Kia veröffentlicht ausführliche Details und Preise des Crossover EV6

Kia-Elektroauto-EV6-GT-Vorne

Copyright Abbildung(en): Kia

Der südkoreanische Autohersteller Kia hat eine ganze Latte an Details zu seinem neuesten Elektroauto EV6 veröffentlicht. Der schnittige Crossover, der eng mit dem Ioniq 5 von Konzernschwester Hyundai verwandt ist, symbolisiere die Neuausrichtung der Marke, teilt der Hersteller mit, und basiert als erster Kia-Stromer auf der neuen, speziell für batteriebetriebene Elektroautos konzipierten E-GMP-Plattform des Unternehmens. Die gemachten Angaben zu Varianten und Ausstattung des Kia EV6 sind vorläufig und beziehen sich auf den europäischen Markt. Die endgültigen Spezifikationen für den deutschen Markt will Kia rechtzeitig zur Modelleinführung bekanntgeben.

Der laut Kia „bahnbrechende“ Crossover wurde als erstes rein batterieelektrisches Modell nach der neuen Kia-Designphilosophie „Opposites United“ (Vereinte Gegensätze) kreiert und zeige ein zukunftsorientiertes, durch Hightech-Details geprägtes Elektroauto-Design. Beim Elektroantrieb stehen verschiedene Konfigurationen zur Wahl. Durch die 800-Volt-Ladefähigkeit kann der Akku an einer entsprechend leistungsfähigen Station in nur 18 Minuten von 10 auf 80 Prozent geladen werden. Ein besonders dynamisches Fahrerlebnis bietet die GT-Version, die in 3,5 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigt und in der Spitze 260 Stundenkilometer erreicht.

Der EV6 ist der erste Kia auf Basis der neuen Elektroplattform E-GMP (Electric-Global Modular Platform) und bildet den ersten Schritt des Unternehmens beim Übergang in die Ära der E-Mobilität unter dem neuen Markenslogan „Movement that inspires“ (Bewegung, die inspiriert). Der neue Stromer markiert auch den Einstieg in die mittel- bis langfristige Strategie, nach der bis 2030 insgesamt 40 Prozent des Kia-Gesamtabsatzes auf Batteriefahrzeuge (BEV), Plug-in-Hybride (PHEV) und Vollhybride (HEV) entfallen und von diesen umweltfreundlichen Kia-Modellen dann pro Jahr 1,6 Millionen Einheiten verkauft werden sollen. Dabei will die Marke ihren BEV-Absatz bis 2030 auf 880.000 Einheiten steigern und damit zu einem der weltweit führenden Anbieter in diesen Bereich werden. Der EV6 ist das erste von elf neuen batteriebetriebenen Modellen, die Kia bis 2026 einführen will – sieben davon basierend auf der E-GMP-Architektur sowie vier Elektroversionen bestehender Modelle.

„Der EV6 verkörpert das neue Kia. Er wurde mit dem Ziel kreiert, durch sein mutiges Design, seine fortschrittliche Technik, seine innovativen Technologien und seine eindrucksvollen Fahrleistungen bei jeder Fahrt inspirierend zu wirken. Darüber hinaus repräsentiert der EV6 den Beginn des langfristigen Engagements von Kia für nachhaltige Mobilität. Dadurch soll nicht nur beim Transport, sondern auch bei Produkten, Materialien und Fertigung der Übergang zu sauberen Lösungen beschleunigt werden.“ – Ho Sung Song, Präsident und CEO von Kia

Produziert wird der EV6 in Südkorea. Er kommt ab der zweiten Jahreshälfte weltweit in ausgewählten Märkten in den Handel – auch in Deutschland, wo der neue Kia-Stromer ab sofort online vorreserviert werden kann. Die Preise beginnen bei 44.990 Euro, mit Umweltbonus kommt das Basismodell auf gut 36.000 Euro. Das Topmodell EV6 GT, welches erst Ende 2022 ausgeliefert werden soll, kostet ab 65.990 Euro.

Neue Designsprache: ein Gleichgewicht zwischen kontrastierenden Kräften

Gestaltet wurde der EV6 nach der neuen Designphilosophie „Opposites United“ (Vereinte Gegensätze). Sie ist inspiriert von den Gegensätzlichkeiten, die sich in der Natur und im Menschsein finden. Im Mittelpunkt der Designphilosophie stehe eine neue optische Identität, die mit kontrastierenden Kombinationen von scharf gezeichneten Stilelementen und plastischen Formen positive Kräfte und natürliche Energie hervorrufen soll.

