Ist die Hardware von Tesla ausreichend für Level 5 Autonomes Fahren?

Ist die Hardware von Tesla ausreichend für Level 5 Autonomes Fahren?

Copyright Abbildung(en): Tesla

Als großer Technik-, Elektromobilitäts- und Tesla-Fan folge ich seit mehr als 10 Jahren Elon Musk und verschlinge jegliche News und YouTube-Videos die Tesla und dessen unzählige Fans veröffentlichen. Doch gerade die Aussagen zum autonomen Fahren machten mich wirklich etwas stutzig. Wie soll ein Kamera-System mit so vielen toten Winkeln, jemals selbstständig Auto fahren können.

Durch die geringe Anzahl der Kameras beziehungsweise der nicht optimalen Position der vorhandenen Kameras, ist es eigentlich „physikalisch unmöglich“ den gesamten nötigen Sichtbereich abzudecken – ohne dabei in einigen Situationen – problematische Sichtlücken zu erhalten. Wie Elon sagen würde: „It’s just physics“. Um dies überprüfen und auf Grund meiner Erfahrungen im Animationsbereich, entschied ich mich dazu dies in einer einfachen Simulation zu überprüfen.  So wurde in AfterEffects mit dem Cinema4D-Renderer, eine möglichst genau Visualisierung an Hand der von Tesla genannten Daten nachgebaut.

Eine vereinfachte Version eines Tesla Model 3 und mit Kameras (in der Simulation als farbige Lichtkegel visualisiert und simuliert) mit den gleichen Winkeln und Positionen wie Tesla auf Ihrer Homepage angibt – Allerdings nur für die linke Seite des Fahrzeuges, um die Simulation übersichtlich und die Komplexität im Rahmen zu halten. Der grüne Lichtkegel simuliert dabei die Front-Kamera mit dem größten weiten Winkel und die seitliche Kamera wird durch den roten Lichtkegel visualisiert.

Das Ergebnis ist könnt Ihr in diesem Video auf YouTube betrachten:

Hier ist deutlich zu erkennen, dass durch Tesla’s Kamera Platzierung – vor allem zu den Seiten hin – in vielen Situationen tote Winkel entstehen. Damit Tesla die nötige Sicht bekommt, müsste das Model 3 sehr weit in die Straßen-Mitte hinein fahren und damit den kreuzenden Verkehr behindern. Genau dieses Verhalten kann immer wieder in FSD-Beta (FSD= Full Self Driving) Videos anderer YouTuber beobachtet werden. In der Simulation ist außerdem zu erkennen, dass der nötige Reaktions- und Brems-Weg für den kreuzenden Verkehr in dieser Situation viel zu gering wäre – somit ergibt sich meiner Meinung nach ein erhöhtes Kollisionsrisiko.

Deshalb simulierte ich die selbe Situation erneut und versuchte dabei das Risiko zu reduzieren, in dem ich eine weitere seitlich ausgerichtet Kameras ungefähr auf Höhe des Front-Scheinwerfers hinzufügte (rosa Lichtkegel). Durch diesen wird zumindest im Bezug auf den seitlich kreuzenden Verkehr, die toten Winkel extrem verkleinert und machen ein weites einfahren in Straße unnötig – wodurch das Kollisionsrisiko stark sinken sollte.

Außerdem würde dies die Redundanz erhöhen – was ein weiteres großes Problem (vor allem für die Zulassung in Europa) darstellt.

Inzwischen sind auch weitere FSD-Beta YouTuber auf das Problem aufmerksam geworden, die das Auto ja seit längerer Zeit ausgiebige in der Beta testen. Der YouTuber „Chuck Cook“ hat nach vielen Problemen mit der FSD-Beta (will nicht links abbiegen) an seien Front-Scheinwerfer weitere Kameras angebracht und zeigt wie dass diese toten Winkel und dass rein-rollen in die Straße reduzieren sollen. Er hat somit den selben Lösungsvorschlag wie in der Simulation hier in „Real-Life“ aus probiert. Zu sehen in diesem Video:

Bei den Recherchen stieß ich auf weitere Probleme, welche nicht in der Simulation behandelt wurden:

So haben die Seiten Kameras scheinbar nur eine (für die Künstliche-Intelligenz relevante) Sichtweite von 80 Meter, was viel zu niedrig ist, dass kreuzender Verkehr (bei zum Beispiel 100 km/h) rechtzeitig inkl. Reaktionszeit zum stehen kommen kann. Auch die niedrige Auflösung einiger Kameras von nur 720p und die schlechte Bildqualität in den Randbereichen von weit-winkligen Kameras, könnte zu Sicht(-weiten) und Erkennungsproblemen führen. Die oben erwähnte Redundanz ist natürlich ein zusätzliches Problem das bei Defekt oder simpler Verschmutzung einer Kamera zur Gefahr werden könnte.

Meiner Meinung nach reicht somit die derzeit vorhandene Hardware nicht aus, um wirkliches Level 5 autonomes Fahren und damit zum Beispiel den FSD-Taxi Service zu ermöglichen. Tesla wird dies aber vermutlich, mit Blick auf den Aktienwert und der immer noch etwas instabilen Marktposition, vorerst nicht zugeben können. Aber solange man noch ein paar Jahre weiter forscht und entwickelt wird man dass auch nicht müssen – aber irgendwann in den nächsten Jahren muss Tesla in den sauren Apfel beißen:

Betrachtet man die unzähligen FullSelfDriving-Beta Videos auf YouTube, ist die derzeitige Hardware meiner Meinung nach schon an Ihrem Limit angekommen, dass man derzeit wohl als Level 3 teil-autonomes Fahren bezeichnen würde. Wer jetzt sagt: „Tesla fährt aber schon lange auf Autobahnen/Highways fast Voll-Autonom“, dem sage ich: „Dann stellen sie mal ein sich nicht bewegendes Objekt mitten auf die Autobahn und beten.“ Den eins kann Tesla wirklich gut, das „Mit-Schwimmen“ im Verkehr auf Autobahn. Kollisionen scheint es dabei vor allem mit stehenden/festen Objekten zu geben, die sich somit rasant nähern – da reicht scheinbar die derzeitige visuelle Erkennung von Gefahren bisher nicht immer aus – wie man einigen Unfall berichten im Internet entnehmen kann.

