Rhenus Home Delivery testet chinesischen E-Transporter

Hermes testet chinesischen E-Transporter

Copyright Abbildung(en): Maxomotive Deutschland GmbH

Der vollelektrische Transporter EV80 des chinesischen Herstellers Maxus ist ab sofort für die Rhenus Home Delivery im Einsatz. Wie es in einer Mitteilung heißt, erprobt der Logistikdienstleister den Wagen als Fahrgestell mit Kofferaufbau vier Wochen lang im Raum Düsseldorf – mit der Option, den Test zu verlängern oder an einem anderen Standort fortzusetzen. Mit einer Reichweite von 190 Kilometern (WLTP) eigne sich der Maxus EV80 perfekt für den gewerblichen Einsatz im städtischen Umfeld.

Der EV80 ist als Kastenwagen und als Fahrgestell in der 3,5-Tonnen-Klasse verfügbar. Als Kastenwagen bietet er ein Ladevolumen von 11,6 m3 und eine maximale Zuladung von 910 Kilo. Die Fahrgestell-Version lässt sich mit einer Vielzahl verschiedener Aufbauten kombinieren, etwa mit einer Pritsche, einem Koffer oder diversen Sonderaufbauten. In beiden Varianten umfasst der Antrieb des EV80 einen Elektromotor mit 92 kW (125 PS) und eine 56-kWh-Batterie. Das integrierte 7,2-kW-Bordladegerät ermöglicht ein vollständiges Aufladen an einer Wechselstrom-Wallbox oder -Ladestation in 8,5 Stunden. An einer Schnellladesäule dauert ein kompletter Ladezyklus 2,5 Stunden.

Die Marke Maxus Motors ist nach eigenen Angaben Teil der SAIC Motors Gruppe, des größten Automobilherstellers Chinas und Spezialist auf dem Gebiet der Elektromobilität. „Zusammen mit Rhenus Home Delivery möchten wir in diesem Feldversuch nachweisen, dass unsere E-Transporter insbesondere in Städten und Ballungsräumen eine hervorragende Alternative zu Verbrennerfahrzeugen sind und damit eine effiziente Flottenerweiterung darstellen“, sagt Ulrich Mehling, Geschäftsführer bei Maxomotive Deutschland.

Die Flotte der Rhenus Home Delivery umfasst bereits jetzt zahlreiche Fahrzeuge mit CNG-Antrieb, die dank Biomethan CO2-neutral betrieben werden können. In Zukunft sollen alternative Antriebe eine noch stärkere Rolle spielen. „Insbesondere in den Bereichen Klimaschutz, erneuerbare Energien und Urbanisierung ist Rhenus Home Delivery stark engagiert und kommt ihrer gesellschaftlichen Verantwortung nach“, betont Patrick Braune, Nachhaltigkeits-Manager bei Rhenus Home Delivery.

Quelle: Maxus – Pressemitteilung vom 17. Februar 2021

Über den Autor

Wolfgang Plank ist freier Journalist und hat ein Faible für Autos, Politik und Motorsport. Tauscht deshalb den Platz am Schreibtisch gerne mal mit dem Schalensitz im Rallyeauto.

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Wir durften das Fahrzeug im Dezember 2020 zwei Wochen im Betrieb testen. Wir hatten einen Kastenwagen mit Hoch-Dach.

Außer dem 1-Phasigen AC-Lader (An meiner 11kW Wallbox halt nur 3,6kW Ladeleistung, wegen der „Schieflastverordnung“) konnte ich, meinem Empfinden nach, nichts negatives feststellen was mich von einem Erwerb eines solchen Fahrzeugs abschrecken würde, sofern das Fahrprofil und die Größe passt.

Der CCS Lader brachte es auf ca. 30kW Ladeleistung, Bei einem 56kW Akku sollten es schon 40-45kW Ladeleistung sein!

Wem ein tägliches Fahrprofil von bis zu 100km oder 120km ausreicht oder mit mehr als 3,6kW Laden kann, für den ist das Fahrzeug als Nutzfahrzeug im städtischen oder auch ländlichen Bereich absolut OK.

Auf der Autobahn entspricht das Fahrzeug gar nicht meinen Vorstellungen, Tempo 100 max. und ein Cw-Wert, der dem eines Kleiderschrank im freien Fall entspricht, machen hier längere Fahrten zur Hölle. Alle ca. 80 – 120km ca. 1,0-1,5 Std. am CCS-Lader, je nach Beladungsgewicht und Fahrprofil.

Für meine Zwecke ist ein 3,5 Tonner allerdings zu groß. Da gibt es noch einen kleineren, der hat mein Interesse geweckt. den e-Deliver 3.

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