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„Everybody in“: GM startet breite Einführung von E-Auto-Komponentensätzen

Copyright Abbildung(en): General Motors

Seiner Vision einer Welt ohne Unfälle, ohne Emissionen und ohne Staus folgend hat General Motors seine Strategie bekanntgegeben, seine E-Auto-Technologien und -Komponenten wie Elektromotoren und Batterien für eine Vielzahl verschiedener Anwendungen zur Verfügung zu stellen – zum Beispiel für die Elektrifizierung von Oldtimern, Baumaschinen und Booten.

Dieser Ansatz soll es dem Autohersteller ermöglichen, seine Reichweite auf eine größere, vielfältigere Gruppe kommerzieller Kunden auszuweiten und andere Unternehmen dabei zu unterstützen, die wachsende Nachfrage nach emissionsfreier Technologie zu befriedigen – und gleichzeitig ihre eigenen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.

GM verfügt über eine Strategie und über ein Netzwerk von Integratoren und Co-Development-Vereinbarungen, um eine breite Palette von Komponenten und Lösungen auf einer breiten Palette von Kunden und Einsatzgebieten anwenden zu können“, sagt Travis Hester, GM Vice President of Electric Vehicle Growth Operations. GM erhofft sich aus dem Unterfangen zusätzliches Erlöspotenzial: Das Unternehmen schätzt, dass der adressierbare Gesamtmarkt für Elektrifizierungskomponenten bis 2030 im Bereich von 20 Milliarden Dollar (etwa 18 Milliarden Euro) liegen könnte, da eine wachsende Anzahl von Branchen eigene Emissionsreduktionsziele einführt bzw. einführen muss.

Welche E-Auto-Komponentensätze GM einführen will:

Chevy Performance and Aftermarket: Das kommende Electric Connect and Cruise eCrate Package stellt eine Gelegenheit für GM dar, seine E-Auto-Technologie auf den Aftermarket auszuweiten und es Kunden zu ermöglichen, mit qualifizierten Installateuren über das eSVM-Programm (Elektrische Spezialfahrzeugmodifikatoren) zusammenzuarbeiten. Diese ersetzen im Rahmen des Programms den traditionellen Verbrennungsmotor eines Fahrzeugs durch ein vollelektrisches Antriebssystem. Zu den bereits erprobten Proof-of-Concept-Elektroumbauten von GM gehören der E-10-Pickup, der SUV K-5 Blazer-E, der Sportwagen eCOPO Camaro und der Elektro-Hot-Rod Project X, die in Zusammenarbeit mit der eCrate Solutions Group von Cagnazzi Racing entwickelt wurden. Auch für den El Camino SS aus dem Jahr 1972, zu sehen im Artikelbild, bietet GM ein eCrate-Paket an. Kunden sollen bereits ab 2022 mit Umbauwünschen an den Hersteller herantreten können.

GM Powered Solutions: GM Powered Solutions werde mit der Einführung maßgeschneiderter elektrischer Komponentensätze für Baumaschinen, On- und Off-Highway-Fahrzeuge sowie Spezialfahrzeugen in der Industrie. Unter dem Schlagwort Ground Support Equipment will GM in einer strategischen Zusammenarbeit mit Textron Ground Support Equipment Flughafen- und Vorfeldfahrzeuge im Luftfahrt-Bereich elektrifizieren, wie etwa Gepäck- und Frachtschlepper. Außerdem hat GM mit Marine Propulsion den Boots- und Schiffsverkehr im Blick: Zusätzlich zur Unterstützung bestehender GM Marine-Kunden stellt die strategische Investition in das in Seattle ansässige Elektro-Wasserfahrzeugunternehmen Pure Watercraft eine Gelegenheit dar, E-Auto-Technologie in die Marineindustrie zu bringen. Gemeinsam wollen die beiden Unternehmen batteriebetriebene Elektrowasserfahrzeuge entwickeln und kommerzialisieren, um den Übergang zur Elektromobilität zu beschleunigen.

Quelle: GM – Pressemitteilung vom 27.12.2021

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Vielleicht sollten sich die alten OEMs hüben wie drüben einmal auf ihre alte Kernkompetenz konzentrieren:
wieder volumenstarke bezahlbare Modelle zu produzieren.

Wo ist der Käfer oder der Golf, der in Deutschland über Jahre die Tabelle der Zulassungen unangefochten angeführt hat?

VW hat laut statistischem Bundesamt zwischen 2019 und 2021 fast 1/3 ehemaliger Produktionszahlen eingebüßt – der iD3 konnte den Golf nicht wie geplant ablösen.

In China mußte VW seine Prognose ein weiteres mal nach unten korrigieren!

– in den 3 wichtigsten Automobilmärkten verlieren die deutschen Hersteller im Bereich BEV zunehmend Marktanteile an China und die USA.

Wir dürfen alle auf die Jahresabsatzzahlen für 2021 gespannt sein !!!

Nur 1 Beispiel;
Der letztes Jahr angekündigte BMW iX ist laut Herrn Bloch ein wirklich tolles Auto – das Problem ist wohl aber das der iX 50, also der 111kWh Akku, erst 2023 lieferbar ist.

Mit dem kleinen Akku kann ich die wirklich gute Anhängelast von 2500kg aber kaum 150km weit ziehen – blöd, wenn das Pferd zum Turnier soll.

Warum bekommt der Deutsche nicht endlich seinen e-Kombi?

Wann bekommen Dienstleister, wie Sozialstationen und Pizzaboten den e-Up oder etwas ähnliches zurück?

Wann wird man hierzulande endlich aufwachen und damit aufhöhen sich zu wundern, dass die Nachfrage größer ist als erwartet?

Statt dessen bekommen wir immer zu hören, wie viele tolle Modelle bis 2025 oder 2030 auf den Markt gebracht werden sollen!

Und zu all dem Unvermögen endlich einmal gewollte Fahrzeuge zu liefern verzettelten sich die alten OEMs indem sie jetzt einen ollen Pickup oder einen Camaro elektrifizieren wollen oder gar in den Markt für Baumaschinen oder Boote einsteigen wollen – echt jetzt??

Gebt endlich STROM !!!

andernfalls dreht sich der e-Motor künftig leider ohne Euch weiter!

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