Der ehemalige israelische Entwickler (und Tochterfirma von Intel) der Autopilot-Hardware 1.0 mit dem Namen „Mobileye“, hat inzwischen ein System mit etwas mehr Kameras entworfen (und ein interessantes, wenig Daten benötigendes Kartierungs-System), welches in vielen Städten schon einwandfrei und sogar in Jerusalem schon ziemlich angepasst (/rein-drängelnd) im Verkehr mitfahren kann. Hier gibt es eine 40 minütige und ungeschnittene Fahrt durch Jerusalem auf YouTube:

Abschließend bleibt es spannend in diesem Bereich, Tesla benötigt aber meiner Meinung nach mindestens ein umfangreicheres Hardware-Update um Ihre FSD-Pläne erreichen zu können. Da Tesla aber auch nirgends von „Level 5 Autonomes Fahren“ spricht und auch von den FSD-Taxi Service in den letzten Jahren immer weniger zu hören war, könnte ein Schelm vermuten, das Tesla irgendwann einfach sagt: „So die FSD-Software ist jetzt fertig.“ Und dann einfach ein System veröffentlicht dass irgendwo zwischen Level3 und Level4 steckt – durchaus eine Option, wenn sicher auch nicht die beliebteste.

Derzeit sehe ich jedoch inzwischen Mobileye weit vorne, auch da es das einzige Unternehmen ist, welches ( wie auch Tesla) seit Jahren die Daten Millionen fahrender Fahrzeuge überall auf der Welt sammelt und analysiert. Ja, nicht nur Tesla kam auf die Idee – und Mobileye als Marktführender Hersteller aktueller Assistenzsysteme,  hat eben auch schon Millionen Systeme in den Autos vieler großer Hersteller verbaut, die bereits seit Jahren Daten sammeln und weltweit auf den Straßen unterwegs sind.

Wie gesagt: Die autonome Zukunft wird kommen, aber es wird spannend bleiben.


Über den Autor: Verfasst von Jonas S.

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Powerwall Thorsten ihre objektive fachkundige Berichtigung des Beitrags bitte?

Vielleicht sollte der Autor bedenken, daß bei Tesla Ingenieure oberhalb seiner Gehaltsklasse arbeiten.
Wenn das angebliche Problem mit 1-2 weiteren Kameras und einer besseren Auflösung zu beheben ist, dann soll er sich doch bei Tesla bewerben, und allen „einfach mal zeigen wie es geht“
Vielleicht sollte es sich einmal Gedanken darüber machen, welche Industrien Elon bisher gezeigt hat was eben doch geht
Die Autoindustrie hat die Idee eines Elektroautos lange belächelt:

  • unmöglich
  • keine Reichweite
  • zu langsames Laden
  • keine Leistung (kann nur 1x Beschleunigen, dann ist Leistung weg)

Was sagen die heute zu einem Model S Plaid?

Die Raumfahrtindustrie hat Space-X lange belächelt:

  • unmöglich
  • billiger geht nicht
  • wiederverwendbare Raketen sind Quatsch
  • Schwimmende Landeplatform geht nicht

Wer hat heute den Auftrag für die nächste Mondlandung?

Die Telekommunikationskonzerne haben Star Link lange belächelt:

  • unmoglich
  • viel zu teuer
  • nur für Reiche (wie Satellitentelefon)

Wer verkauft heute das komplette System für 499$ zu einem Monatspreis von 99$
Elon Musk hat übrigens mit Starlink im diversen Katastrophengebieten der Welt so die zusammengebroche Kommunikation wieder hergestellt – ja sogar kürzlich in Ahrweiler!

Ich bin auch Teslafan und habe beim Autor so meine Zweifel, aber ich würde mir mit meinem Sehr beschränken Verständnis in Bezug auf autonomes Fahren auch nicht anmaßen Tesla darauf hinzuweisen, dass die Lösung einfach 2 weitere Kameras und eine höhere Bildauflösung ist.
Ich warte jetzt ganz entspannt ab, was Tesla am AI-Day vorstellen wird und welches System zukünftig das Rennen macht und ich glaube anhand der mit jedem Tesla wachsenden Datenmengen eher an Tesla als an Mobileye!
Time will tell 😉

Sorry, aber warum machen Sie sich die Mühe so ein „Gewäsch“ zu „sülzen“. Tut mir leid, aber da möchte ich mal deutlich werden.

der Artikel hat interessante Aspekte sehr anschaulich beleuchtet. Wenn sie dazu sachlich nichts substanzielles beizutragen haben sollten Sie mal überlegen, einfach zu schweigen, anstatt den Autor auf persönlicher Ebene anzugreifen.

Die Einstellung „Nur was 100% funktioniert, darf auf die Straße“ nervt mich. Dann hätte es keine Pferde, geschweige denn Autos geben können. Als Fahrer eines Autos sitze ich auch nicht am vorderen Nummernschild. Ich sitze auf dem Fahrersitz und sehe in etwa so wie Teslas Kamera. Und ich schaue zu jedem Zeitpunkt im Gegensatz zu Tesla nur in eine Richtung und reagiere zusätzlich noch langsamer. Lieber 720 p als Autofahrer, die eine falsch eingestellte Brille haben.

