Gerüchte: BMW arbeitet an dreimotorigem i5 M und i7 mit 750 PS

Gerüchte: BMW arbeitet an dreimotorigem i5 M und i7 mit 750 PS

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BMW bringt 2023 nicht nur eine neue 5er-Generation auf den Markt, sondern ergänzt die Modellreihe auch um einen rein elektrischen BMW i5. Und eben um diesen i5 kommen Gerüchte auf, dass dieser auch als M-Version auf die Straße kommen soll. Seine Power soll er aus dem Motorenkonzept des ebenfalls kommenden BMW i7 – in Anlehnung an die BMW 7er-Serie – ziehen.

Der BMW i7 soll mit drei Elektromotoren ausgestattet sein, die bis zu 750 PS leisten könnten. Auto Motor und Sport berichtet, dass die drei Elektromotoren aus dem i4 M stammen werden und möglicherweise auch in der M-Version des kommenden i5 zum Einsatz kommen werden. Die Quelle des Magazins gibt ebenfalls zu verstehen, dass es wohl für die meisten neuen BMW-Modelle mit i-Bezeichnung M-Versionen geben wird. Diese sollen parallel zu Verbrenner M-Versionen auf die Straße gebracht werden.

Kurz noch zum BMW i7. Beim BMW i7 sind unterschiedliche Akkus-Größen bis zu 120 kWh verbaut. Der Top-i7 kommt mit einer Hinterachse, die zwei E-Motoren plus Inverter plus Leistungselektronik und Differenzial in einem Gehäuse beherbergt, ein weiterer, schwächerer Motor arbeitet an der Vorderachse. Beim Interieur bieten die Münchner im i5 demnach das neue i-Drive-8-Bedienungssystem an. Es ist aus dem BMW iX bekannt, verfügt aber über eine veränderte Benutzeroberfläche und soll intuitiver bedienbar sein. Drei Grundlayouts sollen auf den Displays in Cockpit und auf dem Armaturenträger einstellbar sein.

Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass der BMW i5 in mehreren Leistungsvarianten auf die Straße kommt: mit Einzel-, Doppel- und Dreimotoren, wobei letztere für den bereits erwähnten i5 M reserviert sein wird. BMW wird daneben weiterhin einen M5 mit Benzinmotor anbieten, obwohl die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass auch dieser in irgendeiner Weise elektrifiziert wird, um den Kraftstoffverbrauch und die Emissionen zu senken.

Quelle: InsideEVs – BMW Possibly Working On Tri-Motor i5 M, i7 With 750 Horsepower

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Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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Der Nio kommt ja mit einem 150er Akku, insofern sind 120 kWh nichts besonderes. Mittelfristig werden Limousinen der Luxusklasse 180 kWh bieten. Denn erst da kann man von gleichwertiger Reichweite zu Verbrennern sprechen.

Für was? Heute lade ich mit 72kWh Akku im M3 alle 300km für 30 Minuten. Wunderbares reisen! Darauf hätte ich schon früher kommen sollen. 10 oder 15 kWh mehr wäre auch ok, aber warum und für was soll das Auto nochmal 500kg+ schwerer werden?

Einen derartigen Prototypen gibt es schon länger:
https://www.auto-motor-und-sport.de/tech-zukunft/alternative-antriebe/mitfahrt-bmw-power-bev-elektroantrieb-5er/

Ob der dann als richtiges M Modell kommt ist fraglich. Generell war die Aussage bisher, dass richtige M Modelle als BEV erst mit der Neuen Klasse ab 2025 kommen.

Ich würde es begrüßen, wenn da schon früher was kommt, keine Frage, aber eher unwahrscheinlich. Ich könnte mir höchstens vorstellen, dass sie den i5 mittels hohem Einsatz von Carbon in der Karosserie so abspecken, dass er als richtiges M Modell durchgeht.

Andererseits steht ja noch die M60 Motorisierung bei BMW aus, dabei könnte es sich um das Setup mit drei Motoren handeln.
Das sollte sich ja relativ schnell klären, wenn der iX M60 nächstes Jahr kommt. Ein i5 M60 und i7 M60 wären dann wahrscheinlich.

Ein i4 M60 oder gar i4 M halte ich in der jetzigen Generation für sehr unwahrscheinlich. Höchstens wenn sie zum Facelift die Plattform auf die Neue Klasse wechseln.

Hier noch relative gute Insider Informationen, die sich bis jetzt oft bewahrheitet haben:
https://g20.bimmerpost.com/forums/showthread.php?t=901686

Last edited 23 Tage zuvor by Mike

Offenbar haben einige Hersteller und deren Käufer noch nicht begriffen, dass die Resourcen nicht unendlich sind. Mit den 120 kWh an Batterien könnte man auch 2, 3 oder 4 E-Autos mit Batterien versorgen.

Mit der kW-Leistung der Motoren steigt deren Gewicht, Preis und Resourcenverbrauch, ausserdem arbeiten E-Motoren dann besonders effizient, wenn sie in der Nähe der Nennleistung betrieben werden.

