Lucid zeigt sich zuversichtlich, wird Ziele für 2022/23 erreichen

Lucid zeigt sich zuversichtlich, wird Ziele für 2022/23 erreichen

Copyright Abbildung(en): Lucid Motors

Der Luxus-Elektroautohersteller Lucid Motors ist auf dem besten Weg, seine Produktionsziele für 2022 und 2023 zu erreichen. Auch das Ziel für 2021 sei zu erreichen. Wobei dies vermeintlich niedrig angesetzt ist mit 577 Fahrzeugen. Jedoch gilt es hierbei zu berücksichtigen, dass die Serienproduktion erst Anfang Oktober angelaufen ist.

Ende September 2021 konnte Lucid gut 13.000 Reservierungen für seine Luxus-Elektrolimousine Air verzeichnen. Der Lucid Air bringt mehr als 1.000 PS und gut 837 Kilometer Reichweite unter der Haube mit sich. Dieser soll ab 2022 auch in Deutschland und weiteren europäischen Märkten ausgeliefert werden. Das notwendige Kleingeld hat Lucid durch einen Börsengang über eine Mantelgesellschaft (SPAC) eingenommen. Eben diese rund 4,4 Milliarden US-Dollar werden benötigt, um die Serienfertigung voranzutreiben. Man würde aber auch nicht zögern weiteres Geld zu beschaffen, wenn es notwendig wäre.

Peter Rawlinson, CEO des Unternehmens, äußerte sich Lucigegenüber, dass dies ein „kapitalintensives Geschäft“ sei. Und dennoch sei Lucid Motors auf dem besten Weg sei, sein Produktionsziel von 20.000 Fahrzeugen im Jahr 2022 und 50.000 im Jahr 2023 zu erreichen. Er sagte, die jüngste Finanzierung „reicht bis Ende 2022. Sie reicht also nicht bis zum Projekt Gravity“, eine Anspielung auf den elektrischen Geländewagen des Unternehmens, der Ende 2023 auf den Markt kommen soll.

„Die Bilanz ist bis zum Ende des nächsten Jahres in Ordnung. Wir werden also nicht bis zum Ende des nächsten Jahres warten, um Geld zu beschaffen. Das wäre ziemlich verrückt“, sagte er. Man darf also davon ausgehen, dass Lucid also spätestens Mitte 2022 wieder aktiv wird, um weitere Mittel zur Stabilisierung der Produktion, einzuwerben. Derzeit konzentriere man sich aber zunächst auf die Fertigung des Erstlingsstromers Lucid Air.

Lucid geht davon aus, dass die Reservierungsinhaber der Lucid Air Dream Edition-Modelle ihre Fahrzeuge ab Ende Oktober erhalten werden und die Auslieferungen an weitere Kunden danach anlaufen. Die Auslieferungen der Modelle Grand Touring, Touring und Air Pure werden voraussichtlich folgen. Lucid hat bis jetzt mehr als 13.000 Reservierungen für den Lucid Air erhalten. Gut 2.000 mehr seit der letzten Verkündung der Reservierungszahlen im Augst.

Quelle: Reuters – Electric car maker Lucid on track for 2022, 2023 output targets, CEO says

Über den Autor

Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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auf dieses Auto freu ich mich. Ich finde den richtig gelungen.

Zwar nicht mein Preisliga, freu mich trotzdem für die neuen Fahrzeughalter.

weiter so

es bleibt spannend

Ich halte auch jedem Startup die Daumen, die den alteingesessenen OEMs den Weg aus dem Dunkel weist – wer sich zu langsam bewegt wird zur Casa Nokia
Hauptsache vollelektrisch 😉

Du hast Kodak vergessen. Alter, Alter, ist das schlecht argumentiert. Der Elektroantrieb ist keine Disruption, sondern eine Transformation. Daher stehen die traditionellen Hersteller ziemlich gut da. Die Japaner, ok, da weiß man nicht, was sie da veranstalten. Wenn Lucid wo Kunden klaut, dann bei Tesla. Man liest ja schon wieder von miserabler Qualität des Plaid. Der Qualitätsspezialist bei Tesla, Hochholdinger, alter Audi-Mann, ist ja lange zu Lucid gewechselt. Weil er bei Tesla kein Gehör fand. Merkt man.

😉

David schweigen ist manchmal Gold – bei dir immer.

Gut, 577 Autos. Machbar. Aber ich sehe keine große Nische für das Fahrzeug. Was hat es zu bieten? Den Namen kennt keiner, das Design geht so. Spektakulär ist es nicht. In Europa eh null Chance.

Ich sehe bei der Menge der geplanten Fahrzeuge keine Konkurenz zu einem eingeführten Unternehmen. Auch nicht zu Tesla. Dafür ist gar nicht die Kapazität vorhanden.

Hier wird einfach nur eine Nische bedient für Kunden, die der Meinung sind, die Kapazität ihres Autoakkus müsste grösser sein als die ihrer Blase…

Wenn man ständig aufs Töpfchen musst, kann man die Zeit zum Laden nutzen, das stimmt. Gibt aber auch jüngere Kunden, wo die Prostata noch funktioniert und für die sieht man bei den größeren Wagen einen Trend aktuell zu um die 110 kWh. Da ist der Lucid nur im Schnitt. Der kommende ID.Buzz soll ja bis 111 kWh haben, der EQS hat 108 kWh, der BMW iX hat 105 kWh. In der Spitze gibt es schon 150-180 kWh, siehe Rimac (150 kWh) oder Rivian (bis 180 kWh) oder nächstes Jahr Nio ET7 (150 kWh) oder Ford F-150 (bis 180 kWh).

😉

Das Niveau noch weiter zu senken ist unmöglich – meinte ich.

Spielzeug f.Leute, die eh schon alles haben – keine Lösung f.d.breite Masse als Alternative zur Lösung des CO2 Problems… wie alle anderen Autos, die über der Fördergrenze liegen…
Auch das Auto will nach einer km Laufleistung von >100.000 />50.000 km keiner mehr haben.
Damit wie mit Autos ähnlicher Preisklasse jenseits der Fördergrenze wird massiv Geld versenkt und der Preis pro km massiv nach oben getrieben…
Wer wird sich sowas leisten können? Die wenigsten…

+1, + add :die og.Leute haben alles außer Selbstwertgefühl, da „wer nicht in sich hat braucht um sich zu haben“ .. 😉
Wer hat den gröööößten…. Akku 🙂 🙂
Alles über (kWh & K) liegt neben der Realität… Parallelen, beinah nicht erwähnenswert, Peanuts…

Sorry, edit: alles außer 100. kWh/100 K..

Warum bitte soll man sich denn um Notniggel kümmern, die sich den ganzen E-Krempel und Energeikkram nicht leisten können?
Die sollen gefälligst BEVs fahren, wie ein paar Leute, für die Energiepreise kein Thema sind. Kaum klick man solche Themen im WWW an was findet man da? Solche Themen: https://youtu.be/LVc9Y7ZlpPc. Dabei weiß doch jedes Kind, dass man unbedingt BEVs braucht um die Welt retten zu können. Diesen Witz sollte man in China, Indien, Russland, Afrika, ……… erzählen. Wie viele Menschen würden dort lachen?

FUD 😉

Startups haben einen grossen Vorteil gegenüber allen ewiggestrigen Dinos. Sie müssen keine Fehler der letzten Jahrzehnte mitschleppen. In diesem Sinne sind Start up’s heute die Gegenwart von morgen. Ich bedaure nicht, wenn die Dinos in diesem Fall auf der Strecke bleiben.

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