Und die ewige Fokussierung auf Tesla und Mobileye nervt auch. Das sind nur zwei Anbieter. Ob die die ersten sein werden, die autonomes Fahren bringen, ist ungewiss. In China fahren schon unzählige Robotaxis. Mir scheint es, als schauten viele Redakteure nur nach Deutschland und in die USA. Das mag wohl auch daran liegen, dass sie chinesische Nachrichten nicht bekommen und lesen können. Aktuell arbeiten etwa ein Dutzend Firmen am autonomen Fahren. Niemand kennt deren Technologie und die tatsächlichen Anforderungen des autonomen Fahrens so genau, dass er einschätzen kann, welche dieser Ansätze erfolgversprechend sind und welche vor eine bislang noch nicht erkannte Wand laufen werden. Wüssten sie schon um diese Wand, hätten sie ihr Konzept geändert und wüssten aktuell wieder nichts von der Wand, die auf sie zukommt.

In der westlichen Welt wird das noch sehr lange dauern.
Der Hauptgrund dafür ist, dass in Europa das Beseitigen eines jungen Familienvaters ein paar Millionen kostet und in den USA ein paar Dutzend Millionen. Dass der Mensch Fehler macht, damit muss man sich abfinden und die Versicherungen sind bereit, das Restrisiko zu tragen. Dass Maschinen, bzw. Informationssysteme Fehler machen, muss man eben nicht akzeptieren, sondern man kann sie nicht akzeptieren, nicht benutzen oder sehr lange verbessern. Letzteres wird wahrscheinlich geschehen.

1+
Derartige Presse nervt, diese Menschen nerven, nerven tun alle, die nur verhindern und behindern können.
Autonomes fahren ist viel mehr als das Zugeständnis an eine Level.
Wer sich ernsthaft damit auseinander setzen möchte fängt nicht auf der Position eines Nein-Sagers oder Tesla-Haters an.
Das ganze Ökosystem um autonomes Fahren muss erst einmal erfasst werden, und dabei sind Fehler immer gut, wenn es nicht die falschen waren.
Deutschland könnte bereits viel weiter sein, wenn es nicht die Leute gäbe, welche nur den gemeinsamen Nenner auf niedrigsten Niveau akzeptieren täten. Bei uns krankt die Digitalisierung und Elektromobilität. Deutschland ist bestens beim Datenschutz aufgestellt und darf bei jeder Internet unzählige Bestätigungs-Button drücken, bei welchem ich irgendetwas bestätigen soll, was kein Mensch im normalen Leben vorher durchgelesen haben kann, nur um einen Suchbegriff in eine Suchmaske einzugeben, oder eine Werbung auf einer Seite zu lesen.

Ich würde keinem Autoproduzenten vorwerfen, dass er nicht die gesamte Hardware für das autonome Fahren eingebaut hat, solange die wichtigsten Staaten ja die Bedingungen für solches autonomes Fahren noch gar nicht präzise festgelegt haben. Im Extremfall reicht die HW-Ausstattung im Prinzip, aber sie reicht nicht für die konkreten Anforderungen von wichtigen Staaten. Tesla ist vielleicht ein guter Einzelspieler, aber autonomes Fahren ist halt eben kein Einzelsport, sondern es bedingt zwingend ein Zusammenwirken von Auto-Herstellern, Standardisierungsgremien, Verkehrsleitsystem-Herstellern und Staat.
Problematisch ist für mich hingegen, wenn ein Hersteller dauernd Sachen verspricht, die man noch gar nicht versprechen kann. Da ist die Kommunikation von Tesla jeweils sehr geschickt. Falsche, bzw. übertriebene Erwartungen von naiven Konsumenten werden gefördert, obwohl man das ganz konkret gar nicht so sagt. Genau das nervt mich seit Beginn bei dieser Firma.
Man kann es aber auch anders sehen und denken, wer nicht präzise denkt und dauernd übertriebene Erwartungen hegt, ist selber schuld. Tesla hat einfach sehr viele unkritische Anhänger, weil sie die Kunst beherrschen, wie man solche Gruppen bildet. Ähnlich übrigens wie Apple über lange Zeit oder eben erfolgreiche Kirchen und Sekten.

Kein Kommentar – nur Ha Ha Ha Ha

Sie hängen leider noch im „Henne – Ei“ Problem fest.
oder um es einmal technischer zu formulieren im „BEV – Ladeinfrastruktur Problem
Wenn alle Visionäre und Erfinder dieser Welt auf die von Ihnen postulierten „BEDINGUNGEN “ gewartet hätten:

  • dann hätte man nie „fremde Länder entdeckt
  • dann hätte man nie Kontinente besiedelt
  • dann gäbe es immer noch den Ablaßhandel der katholischen Kirche
  • dann gäbe es keine Elektrizität und keine Flugzeuge
  • dann wäre die e-Mobilität nicht da, wo sie heute steht

Neues braucht Vorreiter und die müssen auch Fehler machen dürfen, solange sie daraus lernen.
Dazu braucht es aber Freiheit in Forschung und Lehre.

Was es nicht braucht sind Hater, Nörgler und Bremser – sonst wird man nämlich plötzlich von rechts überholt.

