Große Möb-E-llieferung: IKEA erhält 30 Elektrotransporter von Quantron

IKEA erhält 30 Elektrotransporter von Quantron

Copyright Abbildung(en): Quantron AG

Das internationale Möbelunternehmen IKEA hat Gefallen gefunden an der Elektromobilität – erinnern Sie sich nur an den vor kurzem von uns vorgestellten Bausatz „Höga“ … Nun haben sich die Schweden zum Ziel gesetzt, bis 2030 klimapositiv zu werden. Der E-Mobility-Spezialist Quantron AG unterstützt IKEA bei dieser Mission und beliefert ein Logistikzentrum bei Wien (Österreich) mit 30 umweltfreundlichen E-Fahrzeugen. Durch diesen Umstieg können bereits nach Angaben des Unternehmens im ersten Jahr rund 117.000 Lieferungen emissionsfrei durchgeführt und der CO2-Ausstoß somit um mehr als 300 Tonnen verringert werden. Das entspräche mehr als 1,5 Millionen Streckenkilometern und über 65 Prozent aller Zustellungen im Raum Wien.

Bereits im Juni wurde der erste vollelektrische „Q-Light“, ein Kleinlaster, von Quantron zur ausgiebigen Erprobung im IKEA-Logistikzentrum eingesetzt. Mit einer Reichweite von mindestens 170 km, einer Antriebsleistung von 100 kW und einer maximalen Ladeleistung von 70 kW sollen die E-Transporter ideal für Strecken zwischen IKEA Standorten und Lieferadressen von Kunden ausgerüstet sein. Eingesetzt werden die Fahrzeuge zunächst bei Lieferungen in allen 23 Wiener Gemeindebezirken und im Umkreis von 30 km zum Logistikzentrum. Laut Quantron werde der Strom für die Fahrzeuge über Photovoltaikanlagen generiert und stamme damit zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien.

Andreas Haller, Gründer und Vorstand der Quantron AG: „Wir freuen uns, dass wir IKEA bei dem wichtigen Schritt hin zu einer emissionsfreien Lieferung mit unserem Wissen und unserer Expertise unterstützen können.“ Mit seinem Umstieg auf Elektromobilität setzt IKEA international ein wichtiges Zeichen für eine grünere Zukunft. Auch Claes Lindgren, Country Customer Fulfillment Manager bei IKEA Österreich, äußerte sich zum Neuerwerb: Klimaschutz lässt sich nicht aufschieben, daher arbeitet IKEA konsequent daran, Emissionen einzusparen und klimapositiv zu werden (…).

Und weiter: „Heute fällt der Startschuss für den Einsatz unserer neuen umweltfreundlichen Quantron-Fahrzeuge in Wien. Ende dieses Monates wird am Westbahnhof Wien außerdem ein autofreies IKEA-Möbelhaus eröffnen, welches die gekaufte Ware zu unseren Kunden direkt und umweltschonend nach Hause liefert.“ Ikea Österreich plane zudem, dieses Belieferungskonzept in naher Zukunft in ganz Österreich auszurollen. Zudem stehe bis zum Jahr 2025 der vollständige Umstieg auf emissionsfreie Fahrzeuge auf der Agenda.

Quelle: www.quantron.net – IKEA erhält 30 Elektrotransporter von Quantron

Über den Autor

Felix Katz liebt alles, was vier Räder und einen oder gleich mehrere Motoren hat. Nicht nur Verbrenner, sondern vor allem Elektroautos haben es ihm angetan. Als freiberuflicher Autojournalist stromert er nicht nur fast jeden Tag umher, sondern arbeitet seit über zehn Jahren für viele renommierte (Fach-)Medien und begleitet den Mobilitätswandel seit Tag eins mit.

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Sehr gut IKEA 1+

ein Autofreies Kauferlebnis … interessant…
wird man Ikea jetzt öfters in Innenstädten finden?

grundsätzlich machbar wenn alle Möbel schon inkl. Lieferung angeboten werden…
oder alles bestellbar im Laden zur Abholung im Lager oder Lieferung

es bleibt spannend

Lokaler Lieferverkehr sollte grundsätzlich elektrisch emissionsfrei erfolgen.
Die meisten Lieferstrecken erfordern kein Nachladen am Tag, aber die stinkenden Abgase der Verbrenner bleiben.
Die Post praktiziert es seit Jahren, warum schaffen die anderen es nicht?

