Evum feiert erfolgreichen Serienstart des vielseitigen E-Transporters aCar

Evum-aCar-Elektrotransporter

Copyright Abbildung(en): Evum

Seit Ende des vergangenen Jahres läuft die Produktion des Elektrotransporters aCar in Serie. Der Hersteller Evum Motors zeigt sich hochzufrieden mit der Entwicklung und gibt in einer aktuellen Mitteilung einen kleinen Überblick über den Stand der Dinge. Demnach arbeitet das Team in Bayerbach in der Nähe des niederbayerischen Landshut auf Hochtouren, um die bestellten Fahrzeuge auf die Straße zu bringen. Mit der Anschaffung eines aCars erwerbe jeder Kunde ein nachhaltig grünes Aushängeschild für sein Unternehmen.

Ein sehr emotionales Ereignis sei die Auslieferung an Prof. Dr. Lienkamp der Technischen Universität München gewesen. Seine beiden damaligen Doktoranden Dr. Martin Šoltés und Sascha Koberstaedt, die beiden Gründer von Evum Motors, übergaben ihm den Schlüssel für das ehemals an seinem Lehrstuhl konzipierte Fahrzeug persönlich in die Hand. „Ich bin natürlich stolz und freue mich enorm für meine ehemaligen Doktoranden und Gründer von Evum, dass sie es geschafft haben, das aCar nun in Serie zu bringen. Es hat ein paar Jahre gedauert, um es zu entwickeln und vorzubereiten. Der Erfolg ist meines Erachtens schon jetzt riesig“, so Prof. Dr. Lienkamp.

Der bayerische Hersteller des grünen Elektronutzfahrzeugs arbeitet neben der Produktion der Fahrzeuge auch kontinuierlich am Ausbau eines deutschlandweiten Händler- und Servicenetzes. Im Januar 2021 gewann Evum die BayWa AG als ersten Partner. Seitdem baut das Unternehmen das Netz mit aktuell mehr als 90 Standorten in Deutschland sowie der Schweiz flächendeckend aus, und will zukünftig auch europaweit vertreten sein. Zu den weiteren Händlerpartnern gehören Agravis Technik Raiffeisen, emobil Oberschwaben GmbH, Glatthaar EMB GmbH, Kogotec GmbH, Robert Aebi AG, Stematz GmbH, Udo Röck GmbH, W. Doormann + Kopplin GmbH & Co. KG, Weilmann AG und Weimer GmbH.

Wir sind überglücklich und stolz, nach der Entwicklungsphase und dem Produktionsstart die ersten aCars beim Kunden und bei unseren Handelspartnern zu sehen“, sagt Sascha Koberstaedt, Gründer und Geschäftsführer der Evum Motors GmbH. „Dieses zusätzliche Momentum nehmen wir als Anlass, unser Qualitätsversprechen und unsere Werte weiter zu leben und voranzutreiben“, so Dr. Martin Šoltés, ebenfalls Gründer und Geschäftsführer von Evum Motors. Die aus dem Forschungsprojekt der Technischen Universität München heraus gegründete Evum Motors GmbH hat ihren Hauptsitz in München.

Elektrotransporter-Evum-aCar
Evum

Dank seines modularen Aufbaus ist das robuste und wendige aCar für Transportaufgaben in Gewerbe und Industrie, in Land- und Forstwirtschaft oder auch im kommunalen Einsatz eine ebenso umweltfreundliche wie auch wirtschaftliche Lösung. Das gezielt auf geringe Komplexität und maximalen Nutzen hin entwickelte Konzept ist der entscheidende Grund für die Wirtschaftlichkeit des aCars. So benötigt das aCar lediglich 48 Volt Spannung, auf teure Hochvolttechnik wird verzichtet. Zwei Motoren mit insgesamt 20 kW (27 PS) Leistung sind die Basis für einen permanenten Allrad-Antrieb. Das aCar kann an jeder Steckdose geladen werden und bietet damit einen einfachen Einstieg in die Elektromobilität.

Da das aCar lokal keine Abgase erzeugt, eignet es sich auch gut für den Einsatz in der Logistik. Mit einer Zuladung von bis zu 1000 kg und seiner Anhängekupplung bewältigt es auch größere Lasten. Zugelassen in der Klasse N1, ist es mit dem normalen Pkw-Führerschein fahrbar. Für den Bereich Agrar und Forst bietet vor allem der permanente Allrad-Antrieb einen großen Vorteil. Der Akku der First Mover Edition mit einer Kapazität von 16,5 kWh ermöglicht Reichweiten von bis zu 100 km. Optional kann das aCar auch mit der doppelten Reichweite ausgestattet werden.

Dank seiner kompakten Abmessungen kann das aCar auch kommunale Aufgaben auf Gehwegen und in Parks sehr gut unterstützen. Eine integrierte 230 Volt Steckdose mit bis zu 3 kW Ausgangsleistung dient als Stromquelle für elektrische Arbeitsgeräte wie Heckenschere oder Säge. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 70 km/h ist das aCar optimal für den innerstädtischen Verkehr geeignet.

Quelle: Evum – Pressemitteilung vom 17.08.2021

Über den Autor

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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Kleine E-Lkws schön und gut, aber fast jeder Gewerbetreibender braucht mehr Platz auf der Ladefläche.

Hier müssen die großen Hersteller ihre 3,5-Tonner (Pritsche, Koffer, Plane usw.) mit batterie-elektrischen Antrieben versehen, dann wird das eine gute Sache für Gewerbetreibende und Umweltschutz.

Einige Hersteller bieten schon batterie-elektrische 3,5-Tonner. Mit sinkenden Batteriepreisen und -gewichten werden sie auch günstiger und die Nutzlast steigt. Dazu kommen noch geringere Wartungskosten im Vergleich zur Dieselvariante, also dürften die Verkaufszahlen in Zukunft kräftig steigen.

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