Das hat so nicht nur Great Britain Durch die USA erfahren müssen, das erleben gerade die USA und Europa / Deutschland durch China 😉

HOCHMUT KAM SCHON IMMER VOR DEM FALL 🙂

Ich habe mich bewusst für FSD entschieden. Jedoch nicht weil EM verspricht, dass es bald Level4/5 kann, sondernd weil er bereits heute einen AP liefert, der auf der Autobahn sehr gut funktioniert. Auf jeden Fall besser als mein vorheriger BMW5er (G31).
Ich kenne auch keinen und habe noch nie von einem gehört, der sich auf die Aussage, bald ist Level4/5 möglich einen Tesla, bzw. FSD gekauft hat. Auch hat EM das nie so gesagt, sondern sich stets vorsichtig ausdrückt. Aber ja, Zeitschriften mögen das nicht immer korrekt so wiedergeben und eine korrigierende PR Abteilung gibt es bei Tesla nicht.
Ich bin auch der Meinung, dass es schwer wird mit der vorhanden HW, Level 5 zu erreichen. Es ist zwar einiges redundant vorhanden wie, Computer und Lenkungen, aber für ein 365 Tage/Jahr Einsatz scheitert es schon an der fehlenden Heizung und Scheibenwischer für die B-Säulen Kameras.

Ich hatte mal einen Austausch der B-Säulen Kamera durch den Ranger Service. Der Tausch dauert keine 3 Minuten. Es wäre für Telsa in ihrem Nachrüstversprechen kein größeres Problem eine andere oder 2 Kameras hier einzubauen, wenn es sich als notwendig erweist. Die kostenlose HW Aufrüstung von Ver. 2 auf 3 wird ja auch gerade durchgeführt.

Wenn meine Meinung von jemanden als als unkritisch bezeichnet wird, dann von mir aus! Die permanenten Anschuldigungen man sei ein Tesla Jünger prallen so etwas ab und die Verfasser sind für mich einfach nur doof. Ich bin froh, meine häufigen langen Autobahn km mit FSD und tesla abspulen zu können. Natürlich hoffe ich auf mehr, wie z.B. FSD beta in USA, aber von mir aus, kann das noch lange auf Level2/3 Niveau bleiben.

Toller Kommentar – Danke Schön, daß Du Deine Erfahrungen hier einstellst 🙂

Zahlreiche Videos und Berichte von den mir zum Teil persönlich bekannten FSD Beta Usern zeigen das die Anzahl der Kameras bei Tesla für autonomes fahren auf SAE4 vollkommen ausreichend sind. Die Fokussierung auf Sensoren hat schon beim Thema Lidar und Radar gezeigt das ein laienhaftes Verständnis (kein Angriff) zu der falschen Schlussfolgerung führt das Sensoren ein Problem oder Thema sind dabei sind es die Algorithmen nd die Konflikte die durch zu viel unterschiedlicher Sensoren entstehen. Ich habe hierzu ein Interview mit Steven Peeters gemacht das evt. für den einen oder anderen interessant sein mag und ein weiteres mit einem deutschen Kanal folgt im August. Weiterhin existieren diverse Artikel von mir zu dem Thema.

Zum Thema stehender Objekten die von einem Tesla Fahrzeugen nicht bemerkt werden ist anzumerken das diese Aussage fehlerhaft ist. Tesla gibt an das sein System wie übrigens auch alle anderen im Markt benutzen Systeme zur Zeit keine stehenden Objekten auf Autobahnen oder Highways ausweicht. Die anderen Hersteller von autonomen Systemen machen dies genauso! Der Hintergrund ist das man keine Vollbremsung wegen eines unklaren Objektes auf einer Autobahn haben möchte solange das System noch als SAE2 (Fahrer mit der Verantwortung) reguliert ist. Hier liegt die Verantwortung beim Fahrer und das ist kein Fehler des Systems, sondern als ‚Gebrauchsanleitung‘ so definiert. Sobald Tesla auf L4 geht wird sich dieser Umstand ändern.

Ich könnte noch mehr zu dem Artikel schreiben da er voller falscher Schlussfolgerungen und Annahmen ist möchte es aber an dieser Stelle mit diesen Kommentaren belassen.

Offen gesagt sollte ein solcher Artikel nicht auf Elektroauto-news erscheinen sondern von der Redaktion abgelehnt werden. Hierbei geht es nicht um die Kritik am AP oder FSD, was der Author an fast allen Stellen entweder verwechselt oder nicht differenziert (bewusst oder Unwissenheit?), sondern um schlechte schlechte Recherche, mangelndes Know-How und verbreiten von falschen Informationen zu dem Thema im allgemeinen.

Danke für diese klaren Worte 🙂

Anzumerken wäre z.B. das für KI Bilderkennung die Auflösung kein wesentlicher Faktor ist. Ganz im Gegenteil. Es werden bei den meisten Anwendungen absichtlich geringe Auflösung gewählt, um die Berechnungen zu beschleunigen. eine höhere Auflösung hat keinen Mehrwert. Es reicht ja aus, dass das System mit einem hohen Convidence level erkennt, da kommt ein Auto, es muss nicht die Marke erkennen oder ob das Seitenfenster offen ist. Als Mensch sehe ich ja auch nur, da kommt ein Auto in der Ferne, ohne genaue Details zu erkennen.
Ich habe in einem anderen Bereich zwar, kleine Objekte mit 720p locker und mit hoher Zuverlässigkeit mit einem viel einfacheren KI Bildsystem erkennen können.

Anzumerken ist noch, dass 2 Kameras in der vorderen Stoßstange sicherlich gut wären. Aber die jetzige Lösung muss auch funktionieren, da ja der Mensch das gleiche Problem hat wie es im Video suggeriert wird. I.d.R. bekommt der Mensch das ja auch gut hin. Mancher mag argumentieren, dass die B-Säule rund 20cm hinter einem ist, aber dafür ist der Vorbau bei Tesla deutlich kürzer als bei vielen anderen Autos.
Von dem her, finde ich das Problem arg konstruiert.

