer wieder zu – klar bei 40PS Elektromotor bei 2,6 Tonnen SUV (Audi)
Das ist die Realität

Nur eine Frage: wieso soll man heutzutage ein Fahrzeug kaufen mit einem umweltschädlichen Verbrenner als Ballast + einem umweltfreundlichen batterielektrischen Antrieb? Was für einen Sinn soll das machen? Die Reichweite eines reinen BEV ist heute bereits für den Grossteil der Otto Normalverbraucher mehr als ausreichend. Und laden kann man im Alltag wenn das Fahrzeug normalerweise zu 80% herumsteht. Ehrlich, dass ist doch nur eine willkommene Möglichkeit der Verbrennerhersteller ihre Technologie solange wie irgend möglich den Kunden aufs Auge zu drücken. Und gleichzeitig den sinnlosen Baumaschinen grossen SUV ein grünes Deckmäntelchen anzudichten. Der Nutzen eines PEHV ist spätestens seit auftauchen der ersten modernen BEV Geschichte.

Es wird sicher Fälle geben – und gar nicht so wenige – wo der PHEV kaum geladen wird und deshalb vorwiegend als Benziner betrieben 🙁
Ich selbst nutze meinen Prius Plug-in weitgehend elektrisch auf Kurzstrecken, habe aber auch recht viele „Benzin-Langstrecken“ im Repertoire. Ergebnis nun über 60.000 km: Durchschnittsverbrauch 2,9 Liter Benzin auf 100 km. Das ist doch ein Wort. Ich hoffe dementsprechend auch auf weitere Prius Plug-in Generationen auf dem deutschen Markt in den kommenden Jahren (ab etwa 2023 die nächste?).

Da gebe ich Ihnen recht. Wobei ich ein Plug-in-Käufer auch unabhängig von staatlicher Förderung bin. Also auch ohne Förderung ist mein nächster Pkw wieder ein Plug-in wie mein jetziger.

Das ist doch alles FAKE mit den Hybriden in den Flotten der Dienstwagen!!! Der Betrug ist nicht weit entfernt von dem Mist den die #45 in den USA vor sich her twittert …

-so -titanig bist du aber auch nicht….
Was hast du gegen die USA? Von dort kommt TESLA.
Durch die Elektrifizierung der Oberklasse, schwere Pick Up s Lkw s etc. und alles was dort etwas grösser ist als bei uns, geht kein Weg an Hybrid vorbei.

Das hört sich ja alles sehr positiv an. Die Zukunft allerdings, da mache ich mir schon Sorgen. Mit Hybriden werden die zukünftigen Co2 Limiten nicht zu erreichen sein. Zumal es Bestrebungen gibt die völlig überzogenen Co2 Angaben dieser Fahrzeuge der Realität anzupassen und den Vorteil bezüglich der Flottenverbräuche abzuschaffen. Wenn das geschieht sieht es schlecht aus für Mercedes. Es sei denn sie können tatsächlich BEVs im grossen Stil liefern.

  • Da wurden aber wieder grosse technische Böcke geschossen.Wenn man mit einem PHEV eine City vor sich hat, wo Dieselverbot herrscht.Fährt man im Halten Modus(nicht im E Modus) so dass man die Batterie nach Wunsch noch etwas voll halten kann.Bis zur Stadteinfahrt.Geladen wird beim Fahren nur über Rekuperation. Mit dem Verbrennermotor beim Fahren aufladen macht keiner , auch wenn einige Autos dies können.
  • Wasserstoff-Fahrzeuge sind kein Hybrids. Die brauchen nur eine kleine Batterie zum Rekuperieren und den Strom aufnehmen der die Brennstoffzelle beim Fahren zuviel produziert.

Richtig Kaufprämie beim PHEV weg, und die CO 2 Ausstoss-Grenze bei der Besteuerung heruntersetzen.Sodass normale Verbrenner zur Kasse kommen.

Vesters, und Du hast offenbar Ambitionen zum Weihnachtsmann des Jahrs gekürt zu werden.

Schimpf doch auch, dass ein Turbolader am Auto noch nie was gebracht hat.

Die kleine E Maschine im Hybrid + kleiner Batterie zusammen ist leichter als das Mehrgewicht zum Akku eines BEV. Und im Gesamtgewicht im Vergleich zum BEV das ganze Auto 500 Kg leichter.

Melde Dich doch als Freiwilliger die Ladestationen besser zu machen. Oder noch viel wichtiger, dass die Mieter endlich problemlos anschliessen können.

Daimler hat das CO2 Ziel nicht aus eugener Kraft erreicht. Die haben doch CO2 Zertifikate von Volvo gekauft!

Steht das irgendwo? Quelle?

Mercedes symbolisiert für mich leider in Bezug auf eMobilitä Greenwashing für Wohlhabende.

wobei ich trotzdem als Radfahrer um jeden PHEV SUV dankbar bin der einen Diesel ersetzt weil Hybride schon deutlich weniger stinken und Lärm machen.

trotzdem wäre es schön, wenn sich mehr Menschen für nachhaltigere kleiner Autos entscheiden könnten.

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