Als erstes reines Elektromodell von Kia ist der EV6 ein Musterbeispiel für ein progressives, den Menschen in den Mittelpunkt stellendes Design kombiniert mit elektrischer Antriebskraft. Wir sind fest davon überzeugt, dass der EV6 ein überaus reizvolles und relevantes Modell für die neue Elektrofahrzeugära ist“, sagt Karim Habib, Senior Vice President und Chefdesigner von Kia. „Unser Ziel war es, mit dem EV6 ein unverwechselbares, wirkungsvolles Design zu kreieren, indem wir ausgefeilte Hightech-Elemente mit puren und großzügigen Volumen kombinieren, während wir zugleich ein dediziertes Elektrofahrzeug bieten, das unsere Zukunft definiert.“

Die GT-Version des EV6 wurde Kia zufolge entwickelt, um etwas Außergewöhnliches in die Crossover-Klasse zu bringen. Sie biete eine markante, eindrucksvolle Optik mit Hightech-Elementen und darüber hinaus ein bei bisherigen Kia-Elektrofahrzeugen beispielloses Leistungsniveau. An der Fahrzeugfront wurde das Kia-typische „Tigergesicht“ für die digitale Ära weiterentwickelt. Einen Teil des neuen „Digitalen Tigergesichts“ bildet das modern gestaltete Tagfahrlicht mit einem dynamischen, „sequenziellen“ Lichtmuster. Darunter befindet sich ein flacher Lufteinlass, der optisch die Breite der Fahrzeugfront unterstreicht und zudem die Hightech-Ausstrahlung verstärken soll.

Kia-Elektroauto-EV6-GT-Seite
Kia

Die Seitenansicht zeigt eine Crossover-inspirierte Ästhetik, die modern, elegant und aerodynamisch sein will. Eine Charakterlinie, die das Profil optisch verlängert, läuft unten an den Türen entlang und schwenkt dann nach oben zu den hinteren Radläufen. Am Heck, dessen Design auch auf maximale Aerodynamik abzielt, sind in die sich verjüngenden C-Säulen hochglanzschwarze Einsätze integriert, die den Eindruck erwecken, als setze sich das Fensterglas hier fort. Oberhalb davon befindet sich ein auffälliger, flügelartiger Dachspoiler. Er leitet den Luftstrom zu einem tieferen Spoiler, der den oberen Abschluss der einzigartigen Rücklichteinheit bildet.

Variables und großzügiges Interieur dank neuer Plattform

Das Innenraumdesign ist eindeutig ein Produkt der Elektroauto-Ära und profitiert stark von der neuen Plattform E-GMP. Trotz seiner kompakten äußeren Dimensionen verfüge der EV6 aufgrund seines Radstands von 2,90 Metern über ein ähnliches Raumangebot wie ein Mittelkasse-SUV.„Menschen werden zuerst vom Äußeren eines Autos angezogen, aber sie verlieben sich letztlich ins Interieur – wo sie die meiste Zeit verbringen“, sagt Jochen Paesen, Vice President und Leiter des Kia-Innendesigns. „Uns war es deshalb am wichtigsten, dem EV6 einen inspirierenden Raum zu geben. Wir glauben, der EV6 kann Menschen inspirieren, indem er ihre Kreativität fördert.

Eines der auffälligsten Elemente im Innenraum ist ein nahtloser, gewölbter Hightech-Infotainmentbildschirm. Die schlichte Formensprache dieses Displays und das schlanke Armaturenbrett sollen dem Interieur eine offene Atmosphäre geben. Die schlanken, leichten und zeitgemäßen Entspannungssitze verfügen über optisch interessante und robuste Bezüge aus wiederverwerteten Kunststoffen. Die Menge an recyceltem Material, die dabei zum Einsatz kommt, entspricht 111 Plastikwasserflaschen.

Kia-Elektroauto-EV6-GT-Cockpit
Kia

Der EV6 zeichnet sich durch eine intelligente Anordnung der Interieurelemente und eine hohe Flexibilität aus. Er bietet eine Vielzahl von Ablagen und einen 520 Liter fassenden Gepäckraum. Werden die Sitze der zweiten Reihe umgeklappt, wächst dessen Fassungsvermögen auf rund 1300 Liter. Ein weiterer Stauraum befindet sich vorn unter der Haube. Der Frunk fasst bei Modellen mit Heckantrieb 52 Liter und bei den Allradlern 20 Liter.

Große Reichweite, Allradantrieb und null Emissionen

Beim EV6 haben die Käufer die Wahl zwischen mehreren vollelektrischen, emissionsfreien Antriebskonfigurationen, darunter zwei Batterievarianten für die Langstreckenversion (77,4 kWh) und das Modell mit Standard-Reichweite (58 kWh). Der EV6 GT Line wird mit beiden Akkuvarianten angeboten, die GT-Version als Topmodell ausschließlich mit der leistungsstärkeren Batterie. Der Crossover ist der erste Elektro-Kia, der neben dem Zweiradantrieb (2WD) optional auch als Allradler (AWD) erhältlich ist. Die AWD-Variante ist durch ihre gesteigerten dynamischen Fähigkeiten selbst schwierigsten Bedingungen gewachsen.

