Lucid Air: 837 km praxisnahe Reichweite mit einer Akku-Ladung

Lucid Air: 837 km praxisnahe Reichweite mit einer Akku-Ladung

Copyright Abbildung(en): Lucid Motors

Anfang August 2021 konnte Lucid gut 11.000 Reservierungen für seine Luxus-Elektrolimousine Air verzeichnen. Der Lucid Air bringt dabei mehr als 1.000 PS und gut 800 Kilometer unter der Haube mit sich. Dieser soll ab 2022 auch in Deutschland und weiteren europäischen Märkten ausgeliefert werden. Die gut 800 km haben sich mittlerweile gesteigert, 837 km seien nach offizieller EPA-Reichweiteneinstufung möglich. Vergleichbar mit dem WLTP-Zyklus in Europa.

Damit sei der Lucid Air das Erste E-Auto, welches die Grenze von umgerechnet 804 km überschritten hat. Damit übertrifft er die engsten Konkurrenten um über 160 Kilometer, dies bedeutet, dass der Air von Los Angeles nach San Francisco fahren könnte, ohne anzuhalten. Peter Rawlinson, CEO und CTO der Lucid Group, zeigte sich über das EPA-Ergebnis erfreut: „Entscheidend ist, dass dieser Meilenstein durch Lucids weltweit führende, hauseigene EV-Technologie erreicht wurde und nicht einfach durch den Einbau eines überdimensionierten Batteriepacks.“ „Unsere rennerprobte 900V-Batterie- und BMS-Technologie, unsere miniaturisierten Antriebseinheiten und unsere Wunderbox-Technologie verleihen dem Lucid Air eine extrem hohe Effizienz, die es ihm ermöglicht, mit weniger Batterieenergie mehr Kilometer zurückzulegen“, so Rawlinson weiter.

Erreicht werden konnte ein solche Reichweite dadurch, dass Lucid Motors die Effizienz des Fahrzeugs in den Vordergrund gestellt hat. Dabei habe man darauf geachtet, dass zahlreiche Aspekte des E-Autos auf die Maximierung der Reichweite ausgerichtet wurden. Beginnend vom miniaturisierten, selbst entwickelten Antriebsstrang bis zur aerodynamischen Form, die den Luftwiderstand bei hohen Geschwindigkeiten reduziert.

Nicht nur nach EPA konnte der Lucid Air unter Beweis stellen, dass er neue Maßstäbe in Punkte Reichweite setzt. Bei einer exklusiven Fahrt mit MotorTrend fuhr der Lucid Air Dream Edition R von Los Angeles nach San Francisco und wieder zurück zum Lucid-Hauptquartier in Newark – eine Strecke von 717 km – mit 116 km Reserve. Dabei handelte es sich um ein Test unter realen Bedingungen, mit eingeschalteter Klimaanlage und im Rhythmus des Verkehrs. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, oder wie Jonny Lieberman von MotorTrend, zu verstehen gibt: „Erinnern Sie sich an die Reichweitenangst? Wie beim Verbrennungsmotor gehört sie der Vergangenheit an“.

Quelle: Lucid Motors – Pressemitteilung

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Schon beeindruckend

 „Entscheidend ist, dass dieser Meilenstein durch Lucids weltweit führende, hauseigene EV-Technologie erreicht wurde und nicht einfach durch den Einbau eines überdimensionierten Batteriepacks.

Naja, ich glaube 113kWh oder sowas in dem Dreh hat er dann schon an Bord in der größten Version. Aber trotzdem sollte das Auto sehr effizient fahren. Ich vermute mal, da wird er sich zum EQS nicht viel nehmen. Der hat wenn ich das richtig sehe nur einen etwas kleineren Akku. Davon ab, dass Stromkosten für Kunden in dem Preissegment sowieso jetzt nicht soo relevant sind.

Wann siegt das erste Elektroauto im Vergleichstest mit Verbrennern bei der Reichweite?
Mit dem Lucid Air könnte es schon möglich sein.

Völlig weltfremd…

Das Basismodell wird OHNE Steuern 80 000 Dollar kosten; und wird auf 600km Reichweite kommen.

Das Modell das der tollen Reichweiten von bis zu 837 km, soll sogar 180 000 Dollar kosten.
Da frage ich mich schon WTF? Für wen soll das bitte sein?
Dazu ist ja im Vergleich sogar ein Tesla günstig.
Und wenn man das mit den kommenden Modellen aus China, Nio ET7 oder Xpeng P7, oder Südkorea, Hyndai Ioniq Reihe vergleicht – gute Nacht.

Die große Reichweite dürfte das Fahrzeug vor allem der niedrigen und windschnittigen Form verdanken.

Mit großen E-SUVs, die fast schon den Querschnitt früherer Standardgaragentore haben, dürfte sowas nur mit Batterien von etwa 200 kWh möglich sein.

200 kWh brutto sind etwa 180 kWh netto geteilt durch 8 (8 x 100 = 800) sind 22,5 kWh pro 100 km.

Leider wieder ein Fahrzeug für die einsamen Reichen, und nix fürs Volk. Ok aber mit meiner ZOE bin ich mehr als zufrieden und wenn man eine grßere Fahrt macht und voll lädt kommt man auch auf deutschen Autobahnen 300 km weit und dann halte ich sowieso an. Diejenigen die 1.000 km auf einen Rutsch mit ihrem Diesel fahren, sind eigentlich nur eine Gefährdung für den Straßenverkehr, entweder sie trinken nichts und ihr Gehirn trocknet aus und dann schläft man am Steuer ein… oder sie tragen Windeln… welcher Erwachsene tut sich DAS an nur um nicht anhalten zu müssen?? Von daher sind solche Reichweiten wie sie die ZOE hat absolut ok. Mehr braucht höchstens der Handelsreisende Vertreter, und bei einem Firmenwagen dürfen es dann auch gerne mal 150.000 Euro sein. Wer das als Firma nicht zu leasen bereit ist, sollte seinen Laden besser abschließen und zu Hause bleiben.

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