iStream: Enorme Vorteile für Reichweite, Gewicht und Kosten der nächsten Generation von E-Fahrzeugen

iStream: Enorme Vorteile für Reichweite, Gewicht und Kosten der nächsten Generation von E-Fahrzeugen

Copyright Abbildung(en): Gordon Murray Design

Gordon Murray Design ist ein visionäres Design- und Ingenieursunternehmen, das 2007 mit dem Ziel gegründet wurde, eine innovative und bahnbrechende Fertigungstechnologie zu entwickeln. Mit dem eigens entwickelten iStream-Fahrzeugdesign- und Fertigungsverfahren können enorme Vorteile für die Leistung, die Kosten und die Effizienz künftiger elektrifizierter Fahrzeuge erbracht werden.

Das Unternehmen zeigt bei der Vorstellung von iStream auf, dass das System für eine breite Palette von Fahrzeugen mit jeder Art von Antriebsstrang zum Einsatz kommen kann. So sei es möglich iStream von einem elektrischen Vierrad über einen Sportwagen mit Mittelmotor bis hin zu einem benzinbetriebenen großen Luxus-SUV oder einem leichten Nutzfahrzeug zu nutzen. Dabei sei der umfassende und revolutionäre Konstruktions- und Fertigungsprozess von iStream ein kosteneffizienter Weg zur Entwicklung von Leichtbaufahrzeugen und eignet sich besonders für Elektrofahrzeuge, bei denen aufgrund der Größe, der Kosten und des Gewichts der Batterie ein möglichst geringes Gesamtgewicht des Fahrzeugs zur Optimierung von Leistung und Reichweite unerlässlich ist.

Wie Gordon Murray Design aufzuzeigen vermag sei durch den Einsatz des Fertigungsverfahren von iStream möglich das Gesamtgewicht eines typischen Familienautos um über 20 % zu reduzieren. Die Anzahl der für die Karosserieteile benötigten Komponenten wird um mehr als 50 % reduziert, während gleichzeitig die Steifigkeit erhöht wird, was sich positiv auf die Sicherheit, das Fahrverhalten und die Fahrwerksdynamik auswirkt. Des Weiteren ist es so, dass Verbundplatten aus recycelten Fasern zum Einsatz kommen. Durch diese kann das Gewicht weiter reduziert werden.

„Unser innovatives Herstellungsverfahren bietet viele Vorteile für Automobilhersteller, die Autos und Nutzfahrzeuge in kleinen bis mittleren Stückzahlen entwickeln und herstellen wollen, die mit ihren bisherigen Methoden und auf ihrer bisherigen Fläche nicht rentabel hergestellt werden können. Es ist eine einzigartige und kosteneffiziente Möglichkeit für globale Hersteller, Leistung und Effizienz auf nachhaltige Weise zu verbessern.“ – Jean-Philippe Launberg, Strategy and Business Director, Gordon Murray Design

Launberg führt des Weiteren aus, dass man sich derzeit bereits in fortgeschrittenen Gesprächen mit Luftfahrtunternehmen befindet. Diese seien derzeit in der Entwicklung der nächsten Generation von elektrischen Frachtdrohnen und Leichtflugzeugen.

Auf dem Titelfoto des Artikels ist das elektrische, autonome Mobilitätsfahrzeug MOTIV zu sehen, welches die Flexibilität des iStream-Konzepts demonstrieren soll. Es wurde in Zusammenarbeit mit Innovate UK entwickelt, wiegt weniger als 400 kg und ist offiziell als Quadricycle eingestuft. Es wurde jedoch so konstruiert und gebaut, dass es die Crash-Vorschriften für herkömmliche Pkw erfüllt, und verfügt über ein Batteriepaket, das doppelt so groß ist wie das vergleichbarer Fahrzeuge. Außerdem ist es mit Funktionen ausgestattet, die man eher von größeren Autos kennt, wie Antiblockiersystem, Klimaanlage, Infotainmentsystem mit Großbildschirm und elektrische, nach oben schwingende Türen.

Quelle: Gordon Murray Design – Pressemitteilung

Über den Autor

Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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Kurz gesagt – PR-Geschwätz.

Der iSteam ist ein aus zig Vierkant-Profilen zusammen geschweißtes Gefährt, für teuere Kleinserien vielleicht geeignet und man wird wohl hin und wieder Prototypen sehen, aber kaum mehr.

Für Großserien ist das „Röhrchen-zusammenschweißen-Prinzip“ zu teuer, so wie beim e.Go oder man macht es es ganz primitiv als dünne „Zeltstangen-Ausführung“ fürs Dach wie beim Citroen Ami Elektro.

Selbst die Macher des Microlino haben sich für Pressteile entschieden, wie bei der Großserie.

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