Der EV6 2WD mit 77,4-kWh-Akku hat eine kombinierte Reichweite von mehr als 510 Kilometern (nach WLTP). Er verfügt über einen 168 kW (229 PS) starken Elektromotor, der die Hinterräder antreibt. Die Allradversion besitzt zwei Triebwerke an Vorder- und Hinterachse mit insgesamt 239 kW (325 PS) Leistung und 605 Nm Drehmoment und absolviert den Sprint von null auf 100 Stundenkilometer in nur 5,2 Sekunden.

Der EV6 AWD mit Standardbatterie (58 kWh) wird von zwei Elektromotoren mit zusammen 173 (235 PS) angetrieben, die ebenfalls 605 Nm Drehmoment zur Verfügung stellen, und beschleunigt in 6,2 Sekunden auf Tempo 100. Der Hecktriebler mit Standard-Akku verfügt über einen Elektromotor mit 125 kW Leistung.

Kia-Elektroauto-EV6-Daten
Kia

Der EV6 GT, dessen zwei Motoren insgesamt 430 kW mobilisieren, bewegt sich leistungsmäßig auf einem anderen Niveau. Sein maximales Drehmoment von 740 Nm katapultiert den Allradler in nur 3,5 Sekunden aus dem Stand auf 100 Stundenkilometer, und die Beschleunigung endet erst bei der Höchstgeschwindigkeit von 260 km/h. Durch die zusätzliche elektronische Sperrdifferential-Software, die nur für den EV6 GT zur Verfügung steht, sei unter allen Bedingungen ein Höchstmaß an Kontrolle und Fahrdynamik gewährleistet, wie Kia mitteilt.

Die GT-Version des EV6 demonstriert unsere Technologieführerschaft durch ihre Kombination von herausragendem Hochgeschwindigkeitsladen und dem Beschleunigungsvermögen eines Supersportwagens“, sagt Albert Biermann, Präsident und Leiter Forschung und Entwicklung der Hyundai Motor Group, zu der Kia gehört. „Durch unsere speziell für Elektroautos konzipierte Plattform ist es nicht erforderlich, Kompromisse zwischen inspirierendem Raumangebot und Leistungsfähigkeit zu machen.

800-Volt-Ultra-Schnellladen: Akku in nur 18 Minuten zu 80 Prozent voll

Der EV6 lässt sich ohne zusätzliche Komponenten oder Adapter an 800- wie auch 400-Volt-Ladestationen anschließen. Dadurch ist es bei allen Modellvarianten möglich, den Akku in nur 18 Minuten von 10 auf 80 Prozent aufzuladen. Und die 2WD-Versionen mit 77,4-kWh-Akku können in weniger als viereinhalb Minuten 100 Kilometer Reichweite „nachtanken“.

Seine größere Ladeflexibilität im Vergleich zu bisherigen batterieelektrischen Fahrzeugen verdankt der EV6 einer integrierten Ladekontrolleinheit (Integrated Charging Control Unit, ICCU). Die ICCU ermöglicht eine neue „Vehicle-to-Load“-Funktion (V2L), mit der Energie aus der Fahrzeugbatterie entnommen werden kann. Über diese Funktion, die Strom mit einer Leistung von bis zu 3,6 kW liefert, können zum Beispiel ein 55-Zoll-Fernseher und eine mittelgroße Klimaanlage gleichzeitig bis zu 24 Stunden lang betrieben werden. Falls erforderlich, lasse sich damit auch ein anderes Elektrofahrzeug aufladen.

Der EV6 ist außerdem in der Lage, Anhänger mit einem Gewicht von bis zu 1,6 Tonnen zu ziehen. In Verbindung mit der V2L-Funktion können Besitzer des Elektro-Crossovers dadurch alles mitnehmen, was sie bei einem Outdoor-Abenteuer mit Freunden und Familie brauchen – und das ganz ohne Emissionen.

Energie-Rückgewinnung: Maximierung von Reichweite und Effizienz

Technologien zur Rückgewinnung von Energie tragen zur großen Reichweite des EV6 bei. Dazu gehört die neueste Generation der energieeffizienten Wärmepumpe von Kia, die die Abwärme des Kühlsystems des Fahrzeugs nutzt. Dadurch soll der EV6 bei einer Außentemperatur von minus 7 Grad noch 80 Prozent der Reichweite erzielen können, die bei einer Temperatur von 25 Grad möglich wäre.

