Experten: Grüner Wasserstoff bleibt noch viele Jahre knapp

Experten: Grüner Wasserstoff bleibt noch viele Jahre knapp

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Mehr als einmal haben wir bereits darauf hingewiesen, dass nur ‚grüner‘ Wasserstoff wirklich sinnvoll ist, wenn es darum geht die Brennstoffzellentechnologie nach vorne zu bringen. Doch leider scheint dieser weiterhin ein knappes Gut zu bleiben. Nach Einschätzungen von Wissenschaftlern sollte der grüne Wasserstoff bis auf Weiteres Anwendungen vorbehalten bleiben, bei denen eine direkte Elektrifizierung mit grünem Strom nicht möglich ist. Hierzu zählen beispielsweise Industrie, Fernflüge und Schiffsverkehr.

Getroffen wurde diese Empfehlung auf Grundlage einer Experten-Studie, welche von sechs Instituten, gefördert durch den Bund als Kopernikus-Projekt Ariadne erstellt wurde. Um bis 2030 auch nur ein Prozent der Endenergienachfrage in der EU mit heimischem grünem Wasserstoff zu decken, müsse dessen Produktion um rund 70 Prozent pro Jahr von 2023 bis 2030 steigen, so Falko Ueckerdt vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Sprich, die grüne Wasserstoffproduktion müsse ähnlich schnell wachsen wie Solarenergie und doppelt so schnell wie Windenergie. Wohlgemerkt zu deren jeweils besten Zeiten.

„Damit Grüner Wasserstoff aber wirklich zum Superstar wird, muss er in großen Mengen verfügbar und günstig sowie effizient transportierbar werden. Ob das klappt, wie schnell und unter welchen Bedingungen, ist bisher noch nicht sicher abschätzbar“, so das Bundesministerium für Bildung und Forschung.  Die Experten gehen davon aus, dass bis 2030 sowohl grüner Wasserstoff, als auch e-Fuels nur eine untergeordnete Rollen spielen können. Nach 2030 sei die Bandbreite der Szenarien im Hinblick auf die Wasserstoff- und eFuel-Nutzung zwar groß.

Dabei sei allerdings auch erst in den kommenden Jahren würde absehbar, wie viel Wasserstoff Deutschland tatsächlich produzieren kann, welche Mengen importiert werden können, wie viel erneuerbare Energie zur Verfügung steht und zu welchen Preisen Wasserstoff und eFuels am Markt erhältlich sind. Erst dann wird es möglich sein am Markt entsprechend zu agieren und reagieren. Setzt man zu früh auf die Hoffnung, dass grüner Wasserstoff leistbarer wird, kann dies nach hinten losgehen: „Wird hingegen bereits jetzt auf eine breite Verfügbarkeit von günstigem Wasserstoff und eFuels gesetzt und diese Erwartungen erfüllen sich nicht, drohen ein fossiler Lock-in, hohe Kosten und eine Verfehlung der Klimaziele“, so Benjamin Pfluger von der Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geothermie IEG.

Eine erfolgreiche Wasserstoffstrategie müsse zudem in eine Klimaschutzstrategie eingebettet werden, die den Unsicherheiten sowohl von Wasserstoff und eFuels als auch der direkten Elektrifizierung Rechnung trägt.  Denkbar sei zumindest aktuell Wasserstoff aus fossilen Quellen als zeitlich begrenzte Brückentechnologie zu produzieren. Aber ganz klar mit der Maßnahme dies begleitet durch Zertifizierung, Regulierung und entsprechende Bepreisung von Emissionen abzubilden. Nur so könne sichergestellt werden, dass Treibhausgasemissionen tatsächlich reduziert und nicht nur verlagert werden.

Quelle: Automobil-Industrie – Wissenschaftler: Grüner Wasserstoff noch für viele Jahre knapp // Bundesministerium für Bildung und Forschung – Durchstarten trotz Unsicherheiten: So müsste eine anpassungsfähige Wasserstoffstrategie aussehen

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Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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„Experten: Grüner Wasserstoff bleibt noch viele Jahre knapp“ dazu hätte man aber keinen Experten gebraucht normaler gesunder Menschenverstand konnte das auch voaussagen. Aber es ist gut das experten das jetzt unmissverständlich sagen stand bei mir sogar in der Tageszeitung drin. mal schauen was da dazu die wasserstoff-fanatiker sagen das ihr geliebter Wasserstoff als Ersatz zum e-Auto noch auf Jahrzehnte nicht verfügbar sein wird.