Der Umstieg auf E-Autos macht nur Sinn, wenn damit auch ein Umdenken statt findet und man nicht glaubt, dass man jetzt noch mehr Resourcen verprassen darf, weil ja angeblich alles grün wird.

Sofern sich die ewig gestrigen vom Gedanken lösen würden dass man unbedingt mit einer Ladung 800km fahren muss würde schon viel mehr weiter gehen.

Naja, BMW hat sich auch sehr stark zum Thema Nachhaltigkeit geäußert /Ironie off

BMW Aktien: sell now, subito!

Offenbar haben einige Hersteller und deren Käufer noch nicht begriffen, dass die Resourcen nicht unendlich sind.

Mit der Marktreife der Natrium-Akkus hast du einen Basisrohstoff der in sehr sehr großen Mengen verfügbar ist.
Selbst wenn solche High Performance Fahrzeuge wahrscheinlich weiterhin auf Lithium Akkus setzen werden, die ganzen normalen Fahrzeuge brauchen dann keine mehr, weswegen mehr für die Spitzenklasse übrig ist.

Mit den 120 kWh an Batterien könnte man auch 2, 3 oder 4 E-Autos mit Batterien versorgen.

Neben dem Prestige, welches ein Hersteller für ein Modell mit 120 kWh Akku bekommt wird dort auch die Marge 2-4 mal höher sein als bei einem Volumenmodell. Von daher unterm Strich wahrscheinlich egal.

Mit der kW-Leistung der Motoren steigt deren Gewicht, Preis und Resourcenverbrauch, ausserdem arbeiten E-Motoren dann besonders effizient, wenn sie in der Nähe der Nennleistung betrieben werden.

Das interessiert im High Performance Segment nicht sonderlich stark, höchstens vielleicht das Leistungsgewicht.

Last edited 23 Tage zuvor by Mike

Zitat: Mit der kW-Leistung der Motoren steigt deren Gewicht, Preis und Resourcenverbrauch, ausserdem arbeiten E-Motoren dann besonders effizient, wenn sie in der Nähe der Nennleistung betrieben werden.

Nein, das ist nicht so. Gerade die guten Elektromotoren wie Sie z.B. Tesla einsetzt haben im Vergleich zu Ottomotoren eine sehr flache Kennlinie und eine kurzzeitige Überlast, wie sie bei BEVs üblich sind vertragen die wassergekühlten E-Maschinen problemlos. Wo soll den auch bei 92%+ Wirkunsggrad auch der thermische Tod herkommen?
Die leistunsgstarken Teslas verbrauchen nicht mehr als die kleinen, wenn man mal die Reifen wechselt und den Spoiler abmacht. Im übrigen verbrauche ich mit meinem Model 3 LR genauso viel auf der Landstraße wie mein Freund mit dem Elektro Smart, auf der AB braucht er sogar mehr, nur in der Stadt ist er sparsamer. Was bleibt ist der der höhere Rollwiderstand aufgrund des Gewichtes,

Gerade gelesen.

Doppeltes Spiel: Deutsche Autobauer schrauben im Hinterzimmer an Klimaregeln

Einerseits würden Verbände und Unternehmen klimaneutrale und nachhaltige Mobilität bewerben, andererseits aber bei der EU für schwächere Klimaregeln kämpfen.

Besonders negativ fielen den Angaben zufolge der Autobauer BMW sowie der Verband der Automobilindustrie (VDA) auf.

(Quelle: n-tv.de – 10. November 2021 21:52 Uhr)

Ein Autohersteller im Land der politischen Windradverhinderer und der VDA – offenbar haben beide nichts gelernt.

Nachtrag:

Deutsche Autobauer gehen gegen Klimaschutz vor

Elektromobilität boomt. Immer mehr Modelle kommen auf den Markt, immer mehr Kunden überlegen, zuzugreifen. Doch die Begeisterung scheinen nicht alle deutschen Autobauer zu teilen. So soll BMW versucht haben, Politiker in ihrer Klimapolitik zu beeinflussen.

(Quelle: n-tv.de/wirtschaft/der_boersen_tag/Der-Boersen-Tag-am-Donnerstag-11-November-2021-article22922956.html)

Dort gibt es auch ein kurzes Video (1:36 min).

Die PR-Abteilung der Autohersteller gibt sich klimafreundlich, aber im Hintergrund geht es knallhart um Gewinne und Dividenden für die Aktionäre – einige Hersteller haben aus dem Dieselskandal nicht viel gelernt.

Bürger und Umweltschutzverbände müssen den Politikern und Herstellern weiterhin Druck in Sachen Klimaschutz machen, sonst gehen die Mauscheleien wie gewohnt weiter – auch unter der neuen Regierung.

Sie schreiben, der Top 7-er ist mit einer Hinterachse mit 2-Motoren, den Invertern, der Leistungselektronik und dem Differential in einem Gehäuse ausgestattet.
Fehler 1: die Inverter sind die Leistungselektronik
Fehler 2: eine Achse mit 2-Motoren hat kein mechanisches Differential (der Ausgleich erfolgt elektronisch)

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