Zum Einsatz kommt auch die jüngste Generation des intelligenten regenerativen Bremssystems von Kia. Es kann beim Verzögern des Fahrzeugs kinetische Energie zurückgewinnen, um die Reichweite und Effizienz des EV6 zu maximieren. Das System lässt sich schnell und einfach über Schaltwippen am Lenkrad bedienen, wobei der Fahrer je nach gewünschtem Niveau der Energierückgewinnung zwischen sechs Einstellungen wählen kann (abgeschaltet / Level 1, 2, 3 / „i-PEDAL“ / Auto-Modus). Die maximale Energieausbeute wird im „i-PEDAL“-Modus erzielt. Er ermöglicht es, das Fahrzeug sanft zum Stillstand zu bringen, ohne das Bremspedal betätigen zu müssen.

Neue Konnektivitäts- und Infotainmentfunktionen für die Elektroauto-Ära

Mit dem EV6 führt Kia eine Reihe von Technologien ein, die die Sicherheit, die Konnektivität und das Infotainment optimieren sollen. Sie wurden entwickelt, um das Reisen sicherer, bequemer und stressfreier zu machen.

Das Infotainmentsystem beinhaltet zwei 12-Zoll-Bildschirme. Die gewölbten Displays verfügen über Dünnschichtmodule, die eine neue Struktur und eine moderne Technologie nutzen, um den Einfluss der Lichtverhältnisse zu reduzieren. Die Instrumentenanzeige und das Infotainmentdisplay sind so miteinander verbunden, als wären sie auf einen Träger aus verstärktem Glas appliziert. Diese Einheit erstreckt sich vom Lenkrad bis zur Mitte des Fahrzeugs, mit einem digitalen Kombiinstrument vor dem Fahrer und dem Infotainmentsystem über der Zentralkonsole.

Der EV6 verfügt außerdem über ein Head-up-Display mit erweiterter Realität (AR). Es projiziert Fahrinformationen auf den unteren Bereich der Frontscheibe direkt ins Blickfeld des Fahrers. Dazu gehören Warnmeldungen der Assistenzsysteme, Navigationshinweise und die aktuelle Geschwindigkeit.

Kia-Elektroauto-EV6-GT-Heck
Kia

Erhältlich ist außerdem ein leistungsstarkes Meridian Surround-Audiosystem mit 14 Lautsprechern, das erstmals in einem Kia-Elektroauto zum Einsatz kommt und ein äußerst eindringliches Klangerlebnis bieten soll. Das von den Meridian-Experten entwickelte System verfügt über verschiedene Technologien zur digitalen Signalverarbeitung (Digital Signal Processing, DSP) des britischen Audiopioniers. Die Integration der zentralen Klangphilosophie von Meridian in den EV6 ermögliche es den Kunden, unterwegs einen natürlichen, lebensechten und authentischen Sound zu genießen.

Das Lautsprechersystem des EV6 bietet darüber hinaus ein von Kia neu entwickeltes Active Sound Design (ASD). Diese Funktion, die sich über die Benutzerschnittstelle steuern lässt, gibt dem Fahrer eine akustische Rückmeldung zur aktuellen Fahrgeschwindigkeit des Crossovers.

Hightech-Fahrerunterstützung inklusive Remote Parkassistent

Mit seiner breiten Palette an modernen Fahrerassistenzsystemen (ADAS) soll sich der EV6 in puncto Sicherheit und Komfort im Spitzenbereich seines Segments bewegen. Die Hightech-Helfer sollen dazu beitragen, viele der mit dem Autofahren verbundenen Risiken und Belastungen zu reduzieren, und Insassen und andere Verkehrsteilnehmer zu schützen.

Der Ausstiegsassistent (Safe Exit Assist, SEA) beugt Kollisionen vor, wenn die Insassen beim Aussteigen ein von hinten herannahendes Fahrzeug übersehen. Das System warnt in dem Fall vor dem Öffnen der Tür. Im Fond verriegelt es darüber hinaus automatisch die Tür durch Betätigung der elektronischen Kindersicherung. Der Stauassistent (Lane Follow Assist, LFA) hält das Fahrzeug mittig in seiner Fahrspur. Das System kann während der Fahrt per Knopfdruck ein- und ausgeschaltet werden.

Der Autobahnassistent 2 (Highway Driving Assist 2, HDA 2) hält den EV6 mit der eingestellten Geschwindigkeit mittig in der Fahrspur und gewährleistet einen Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug. Falls ein benachbartes Fahrzeug dem Crossover gefährlich nahe kommt, hilft das System dabei, durch Anpassen des Kurses auch seitlich den nötigen Sicherheitsabstand herzustellen, um eine Kollision zu vermeiden. Außerdem kann es oberhalb einer bestimmten Geschwindigkeit eigenständig einen Fahrspurwechsel durchführen, sobald der Fahrer in die entsprechende Richtung blinkt – vorausgesetzt beide Hände befinden am Lenkrad.

Der Remote Parkassistent (Remote Smart Parking Assist, RSPA) ermöglicht es, den EV6 per Fernsteuerung in Parklücken hinein und wieder heraus zu manövrieren.