Level 4/5 mag an vielen scheitern, aber sicherlich nicht daran.

Eigentlich auch völlig egal.
Statistisch betrachtet gibt es mehr Unfälle ohne Autopiloten als mit 🙂

Hallo, jetzt möchte ich mich doch Mal zu Wort melden… Ich bin der Autor und wie gesagt selbst großer Tesla Fan und verschlingen seit über zehn Jahren jedes Interview, jede Keynote, unzählige Fan-Videos und sicher mehrere tausende FSD-Beta Videos…. Auch Weiß ich genau den Unterschied zwischen Autopilot und FSD… Mir ist auch bewusst dass die FSD-Beta beim Wechsel auf die Autobahn zurück zum Autopilot wechselt, mir ging es nur darum die Behauptung „Tesla fährt schon lange autonom auf der Autobahn“ zu unterbinden – um hier die Behauptungen ich würde FSD und AP miteinander verwechseln zu entkräften – dann bitte erstmal den Artikel genau lesen, bevor man solche Anschuldigungen in den Raum wirft. Auch spreche ich nirgends von Lidar, Radar oder Ultraschall-Sensoren, weder in beweglich noch „Solid-State“-Form.
Einer der zweiten Punkte ist, mir wird hier alles mögliche unterstellt, z.B.:

– der Artikel will die Entwicklung bremsen.
– ich wäre unterbezahlter und hätte keine Ahnung von AI-Entwicklung (ohne mich zu kennen)
– ich hätte keine Ahnung von den tausenden Situation/Videos in den FSD-Beta funktioniert.

Und so weiter…

Hier meine kurze einzige Antwort:

Ich bin großer Fan von Elon und seinen Errungenschaften und es gibt für mich keinen schöneren Gedanken, als das ich in Zukunft irgend wann per App ein autonomes Elektro-Auto rufen kann, welches mich an meinen Wunsch-Ort fährt. Soweit man Standpunkt.

Das ändert nichts daran, dass ich über Grundkenntnisse in unserer Physik verfüge, welche unsere Welt nunmal bestimmt. Und dieser Welt gibt es nunmal mit dem derzeitigen Kamera-Setup einen Haufen Toter-Winkel… und bitte zur Kenntnisnahme: Ich bin nicht verantwortlich für die Gesetze der Physik.
Diese Toten-Winkel sind aber nur in einigen Situationen ein Problem… In ca. 98% der Fälle dürfte es wenig Probleme geben, wie man in vielen tausenden Videos auf Social Media entnehmen kann – ABER man kann diesen auch entnehmen dass FSD öfter versagt und dies sind „MEINER MEINUNG“ nach vor allem auf die in der Simulation aufgezeigten, physikalisch für die Kameras nicht einsehbaren Bereiche, verursacht. Und was man nicht sieht, kann man nur „Wahrsagen“ oder „Vorhersehen“ … Und das kann nicht Mal die beste AI der Welt!

Auch das 720p Kameras in irgendeiner Form mit unserer eigenen Wahrnehmung vergleichbar ist, ist extrem übertrieben – wenn ich ein einzelnes Auge mit einer Kamera gleich setzen wollte müsste die Kamera folgende Spezifikationen haben:
– ungefähr 16K Auflösung mit ultra extrem HDR, 128 bit Farbtiefe mit high framerate 120-240FPS, 170 Grad Weitwinkel Objektiv.
– dass ganze müsste dann noch mit einer zweiten Kamera auf einen Kuka-Roboter Arm gebaut werden, der die Bewegungen stabilisiert und die Freiheitlichen Bewegungsmöglichkeiten unseres Kopfes nachahmt.

Denn vor allem genau diese Beweglichkeit ermöglicht unsere diese toten Winkel zu reduzieren…. Und da dies das aktuelle Kamera-System nicht kann, zeige ich hier nur auf wie das Problem behoben werden „KÖNNTE“.

Ich bin nicht all wissend und vielleicht habe ich etwas übersehen – ABER es könnte auch möglich sein, dass meine, rein physikalisch belegbare Simulation, korrekt ist.

Deshalb einfach abwarten, aber bitte keine Unterstellungen über meinen Wissensstand, meine Hintergründe oder sonstige Beschimpfungen….

Jeder darf und kann Fehler machen – auch Tesla – und ich habe hier nur einen Versuch zu einem Problem gemacht.

Bitte regen Sie sich nicht auf. Die Probleme die Sie hier sehr anschaulich schildern sind wohl zweifelsfrei in der jetzigen Form vorhanden.

Nur die Schlussfolgerungen die Sie daraus ziehen zielen eindeutig in die Zukunft. Die können aber weder Sie noch ich noch sonstwer sicher vorhersagen.

Es gibt unzählige Faktoren die ihre Schlussfolgerungen zunichte machen können. Ich bin auch kein Experte auf dem Gebiet.

Aber wir haben schon mehrmals erfahren wie sog. Experten mit Ihren Voraussagen komplett daneben lagen. Ganz besonders was Tesla und vor allem Elon Musk betrifft.

Das FSD wird kommen, daran zweifle ich keine Sekunde. Und es muss besser heute als morgen kommen. Damit würden wir mit einem Schlag viele Probleme lösen helfen die uns heute so sehr beschäftigen.

Es würden viel weniger Fahrzeuge benötigt. Die Menschen bräuchten ihr Geld nicht mehr in ein Fahrzeug zu stecke, dass zu 90% seiner Zeit irgendwo herumsteht und laufend an Wert verliert. Sie bräuchten auch keine völlig überdimensionale SUV Monster um sich darin sicher zu fühlen oder den Nachbarn zu imponieren. Sie hätten immer genau das Fahrzeug das optimal für ihre momentanen Bedürfnisse abgestimmt wäre.