Selbstverständlich ist die Nachfrage nach grünem Wasserstoff noch viele Jahre grösser als das Angebot. Daher sind wir froh, dass uns die Anhänger des Propheten den raren Wasserstoff nicht streitig machen – so bleibt wenigstens ein wenig für uns. Ähnlich wie die Muslim in Indien froh sind, dass ihnen die Hindus die Rinder überlassen.

Ich wiederhole nochmal diese Info.

Insgesamt lag der Anteil grünen Wasserstoffs im Netzdurchschnitt 2020 bei 28%. Dieser kommt aus Elektrolyse von Wasser und aus Biomethan und Biomethanol und ist TÜV grün zertifiziert. Unser Ziel ist es, diesen Anteil sukzessive zu steigern.

30% des von H2 MOBILITY angebotenen H2 sind das Nebenprodukt aus der chemischen Industrie, der sonst ungenutzt bliebe.

Die verbleibenden 42% werden (noch) aus Erdgas gewonnen.

(Quelle: h2.live/faq/)

Durchschnittlich 28% waren im Jahr 2020 an den H2-Tankstellen grüner Wasserstoff, selbst bei einer Verdoppelung wäre Wasserstoff an der durchschnittlichen H2-Tankstelle nicht grün.

30% fielen als Nebenprodukt in der Industrie an – angeblich ungenutzt, warum hat man es nicht an die anderen Wasserstoff-Nutzer in Industrie geliefert?

Wasserstoff wird bisher vor allem in der chemischen Industrie, zum Beispiel zur Herstellung von Stickstoffdünger, … verwendet.

(Quelle: bdew.de)

Und 42% aus Erdgas – bei der Produktion aus Erdgas entsteht CO2 (Kohlenstoffdioxid).

Im industriellen Maßstab wird Wasserstoff heute hauptsächlich aus Erdgas, zum Beispiel durch Zugabe von Wasserdampf (Dampfreformierung), erzeugt. Bei dieser chemischen Reaktion entstehen Wasserstoff und Kohlenstoffdioxid. Hierbei spricht man von grauem Wasserstoff.

(Quelle: bdew.de)

Die Wasserstoff-Lobby und etliche Lkw-Hersteller wollen H2-Lkws auf die Straße bringen, obwohl noch lange Zeit viel zu wenig Ökostrom für grünen Wasserstoff vorhanden ist.

Es bedarf großer Anstregungen und Druck auf die Politik, damit die Energiewende nicht weiter behindert wird, um bei der Ökostromproduktion dem Bedarf auch hinterher zu kommen.

H2 in Fahrzeugen der falsche Weg, denn neben effizienten BEV brauchen auch Haushalte, Handwerk und Industrie dringend den Ökostrom, um CO2 zu vermeiden. Und falls es dann noch Ökostromüberschuß gibt, dann wird dieser dringend gebraucht, um H2 für die Industrie zu erzeugen.

Danke Daniel W. 28%!!

Aber Chef Märchenerzähler Jack Sparrow stören doch keine Fakten!

Welche Fakten ziehen Sie denn aus dem Zauberhut?
Märchen vom Baron zu und von Münchhausen?
Zur Aufmunterung das hier:
https://www.hydrogenfuelnews.com/hydrogen-cars-geazone/8549513/?mc_cid=4511f37d9b&mc_eid=ed82e1f70e

Ich weiß, hier handelt es sich nur um einen eingeschränken Bereich, aber „Kleinvieh“ macht auch manchmal Sinn. Je nach Zweck der verfolgt wird.

Merken Sie was? Diese Wasserstoff-Lobby und Lkw-Hersteller sind beinahe überall: „Die Wasserstoff-Lobby und etliche Lkw-Hersteller wollen H2-Lkws auf die Straße bringen, obwohl noch lange Zeit viel zu wenig Ökostrom für grünen Wasserstoff vorhanden ist.“

Sie klauen Sonne und Wind, damit kein Grün-Strom aus Foolcells mehr für die BEVs übrig bleibt. Das ist der einzige Grund für viele Aufreger des Tages.

Wenn ’s nicht ausreicht > https://www.hydrogenfuelnews.com/green-hydrogen-cost-eu/8549488/?mc_cid=4511f37d9b&mc_eid=ed82e1f70e

A) In der Schweiz wird an H2-Tankstellen ausschliesslich grüner Wasserstoff verkauft.

