Lexus feiert zwei Millionen verkaufte Elektrofahrzeuge

Lexus-Elektrofahrzeuge-CO2

Copyright Abbildung(en): Lexus

Toyotas Premium-Ableger Lexus hat einen Meilenstein erreicht und jetzt weltweit mehr als zwei Millionen elektrifizierte Fahrzeuge verkauft. Dadurch konnten kumulativ laut eigener Aussage rund 19 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden. Mit der Markteinführung des Hybrid-SUV RX400h im Jahr 2005 nahm Lexus eine Vorreiterrolle bei der Elektrifizierung ein. Inzwischen hat die Premium-Marke neun elektrifizierte Modelle in rund 90 Ländern und Regionen auf der ganzen Welt im Angebot.

Für das Jahr 2020 machten Elektrofahrzeuge ein Drittel des weltweiten Gesamtabsatzes von Lexus aus. In West- und Mitteleuropa entscheidet sich mit 96 Prozent und in Deutschland mit mehr als 90 Prozent die große Mehrheit der Kunden für einen elektrifizierten Lexus. Neben Hybridmodellen in jeder Baureihe wird in Deutschland seit Januar 2021 auch das erste reine Elektroauto angeboten: der Lexus UX300e.

Auf dem Weg zur Klimaneutralität des Unternehmens und im Einklang mit den eigenen Nachhaltigkeitszielen bis 2050 arbeitet Lexus daran, über den gesamten Lebenszyklus hinweg emissionsfreie Fahrzeuge zu entwickeln. Dazu gehören alle Materialien und Teile, von der Produktion über Logistik und Betrieb bis hin zur Entsorgung bzw. zum Recycling.

Elektrifizierte Modelloffensive bis 2025

Bis 2025 sollen insgesamt 20 neue oder grundlegend überarbeitete Modelle auf den Markt rollen, darunter mehr als zehn elektrifizierte Fahrzeuge. Unter dem Label „Lexus Electrified“ entwickelt die japanische Premiummarke die nächste Generation von Hybrid-, Plug-in-Hybrid- und Elektroautos. Noch in diesem Jahr wird der erste Plug-in-Hybrid vorgestellt, 2022 soll ein weiteres, komplett neues Elektroauto folgen. Ab 2025 soll in jeder Baureihe künftig mindestens eine elektrifizierte Antriebsvariante angeboten werden, sodass deren Anteil am weltweiten Gesamtabsatz auf voraussichtlich mehr als 50 Prozent steigt.

Lexus profitiert dabei von der jahrelangen Erfahrung bei E-Technologien wie Motoren, Wechselrichter und Batterien, die in den Hybridmodellen zum Einsatz kommen. Zukünftige elektrifizierte Lexus Modelle werden mit dem DIRECT4 Allradsystem und Steer-by-Wire-System ausgestattet: Die präzise Drehmomentverteilung auf alle vier Räder soll in Kombination mit dem reaktionsschnellen Steer-by-Wire für eine dynamische Leistung und ein Fahrerlebnis sorgen, das alle fünf Sinne anspricht – ein Alleinstellungsmerkmal, das nur elektrifizierte Fahrzeuge bieten können.

Damit fördert Lexus weiterhin alle möglichen Initiativen zur Verwirklichung einer nachhaltigen Gesellschaft und will gleichzeitig Fahrspaß garantieren, um weiterhin Fahrzeuge zu entwickeln, die auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten sind.

Quelle: Lexus – Pressemitteilung vom 18.05.2021

Über den Autor

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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Nur zur Klarstellung: Lexus hat kein einziges Elektrofahrzeug, sondern nur Teilelektrische Hybrid-Modelle, die auf der Basis des Toyota Prius Antriebs arbeiten. Als Hybride sind sie 1A, die beste Symbiose von speziellem Verbrenner (Atkinson) und zwei Emotoren in Verbindung mit genialem schaltfreiem Planetengetriebe. Dagegen sind die deutschen Hybride nur lächerliche SteuersparTrickser. Aber wie alles hat auch ein Hybridmotor seine Zeit und Berechtigung gehabt, und die ist in der heutigen Zeit nicht mehr so recht gegeben.
Insofern wäre es wünschenswert, wenn man nicht einfach ne Headline unüberlegt übernimmt, sondern auch hinterfrägt wo denn Lexus auf einmal eAutos gefunden hat.