Aber es müssen alle mitmachen, dass glaube ich auch. Tesla leistet hier zum wiederholten Male Pionierarbeit für uns alle. MobilEye dagegen schaut nur für sich und hat sich zb. Tesla willentlich aus Kokurrenzgründen verweigert.

Deshalb gab es ja auch so lange keine Verkehrsschilder Erkennung bei Tesla. Was die Konkurrenz von VW über BMW bis Mercedes auch genüsslich ausgeschlachtet hat. Ich bin überzeugt, dass Tesla sein System für alle freigeben wird wenn sie soweit sind.

Genau so wie sie es jetzt dann mit den SuC tun werden. Die sind ja auch nicht blind und wissen haargenau, dass ein FSD ausschliesslich in Ihren Fahrzeugen nicht funktionieren kann.

Falls das zutrifft werden sich Ihre Befürchtungen subito in Luft auflösen. Damit würde nämlich das Auto in Ihrem Beispiel plötzlich mit dem engegenkommenden anderen Fahrzeug kommunizieren können auch ohne zig Kameras rund ums Auto.

Ich wage sogar zu prophezeien, dass auch Kameras in Zukunft allmählich an Bedeutung verlieren werden. Der Verkehr muss letztendlich komplett vernetzt werden damit ein FSD in jeder Situation zu 100% funktionieren kann. Nichts anderes fordern Sie ja in Ihrem Artikel über das angeblich so fehlerbehaftete FSD von Tesla.

Bevor hier lange über autonomes Fahren diskutiert wird, sollte Tesla erstmal Basics, wie zum Beispiel die Schildererkennung verbessern.

Letzt Woche bin ich außerhalb geschlossener Ortschaften über eine Brücke gefahren. Es gab dort kein ausgeschildertes Tempolimit, dafür aber eine Begrenzung der Fahrzeugmasse auf 30 Tonnen. Der Wagen hat das „t“ hinter der „30“ allerdings ignoriert und der Autopilot hat den Anker geworfen. Was soll das Tesla?

Anfang dieser Woche war ich dann in Österreich auf der Inntalautobahn unterwegs. Dass IG-L Limits nicht für reinelektrische Fahrzeuge gelten, hat sich offenbar nicht bis nach Kalifornien rumgesprochen. Ähnlich reagiert der Autopilot auch auf Tempolimits bei Nässe, obwohl strahlender Sonnenschein herrscht.

Ich weiß von anderen Herstellern (Audi, Mercedes-Benz), dass bei denen die aktuellsten Systeme zur Schildererkennung besser funktionieren.

Deswegen steht auf Verpackungen drauf, dass diese nicht zum Verzehr geeignet sind 🙂

Genau solche Fehler (Edge Cases) braucht es doch, damit das System lernen kann – und das dann in Zukunft nicht mehr passiert.
Die Spannende Frage wäre hier noch: wie reagieren die Schildererkennungen anderer Hersteller hier.
Als ich mit dem Ioniq5 auf Probefahrt war, kam eine Baustelle mit gelben Fahrbahnmarkierungen:
Der Lane Assist ist rausgeflogen – ohne Warnung – wer da nicht aufpasst hängt auch in der Leitplanke.
Ob das in Zukunft besser wird? wahrscheinlich schon 🙂
Also immer den Ball flach halten – Autonomes Fahren braucht Fehler und deren Lösung – keine Hater und Nörgler

In der Tat funktionierte z.B. bei meinem vorherigen BMW (G31) die Schilderkennung sehr viel besser. Die ist fast perfekt. Ausser Brücken mit Leuchtschilder auf AB konnte es alle Schilder rmit Zusatzinformationen sehr zuverlässig erkennen.
Denoch hat es nicht viel geholfen, der AP war kaum einsatzfähig, weil die Sichtanforderungen für die Spuren so hoch sind, dass die Bedingungen selten erfüllt sind. Aber Abstandstempomat war beim G31 erstklassig. Insofern ist mit im Gedamtpaket der Telsa auf der AB lieber, die Geschwindigkeit muss ich zwar per Hand einstellen, aber den AP/FSD kann man über hunderte km laufen lassen. Da man mit einem BEV eh nicht so schnell fährt, stelle ich gerade mal von 130-140km/h auf 120km/h oder 80 km/h und wieder zurück.

Wissen Sie auch, dass meines Wissens alle ausser Tesla das System von MobilEye aus Israel benutzen für die Schildererkennung?

Das MobilEye grösstenteils diesen Autokonzernen gehören? Dass sich MobilEye quasi geweigert hat Tesla seine Patente zur Verfügung zu stellen?

Sie haben im Gegenteil Tesla mit Klagen gedroht in einer Situation in der die Finanzierung von Tesla an einem seidenen Faden hing notabene.

Wer denken Sie hat das veranlasst? Und wer hat dann genüsslich immer wieder in den Medien darauf hingewiesen, dass Tesla angeblich unfähig sei ein solches System zu beherrschen?

Wohl wissend, dass sie Tesla sofort mit Millionenklagen eingedeckt hätten und immer noch würden sollte Tesla auch nur ein einziges Patent von MobilEye ritzen. Nur um den lästigen Konkurrenten ein für allemal loszuwerden.

Und dann kommen logischerweise Leute wie Sie daher und erzählen wie perfekt die Systeme von BMW, Audi, VW, Mercedes & Co, funktionieren würden. Einfach weil Leute wie Sie die Zusammenhänge nicht sehen können oder sich gar nicht die Mühe machen.

