Dominic Müller über Nachhaltigkeit & E-Mobilität im Hotelgewerbe

Copyright Abbildung(en): Hotel Ritter Durbach

Vor gut zwei Wochen ist unser Review zum Hotel Ritter Durbach online gegangen. Vor Ort, im Schwarzwald, haben wir betrachtet, wie man E-Mobilität und Nachhaltigkeit im klassischen Hotelbetrieb integrieren kann. Beziehungsweise integriert bekommen muss, wenn man im Hotelgewerbe erfolgreich sein will, wie uns Geschäftsführer des Hauses Dominic Müller in dieser Folge des Elektroauto-News.net Podcast zu verstehen gibt.

Herr Müller zeigt im Gespräch ganz nachvollziehbar auf, dass sich Nachhaltigkeit im Alltag auf unterschiedliche Art und Weise präsentieren kann. Dies beginnt in der Tat schon bei der Frage, ob man bei einem eigenen Hotel von Grund auf Neu beginnen möchte. Oder ob man sich einem alten Hotel annimmt und dies durch eigene Ideen und Investitionen zu seinem Eigen macht. Beides hat klar seine Vor- und Nachteile, welche es gilt abzuwägen. Entschieden hat sich Familie Müller für ein altes Hotel, welches man für sich neu erdacht hat. Innerhalb der Familie, aber auch gemeinsam mit den Mitarbeitern, wie sich an der bewussten Abkehr von der klassischen Sterneküche hin zum [maki:´dan] zeigt. Einer Küche auf Sterneniveau, mit spürbarer Nähe zum Gast.

Im Inneren des Hauses zeigt sich die Nachhaltigkeit auch unter anderem dadurch, dass Upcycling groß geschrieben wird. Sprich, Gegenstände, welche eventuell schon am Ende ihres Lebens angekommen sind, erhalten ein „Second-Life“ – wie man es vom E-Auto-Akku kennt. Dies zeigt sich unter anderem dadurch, dass sie alte Mehlsiebe oder Metallsiebe in Wandlampen umfunktioniert hat. Auch wurden „kaputte“ Gabeln wieder aufbereitet. Upcycling lautet das Zauberwort, welches vor allem durch Gastgeberin Ilka Müller vorangetrieben wird.

Mobilität steht natürlich auch im Fokus. Die Anreise per E-Auto stellt kein Problem dar. Denn mittlerweile wurde von vier auf acht Ladepunkte erweitert. Ein weiterer Ausbau ist durchaus vorstellbar. Findet man in der Flotte vom Hotel Ritter Durbach nicht nur Oldtimer vor, sondern auch einen smart EQ fortwo cabrio, welcher für Fahrten durch die Weinberge gemietet werden kann. Ein Porsche Taycan soll folgen. Aber selbst zu Oldtimer hat Herr Müller seine ganz eigene Einstellung und zeigt sich überzeugt, dass diese durchaus im Mix der Mobilität Sinn ergeben können. E-Bikes für Touren in den Weinbergen rund um Durbach dürfen dabei natürlich auch nicht fehlen.

Im Detail könnte ich dir nun noch vorab viel mehr auf den Weg mitgeben. Bin aber der Überzeugung, dass du aus dem Gespräch mit Dominic Müller selbst mehr mitnimmst. Daher reinhören und im Nachgang vielleicht Mal selbst in Durbach vorbeischauen. Es lohnt sich!

Gerne kannst du mir auch Fragen zur E-Mobilität per Mail zukommen lassen, welche dich im Alltag beschäftigen. Die Antwort darauf könnte auch für andere Hörer des Podcasts von Interesse sein. Wie immer gilt: Über Kritik, Kommentare und Co. freue ich mich natürlich. Also gerne melden, auch für die bereits erwähnten Themenvorschläge. Und über eine positive Bewertung, beim Podcast-Anbieter deiner Wahl, freue ich mich natürlich auch sehr! Danke.

Über den Autor

Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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Auf unserem Ersten Road-trip im Model Y nach Cinque Terre (Ligurische Küste Italien) konnten wir live erleben, wie genial das Tesla Supercharger Netzwerk funktioniert und wie schlecht der Rest der Industrie.
Auf dem Weg nach Moneglia haben wir 1 Ladestop an Luganersee gemacht und sollten dann mit 9% SOC ankommen.
Da in der Ferienwohnung keine Lademöglichkeit ausgewiesen war wollten wir kurz vor dem Ziel an einer öffentlichen Ladesäule laden, um uns die 25 km zum Supercharger in La Spezia zu sparen.
Dumm nur, daß sowohl unsere Mobility+ Karte als auch unsere Maingau Karte nicht funktioniert hat, obwohl die Ladestation dort gelistet war.
Funktioniert hat sie auch – nur eben nicht für uns.
Also zurück auf die Autobahn und für „günstige“ 79 Cent das Minimum für „örtliche Fahrten“ geladen, so das wir auf dem Heimweg über Genua auf alle Fälle zum Supercharger dort kommen.
In Moneglia hat uns dann ein dortiges „Eisenwarengeschäft“ ein 10m Verlängerungskabel gebastelt, so dass wir dann inklusive 5m Juice-Booster den Tesla dann über eine Steckdose im 2 Stock zu unserem Parkplatz ganz gemütlich zur Abreise voll laden konnten.
Auf dem Heimweg (680 km) dann wieder ein Supercharger Stop – so wünscht man sich das.

Fazit:
Künftig werden wir nur noch Hotels / Ferienwohnungen buchen, die über eine garantierte Lademöglichkeit verfügen.
Jeder Vermieter sollte sich somit über dieses zunehmend wichtiger werdendes Auswahlkriterium klar werden und entsprechend Ladeinfrastruktur bereitstellen, sonst wird das zunehmend Kunden kosten.

PS
bei Booking.com ist ein entsprechender Filter (Lademöglichkeit für e-Auto) bereits Standard 😉

Wir haben ähnliches auf unserer Fahrt in die Toskana erlebt. Autobahn mit Supercharger war ok. Vor Ort, abseits der Autobahn funktionierten nur wenige der Ladesäulen. Dank Juice Booster 2 klappte es dann ohne Probleme am Schuko Stecker in der Wäschekammer des Hotels. 🙂 Zurück auf der Autobahn dann wieder alles ok.

In diesem Zusammenhang kann ich auch das Hotel Retter in Pöllautal in der Steiermark empfehlen. Dort wird Nachhaltigkeit sehr groß geschrieben … es gibt ausreichend Ladesäulen für E-Autos und der Fuhrpark des Hotels bestehet auch aus E-Autos …https://www.retter.at

Das war der mit Abstand uninteressanteste Podcast bisher. 20 Minuten Werbung für das Hotel und ca. 5 Minuten oberflächliches Gerede über E-Autos. Schade um die Lebenszeit.

Ich muss mich da leider anschließen. Mich hätte das Thema fachlich/beruflich ungemein interessiert. Jetzt weiß ich mehr über den Wein in der Gegend und die Speisekarte, aber genau nichts über die Anforderungen an Ladeinfrastruktur in Hotels… wirklich schade!

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