B) Systeme und Netzwerke müssen hochgefahren werden. Während des Hochfahrens hat man nicht immer schon die optimale Endsituation. Beispiel 1: Ein aktuell in China mit Kohle produzierter Tesla inkl. Batterie, der in Polen mit Kohlestrom gefahren wird, verursacht mehr CO2 als ein kleiner Diesler. Beispiel 2: ein in D mit dem aktuellen Strommix gefahrenes BEV produziert mehr CO2 als ein mit blauem H2 betriebener FCEV (Quelle: IDTechEX ‚Fuel Cell Electric Vehicles 2022-2042‘). Beides sind aber Hochfahr-Probleme, da wir Kohlestrom sowieso abstellen müssen. Wir können nicht erst BEV einführen, wenn kein Kohlestrom mehr produziert wird.

C) So oder so müssen wir für die Energiewende das Mehrfache (3-6fache) des heutigen Stromes grün produzieren. Das ist eine gewaltige Herausforderung. Viele Firmen und Länder weltweit haben das kapiert und sind voll am investieren.

D) Die Energiewende lässt sich in D und ähnlichen Ländern nur mit grossen (riesigen) Mengen an H2 bewältigen. Nicht primär für die Mobilität, sondern Wärme und Industrie.

E) Kleine Auswahl von H2-Elektrolyse-Projekten:

  • 8’000 MW, Eren (FR), in Nordwest Australien
  • 2’800 MW, Global Energy Ventures Ltd, Tiwi Islands, Northern Territory, Australien
  • 2’000 MW, ACWA power, NEOM-Project, Saudiarabien
  • 2’000 MW, FFI, Central Queensland, Australien
  • 9’000 MW, HYPHEN, Namibia, nach Ausschreibung Government Namibia

Es gibt eine Industrie-Koalition namens The Green Hydrogen Catapult (GHC) welche 46 GW Elektrolyse bis 2026 als finanziell gesichert angibt (enthält vielleicht Teile der obenstehenden Projekte).
1’000 MW (1GW) entspricht etwa der Leistung eines Kernkraftwerks.

Und ja, grüner Wasserstoff bleibt noch mehrere Jahre knapp. Daran ist aber nichts falsch. Alles was begehrt ist, ist knapp.

Habe mich mal etwas informiert.

BP und Ørsted planen 50-MW-Elektrolyse-Anlage im Emsland

In einer ersten Phase planen die beiden Unternehmen den Bau eines 50 Megawatt (MW) Elektrolyseurs mit dazugehöriger Infrastruktur in der BP-Raffinerie in Lingen im Nordwesten Deutschlands. Die Anlage könnte eine Tonne erneuerbaren Wasserstoff pro Stunde erzeugen, …

(Quelle: process.vogel.de – 12.11.2020)

50 MW-Elektrolyseur mit 1 Tonne (1.000 kg) H2 pro Stunde.

Ausgehend von einem anhaltenden Nachhaltigkeitstrend, in dem Öl, Kohle und Gas Schritt für Schritt ersetzt werden, wird sich der globale Wasserstoffbedarf zwischen 2019 und 2040 von 2400 Terawattstunden (TWh) auf 4590 TWh annähernd verdoppeln.

(Quelle: handelsblatt.com)

(Anmerkung: Berechnungen / Umrechnungen gestrichen, der Übersichtlichkeit wegen)

Bis 2040 rund 57.380 Elektrolyseure weltweit zu je 5.000 MW-Leistung.

Von weltweit gleichmässig umgerechnet auf die Einwohnerzahl von Deutschland und dann gleichmässig auf einen der 294 Landkreise in Deutschland wären es etwa 1,6 Elektrolyseure zu je 5.000 MW-Leistung, die 3.840.000 kg H2 pro Tag produzieren würden und dafür 192.000.000 kWh Ökostrom am Tag bräuchten.

Würde man 50-MW-Elektrolyseure (wie BP und Ørsted im Emsland planen) verwenden, dann bräuchte man sogar 160 Elektrolyseure pro Landkreis.

Alles was man direkt mit Ökostrom – ohne H2-Umweg – machen könnte, würde gut die Hälfte des Ökostroms einsparen und damit die Zahl der PV- und Windkraftanlagen reduzieren.

Hallo Daniel, schau dir das mal an :Abschlussbericht_dena-Leitstudie_Aufbruch_Klimaneutralitaet.pdf vom Oktober 2021. Auf Seite 21 findest du eine Tabelle, die ein angestrebtes Ausbauszenario darstellt. Da findest du unter anderem für 2030: 5GW Elektrolyseleistung und für 2045: 24 GW.

