Ikea startet rein elektrische Möbellieferungen in Japan

Fuso-Ikea-Elektro-Lkw-eCanter

Copyright Abbildung(en): Fuso

Fuso, die japanische Tochtergesellschaft von Daimler Trucks und einer der führenden Nutzfahrzeughersteller Asiens, hat drei vollelektrische Fuso eCanter Leicht-Lkw an Ikea Japan ausgeliefert. Die japanische Tochtergesellschaft des schwedischen Einrichtungshauses ist damit das erste Einrichtungshaus, das den eCanter im eigenen Fuhrpark betreibt. In Deutschland werden seit 2017 bei der Rhenus Gruppe ebenfalls drei Fuso eCanter im Dienste von Ikea Deutschland zur Möbelauslieferung in Berlin eingesetzt.

Ikea Japan engagiere sich dafür, durch Maßnahmen zum Schutz und zur Revitalisierung der Umwelt einen positiven Einfluss auf Menschen, Gesellschaft und Erde auszuüben, so Daimler in einer aktuellen Mitteilung. Zum einem habe sich Ikea das Ziel gesetzt, energiebedingte Treibhausgasemissionen bis 2030 um 80 Prozent zu reduzieren. Zum anderen möchte das Unternehmen bis 2025 dafür sorgen, dass eine ausschließlich aus Elektrofahrzeugen bestehende Flotte für die Möbellieferungen eingesetzt wird.

Als ersten Schritt in Richtung nachhaltiger Transport nimmt Ikea Japan die lokal emissionsfreien eCanter-Lkw in seine Lieferflotte auf. Eines der drei Fahrzeuge im Raum Tokio werde für den Transport von Produkten zwischen den Einrichtungshäusern Ikea Kohoku und Ikea Harajuku eingesetzt, während die beiden anderen für die Möbelauslieferung direkt zu den Kunden nach Hause genutzt werden.

Mit einer Reichweite von 100 km decke der 7,5-Tonner den Bedarf der Kunden im innerstädtischen Verteilerverkehr sicher ab. Der eCanter, der für die Lieferungen zwischen Ikea Kohoku und Ikea Harajuku eingesetzt wird, fährt im Durchschnitt etwa 50 km pro Tag mit einer Hin- und Rückfahrt zwischen den Einrichtungshäusern. In den Fällen, in denen er frühmorgens in Betrieb genommen wird und zwei Hin- und Rückfahrten zwischen den Standorten bewältigt, beträgt die zurückgelegte Strecke mehr als 100 km, was beweise, dass das Fahrzeug problemlos seine volle Reichweite auf die Straße bringen kann.

CO2-neutral bis 2039

Als Pionier bei Elektro-Lkw habe Fuso die Vision, die Elektrifizierung und den lokal emissionsfreien Transport in der Nutzfahrzeugindustrie zu beschleunigen. Im Einklang mit der Nachhaltigkeitsstrategie von Daimler Trucks strebe Fuso an, dass bis 2039 alle Neufahrzeuge in der Triade (Europa, Nordamerika und Japan) Tank-to-wheel CO2-neutral sind. Der eCanter spiele dabei eine wichtige Rolle, da die Erreichung eines klimaneutralen Transports bei Regierungen innerhalb und außerhalb Japans immer mehr an Dynamik gewinnt.

In Japan sind bereits mehr als 60 vollelektrische Fuso eCanter im täglichen Kundeneinsatz, weltweit hat die Flotte der vollelektrischen Leicht-Lkw mittlerweile die Marke von 200 Fahrzeugen überschritten. Weitere Auslieferungen folgen sukzessive, so Daimler. Damit unterstütze Fuso kontinuierlich und in einer Vielzahl von Branchen seine Kunden bei der Umstellung auf nachhaltige Transportlösungen.

Quelle: Daimler – Pressemitteilung vom 11.03.2021

Über den Autor

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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3 Elektro-Lkw in Japan, warum immer nur in homöopatischer Dosis? – vermutlich weil das für eine „schöne“ Pressemitteilung reicht und mehr will man bei Daimler (und auch BMW) wohl auch nicht.

Und Ikea? – dem Möbelunternehmen reichen wohl auch Pressemeldung bzw. Werbung durch die Presse.

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