Dummerweise hatte auch diese Strategie nicht den gewünschten Erfolg gehabt. Tesla hat notgedrungen wieder einmal ein eigenes System aufgebaut das immer perfekter funktioniert und dank OTA sogar laufend verbessert wird. Auch etwas woran sich die Konkurrenz bisher noch die Zähne ausbeisst.

Last edited 1 Monat zuvor by Hiker

Als Autor möchte ich hier nur eins allgemein Ergänzen:

Es handelt sich bei der Simulation um ein auf den physikalisch Gesetzen basiertes Experiment an Hand der von Tesla zur Verfügung gestellten Daten… Nicht mehr und nicht weniger.

Ich bin selbst großer Tesla-Fan, kann auch zwischen AP und FSD unterscheiden (weiß auch dass auf der Autobahn zum AP in der FSD-Beta gewechselt wird), spreche nirgends von Lidar-Sensoren oder Radar und will weder die Entwicklung behindern, noch Tesla verunglimpfen.

Ich weiß hier lediglich auf ein physikalisch vorhandenes Problem hin und gebe meinen Vorschlag und lege meine Meinung zur Lösung des Problems dar.

Diese hier kreischend, schimpfende und in Unterstellungen verfallende aufgeschreckte Hühner-Stall, sollte sich bitte mal selbst im Spiegel betrachten.

Ich weiße nur auf ein Teil-Problem hin, nicht mehr und nicht weniger – aber was hier an Reaktionen abgeht, belegt tatsächlich nur das Bild das die meisten von uns Tesla Fanboys haben… Und ja, ich gehöre auch dazu – aber ich erkenne auch Fehler und das gehört nun mal zu einer Entwicklung und Verbesserung dazu. Sonst würde ja nichts mehr besser werden… Also bitte liebe Tesla-Fans: kriegt euch Mal wieder ein.

Alles schön und gut. Aber den vom Tesla Fanboy kaufe ich Ihnen nicht ab. Sie beschuldigen in Ihrem Artikel Tesla würde seine Kunden betrügen. Weil ein Tesla auch in Zukunft niemals FSD fähig sein werde, was Tesla ja so verkaufe.

Das ist eine Unterstellung die Sie mit einer zugegeben sehr schönen Animation zu untermauern versuchen. Das ist jedoch eine Momentanaufnahme die nichts über die Zukunft von FSD im Tesla aussagen kann.

Und momentan verkauft ja Tesla lediglich die Möglichkeit dereinst die FSD Fähigkeit nachzuliefern. Niegendwo steht ein Datum wann dies geschehen wird. Der Käufer wird hier in keinster Weise über den Tisch gezogen!

Natürlich muss Tesla das dann kostenlos nachliefern sonst hätten Sie recht mit Ihrem Betrugsvorwurf. Nur unterstellen Sie Tesla quasi schon jetzt zu betrügen. Das kann man einfach so nicht unkommentiert stehen lassen!

Und ich muss mich nicht einkriegen nur weil ich Ihren Artikel als tendenziös kritisiere. Wer austeilt und das tun Sie hier ganz klar, sollte auch einstecken können. Meine Meinung.

Last edited 1 Monat zuvor by Hiker

„Sie beschuldigen in Ihrem Artikel Tesla würde seine Kunden betrügen.“ Hä? Ich habe den Artikel jetzt extra dreimal gelesen und kann nichts derartiges erkennen.

Sie haben recht, direkt sagen Sie es nirgends. Nur, der ganze Artikel ist bewusst oder unbewusst eine Anklage (wieder einmal) dass Tesla etwas verkauft, dass Sie niemals liefern könnten.

Und Sie erwähnen MobilEye, den Lieferanten der mehrheitlich den grössten Autokonzernen gehört und dessen Systemtechnik in praktisch allen Autos dieser Autokonzerne eingebaut ist.

Meines Wissens war es MobilEye die zu verhindern wussten, dass Tesla seine Patente nutzen konnte. Damit wurde Tesla gezwungen ein eigenes System aufzubauen und sie mussten sehr aufpassen, dass sie keine Patente von MobilEye verletzten. Es hätte garantiert Millionenklagen zur folge gehabt. Etwas was Tesla vermutlich das Genick gebrochen hätte damals. Was mag der Grund gewesen sein für diese Weigerung? Ein Schelm wer böses denkt.

Warum erwähnen Sie das in Ihrem Artikel nicht? War das für Sie nicht relevant? Das meinte ich damit, dass der Artikel tendenziös ist und man eigentlich nur den Schluss ziehen kann Tesla betrüge seine Kunden. Und sie wären weit hinter den besten der Branche (Sie schreiben gar um Jahre) zurück. Was ich übrigens stark bezweifle.

Sie haben recht, es bleibt spannend. Vor allem wie lange es geht und ob überhaupt, die Grossen der Branche Tesla endlich als innovativen Partner anerkennen. Oder ob sie stur weiterfahren ihnen alle erdenklichen Steine in den Weg zu legen.

Last edited 1 Monat zuvor by Hiker

Wissen Sie, ich sehe die Zusammenhänge natürlich auch. Tesla zwingt die erfolgsverwöhnten Grössen der Automobilindustrie dazu ihr ganzes Geschäftsmodell auf den Kopf zu stellen. Noch dazu legen sie sich indirekt mit der grössten Geldmaschine dieses Planeten der Erdölindustrie an.

Das schreit geradezu nach Gegenmassnahmen. Und diese Riesenkonzerne haben tausendfach bewährte Methoden auf solche Situationen zu reagieren. Und sie haben eine schier grenzenlose Macht und entsprechendes Kapital um jeden in die Knie zu zwingen.