Quelle: Kia – Pressemitteilung vom 30.03.2021

Über den Autor

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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Ein Fahrzeug, wie aus einer anderen Welt. Echt toll gemacht Kia.
Klasse finde ich dazu das Premierevideo, bei dem dieser Kia gegen die prominestesten Supersportwagen der Welt antritt, und diese nur noch die Rücklichter vom Kia sehen.
Dazu noch eine Ausstattung wie eine Eierlegendewollmilchsau, zu einem Preis, für den man ansonsten kaum eine Mittelklasselimousine erhält, geschweige einen Sportwagen.
Und dein Haus kannst du zur Not auch noch 24 Stunden mit Strom versorgen.
Da zeige mir mal einer einen Verbrenner, welcher diesem Kia das Wasser reichen kann.
Da gibt´s gar keinen mehr, und kein Argument mehr für irgendeine Verbrennernutzung.
Sage mir mal dann einer, warum die Ewiggestrigen an ihren fossilen Fortbewegungsmitteln festhalten wollen?

Ganz einfach Peter Bigge von Berlin. Kann ich dir sagen. Der Preis, sag mir mal einen normalen Arbeiter der mehr als 44000 Euro für ein Auto bezahlt. Das hat nix mit Ewiggestrigen zu tun. Finanzieren und Leasing ist wahrscheinlich auch zu teuer. Ich Arbeite mit Leuten zusammen, die einen 14 Jahre alten Golf für 2500 Euro fahren, weil sie sich nix anderes leisten können. Und wenn der kaputt ist, wird ein anderes Fahrzeug für den Preis gekauft. Abgesehen davon, ist dieses Fahrzeug echt klasse. jetzt nur so zum Spaß, es gibt einen Bugatti Chiron der kann locker mithalten, 1600 Nm, kostet aber 3.150.000 Euro.

Erst einmal muss man sagen, der Hyundai Konzern kann Elektromobilität. Man hat schnell gelernt und bereis aktuell bemerkenswert effiziente Fahrzeuge im Markt. Effizienter als Tesla, wobei sowieso festzustellen ist, aktuelle Technik findet offenbar ohne die Marke Tesla statt.

Andererseits bleibt beim hier gezeigten Fahrzeug festzustellen, dass der Grundpreis relativ hoch ist. Auch der Preis der besseren Modelle ist sehr selbstbewusst festgesetzt worden ist. Das Design ist zwar Geschmackssache, haut aber die Mehrzahl der Kunden sicherlich nicht um.

Aber man sieht, was aktuell technisch alles geht und beim Preis hat der Hyundai Konzern, wenn man abwarten kann und die richtige Gelegenheit nutzt, in der Vergangenheit immer wieder charmante Leasingraten angeboten. Dann spielt der Listenpreis gar keine Rolle.

Lieber David – bitte mehr Fakten und weniger Meinung!
Wo genau findest Du effizientere Fahrzeuge?
Und der Preis beim EV6 geht völlig in Ordnung.
Manchen Autofahren geht es nämlich durchaus um Fahrdynamik, Leistung, Ladegeschwindigkeit oder Infotainment.
Die wollen schneller als 125 Kw laden, die möchten nicht bei 160Km/h abgeregelt werden, die möchten auch mit großem Akku zu fünft fahren……… usw. usw.
Mal sehen wann Dein Bummelzug an wem vorbeifahren wird – da gibt es offensichtlich immer mehr Firmen, die der „Deutschen Bahn“ davonfahren, um in Deinem Bild zu bleiben 😉

Das wichtigste ist, dass Hyundai ein technologisch überzeugendes Fahrzeug anbieten kann. Ein Anbieter mehr. Die Entwicklung dezidierter Elektroplattformen erfordert hohe Investitionskosten, die bei noch überschaubarer Stückzahl (im Vergleich zum aktuellen Verbrennermarkt) neben der eher preistreibenden Knappheit von Batterien dafür sorgen, dass eher hochpreisige und margenträchtige Fahrzeuge angeboten werden.

Wie schon Teslas Preissenkungen zeigen, führt zunehmende Konkurrenz aber dazu, dass es die Hersteller hier nicht übertreiben können 😉 Warten wir noch 3-5 Jahre, dann wird der Elektroantrieb nicht nur technologisch, sondern auch preislich führend sein. So lange sollten unsere aktuell genutzten Verbrenner (die wir nur aus ökologischen Gründen nicht jetzt austauschen) noch halten 😉

Dass attraktive Elektroautos leistbar werden, darauf warten wir seit es sie gibt. Jedoch das Gegenteil ist der Fall, weil immer größere Akkus und immer teurere Technik eingebaut werden.