Die Überschrift für den Artikel müsste „Experten: Grüner Wasserstoff noch viele Jahre knapp, wie grüner Strom auch“.

Es ist do so, dass der grüne Wasserstoff, deshalb knapp ist, weil der grüne Strom knapp ist. Ist er nicht mehr knapp, so kommt Wasserstoff automatisch mit. Schau dir mal die geplante installierte PV-Leistung für 2045 an. Da steht eine Leistung von 259GW, die dann auch tatsächlich im Sommer häufig zur Verfügung steht. Wo soll die Leistung hin? Soviel Verbraucher sind nicht da. Die Folge ist Wasserstoff lang hin. Wasserstoffelektrolyse fördert die Energiewende, weil sie den Leitungsbau entlastet und Energiespeicherung bedeutet. Ich meine, dass in den nächsten Jahren viele neue Elektrolyseure angeboten werden. Der Schwerpunkt wird dabei auf einem niedrigen Anschaffungspreis und einer zyklische Arbeitsweise liegen müssen. Die Effizienz steht dabei im Hintergrund, weil es erstmal darum geht den Strom überhaupt zu verwerten. Die Effizienz kommt mit der Zeit. Man kann sagen, dass es momentan keine vernünftige Alternative zum Wasserstoff gibt. Wir hatten jetzt schon am Jahresanfang installierte Leistungen für Wind onshore von 54,4GW, Wind offshore von 7,8GW, für Photovoltaik von 54,3GW. Zusammen mit Biomasse und Wasserkraft sind heute schon 100% in einigen Stunden des Jahres möglich. Durch weiteren Zubau von Erzeugungskapazitäten wird es immer häufiger zu Abschaltungen kommen. Wer bezahlt dann den abgeschalteten Strom? Wenn ihn niemand bezahlt, baut keiner mehr neue Anlagen.

Hier noch ein Artikel zur Strompreisentwicklung SMARD | Stromerzeugung und Stromhandel im Oktober 2021. Mehrkosten in der Beschaffung von 10ct./kWh im Vergleich zu Oktober 2020.

Wenn du dir noch mal die oben erwähnte Tabelle anschaust und nach der installierten Erzeugungsleistung von Gaskraftwerken siehst, stehen da 59GW. Diese installierte Kraftwerksleistung muss aufgebaut, gepflegt und gewartet werden, bei vielleicht 20% Auslastung. Das kostet Geld, was die Allgemeinheit finanzieren muss. Wenn ein Teil der Fahrzeuge nicht aufgeladen werden muss, entlastet das den Stromsektor. Ich denke, dass die Chemieindustrie und die großen Ölfirmen bis 2030 einen flüssigen gut handhabbaren, klimaneutralen, bezahlbaren Kraftstoff zur Verfügung stellen werden, weil sie überleben wollen.

Für Menschen, die ihre eigene Garage, Carport oder Stellplatz mit Ladeanschluss haben, ist ein E-Auto heute wahrscheinlich schon kaum ein Komfortverlust. Für alle, für die das nicht zutrifft, ist das E-Auto derzeit keine Option. Ich war 2019 15x an der Tankstelle, 2020 17x und in diesem Jahr 12x, auch mit Kanister, um auch länger von niedrigeren Preisen zu profitieren. Das alles wäre für mich mit E-Auto viel aufwändiger und vor allem auch kostspieliger und das ohne Klimanutzen, weil der Strom für das E-Auto zusätzlich produziert werden muss. Diese Zusatzproduktion passiert heute noch zu über 95% nicht mit Erneuerbaren. Die Strecken in der Stadt fahr ich mit dem Rad zwischen 1600 und 2000km pro Jahr. Das andere sind dann zu 90% Langstrecken, die ich so fahre, dass ich unter 6l Diesel/ 100km im Jahresschnitt hinkomme. Die Fahrleistung entspricht dem statistischen Durchschnitt von 14-15.000km/a.
Ich verstehe auch überhaupt nicht, warum die Freunde der E-Autos so vehemente Gegner von Autos auf Wasserstoffbasis sind, da beides in Zukunft klimaneutral sein wird. Das ist doch das Gemeinsame, was alle wollen.

Danke für die ernst zunehmende Erklärung!

Schau dir mal die geplante installierte PV-Leistung für 2045 an. Da steht eine Leistung von 259GW, die dann auch tatsächlich im Sommer häufig zur Verfügung steht. Wo soll die Leistung hin? Soviel Verbraucher sind nicht da. Die Folge ist Wasserstoff lang hin. Wasserstoffelektrolyse fördert die Energiewende, weil sie den Leitungsbau entlastet und Energiespeicherung bedeutet.

