Hyzon Motors: Liefert 15 Wasserstoff-Fahrzeuge in die Niederlande

Copyright Abbildung(en): Hyzon Motors

Hyzon Motors glaubt an Wasserstoff und die Brennstoffzellen-Technologie. 2025 erwartet man den Durchbruch. Bis dahin will man vorbereitet sein. Für die Niederlande sieht man noch 2021 die Lieferung von 15 emissionsfreien Wasserstoff-Brennstoffzellenfahrzeuge vor, welche in der europäischen Produktionsstätte von Hyzon gefertigt werden. 10 emissionsfreie Mittel- und Schwerlast-Kommunalfahrzeugen, darunter Wasser-, Abfall-, Hakenliftkran- und Lieferfahrzeuge, sowie fünf emissionsfreien Transportern wird Hyzon liefern.

Die Aufträge der Stadt Groningen werden von Hyzon Motors Europe B.V., einem Joint Venture („JV“) aus Hyzon Motors Inc. und Holthausen Clean Technology („HCT“), ausgeführt. Das JV ist für die Entwicklung, Produktion und Auslieferung der Fahrzeuge verantwortlich. Die Aufträge werden über den Händler ESA (Groningen) abgewickelt. Die Auslieferung der ersten Fahrzeuge wird für das dritte Quartal 2021 erwartet. Die restlichen Fahrzeuge sollen bis Ende 2021 ausgeliefert werden.

Aktuell sei es so, dass die Stadtverwaltung von Groningen mehr als 300 Fahrzeuge in ihrem Fuhrpark hat, darunter 10 Brennstoffzellenfahrzeuge, die bereits zuvor von HCT erworben wurden. Schon vor dem JV mit Hyzon hat HCT eng mit der Stadt Groningen zusammengearbeitet. Der aktuelle Auftrag unterstützt Hyzons strategische Ausrichtung auf eine Partnerschaft mit einem wichtigen europäischen Akteur. Groningen hat sich das Ziel gesetzt, die Innenstadt bis zum Jahr 2025 und das gesamte Stadtgebiet bis zum Jahr 2035 von Kohlenstoffemissionen zu befreien.

„Wir sind stolz darauf, der Stadt Groningen emissionsfreie Fahrzeuge mit Wasserstoff-Brennstoffzellenantrieb zur Verfügung zu stellen, während die Stadt ihre Flotte weiter dekarbonisiert und das Ziel verfolgt, bis 2025 frei von Kohlenstoffemissionen zu werden. Die Stadt Groningen ist für ihre wegweisenden Nachhaltigkeitsbemühungen bekannt und wir freuen uns darauf, sie beim Aufbau einer florierenden, sauberen Energie- und Wasserstoffwirtschaft zu unterstützen.“ – Craig Knight, CEO und Mitbegründer von Hyzon Motors

In den Niederlanden wird Groningen eine spezielle Bedeutung zugemessen. Die Stadt sei die sogenannten Energiestadt. Denn seit mehr als zehn Jahren investiert Groningen in Nachhaltigkeitsmaßnahmen, etwa die energetische Sanierung von öffentlichen Gebäuden, energieeffiziente Straßenbeleuchtung und alternative Kraftstoffe für den Antrieb der städtischen Fahrzeugflotte. Groningen ist international bekannt für seinen Energiewirtschaftssektor, energieorientierte Wissensinstitute und seine lokale Nachhaltigkeitsstrategie.

Wir erinnern uns an aktuelle Projektankündigungen des Unternehmens: Hyzon Motors wird bis 2026 1.500 mit Wasserstoff-Brennstoffzellen betriebene, emissionsfreie schwere Lkw nach Neuseeland bringen. Parallel dazu wird das neuseeländische Unternehmen Hiringa Energy die landesweite Infrastruktur für die Wasserstoffbetankung ausbauen. Die mit Wasserstoff-Brennstoffzellen betriebenen Lkw, die in Hyzons Werk in Winschoten, Niederlande, zusammengebaut werden, werden in voller Übereinstimmung mit den lokalen neuseeländischen Anforderungen hergestellt und die erste Charge von Fahrzeugen wird voraussichtlich bis Ende 2021 in Neuseeland in Betrieb genommen.

Quelle: Hyzon Motors – Pressemitteilung vom 19. April 2021

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Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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Hat denn jemand infos wie weit Hyzon aktuell ist, Welche LKW und Reichweiten sind denn bereits verfügbar?