…das stimmt so einfach nicht mehr. Klick dir einmal einen z. B. A4 Kombi mit guter Ausstattung und „mittlerer“ Motorisierung zusammen.
Jede neue oder neu eingesetzte Technik kostet am Anfang mehr.
Es läuft immer Topdown. Die ganzen Investitionen müssen auf verdient werden.
…oder nimm einfach einen top ausgestattet Golf Kombi… da kann man auch den 40-Tausender reißen.
Es zwingt dich ja niemand jetzt ein BEV zu kaufen.

Tesla, Hyundai und Kia sind in Sachen Effizienz aktuell der Maßstab, deutlich besser als Tesla sind die beiden Koreaner aber nicht wirklich, ich würde eher dazu tendieren das Tesla die Nase in Sachen Effizienz aktuell leicht vorne hat. Ja, ein Ioniq verbraucht etwa 1kWh pro 100km weniger als ein Model 3, das liegt aber daran, das der Ioniq ein gutes Stück kleiner ist als das Model 3. Gleiches gilt für Kona und e-Niro vs Model Y.

Ich stelle mir dabei die Frage, warum man eine Familienkutsche, was für mich dieses Auto ist, mit über 500 PS ausstattet.
Ansonsten alles gut, aber zu teuer.

Weil es Spaß macht und, im Gegensatz zum Verbrenner, technisch relativ simpel, mit geringerem Aufwand und dauerhaft haltbar machbar ist. Zudem sind die negativen Auswirkungen auf den Verbrauch von extrem hoher Motorleistung technisch bedingt deutlich geringer.

…damit man auch Benzinbrüder aus ihrem Schmolleck holen kann oder einfach zeigen kann, was grad geht.
Sinnvoll ist anders, das gilt aber auch unter Verbrennern!

Grundsätzlich schickes Auto, aber das Problem jedes Elektroautos bleibt. Wie viel Spaß macht es damit von Freiburg nach Berlin zu fahren, wenn es voll beladen, eine Dachbox drauf ist und zwei Fahrräder auf dem Heckträger stehen? Wie viel Reichweite bleibt dann bei 140-160km/h noch übrig?

Last edited 6 Monate zuvor by Dagobert

…das machst du täglich?

Nein aber 2-3 mal im Jahr und ich würde es vorziehen dabei meine Familie dann nicht zu quälen. Weshalb ich grundsätzlich PHEVs auch sinnvoller finde als BEVs. 20kwh Akku und ein kleiner 3 Zylinder deckt den Alltag bis 100km samt langer Urlaubsfahrten besser ab als es ein 150kwh Akku jemals könnte.

…du quälst (deine Worte) die Familie also lieber bei 7+ Stunden (Freiburg im Breisgau?) Autofahrt ohne Pause?
Mit einem ordentlichen Stopp kommst du locker durch.

Wenn ich ehrlich bin setze ich meine Familie ins Flugzeug und baller das Auto durch. ;-P

Seine Familie quälen fängt aber da an wo man nicht spätestens alle 2 Stunden eine Pause von 30 Minuten macht, von Verlust der Sicherheit mal ganz zu schweigen.

Die Frage ist: Legt man die Pausen nach den Bedürfnissen der Familienmitglieder oder nach den Bedürfnissen des Fahrzeugs?

Wer beides nicht will, kann eben nichts!

Last edited 6 Monate zuvor by Ralf

Nun das sind etwa 800 km, auch mit der Beladung dürfte das Fahrzeug noch 200 km Reichweite haben. Das heißt 3 Mal Pausen von 20 Minuten machen und diese Strecke ist kein Thema. Und 20 Minuten sind sehr schnell rum. Ich habe vor kurzem Kaffeepause gemacht und bin aufs WC als ich dann zurück am Lader war waren 25 Minuten vorbei. Sorry wenn Sie das alle 200 km machen. Kommen Sie viel entspannter an. Und 1 mal tanken müßten Sie mit dieser Beladung auf jeden Fall, auch mit einem Diesel, denn der beginnt dann auch zu saufen. Tip: Mit Windel und Eimer oder in die Flasche pinkeln kommt man auch auf einmal mit 130 durch 😉

Ich gebe zu, dass dem BEV nicht mehr wirklich viel fehlt um auch auf dieser Strecke einen Verbrenner zu ersetzen. Die nächste oder übernächste Plattform sollte den Verbrenner obsolet machen. Die Frage bleibt, ob es Sinn macht ständig so viel Akku durch die Gegend zu kutschieren, oder ob ein PHEV am Ende nicht sinnvoller ist. Bei den paar Tankfüllungen, die man dann im Jahr noch braucht können das auch Öko-E-Fuels sein und gerne dass 5-Fache Kosten.

@Dagobert

Bei der Ladegeschwindigkeit die der KIA bietet, sofern man die auch nutzt, sind 2 x 20 Minuten oder drei x 20 Minuten Pause für 800 km Wegstrecke kein Problem mehr. Wenn man nach 300 km mal eine Pause einlegt steigert das sicher die Konzentrationsfähigkeit für die nächsten 300 km. Ein Gewinn an Sicherheit. Für alle die unterwegs sind.

