IONITY setzt europaweit auf Plug & Charge-Funktion

IONITY setzt europaweit auf Plug & Charge-Funktion

Copyright Abbildung(en): IONITY

IONITY macht nicht nur mit negativen Schlagzeilen von sich hören. Zuletzt konnten wir von günstigeren Ladepreisen berichten, welche beim Abschluss eines entsprechenden Abos zugestanden werden. Nun geht das High Power Charging Netzwerk in Europa einen weiteren Schritt, um E-Mobilität einfacher in den Alltag integrieren zu können. Stichwort: Plug & Charge-Funktion.

Die Plug & Charge-Funktion nach ISO 15118 ermöglicht Fahrer:innen von Elektroautos, wie zum Beispiel Porsche Taycan, Ford Mach-E und Mercedes EQS, einen schnellen, bequemen und sicheren Lade- und Bezahlvorgang: Sobald das Ladekabel im Fahrzeug steckt, wird es an der Ladestation automatisch identifiziert und zum Laden autorisiert. Dafür werden Ladestromverträge direkt aus dem Auto ausgelesen und durch digitale Zertifikate geschützt. Der Ladevorgang startet erst nach erfolgreicher Authentifizierung. Die Abrechnung erfolgt ebenfalls automatisiert – alle notwendigen Informationen sind im Bordsystem des Fahrzeugs hinterlegt.

Einfacher geht es nun wirklich nicht. Denn Zahlungen an der Ladestation selbst gehören damit der Vergangenheit an. Mehr als Stecker rein, Laden und dann wieder den Stecker entfernen ist nicht notwendig. Die Abrechnung geschieht vollautomatisch. Um die Funktionalität von Plug & Charge nach der Norm ISO 15118 zu garantieren, haben sich Automobil- und Ladestationshersteller, sowie die verschiedenen Partner im Bereich E-Roaming auf einheitliche Prozesse und Schnittstellen für einen sicheren zertifikat-basierten Authentifizierungsprozess verständigt.

Dr. Susanne Koblitz, Head of Charging Technology bei IONITY, gibt hierzu zu verstehen: „Die Kommunikationsketten ans Laufen zu bringen, war eine große Herausforderung. Es war notwendig, Plug & Charge als gesamtes Ökosystem zu entwickeln. Gemeinsam mit relevanten Marktteilnehmern haben wir ein standardisiertes System realisiert, das es allen Partnern ermöglicht, sich gegenseitig zu authentifizieren, sodass das Elektrofahrzeug und die Ladestation kommunizieren können und gleichzeitig Vertraulichkeit, Datenintegrität und Authentizität gewährleistet sind.“

Erste Tests für die Plug & Charge-Funktion seien bereits Ende 2018 gestartet. Seit 2020 wurde die Funktion dann an mehreren Stationen, vor allem im deutschen markt angeboten. „Nach einer schrittweisen Einführung in den letzten Monaten freuen wir uns, dass Plug & Charge unseren Kunden ab sofort im gesamten Netzwerk zur Verfügung steht“, so Koblitz abschließend.

Quelle: IONITY – IONITY: Europaweit erstes offenes Ladenetzwerk mit Plug & Charge-Funktion

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1+ So sollte es in Zukunft sein.
Hauptsache es gibt keine Überraschungen bei den zukünftigen Tarifabos.

Würde das auch bei IONITY mit einem Tesla funktionieren??

Aber wie erkennt das System, über welchen Tarif abgerechnet werden soll? An einer Ionity-Säule zahle ich über meinen WeCharge-Tarif deutlich weniger als mit meinem EnBW-Tarif. An anderen Säulen ist das genau umgekehrt. Prinzipiell müsste der Fahrer ja über seine Fahrzeug-Software den gewünschten Tarif freigeben können, über den abgerechnet werden soll, bevor Plug & Charge startet. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich dies automatisieren lässt. Oder sehe ich das falsch?

Langsam geht es voran. Das ist für mich eine stets benutzte Komfortfunktion. Und lästig war es bisher, da wo es nicht geht, dann die Karte raussuchen zu müssen. Ist jetzt Geschichte. Gut so!

Last edited 9 Monate zuvor by David

Wer hat’s erfunden?
;-)

Mit Ionity ist man mit Plug & Charge auf der Langstrecke mit dem gleichen Fahrzeug schneller als mit dem Supercharger – Netzwerk. Vor allem, weil man bei der Autobahnraststätte laden kann.
Bei Tesla muss man runter von der Autobahn, was Zeit kostet und man muss durch die oft mehrere Kilometer längere Fahrtstrecke auch noch etwas mehr nachladen.

Woran fehlt es noch?
Fahrzeuge mit Reichweiten wie ein Benziner, mit 800V Technik zu Preisen, die für die berufliche Nutzung bezahlbar sind.
Heute ist man auf der Langstrecke mit dem Elektroauto noch langsamer als ein Dieseltreter, wie ein Vertreter.
Wer seinen PKW nur privat nutzt, braucht keine so hohe Ladegeschwindigkeit.

Das ist eine gute Sache, nur Fastnet hat dieses System vor Ionity schon installiert

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