Absolut richtig und es ist schön, dass immer mehr Firmen, das immer größer werdende Eautoangebot, auch annehmen.

Lokaler Lieferverkehr sollte grundsätzlich elektrisch emissionsfrei erfolgen.

Bei Transportern (lokal) reicht eine Batterie mit 50 kWh für etwa 160 km und oft für 1 ganzen Tag.

Bei 5.000 Ladezyklen pro Batterienpack und 6 Tagen pro Woche wären es etwa 16 – 17 Jahre.

Mit Haushaltsstrom (30 Cent pro kWh) ca. 8,10 Euro pro 100 km – entspräche ca. 5,8 Liter Diesel.

Normalerweise müssten 10.000 Euro Mehrpreis (7000 Euro für Batteriepack (Einkaufspreis) + Marge) für einen E-Transporter mit 50-kWh-Batterie reichen – mit Verzinsung auf 16,5 Jahre etwa 15.000 Euro.

Batterie-Mehrpreis – 909 Euro pro Jahr (15.000 Euro / 16,5 Jahre) bei 48.000 km (160 km x 300 Tage) rund 1,90 Euro pro 100 km plus 8,10 Haushaltsstrom pro 100 km wären 10,00 Euro pro 100 km – entspräche ca. 7,2 Liter Diesel.

Verbrauch: Peugeot – Expert

Anzahl – Kraftstoff – min – Ø – max

93 – – – – – Diesel – 4,54 – 7,84 – 10,72

(Quelle: spritmonitor.de)

Berechnung mit eigener PV-Anlage und Speicherung in Batterien für das Laden über Nacht (inkl. Abschreibungen) habe ich weggelassen, da bei 8 Monaten Solar-Nutzung und 4 Monaten mit Haushaltstrom die Kosten – vor allem durch die erhöhten Abschreibungen pro 100 km – zu hoch wären im Vergleich zur Diesel-Variante. Mit Haushaltsstrom sind E-Transporter bei Verbrauchskosten mit Diesel vergleichbar.

Bei ausreichend Sonne das ganze Jahre über würde sich eine autarke Versorgung von E-Transportern mit PV-Anlage und Speicherbatterien fürs Laden über Nacht schon jetzt lohnen.

Das liest sich gut aber bitte Erörtern Sie mir doch nochmal den Abschnitt

Bei ausreichend Sonne das ganze Jahre über würde sich eine autarke Versorgung von E-Transportern mit PV-Anlage und Speicherbatterien fürs Laden über Nacht schon jetzt lohnen.“

Wo bitte soll den der Sonnenstrom Tagsüber hin, wenn der Transporter unterwegs ist? Und was soll die Zwischenspeicherung kosten? Und legen Sie dies auf die Fahrzugkosten um?

Wäre Super wenn Sie die Sache auch mal so schön aufdröseln könnten.

Ich habe mich dieser Rechnung mal ansatzweise zugewendet und diese wieder aufgegeben Da ich bei dieser Rechnung immer wieder beim Diesel gelandet. Habe auch probiert die Umwandlungsverluste der Stromrichter zu berücksichtigen. Also PV-in über Wechselrichter in Akku und dann wieder über Wechselrichter ins Netz um dann Anschließend übers Ladegerät im Kfz in den Akku zu gelangen. Dann dürften im besten Fall noch 70% im Akku landen und zum Fahren bereit stehen. Der Tagesverbrauch bei 100km mit einem Transporter würde bei ca. 25-35 kWh liegen, je nach Witterung und Beladung, das durften wir 14 Tage lang ausprobieren.
also Autark, das ist mal sportlich, Aber für die Lösung wäre ich dankbar.

PS: Ein Gewerbebetrieb (Handerker), welcher im Wettbewerb steht muss auf die Kosten achten denn wir stehen im Wettbewerb..

Aber erst mal Daumen hoch.

Ich habe die Abschreibungen für Aufpreis E-Transporter gegenüber Diesel-Transporter, PV-Anlage (120 m²), 75-kWh-Batterie, Wahlbox und evtl. einem weiteren Steuergerät auf die erwartbare Lebensdauer (16,5 Jahre) und auf 48.000 km im Jahr umgelegt.