Freiburg – Berlin – 1000km

Rechnen wir doch einmal und gehen von 300km Reichweite aus. 10-80% Ladung in 18 min. Der Einfachheit halber nehmen wir 25min. Voll gestartet braucht man also 3 Ladestopps. Gehe ich dabei von mindesten einer Pause von einer halben Stunde aus, so brauche ich gerade mal eine dreiviertel Stunde länger. Und das 3x im Jahr. Auf die 300km komme ich, da ich die Strecke mit meinem e-Niro mit 4 Personen besetzt bei Tempo 130 komme und der EV6 mit größerer Batterie und höherer Effizienz bestimmt nicht darunter liegen wird.

Da davon auszugehen ist, dass (wenn auch nicht heute oder morgen) eine Geschwindigkeitsbegrenzung kommt, dann sieht die Rechnung nochmals anders aus.

Wo ist also das wirkliche, echte Problem?

Ich habe kein „echtes“ Problem, E-Autos machen Spaß. Ich verdiene sogar nur dann Geld wenn Leute E-Autos kaufen.

Ich störe mich aber dran, wenn verblendete E-Auto Jünger wegen ihres Glaubens so tun als würden technische Limitierungen nicht existieren.
Ich fahre auf der Autobahn nur 130, wenn eine Geschwindigkeitsbeschränkung besteht. Ob die jetzt irgendwann grundsätzlich immer kommt, wird man sehen. Ich verwette zudem Haus und Hof drauf, dass Sie mit 2 Fahrrädern auf dem Heckträger und Dachbox keine 300km weit kommen. Bei um die 160km/h vermutlich nicht mal deutlich über 200km. Schon gar nicht ab dem ersten Ladestopp, denn man lädt nur bis 80% und fährt in der Regel nicht bis unter 10%. Die Schnellladung klappt dann auch nur mit voller Leistung, wenn gerade eine Ladesäule frei ist und niemand den zweiten Ladepunkt an der gleichen Säule nutzen will. Bei der E-Mobilität ist es also Glückssache wie lange ich lade. Ich bin ja schon genervt, wenn in der Rushhour 2 Leute vor mir tanken müssen. Was ist dann erst los wenn zu Beginn der Sommerferien 2 BEVs vor mir in der Schlange zum Laden stehen… Hat schon mal jemand versucht was passiert wenn man an einem 300kw Ladepark versucht gleichzeitig an allen Punkten auch mit dieser Leistung zu laden?

Immer davon ausgehend, dass ich die Kohle habe mir ein Auto mit dickem Akku und 800V Technik leisten zu können. Solche Autos kosten ab 50.000€. Was sollen Menschen machen, die sich das nicht leisten können? Zu Hause bleiben? Viel Spaß das gleiche mit einem Dacia Spring zu versuchen.

Ich sehe den kleinen 500e als Stadtflitzer relativ bald bei uns in der Garage stehen. Einen dicken Kombi, der uns alle in den Urlaub fährt, eher nicht.

Ich male mir die Welt, wie sie mir gefällt.
In ihrem Szenario fehlt nur noch der Anhänger, dann haben sie alles parat.
Dass die meisten Hersteller die empfohlene Höchstgeschwindigkeit mit einer Dachbox bei 130 setzen, egal. Dass die Strecke wahrscheinlich zur Hälfte sowieso geschwindigkeitsbegrenzt ist, egal. Baustellen egal. Dass sich 2 Ladestationen die Leistung teilen, ist nur bei den alten Tesla V1 und V2 Ladesäulen so, auf die sie sowieso keinen Zugriff hätten, auch egal. Achja, und die Ladesäulen sind auch immer belegt und außerdem ist das Auto zu teuer.
„Hat schon jemand versucht…“ ne, das hat noch niemand versucht.
Tesla baut Supercharger mit jeweils 250 kW und 60 Ladepunkten. Ja meinen Sie, die bauen das auf gut Glück?
„Was sollen Menschen tun, die sich das nicht leisten können?“ Dieses Argument hab ich noch unter keinem Ferrari oder Lambo-Test gelesen.
Dann machen sie das, was sie bisher getan haben. Einen Gebrauchtwagen oder Verbrenner kaufen.
Aber diese Argumentation, dass man damit keine Langstrecken fahren könnte, ist so an den Haaren herbei gezogen.
Sie halten nichts von BEV´s dafür sind die Plug-ins super.
Alles klar, wir habens verstanden.

