Hyundai teasert großen SUV Ioniq SEVEN an

Hyundai-Ioniq-SEVEN-Elektroauto

Copyright Abbildung(en): Hyundai

Der koreanische Autohersteller Hyundai hat sein neues vollelektrisches SUV SEVEN angekündigt und erste Bilder des Konzeptfahrzeugs gezeigt, das auf der diesjährigen AutoMobility LA der Öffentlichkeit präsentiert wird. Das Konzeptfahrzeug SEVEN symbolisiere das zukünftige Design und die technologischen Innovationen von Hyundai im Zeitalter der Elektromobilität und gebe zugleich einen Ausblick auf das erste SUV-Modell der eigens für batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) des Unternehmens konzipierten Submarke Ioniq, so Hyundai in einer aktuellen Mitteilung.

Das Design der Studie breche deutlich mit bisherigen Gestaltungsnormen aus der Ära der Verbrennungsmotoren, so die Koreaner. Die Lichtsignatur des SEVEN etwa wird von den sogenannten „Parametric Pixels“ dominiert, den markanten Wiedererkennungsmerkmalen der Submarke Ioniq, die analoge und digitale Elemente miteinander verbinden.

Hyundai-Ioniq-SEVEN-Elektroauto-Innenraum
Hyundai

Der Innenraum des Konzeptfahrzeugs SEVEN ist im Lounge-Ambiente gestaltet und entwickelt das bereits vom Ioniq 5 bekannte Wohnraumkonzept weiter. Dabei kommen dem Hersteller zufolge umweltfreundliche Materialien zum Einsatz, passend zu den Ansprüchen heutiger Kunden an einen nachhaltigen Mobilitäts- und Lebensstil.

Ioniq 5, Ioniq 6 und Ioniq 7

Hyundai will unter der Bezeichnung Ioniq eine Reihe von numerisch benannten Elektro-Modellen auf den Markt bringen, wobei die geraden Zahlen für Limousinen und die ungeraden Zahlen für SUVs verwendet werden. Als erstes Modell der Markenfamilie wurde vor einigen Monaten bereits der Ioniq 5, ein mittelgroßer Crossover, auf dem Markt eingeführt.

HyundaiIm Jahr 2022 soll eine Sportlimousine namens Ioniq 6 folgen, die auf dem elektrisch angetriebenen Konzeptfahrzeug Prophecy basiert. Zu Beginn des Jahres 2024 soll dann die Serienversion des SUV Ioniq 7 auf die Straßen kommen, wie Hyundai bereits im Sommer 2020 mitteilte.

Electric Global Modular Plattform (E-GMP)

Alle neuen Ioniq Modelle beruhen auf der „Electric Global Modular Plattform“, kurz E-GMP, die dank 800-Volt-Batterie schnelles Aufladen ermöglicht und eine große Reichweite bietet. Die ersten Modelle auf der neuen Plattform sind bereits erschienen: Der Ioniq 5 von Hyundai, der EV6 von Konzernschwester Kia sowie der GV60 von Hyundais Premium-Ableger Genesis.

Das Konzeptfahrzeug SEVEN wird auf der AutoMobility LA im Rahmen der Hyundai Pressekonferenz am 17. November vorgestellt. Danach wird die Studie vom 19. bis einschließlich 28. November für die Öffentlichkeit zugänglich sein.

Quelle: Hyundai – Pressemitteilung vom 03.11.2021

Über den Autor

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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Bei Hyundai müssen jetzt erst mal die Techniker ran. Denn der IONIQ5 hat nichts mehr davon, was Hyundai in der Vergangenheit ausgezeichnet hat. Die bisherigen BEV waren sehr effizient. Das ist der nicht mehr an. Auch hat das Fahrzeug so einige andere Baustellen. Bis das nicht alles zufriedenstellend gelöst ist, sollte man die neuen Modelle links liegen lassen.

Endlich wieder Autos die Charakter ausstrahlen. Kein 08:15 Einheitsbrei für das Volk.

Ich hoffe Hyundai vergisst nicht, dass es auch noch die Zahlen 1 bis 4 gibt 🙂
Der Ioniq 5 gefällt mir sowohl optisch als auch technisch sehr gut, aber ein so großes Auto brauche ich eigentlich garnicht.

Ich schließe mich dem an, ich möchte auch ein kleineres, bezahlbares E-Auto (bitte kein SUV), max. Golf-Größe aber mit echter Anhängekupplung. Bitte auch mit der verschiebbaren Mittelkonsole und bidirektionalem Laden!

Ich brauch schon ein grosses auto…aber keine lounge und sonstigen kuschel-schnickschnack.

Seit nunmehr gut vier Monaten fahre ich den Ioniq5 ( projekt 45 ), den ich als „Katze im Sack“ gekauft hatte. Bin wirklich sehr zufrieden mit diesem Fahrzeug – bis auf den fehlenden Heckscheibenwischer, die nicht funktionierende Spracheingabe, die fehlende Routenplanung mit dazugehörender Lademöglichkeit, die manuelle Scheinwerferverstellung, das fehlende Kurvenlicht, das fehlende Matrixlicht,die umständliche Anbindung des Handys, um Android Auto zu nutzen ( 5 USB-A Buchsen und nur eine an der ungünstigsten Stelle, die Daten übertragen kann ), die starke Verschmutzung der inneren Schwellerleisten. Alles halb so schlimm, wenn Hyundai regelmäßig mit seinen „Testern“ reden würde – und es gibt viel zu bereden !
Aber wie es heutzutage eben so üblich ist, es wird gerne über die Zukunft schwadroniert und dabei werden die Alltagssorgen der „Betatester“ voll aus dem Auge verloren. Hyundai – so wird das nichts, der Iq 5 war vermutlich das erste und letzte Auto dieser Marke für mich und die Familie. Einen Versuch war es aber allemal wert – auch wenn die Vorstellungen nicht erfüllt worden.

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