Ich habe nichts dagegen wenn Ökostromüberschuß in H2 umgewandelt wird, schließlich braucht die Industrie große Mengen davon und das ganzjährig.

Aber in Fahrzeugen braucht man kein H2, das könnte man aus den Speichern per BZ in Strom umwandeln für die BEV und mit der Abwärme viele Gebäude heizen.

Die Großhandelsstrompreise

Der durchschnittliche deutsche Großhandelsstrompreis betrug im Oktober 139,49 Euro/MWh. Damit lag er vier Mal so hoch wie im Oktober 2020 mit 33,97 Euro/MWh. Die Entwicklung zu höheren Großhandelspreisen der vergangenen Monate setzt sich fort.

(Quelle: smard.de)

Oktober 2021 – 139,49 Euro/MWh – ca. 14 Cent pro kWh.
Oktober 2020 – 33,97 Euro/MWh – ca. 3,4 Cent pro kWh.

Etwa 25% des Strompreises entfallen auf Beschaffung von Energie, der Vertrieb und die Abrechnung, d.h. 7 bis 8 Cent pro kWh entfielen im Durchschnitt darauf.

Im Oktober 2020 zahlten Stromeinkäufer ca. 3,4 Cent pro kWh, konnten aber das Doppelte (abzgl. eigener Kosten) in Rechnung stellen – ein gutes Geschäft.

Jetzt ist der Stromeinkauf höher als die 7 bis 8 Cent pro kWh und einige Stromeinkäufer, die sich nicht langfristig gegen Strompreisschwankungen abgesichert haben, kommen in große Schwierigkeiten – die Billigheimer haben nun Probleme.

Ich verstehe auch überhaupt nicht, warum die Freunde der E-Autos so vehemente Gegner von Autos auf Wasserstoffbasis sind, da beides in Zukunft klimaneutral sein wird. Das ist doch das Gemeinsame, was alle wollen.

In Zukunft, wann ist das? – und können wir bis dahin Ökostrom verschwenden?

Ich denke, der Ökostrom wird noch lange Zeit knapp sein, da viele Bereiche CO2-neutral werden sollen und da können wir uns keine teuere Ökostromverschwendung leisten.

Wenn wir vielleicht 2040 Ökostrom und Wasserstoff im Überfluß haben sollten, dann kann sich die Welt auch eine größere Zahl von H2-Fahrzeuge leisten.

Haben Sie damit gerechnet?

https://www.hydrogenfuelnews.com/hydrogen-fuel-cells-afc-abb/8549507/?mc_cid=4511f37d9b&mc_eid=ed82e1f70e und natürlich Stellung bezogen?

Was steht denn da?

Translated by Google:

Die Systeme der S-Serie werden zur Stromversorgung von Ladegeräten für Elektrofahrzeuge verwendet.
Überall Grün, wenn Akkus geladen werden. Nicht nur in Spanien,wenn dort Blumen blühen, sondern IMMER und ÜBERALL. Sogar mit „Foolcells“…..

Quelle: https://youtu.be/b6LfIzX-zp0

Soll ich bzw. sollen die anderen Leser hier veräppelt werden?

50 kWh Ökostrom in 1 kg H2 (Energiegehalt 33,33 kWh) verwandeln und diesen in einer BZ-Anlage in etwa 22 kWh Strom zurück verwandeln für E-Auto-Ladestationen.

Dass die ABB-Anlage auch eine große Batterie als Zwischenspeicher braucht, um den Strom aus der BZ-Anlage „anzusammeln“, damit er mit einer hohen Ladeleistung in kurzer Zeit in E-Auto geladen werden kann, das wird verschiegen.

Die Wasserstoff-Lobby sollte endlich mal die Preise ihrer BZ-Anlagen nennen und nicht auf irgendwelche Preise in der Zukunft verweisen, denn da sind auch Batterien billiger.

„Ich habe nichts dagegen wenn Ökostromüberschuß in H2 umgewandelt wird, schließlich braucht die Industrie große Mengen davon und das ganzjährig.
Aber in Fahrzeugen braucht man kein H2, das könnte man aus den Speichern per BZ in Strom umwandeln für die BEV und mit der Abwärme viele Gebäude heizen.“

Ich hätte nix dagegen, wenn man Mikrochips für Heitzungen hätte, statt für BEVs.
Warum?
https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/katastrophen/id_91177944/nach-der-flutkatastrophe-im-ahrtal-ohne-heizung-in-den-winter-.html

Um etwas Komfort zu haben müssten viele Leute in BEVs ziehen. Aber manche haben nun keine Garage mehr und die Wallbox hängt 10 KM weiter abwärts auf einem Baum- Die PV-Anlage wurde teilweise gefunden und nach dem Haus sucht man vergebens.