Das Toyota HSD ist ein echt tolles Konzept für einen Verbrenner. Da Toyota da schon Erfahrung mit der Elektrifizierung gemacht hat, dachte ich eigentlich, dass die ganz vorne bei den E-Autos mitspielen würden. Aber da scheinen die ja noch sturköpfiger zu sein als die hiesigen Hersteller. Hyundai hingegen hat erst mit dem Ioniq und jetzt mit dem Ioniq5 gezeigt „So geht Elektro!“ Mit der 800V Technik haben die ein Alleinstellungsmerkmal in dem Preissegment. Ein spannender Umbruch.

Farnsworth

Das hat mit Sturköpfigkeit NICHTS zu tun, sondern mit Qualität und dem Stand der richtigen Technik. Warum wohl hatte man so lange NiMH- Akkus verwendet? Warum MUSS sie SOLIDSTATE-BATTERY vollkommen durchentwickelt sein? Toyota versucht unter allen Umstände ausgereifte Produkte mit entsprechender Qualität zu verkaufen, damit die Kunden nicht „Bananen“ zahlen, die nicht ausgereift sind.

Nur zur Klarstellung ein Frage. Welcher Autohersteller hat denn nur dieses EINZIGE Wunderwerk der Technik, welcher angeblich rein elektrisch fahren kann? Zeigen Sie mir diese 1 Fahrzeug, welche in der Lage ist OHNE Kohlrenstoff auch nir einen Meter weit fahren zu können. Ist das dieser geheimnisvolle Typ Zero-C der Marke Münchhausen? Bis jetzt sehe ich nur Fahrzeuge die mit Erdöl fahren und Kohle tanken. Toyota/Lexus hat ja nie behauptet, dass Auto der nächsten Generation rein Elektris fahren werden. Die Umstellung ist ein jahrzehnterlanger Wandlung-PROZESS, der erst am Anfang steht und NICHT an Steckdosen zum Energietanken steht. Im Grund hat Lexus damait begonnen genau das zu tun, was in Teilen der Schifffahrt längst zu Standard gehört. Verbrenner-elektrische Antriebe in Autos zu verwenden. Damit konnte die Effizienz gesteigert werden und wenn man sinnvolle Akku UND Umweltschonender STROMERZEUGUNGTECHNIKEN hat, SPÄTER den nächsten Sprung zu erreichen. Bis jetzt ist man wenigstens so weit gekommen, das man ein Riesenerfahrung auf den steinigen Weg dorthin gewonnen hat und damit auch Kapital zum Investieren gebildet hat. Der NULL-KOHLENSTOFF-KARREN muss noch einige Dekaden warten. Was jetzt mit Stromenergie in einem Zwischenspeicher fährt, sind „batterie-elektrische Vehikel an einem ultralangen Kabel, das Strom aus einem Kohle-Nuklear-Wasserkraftwerk-xxxx- Kraftwerknetz zur Steckdose braucht und mit Hilfe zahlloser Erdölverbrenner gebaut und versorgt werden muss. Ja die volle Wahrheit ist grausam. Man fährt BEVs mit HYBRIDEN, deren Elektrizität aus URALTTECHNIK von Vorgestern stammt. UND diese Techniken kann man nicht einmal abstellen, wenn man riund um die Uhr laden können will. Momentan gibt es um elten wichtigere Dinge, als PKWs. Wir bräuchten zuerst STROM-SPAR-TECHNIKEN und STROMSPEICHER die es erlauben unsere Stromgier zu begrenzen. Finden Sie es vordringlich in der Lage in der wir sind, ausgerechnet PKWs gar so wichtig zu nehmen? Das sind Fahrzeuge, die ca. 1.6 Personen transportieren, mehr oder minder elektrisch aus einem Stromnetz das völlig von GESTERN ist?

Nun, Henry FORD sagte: „Der Feind der Qualität ist die Eile“ und ich sag, er hatte vollkommen recht damit. Was hetzen Sie denn so? Läuft Ihnen etwas davon, mitten in der Akku-Entwicklung? Was denn? Nun zu TOYOTA zwischendurch etwas für die Neugier? > https://youtu.be/eLCyVgYLONw

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