Ja das hat tatsächlich Car Maniac probiert. Gibt ein Video dazu. Alle BEV haben mit voller Leistung geladen. Dinge gibts…

Kosten pro 100km und Verbrauch würden auch interessieren

Ja, das Problem ist, daß Dagobert sich noch nicht mit dem Begriff TCO auseinandergesetzt hat. Mit dem BEV ist er zwar etwas entspannter unterwegs, dafür ist über das Jahr gerechnet der Familienurlaub schon fast bezahlt.
Aber nicht nur Zeit, sondern auch Geld zu zählen lernt Dagobert bestimmt auch noch – vielleicht beim nächsten Urlaub in Entenhausen 🙂

Ne dann rechnen sie sich mal das günstigste Langstreckentsugliche BEV, min. 70 kwh Akku + min. 150 kW Ladeleistung, gegen den günstigsten Langstreckentauglichen Verbrenner, also jeden beliebigen. Ich brauche kein Prestigeobjekt, sondern ein Auto. Was gibt es denn vergleichbares zum Dacia Sandero auf Seiten der 800V BEVs? Mit TCO zu kommen klappt nur, wenn man deutsche Mittelklasse-Limousinen mit ins Rennen schickt und die haben preislich jeden Bezug zur Realität verloren…

Rechnen dürfen Sie gerne selber – ich für meinen Teil fahre 95% für durchschnittlich 3€/ 100 km und spare zusätzlich 4000€ allein an Steuern für die nächsten 10 Jahre – von Auspuff, Bremsen, Ölwechsel (Motor & Getriebe), Zahnriemen, Zünd- oder Glühkerzen ganz zu schweigen –
Aber das muss sich ja jeder selber ausrechnen und später einmal Kindern und Enkelkindern erklären, warum man wider besseres Wissen Geld über den Umweltschutz gestellt hat 😉

Meine Meinung zu einzelnen Punkten Ihrer Ausführungen:

  • Steuern: Die werden sicherlich auch für Elektroautos wieder kommen, wenn eine genügend große Verbreitung vorhanden ist. Das ist jetzt ein ‚Bonbon‘, um die Elektromobilität zu steigern. Aber auf das Geld kann langfristig kein Finanzminister verzichten.
  • Auspuff bei meinem Auto: Nach 10 Jahren noch praktisch wie neu
  • Bremsen: Vordere Bremsen gewechselt nach 95000 km, 9 Jahren. Bei den Elektroautos muss ja eher darauf achten, dass sie nicht verrotten, weil sie nie gebraucht werden.
  • Zahnriemen: Muss noch lange nicht gewechselt werden, die Intervalle bei den Autos werden ja immer länger.
  • Glühkerzen: Noch die ersten drinnen, funktionieren tadellos.
  • Wenn man oft an Schnellladestationen tanken muss, gibt es rein vom Geld her keine große Ersparnis beim Tanken, hat meine erste überschlagsmäßige Berechnung ergeben. Und viele Autobesitzer haben im Moment keine ‚günstige‘ Lademöglichkeit.

Trotzdem überlege ich schon, ein BEV zu kaufen, Nachteile sind ja im Grunde nur eine etwas eingeschränkte Langstreckentauglichkeit und, das sehe ich als größten Nachteil, eine zu schlecht ausgebaute und nicht heterogene Ladeinfrastruktur.

Ohja, und nach 20 Jahren fahren sie auch noch mit den selben Reifen, Wahnsinn. Eigene Erfahrungen (wechseln der Bremsen etc.) repräsentieren rein garnichts.
Schön, dass sie noch mit dem ersten Auspuff herumfahren. Meine Mutter fährt einen Citroen (130tkm) und da wurden die Zündkerzen schon sechs mal gewechselt. Das ist aber keine Grundlage für irgendeine Argumentation.
Steuern auf Kraftstoffe sind so hoch, weil sie vom anderen Ende der Welt importiert werden müssen und hohe Folgeschäden verursachen, ähnlich wie bei Zigaretten.
Der Strompreis in Deutschland besteht bereits Hauptsächlich aus Steuern und Abgaben, da wird nicht mehr viel kommen (naja, Spekulation).
Wer oft schnell lädt, muss sich durch den Tarifdschungel quälen, dann sind Preise unter 40Cent/kWh möglich.

Steuer auf Kraftstoffe sind hoch, weil sie vom anderen Ende der Welt importiert werden ?. Die Steuer macht der Staat. Und Kraftstoff kommt z.B. von der Raffinerie in Karlsruhe. Öl muss importiert werden. Ist ja nicht gerade das andere Ende der Welt.

Eigentlich bin ich langjähriger Besitzer und Fahrer von Oldtimern aber für den täglichen Einsatz schon seit einigen Jahren ein Elektroauto. Ich freue mich immer wieder wenn ich von meinem Nissan Leaf wieder auf den alten Volvo oder Porsche umsteige und umgekehrt nach längerer Fahrt sehne ich mich wieder nach meinem Stromer. Je das Beste aus zwei Welten!

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