Opel: Vom Elektro-SUV zum E-SUM - Opel Rocks-e im Fokus

Opel: Vom Elektro-SUV zum E-SUM – Opel Rocks-e im Fokus

Copyright Abbildung(en): Opel / Elektroauto-News.net

Opel wendet sich vom Elektro-SUV ab und fokussiert sich auf den Elektro-SUM. Den Rüsselsheimer ist es gelungen, mit dem Opel Rocks-e, ein ganz neues Fahrzeugsegment ins Leben zu rufen. SUM steht für Sustainable Urban Mobility, auf Deutsch nachhaltige städtische Mobilität. Dabei sei der Rocks-e komplett anders, komplett neu, komplett elektrisch erdacht. Davon konnte ich mich Mitte November in Frankfurt selbst überzeugen. Mit Jan-Philipp Kreß, International Product Communications von Opel, habe ich mich über den Rocks-e und die Gedanken hinter dem kompakten Elektrofahrzeug unterhalten.

Lokal emissionsfrei kommt der 2,41 Meter kurze und 1,39 Meter (ohne Außenspiegel) schlanke City-Stromer für zwei Personen daher. Verbaut ist in diesem eine 5,5 kWh-Batterie, welche mit dem Fahrzeug zusammen 471 Kilogramm auf die Waage bringt. Schon in der für 7.990 Euro erhältlichen Basisversion bietet der Elektroeinsteiger eine Reichweite von bis zu 75 Kilometern gemäß WLTP, die sich mit bis zu 45 km/h zurücklegen lassen. Die perfekte Grundlage, um im urbanen Alltag zum Einsatz zu kommen. Dabei ist es gänzlich egal, ob Pendler den Rocks-e volle elektrisch durch die Stadt bewegen, oder Jugendliche ab 15 Jahre mit Führerschein AM, welche stylisch voran kommen möchten.

Der Elektro-SUM von Opel wartet mit einem Wendekreis von nur 7,20 Meter auf. Hierbei hat sich bei der Testfahrt gezeigt, dass er sich prima durch enge Kurven oder in kleine Parklücken lenken lässt. Und wegen der passend Ladestation muss man sich keine Sorge machen. Denn geladen wird an der Haushaltssteckdose. In rund 3,5 Stunden Ladezeit landet man bei einem 100% vollen Akku.

Wie die anderen neuen Modelle der Marke wartet auch der kompakte City-Stromer mit dem neuen Vizor von Opel auf. Seitenschweller und weitere Karosserieverkleidungen unterstreichen den robusten Auftritt. Die identisch gestalteten Türen – die Beifahrertür schwingt nach vorne, die Fahrertür gegenläufig nach hinten auf – sind ein ganz besonderer Blickfang. Auch, wenn es hier weniger um die Optik, als darum ging Kosten zu sparen. Kleinigkeiten, die eben den Unterschied machen, wenn es darum geht das Elektrofahrzeug am Markt zu platzieren.

Im Gespräch mit Jan-Philipp erhältst du einen kompakten Überblick über den Rocks-e. Wer mehr erfahren möchte, der kann auch gerne diesen Erfahrungsbericht von Wolfgang lesen. Zum Ende natürlich noch die Auflösung: E-SUV bleiben natürlich weiterhin im Portfolio von Opel. Aktuell widmet man sich eben nur dem neu geschaffenen Segment. Nun aber viel Spaß mit der aktuellen Folge. Bin schon gespannt, was du vom E-Fahrzeug hältst?

Gerne kannst du mir auch Fragen zur E-Mobilität per Mail zukommen lassen, welche dich im Alltag beschäftigen. Die Antwort darauf könnte auch für andere Hörer des Podcasts von Interesse sein. Wie immer gilt: Über Kritik, Kommentare und Co. freue ich mich natürlich. Also gerne melden, auch für die bereits erwähnten Themenvorschläge. Und über eine positive Bewertung, beim Podcast-Anbieter deiner Wahl, freue ich mich natürlich auch sehr! Danke.