Hyzon hat Pläne für Europa – und die USA, in denen es Flächen anmietet und Gebäude renoviert.

Ausser Pressemitteilungen und wiedergekauten Pressemitteilungen gibt es wohl noch keine Infos.

Also andauernd hört man von Wasserstoff LKW und Bussen die unterwegs sein sollen , aber nicht einer hat mal einen Fahrer getroffen und ihn befragt… unterliegen die alle einer NDA?
Alles sehr merkwürdig…

Hier ein Bericht aus der „Neuen Zürcher Zeitung“ über einen Praxistest im Winter.

Wie sich die H2-Lkws in der sommerlichen Hitze bewähren, vor allem wie es dann mit den Tankzeiten aussieht, das dürfte dann vielleicht im Herbst zu erfahren sein.

Wasserstoff-Praxistest: Auf dem Weg zur weissen Fahne.

..

Nach einer ersten, von der Migros gewährten kurzen Einweisung in den neuen Lastwagen im letzten November sassen wir jetzt im Februar und im März zwei weitere Male bei der Chr. Cavegn AG am Steuer des Hyundai Xcient Fuel Cell und bewegten ihn in seinem normalen Transport-Alltag.

Weiterlesen >> https://www.nzz.ch/mobilitaet/auto-mobil/wasserstoff-in-der-praxis-mit-dem-brennstoffzellen-lkw-unterwegs-ld.1608126

es bleibt spannend

Ja, es bleibt spannend was Verlierer Daniel noch absondert……
Jetzt liesst er schon die Zürcher Zeitung, anstatt sich selber mal in einen Lastwagen zu setzen.
Deshalb weiss er auch nicht, dass Hyundai, MB, Renault ,Iveco und alle Nichtgennanten, im Gegesatz zu Tesla langjährige Erfahrung haben im Bau von Lastwagen.

Noch spannender wäre was „Strauss“ eigentlich gelernt hat, falls er nicht in der Baumschule war.

Die Hersteller herkömmlicher Diesel-Lkw sind Anfänger in Sachen Brennstoffzellenanlagen und mit ihren schweren Standard-Lkw-Fahrgestellen kommen sie beim H2-Lkw nicht weit, wenn die Nutzlast stimmen soll – hier ist aufwändiger Leichtbau notwendig (siehe auch Hyundai H2-Lkw).

In den Niederlanden haben sie es mit einem Standard-Lkw-Fahrgestell versucht, was allerdings in Sachen Verbrauch und Nutzlast nicht zufriedenstellend war – ohne Leichtbau geht es eben nicht.

Erst Ende des Jahrzehnts wird mit der Serienfertigung von H2-Lkws gerechnet und dann ist die batterie-elektrische Konkurrenz mit leichten und günstigen Batterien meilenweit voraus.

Wenn der „Strauss“ mal seinen Kopf aus dem Sand nehmen und sich in der Realität umsehen würde, dann ginge ihm vielleicht „ein Licht auf“, dass H2 ein Kind der alten Mineralölindustrie ist.

Wasserstoff-Förderung durch Mineralölkonzerne.

Dabei sei Wasserstoff im PKW-Bereich nicht sinnvoll, erklärt Prof. Martin Doppelbauer, der am „Karlsruher Institut für Technologie“ (KIT) PKW-Antriebe erforscht. Aufgrund des hohen Energieverbrauchs für Herstellung und Transport, mache Wasserstoff aus Klimaschutzgründen keinen Sinn. „Die Herstellung von Wasserstoff aus regenerativer Energie ist sehr aufwendig, die kostet sehr viel Strom. Da braucht man sehr viel Anlagentechnik. Man braucht Energie, man erzeugt CO2.

In anderen Bereichen, wie zum Beispiel bei Schiffen, könnte Wasserstoff in Zukunft sinnvoll sein – aber nicht bei PKW, so der Forscher.“

(Quelle: swr.de – 20.April 2021 – Bericht in „Report Mainz“)

Lkws hat der Forscher nicht erwähnt, hier wird noch „bis Ende des Jahrzehnts“ experimentiert und wenn die Batterieforschung weiter solche Fortschritte macht, dann bleibt es beim H2-Experiment.

Herr „Strauss“, mal die Augen aufgemacht und einige vertrauenswürdige Quellen „Pro H2“ gesucht und hier gepostet, falls sie sowas finden – ich würde es ja gerne mal lesen, wenn es nicht von der Minerölindustrie und deren Lobbysten geschrieben wurde.

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