Tesla und Elon Musk haben sie total falsch eingeschätzt. Die Situation mit dem Klimawandel haben sie unterschätzt. Die Methoden haben (noch) nicht funktioniert.

Also fahren sie weiter mit ihrem Kampf gegen den nunmehr nicht mehr so unbedeutenden lästigen Störenfried.

Es geht um Milliardengewinne die bisher einfach so geflossen sind. Toll für die Aktionäre und toll für die irren Kriegsfürsten in ihren Palästen die damit ihre blutigen Kriege gegen das eigene Volk alimentieren.

So gesehen reiht sich Ihr Artikel, vermutlich ohne Absicht, in das Arsenal dieser Kampagnen ein. Zweifel an der Seriosität Teslas zu schüren und sei es noch so gut verpackt in zustimmende Kommentare (Ich bin ein Teslafanboy) ist Wasser auf die Mühlen derer die Tesla am Boden sehen wollen.

Wow, dass Maß an Unterstellungen wurde direkt um ein paar Stufen erhöht:

– ja ich bin Tesla Fanboy der ersten Stunde. Aber wie gesagt lebe ich in der Realität… Ja es gab Experten die gesagt haben : Raketen können nicht so landen usw. – der Unterschied hier, ich mache eine Fakten-basierte Feststellung. Kann einfach jemand sagen wie Tesla Vorhersagen will was in diesen toten Winkeln passiert??? Und sagt jetzt nicht einfach AI/KI kann dass – dass ist definitiv nicht so.

– und ich gehöre auch keinem Autokonzern, Lobby oder sonstigem an…. Ich weiß das Tesla mit viel FUD zu kämpfen hat, aber ich habe nur ein Problem aufzeigen wollen.

– Ich behaupte nicht das Tesla lügt, meiner Meinung ist der Stand aktuell so: man hat mit der KI-Entwicklung für FSD lange riesen Schritten gemacht und hängt jetzt bei den letzten paar Prozent, die sich fast nicht beheben lassen, z.B. wegen toter Winkel. Ich zeige hier eines dieser Probleme auf. Es gibt einen sehr unwahrscheinliche Möglichkeit das Tesla das Problem mit Software lösen kann, und daran wird geforscht – allerdings gibt es auch die Möglichkeit dass in Zukunft doch weitere Hardware benötigt wird… Wer sich erinnert, ursprünglich war schon bei AP Hardware 1.0 die Rede davon, dass diese für FSD verwendet werden könnte, dann sollte 2.0 die nötige Hardware liefern und inzwischen sind wir bei 3.0…

Also alles ist möglich…. Aber jetzt kommt Mal aus eurer Traumwelt runter und schaut ich bitte die physikalisch vorhandene Welt an. Nicht alles Verschwörung und nicht immer hat eine Person Recht. Ich kann nur das Problem zeigen und jeder mit selbstständig denkendem Gehirn sollte fähig sein das Problem zu erkennen. Und wie gesagt ich glaube an vieles, aber nicht an „Vorhersagen“ was man im toten Winkel nicht sehen kann.

Aber ich bin, auf die bald stattfindende AI-Konferenz von Tesla gespannt. Eventuell gehen Sie ja sogar auf das Problem ein oder zeigen wirklich neue Fortschritte.

Last edited 1 Monat zuvor by Jonas

Die Frage ist: wie meistert ein Mensch diese Situationen? Ich vermute, dass Menschen, die an solch unübersichtlicher Stelle stehen immer nervöser werden je länger sie da stehen und irgendwann entnervt einfach rausziehen werden. Das geht dann gut, oder eben auch nicht. Zum Beispiel wenn von der Gegenrichtung ein Fahrzeug kommt, was man aber nicht mitbekommen hat, weil man sich nur auf die eine Seite konzentriert hat. Das kann einem Fahrzeug mit Rundumsicht ja gar nicht passieren. Und auch ein Tesla mit seiner starken Beschleunigung hätte in der Situation einfach rausziehen können, statt wieder stehen zu bleiben.

Die vorgeschlagene Kamera würde dieses Problem sicherlich entschärfen. Aber ob sie wirklich für Level 4/5 notwendig ist, wird sich zeigen. Zur Not könnte der Wagen sich ja auch entscheiden rechts abzubiegen und zu wenden, wenn die Situation nicht anders zu meistern ist. Wir sprechen ja von einem VOLLautonomen Fahrzeug. Und das wäre ja auch eine Möglichkeit Unzulänglichkeiten des Systems zu meistern.

Bin weder Tesla Fanboy noch wäre ich jemand, der sich ein Fahrzeug mit FSD kauft. Wenn es soweit wäre würde ich mir solche Fahrzeuge nur noch per App rufen

Farnsworth

Ganz einfach, wir sind beweglich und können dadurch tote Winkel verkleinern… In genau solchen Situationen neige ich zum Beispiel meinen Kopf übers Lenkrad vorne und taste mich langsam in die Straße – aber alles kann auch ein Mensch nicht sehen.

Das ist übrigens ein Punkt den ich nicht verstehe, warum bringt man die Seiten Kameras welche extrem wichtig sind, so weit hinten an der B-Säule an…. Hätte man die Kameras weiter vorne z.B. an der A-Säule angebracht, wäre das Problem viel kleiner…

Aber deiner Einstellung gebe ich Recht: ich bin zwar Tesla-Fan aber würde es vorziehen einfach kein Auto zu besitzen und nur ab und zu eins per App zu rufen… Ich halte den Autobesitz für völlig unnötig.

Last edited 1 Monat zuvor by Jonas

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