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Bei der Recherche zum Versicherungskennzeichen für L6e-Fahrzeuge wie den Opel Rocks musste ich feststellen, dass bei den meisten Versicherungen Microcars nur bis 350 kg und 4 kW online versicherbar sind.

Die L6e-Klasse hat aber bis 425 kg (ohne Batterien) und 6 kW laut der EU-Verordnung, nur hat Deutschland dies noch nicht umgesetzt – laut Mail vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft.

Und es gibt offenbar noch ein weiteres Problem.

Die Fahrzeuge bis 350 kg bzw. 4 kW sind gemäß § 3 Abs. 2 Nr. 1 lit. f in Verbindung mit § 2 Nr. 12 FZV vom normalen Zulassungsverfahren mit Amtlichem Kennzeichen ausgenommen. Diese Fahrzeuge können mit Versicherungskennzeichen versichert und auf die Straße gebracht werden.

 

Für die von Ihnen genannten vierrädrigen Leichtkraftfahrzeuge gilt dagegen das normale Zulassungsverfahren bei der zuständigen Zulassungsstelle. Diese Fahrzeuge können selbstverständlich auch haftpflichtversichert werden.

(Auszug aus der Mail vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft)

Ich habe auch eine Mail an das Verkehrsministerum Baden-Württemberg geschrieben, eine Mailantwort steht noch aus. Vielleicht können die Mitarbeiter dort erklären wie das mit den L6e-Fahrzeugen bei uns läuft und vielleicht passen auch die vielen Versicherungen im Land ihre Bedingungen und Webseiten an.

Solche PR Texte bereiten mir wirklich Unbehagen.

Der Rocks ist ein interessantes Fahrzeug und ich könnte mir unter bestimmten Umständen auch vorstellen ihn zu kaufen.

Aber Opel hat weder sich selbst noch dieses Fahrzeug neu erfunden. Und das Original von Citroen ist deutlich billiger (ca. 1.000€), hat nur keine gelbe Farbe und wird nicht in Deutschland verkauft…

Oh, ein Mikrocar mit Akku! Früher gab es kastrierte Mini-Benziner oder Kleinwagen die hubraumbeschränkt werden mussten um mit alten Führerscheinen gefahren werden durften.
ENDLICH ein BEV, welches Sinn macht. Bravo OPEL. Leider gibt es wieder deutsche Vorschriften, die so blöd sind, dass man sie kaum glauben kann. Warum müssen es ausgrechnet 45 KM/h V-max sein? Nicht 50 besser 60 KM/h? Damait macht man den urbanen Verkehr zur Sau. Man merkt dass man in Germany lebt. Auch an üblichen Diskussionen. Spielt es ein Rolle, ob die KFZ-Haftpflicht 100 oder 200 EURO im Jahr kostet? Das ist völlig egal, angesichts der Tatsache, dass es keine Rolle spielt, was ein SINNFREIER BEV-Bolide an Geld verschlingt. Der kann nicht blöd genug sein, dass das Geld nicht hinausgeschmissen wird.
Momantan siht es bei uns so aus: https://www.focus.de/finanzen/news/konsumflaute-lieferengpaesse-energiekosten-harter-winter-steht-bevor-deutsche-wirtschaft-an-allen-fronten-unter-druck_id_24468543.html?xing_share=news.
Geradezu ideale Verhältnisse um weiter spinnen zu können. Hinzu hat man gearde die nächste SARS-Viren-Modellreihe importiert. Wahrschein mit Erdöl in Form von Kerosin oder/und mit Schweröl auf „Traumschiff-Virenimportreise“ die Urlaub genannt wird.

Vom SUV zum SUM – sehr sinnvoll!…schade nur, daß die Platz und Energie fressenden SUVs „natürlich“ weiterhin im Programm stehen, weil der Hersteller damit am meisten verdient. Auch ist die 45 kmh Grenze für „Kinderwagen“ und ein zu geringer Preis dazu geeignet, den wahnsinnigen Grossstadtverkehr noch weiter aufzublähen. Viele 15-jährige werden „stylisch“ unterwegs sein wollen (und finanziell können).

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