Seit Jahrzehnten ignoriert die Politik die sich deutlich anbahnende Klimakatastrophe und jetzt wo sich die Folgen drastisch gezeigt haben, da kommen einige Leute und wollen die effizienten batterie-elektrische Fahrzeuge (BEV) schlecht machen und stattdessen den knappen Ökostrom mit BZ-Fahrzeugen (FCEV) verschwenden.

Schämen Sie sich denn gar nicht Herr Meixner?

NEIN, ich schäme mich aus diversen Gründen NICHT! Ich habe auch nichts gegen BEVs. Im Gegengteil. Dort wo BEVs wirklich Sinn machen ist die Form der Mobiliät durchaus angebracht, aber auch bei BE-Fahrzeugen sollte man schon sehr gut unterscheiden.
Meinen Sie allen Ernstes, dass pure Energievergeuder sinnvoll, abgebracht und auch noch FÖRDERGUNGWÜRDIG sind? Ich nicht! Wenn man den Schutz des Planaten, zu dem WIR gehören sollten, wirklich ernst nimmt, so beging der in ERSTER Linie beim ENERGIESPAREN. Das hat allererste Priorität. Mit „IMMER-MEHR und noch mehr geht das nicht. Wollen Sie den leuten verzapfen, man müsse PLÖTZLICH Abermillionen AKKU-Autos bauen und in diesem Markt des Energiewandels werden und auf wundersame Weise strömen Abermillionen von Leuten herbai, werfen die vorhanden und IMMERE noch SEHR lange Technologie auf den Schrot? Glauben Sie solche Märchen wirklich? Wie oft hasbe ich geschrieben, man müsse zuerst einmal die GLOBALE REALITÄT berücksichtigen. Ob es Ihnen passt oder nicht, WIR ALLE hängen am ERDÖL. Sie auch! Undere WELTWIRTSCHAFT hängt elementar am Kohlenstoff und genau das MUSS man so effizient wie möglich reformieren. Sie wollen den leuten erzählen, weg mit der alten Technik und was gewinnt man denn dann? Man verleirt die Schlacht gegen den Planaten, bevor dieser menschgemachte Krieg überhaupt angefangen hat. Mit Ihrer methode hat man keine Chance. Sie preschen vor, wie ein keines Häuflein Pseudohelden der Kavallerie gegen Panzerverbände.. Elektrisch natürlich und ohne Plan und Konzept. Hier bräucht man KEINE HELDEN, sondern STRATEGIE! Und die zu bilden ist schwierig genug. Wollen Sie allen erst zu nehmenden Leuten absprechen die wären zu blöd oder sogar zu gierig? Auch hier schreiben leute die man ernst nehmen muss und die WISSEN das Ihr Wunsch ein sehr lange Zeit und viele Konzepte braucht. Sie haben sich nur auf ein Konzept versteift und genau das wird unmoglich reichen, wobei Autos wohl das geringste Problem sind. Wir müssen viele Probleme lösen um diese gewaltigen Probleme die es zu lösen gibt. Die individuelle Autofahrerei mag für manche Völker wichtig sein, aber dass ist längst die Minderheit. Diese Minderheit aber verschleudert Energei schier ohne Ende und tut so, als wüchse ausgerecnte STROM auf Bäumen. Ich schäme mich nicht, STROM-SPAREN zu fordern. Würden die kommenden Generation genau so sein, wie wir, dann gute NACHT liebe Erde. IHR Konzept, so wie es JETZT ist, ist ein Riesen-Fehler. An Ihrer Stelle würde ich mich mit vernünftigen Dingen befassen. Wir höchste Zeit!
Vlt. mit lesen von:
https://www.hydrogenfuelnews.com/green-hydrogen-cost-eu/8549488/?mc_cid=35fba9f7f4&mc_eid=ed82e1f70e

Zuerst zum Link.

Die Kosten für die Produktion von grünem Wasserstoff sind jetzt niedriger als die von grauem H2 in der EU

(Quelle: hydrogenfuelnews.com – 18. November 2021 – mit Google übersetzt)

Der Erdgaspreis ist kurzfristig nach oben geschnellt, deshalb dürfte grüner Wasserstoff jetzt für kurze Zeit günstiger sein, sonst ist er ca. 3 mal teuerer.

