KfW-Wallbox-Förderung neigt sich dem Ende - kaum noch Geld vorhanden

KfW-Wallbox-Förderung neigt sich dem Ende – kaum noch Geld vorhanden

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Mit dem bevorstehenden Regierungswechsel, steht auch ein Wechsel in Bezug auf die Strategie beim Mobilitätswandel bevor. Obwohl alle Zeichen in Richtung Elektromobilität zeigen könnte es zu Überraschungen kommen. Bundesminister Andreas Scheuer lässt es sich daher nicht nehmen und zieht ein Fazit zur doch sehr erfolgreichen KfW-Wallbox-Förderung. Der langsam aber sicher auch die Mittel ausgehen.

Das Förderprogramm „Ladestationen für Elektroautos an Wohngebäuden“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur hat in sehr kurzer Zeit einen großen Beitrag für die Elektromobilität in Deutschland geleistet. Mit rund 800 Millionen Euro werden über 800.000 Haushalte (die bereits Anträge eingereicht haben) mit einem Zuschuss von 900 Euro beim Kauf und der Installationen der Wallboxen unterstützt. Setzt man die Zahlen ins Verhältnis, merkt man schnell, dass rund 720 Millionen Euro für Wallboxen in Deutschland bereits geflossen sind oder noch fließen werden. Somit verbleiben rund 80 Millionen Fördersumme im Topf, welche für um die 88.888 Ladepunkte noch genutzt werden können.

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) blickte Ende Juni auf mehr als 525.444 Anträge auf Förderung einer privaten Ladestation.  Damit nährte sich die KfW erneut der Grenze des Fördertopfes, welcher mittlerweile auf 500 Millionen Euro angewachsen war. Nicht nur theoretisch wurde der Fördertopf somit rasant geleert. Daher entschloss man sich diesen im Juli 2021 abermals aufzufüllen. 300 Millionen Euro wurden nachgelegt.

Bundesminister Andreas Scheuer wertet dies als Erfolg. Ebenso die Tatsache, dass „zu Beginn das Zuschussportal der KfW zwischenzeitlich überlastet war. Das gab es so noch nie und zeigt, dass wir goldrichtig mit unserer Förderung liegen. Unsere Bilanz: Rund eine Million Ladepunkte entstehen bei den Menschen Zuhause und das in nicht mal einem Jahr.“ Aus seiner Sicht müsse dieser Trend durch die nächste Bundesregierung fortgesetzt werden. „Denn nur mit den richtigen Anreizen schaffen wir es, dass die Menschen auf klimafreundliche E-Autos umsteigen“, so Scheuer weiter.

Quelle: BMVI – Erfolg unseres Wallboxen-Programms ist Erfolg für die Elektromobilität

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Die Förderung liegt genau auf dem richtigen zielführendenden Weg und muss noch den Weg in Mehrfamilienhäuser finden.
Wichtig wäre es noch eine geförderte Verbindung zu Strom aus Sonne zu schaffen.
Photovoltaik ist teuer, sinnvoll für Elektromobilität, sollte zukünftig auf keinem Gebäude mehr fehlen.
Die Umsetzung von Smart Grid Netzen, Energiespeicherung und die Nutzung von erneuerbaren Energien hat noch viel Erweiterungspotential.
Dann wären noch die BauVerwaltungen, dessen negative Aura gegenüber der Nutzung erneuerbarer Energien eine Erneuerung vertragen könnten. Mittlerweile ist es schwieriger PV-Anlagen zu installieren als Gesetze zur Energieeinsparung vorsätzlich zu umgehen.

Wird bestimmt noch lustig, wenn der Bedarf noch überprüft wird. So wie es Kleingedruckten steht.

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