Enel X und VW rüsten Italien mit mehr als 3.000 Ladepunkte mit jeweils bis zu 350 kW aus

Enel X und VW rüsten Italien mit mehr als 3.000 Ladepunkte mit jeweils bis zu 350 kW aus

Copyright Abbildung(en): Volkswagen AG

Enel X, der Geschäftsbereich für fortschrittliche Energielösungen des Enel-Konzerns, und der Volkswagen Konzern haben eine Vereinbarung zur Gründung eines Joint-Ventures mit gleichberechtigten Partnern unterzeichnet, um die Verbreitung von Elektrofahrzeugen in Italien zu fördern. Gemeinsam werde man in ein High Power Charging (HPC) Netzwerk investieren und dieses zwischen 2021 und 2025 errichten und betreiben. In Italien sollen so mehr als 3.000 Ladepunkte mit jeweils bis zu 350 kW entstehen.

Das Joint Venture zwischen Enel X und Volkswagen konzentriert sich auf Stadtzentren, wichtige Pendlerstrecken und wichtige Verbindungsstraßen außerhalb der Städte. Dabei wolle das Joint Venture die Akzeptanz von Elektrofahrzeugen bei Fahrerinnen und Fahrern erhöhen, die in der Stadt keine privaten Parkmöglichkeiten haben. Hierzu soll ein kapillares Netz von Ladepunkten zur Verfügung gestellt werden. Daraus folgend wird sich die Reichweitenangst von Fahrerinnen und Fahrern von E-Fahrzeugen reduzieren, so die Annahme des Joint-Ventures. Darüber hinaus soll ein schnelles und komfortables Laden auf Reisen ermöglicht werden.

Francesco Venturini, CEO von Enel X, erklärte: „Wir teilen mit Volkswagen eine gemeinsame Vision zur globalen Elektrifizierung des Verkehrs, daher lag eine Partnerschaft mit ihnen für uns nahe: Die Energiewende braucht Teamwork. Die EU-Automobilindustrie und der Energiesektor verfügen über das nötige Know-how und die Mittel, um die Energiewende so schnell wie möglich voranzutreiben, wobei die Elektrifizierung des Transportwesens eine der Hauptachsen ist.“ Von Seiten VW gibt Thomas Schmall, Mitglied des Vorstands der Volkswagen AG, zu verstehen: „Volkswagen will die Ladeinfrastruktur weltweit massiv fördern. Das Joint Venture mit Enel X wird mehr als 3.000 Hochleistungs-Ladestationen an rund 700 Standorten installieren. Dies ist ein großer Schritt für die E-Mobilität in Italien und in Europa.“

Mit dem aktuellen Aufbauprojekt in Italien möchte VW bis 2025 18.000 High Power Charging Points auf dem Kontinent bereitstellen – das macht ein Drittel der notwendigen High Power Charging Infrastruktur in Europa aus. Das Netz wird zudem für verschiedene Mobilitätsdienstleister übergreifend nutzbar sein, unter anderem durch Interoperabilitäts-Plattformen. Die beiden Muttergesellschaften werden ihre Kernkompetenzen in den Bereichen Standortwahl, Installation und Betrieb einbringen, um den schnellen Aufbau des Netzes von Ladepunkten zu unterstützen.

Darüber hinaus wird Enel X das Joint Venture mit Serviceverträgen unterstützen, um seine E-Mobility-Technologie und sein Know-how für die Anlaufphase zur Verfügung zu stellen. Der Abschluss des Geschäfts zwischen Enel X und dem Volkswagen Konzern steht unter dem Vorbehalt bestimmter Bedingungen, darunter der behördlichen Genehmigung im Zusammenhang mit dem „Golden-Power-Verfahren“ durch das Präsidium des italienischen Ministerrats und der Genehmigung durch die zuständigen Kartellbehörden.

Quelle: Volkswagen AG – Pressemitteilung vom 13. Juli 2021

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Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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Geht man von den Ionity typischen 4-6 Ladeplätzen je Standort aus sind das dann 750 oder 500 Ladeparks.
Geht man -wie bei Tesla – von den durchschnittlichen 10-20 Ladeplätzen je Standort aus, dann sind das lediglich 300 oder gar nur 150 Ladeparks 😉

Da klingen 3000 natürlich viel besser 😉

Sei es drum – Hauptsache es geht voran

Muhahaha, woher haben die bösen Buben, Mädels und Sonstige von Enel X wohl diese etwas angeberische Darstellungsweise abgeguckt? Von Tesla, die dieses Jahr ihren 1.000 Supercharger in Deutschland gefeiert haben. Um zu verbrämen, dass sie nur etwa 45 exklusive Standorte in Deutschland besitzen. 45 für ganz Deutschland klingt jetzt nicht mehr so viel…da klingen 700 für ganz Italien doch deutlich kompetenter, zumal Italien als langes, schmales Land mit wenigen Magistralen gut zu versorgen ist. Woher ich die 700 habe? Weil ich lesen kann.

Jeder darf laden wo er will und darf 😉
Mir reichen die Supercharger von Tesla & der ganze Rest – Dir hoffentlich der ganze Rest 😉

https://supercharge.info/data
Meiner Meinung hat Tesla heute 100 Standorte in Deutschland und es wird fleißig aufgebaut (natürlich auch in anderen Ländern). Stand 2 Juni 2021: 25100 Schnellladesäulen weltweit.

Ja, jetzt sind es 100. Aber exklusiv, also da, wo kein anderer Provider ist und wo es somit das Netzwerk erweitern würde, wenn man bei Tesla laden könnte, sind es etwa 45. Bekannte Beispiele für Doppelungen: Nempitz, wo nextmove immer dreht, fast alle Ladepunkte an der A1, der Bäcker in Hilden mit seinem Seed&Greet. Du weißt, was ich meine….

Enel X find ich Klasse. da habe ich eine Woche auf Sardinien kostenlos geladen. An einem Strand waren auch neue Säulen die noch nicht in Betrieb waren.

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