Berechnungen in Kurzform:

48.000 km, 480×30 kWh=14.400 kWh im Jahr, PV-Anlage 16 kWp, 120m², 21.760 Euro Brutto*
Batterie 75 kWh – 15.000 Euro, E-Transporter-Batterie 10.000 Euro, zusammen 25.000 Euro.
Wallbox mit Montage 2.000 Euro, evtl. weiteres Gerät 2.000 Euro, zusammen 4.000 Euro.

21.760 + 25.000 + 4.000 = 50.760 (Euro) geteilt durch 16,5 (Jahre) ca. 3.076 (Euro) pro Jahr.
3.076 Euro geteilt durch 48.000 km mal 100 km sind 6,40 Euro pro 100 km.

Bei Ersatzteilpreis 250 Euro pro kWh (VW**) – 50 + 75 = 125 x 250 = 31.250 (Euro)
31.250+25.000+4.000=60.250 (Euro)/16,5 (Jahre) ca. 3.652/48.000×100= 7,61 (Euro/100km).

Bis zu den 10,00 Euro pro 100 km (entspräche ca. 7,2 Liter Diesel) ist noch Luft für Zinsen.

*Quelle: verbraucherzentrale.nrw – Bruttopreis 2019 inkl. Montage.
**Quelle: auto-motor-und-sport.de – März 2021

Korrektur:

Hatte versehentlich die Batterien doppelt gerechnet, hier die richtige Rechnung.

Bei Ersatzteilpreis 250 Euro pro kWh (VW**) – 50 + 75 = 125 x 250 = 31.250 (Euro)
31.250+21.760+4.000=57.010 (Euro)/16,5 (Jahre) ca. 3.455/48.000×100= 7,20 (Euro/100km).

Die 7,20 Euro pro 100 km geteilt durch 1,39 Euro pro Liter Diesel wären 5,2 Liter auf 100 km.

Wer die Investition als Geldanlage betrachtet, der kommt auf etwa 2,5 % Zinsen pro Jahr, wenn er es mit dem aktuellen Dieselpreis und dem durchschnittlichen Dieselverbrauch vergleicht.

Zinsenzins-Rechner:

1.000 Euro mit 2,5 % Zinsen auf 16,5 Jahre ergeben 1503,06 Euro – etwa 50% mehr.

Nachtrag:

Um Umwandlungsverluste auszugleichen könnte man die PV-Anlage um 30% vergrößern. Die Batterie zum Speichern wurde schon um 50% größer gewählt.

21.760 Euro für PV-Anlage plus 30% wären (20,8 kWp und 156 m²) 28.288 Euro.

Neue Rechnung:

Bei Ersatzteilpreis 250 Euro pro kWh (VW**) – 50 + 75 = 125 x 250 = 31.250 (Euro)
31.250+28.288+4.000=63.538 (Euro)/16,5 (Jahre) ca. 3.851/48.000×100= 8,02 (Euro/100km).

8,02 Euro pro 100 km entsprechen etwa 5,8 Liter Diesel auf 100 km.

Die Rechnung würde nur stimmen, wenn es das ganze Jahr über genug Sonne gäbe.

In Deutschland mit vielen sonnenarmen Monaten rechnet sich im Grunde nur Haushaltsstrom, wenn über Nacht geladen werden muss, da tagsüber die / die Transporter im Einsatz sind.

10.000 (15.000) Euro Mehrpreis des E-Transporters, 48.000 km im Jahr, auf 16,5 Jahre verteilt sind 1,26 (1,89) Euro pro 100 km plus (30 kWh x 0,30 Euro pro kWh) 9 Euro pro 100 km, zusammen 10,26 (10,89) Euro pro 100 km – entspräche ca. 7,4 (7,8) Liter Diesel auf 100 km.

Nachtrag 2:

16,5 Jahre x 48.000 km pro Jahr wären 792.000 km – ob der Transporter das durchhält?

Wenn die Teile Lkw-Qualität (wie die Teslas) und einen guten Rostschutz haben, dann gut möglich.

Und jetzt darf jeder mit den Zahl spielen und sich verschiedene Varianten durchrechnen.

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