Nicht ohne Grund wird an der durchschnittlichen H2-Tankstelle billiger grauer Wasserstoff aus Erdgas zugemischt, sonst wären der Preis von 9,50 Euro pro kg H2 ein großes Verlustgeschäft der H2-Tankstellenbetrieber. Möglicherweiser könnte beim derzeitigen Gaspreishoch mehr grüner Wasserstoff genutzt werden.

In Deutschland gibt es gut 48 Mio. Pkw, siehe

… die Anzahl der in der Bundesrepublik gemeldeten Pkw erreichte am 1. Januar des Jahres 2021 mit rund 48,25 Millionen Fahrzeugen den höchsten Wert aller Zeiten.

(Quelle: de.statista.com)

——————

Zahlen des Jahres 2020 im Überblick

Pkw-Neuzulassungen 2,92 Millionen

(Quelle: kba.de

Und jedes Jahr müssen etwa 3 Mio. Pkws ersetzt werden.

Wollen Sie den leuten verzapfen, man müsse PLÖTZLICH Abermillionen AKKU-Autos bauen und in diesem Markt des Energiewandels werden und auf wundersame Weise strömen Abermillionen von Leuten herbai, werfen die vorhanden und IMMERE noch SEHR lange Technologie auf den Schrot?

Ja ich will „den leuten verzapfen“, dass man etwa 3 Mio. E-Autos (BEV) im Jahr als Ersatz für alte Verbrenner braucht . aber es müssen keine 2-Tonnen-E-SUVs sein!

Sie Reden von der BRD, ich versuche es mit globalen Zahlen, die da sein mögen wie hier:
https://www.live-counter.com/autos/ . Natürlich können solche Daten nur grob geschätzt sein.

Weniger zählen muss man die Zahl der Lebensräume aller Menschen. Die liegt bei 1.

Was ich bei Ihnen sehr vermisse, ist die Antwort auf meiner DAUER-Frage, mit welcher Technik und welchen Engerieformen die gesamte Kohlenstoff-Infrastruktur aug diesem einen Planaten ersetzen wollen und wann man damit fertig ist.

Weil wir schon bei großen Zahlen sind. Sie nennen etwas 3. Mio PKWs die ersetzt werden müssen. Das sind alos grob geschätzt die Fahrzeuge von 3. Mio. Autofahrern in Deutschland.

Ich möchte wissen, wie viel PKW-Fahrer jährlich auf dieser einen Erde HINZUKOMMEN wollen und werden? Meinen Sie im Ernst, das wir dabei etwas zum Mitreden hätten?

Wie steigt die Zahl der Menschen auf Erden? Und wie viele davon werden Autofahrer, so wie wir es gewohnt sind?

Wie viele Ressorsen müssen noch viele Dekaden lang mit KOHLENSTOFF transportiert und produziert werden, damit die Zahl der Mescnehn versorgt werden können? Haben wir überhaupt genug „ERDE“ übrig?
Heute, so heißt es werden > 90 % ALLER Waren per Chargo-Schiff transportiert, Dieselmaschinen, Diesel-Trucks gar nicht mitgerechnet. Eine weltumspannende Infrasturtur ist mit befasst, diese NETZ am Funktionieren zu halten. Fällt nur 1 Part davaon aus kommt die Glable Wirtschaft massiv ins Schleudern. Gelingtz es nicht, diesen nötigen STROM sauber zu bekommen und global zu verteilen was dann?
Hier redet man viel um Theorien, duie NUR bei uns gelten können. Vom übergrossen Rest der Welt kaum eine Spur.
Warum bemühen sich viele Staaten um den Ersatz von Kohlenstoff. Weil es ein Schlüsselelementr ist dafür die Welt retten zu können. Der Rest von dem hier aberg Gerdet wird ist PEANUTS. Sonst gar nix. Viel Energiekosten sind außerdem „hausgemacht“. Je nach Staat zapfen diese „Väter“ eine hohen Anteil ab. Was Sie und ich zu zahlen HABEN, hat mit der Energie so gut wie gar nichts zu tun. Wie beim Alkohol stecken Steuern und Abgaben dahinter. Der eigentlich Vollrausch wäre viel preiswerter. Wie war das gleich mit dieser Prohibition? Sprit OHNE STAAT war ein Riesengewinn für den Staat im Staat…..
Ich schaue mir nun zum x-ten Mal den alten Film an. Den mit dem Paten….

Gute Nacht. Vergessen Sie nicht den Akku abzustecken. Das Kohlekraftwerk läuft IMMER weiter… Extra für Ihr E-Mobil. Meine Benziner schlage allesamt und haben keine Albträume wegen VAMPIREN, die Ihrer Tank leer saugen. Bis garantiert werden kann, dass wire grünen Strom fahren, sind wir Alle aus der anderen seite des Jordans.

Ich will nur mal kurz auf den Punkt „global“ eingehen.

In vielen afrikanischen Dörfern könnte man Solarinsel aufbauen, dafür müsste man keine kilometerlangen Stromleitungen verlegen. Damit könnte Benzin für Stromgeneratoren eingespart werden. Auch könnte man mit kleinen E-Fahrzeugen die alten Verbrenner nach und nach ersetzen – alles auf einmal geht natürlich nicht, aber deshalb alles sein lassen, das ist auch keine Lösung.

Am Besten ist es, wenn wir in Europa, aber auch in den USA und China, das mit den E-Autos erfolgreich umsetzen, denn irgendwann landen unsere alten E-Autos in den ärmeren Ländern und dann sollte es dort schon reichlich Ökostrom geben.

Hoffentlich bekommen wir bis dahin noch genügenden Diesel, Kohle und Nuklearstrom.
Man stelle sie bloß den Anstieg der Suizidrate vor, wenn die Akkus weiter mit Braunkohle- und Atrom-Strom fahren müsste und diese ERDÖL-Brühe die Transporte antreiben müssten. Man stelle sich vor, abermillionen von Akkusautos würden ohne sauberen Stahl gebaut werden. die Stromspeicher sind in Afrika gelandet, wie abgetragende Altkleider und der ganze Elektronik-Schrot. Dort wo die Sonne scheint stehen alte Akkus herum. Die genügsamen Einheimischen wissen nicht wohin mit all dem Strom aus PV-Anlagen und es gäbe GREEN-WASSERSTOFF aus Elektrolyseuren…. https://ecomento.de/2021/11/05/alte-audi-elektroauto-akkus-versorgen-afrika-mit-strom/ . Die alten Akkus sind voller als voll. Mühsam hat man sie mit DIESEL-Schiffen und DIESEL-Trucks nach Afrika gebracht. Aber dann ist den Einheimischen ein Licht aufgegangen. „Bling“. Wir müssen H2-Fanatiker“ werden, weil die Strom-Speicherakkus nicht ausreichen. Ein paar Dekaden später verkaufen die Afrikaner SONNEN-ENERGIE bei uns. Die LKWs fahren mit H2, die Schiffe natürlich auch und wo wird afrikanische Sonne noch gebraucht? In BEVs zur Stahlerzeugung und zu Holen von Li. – So kommen Altakkus nach Afrika… Die Afrikaner schicken die ausgelutschten Third-Life zu uns zurück. Wir suchen nach Endlagern und verfahren in naher Zukunft grünen Atomstrom aus Tschechien und Frankreich. Und was noch?
Wir lesen das hier, hier: https://ecomento.de/2021/11/17/e-mobilitaet-zentraler-stromverbrauchs-treiber-bis-2030-analyse/

Last edited 14 Tage zuvor by Helmuth Meixner

Leicht durchschaubarer Artikel, wie Angstzapfen einer bedrängten Tanne.
Wie „vergiss Wasserstoff“ etc.
Obwohl noch garnicht richtig da, wird richtigerweise der am Horizont ( diesmal positive) Wasserstofftsunami wahrgenommen und versucht mit solch einem Artikel abzuwehren. Sogar der eigene Firmenname ist bedroht. Mal sehen wie lange dieser Beitrag stehen bleibt.

So so, ein Wasserstoffzunami also. Und der steht am Horizont. hm. ja. klar. Ich schau mal ob der gerade über den Horizont guckt. Ach ne, da ist momentan nur H2O genannt Nebel. Etwa so nebulös wie Ihr H2 Zunami. Kriege keine Angstzapfen, aber so ganz langsam den Eindruck hier sind durchgeknallte Fanatiker am schreiben. Na ja, macht nichts. Träumen ist ja nicht verboten. Fantasieren auch nicht. Dumme Sprüche klopfen auch nicht. Keine Angst Martin, den Schwachsinn den du da gerade rauslässt braucht man nicht zu sperren. Ist der Mühe nicht wert. Tschüss und weiterhin viel Spass in deiner Blase.

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